Con­scious Man­age­ment als Kom­pass für nach­haltige Trans­form­a­tion

Location: L1

Zum Vortrag

Nachhaltige Transformation wird häufig als Frage von Strategien, Technologien und Strukturen verstanden. Doch kann eine Veränderung der äußeren Systeme gelingen, ohne dass sich auch das Bewusstsein (Consciousness) der Menschen verändert, die diese Systeme gestalten?

Ausgehend vom Lehrfach „Spiritualität & Management“ im Fachbereich Behavioral Economic Engineering and Responsible Management der Universität Paderborn stellt der Vortrag den Ansatz des Conscious Management vor. Im Zentrum steht Consciousness als grundlegende Dimension menschlichen Handelns und Führens und ihre Bedeutung für nachhaltige Transformation.

Conscious Management verbindet die Entwicklung von Bewusstsein mit einer Führungspraxis, in der Verantwortung, Integrität, authentische Kommunikation und Demut nicht nur als Kompetenzen, sondern als Ausdruck einer bewussten Haltung verstanden werden. Der Vortrag verbindet theoretische Perspektiven mit praktischen und erfahrungsbezogenen Zugängen und versteht Nachhaltigkeit als äußere und innere Transformation – als Veränderung von Systemen ebenso wie als Entwicklung des Bewusstseins der Menschen, die sie gestalten.

 

Zur Person:

Prof. Rahman Jamal ist Ingenieur, Technologie- und KI-Vordenker, Autor und Brückenbauer zwischen Technologie, Management und Consciousness. Nach einer rund 30-jährigen Karriere in Führungspositionen der internationalen High-Tech-Industrie beschäftigt er sich heute mit der Frage, wie technologische und gesellschaftliche Transformation mit einer Entwicklung des menschlichen Bewusstseins verbunden werden kann.

Als Professor und Lehrender an der Universität Paderborn verbindet er Consciousness, Conscious Management, verantwortungsvolle Führung und Künstliche Intelligenz mit philosophischen und spirituellen Perspektiven.

Jamal ist Autor zahlreicher hochtechnischer Fachbücher und Publikationen. Sein jüngstes Buch, Der Mann ohne Muttersprache, ist zugleich sein persönlichstes Werk und verbindet biografische Erfahrungen mit Fragen von Identität, Sprache und bewusster Verantwortung.