Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Show image information
Universität Paderborn, Besim Mazhiqi Show image information
Universität Paderborn Show image information

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn, Besim Mazhiqi

Universität Paderborn

Profilbereich "Transformation und Bildung"

Die postmoderne Gesellschaft ist geprägt durch gesellschaftliche Veränderungen. Globalisierung, Internationalisierung, Migration, Digitalisierung sind nur einige Megatrends, die hier zu nennen sind. Derartige gesellschaftliche Transformationsprozesse bringen soziokulturelle, soziotechnische und ökonomische Herausforderungen mit sich, die in der Gesellschaft kurz- und mittelfristig durch Bildung gestaltet werden können: Reaktiv, indem auf die Herausforderung mit der Förderung des Individuums reagiert wird, und proaktiv, indem zugleich eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen angestrebt wird.

Der Profilbereich ‚Transformation und Bildung‘ umfasst zwei an der Universität Paderborn etablierte Forschungs- und Entwicklungsfelder, welche den Herausforderungen einer postmodernen Gesellschaft begegnen: Die gestaltungsorientierte Berufsbildungsforschung und die kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung. In beiden Arbeitsfeldern geht es aus unterschiedlichen Perspektiven um Forschung und Entwicklung zu Bildungsfragen. Im Fokus stehen dabei u. a. die didaktische Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in unterschiedlichen Lebenskontexten, die Institutionalisierung und Etablierung von Ordnungsstrukturen sowie organisationale und personale Fragen, wie die Gestaltung von Managementprozessen oder die Entwicklung von Kompetenzen. Charakteristisch für beide Arbeitsfelder ist eine anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsstrategie, in der die Transformation von Forschungserkenntnissen in die gesellschaftliche Praxis ein zentrales Anliegen ist. Eng mit dem Transfergedanken verbunden ist dabei die gemeinsame Gestaltung von Entwicklungs- und Arbeitsprozessen durch Akteure aus Forschung und Praxis.

Kennzeichnend für den Profilbereich ist, dass Bildung nicht nur als ein zentrales Mittel der Gestaltung von gesellschaftlichen Transformationsprozessen untersucht wird, sondern zugleich auch Forschungsergebnisse zur Gestaltung dieser Transformationsprozesse gewonnen werden. Überlegungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Praxis, zu Kooperationsprozessen sowie Transfermöglichkeiten werden dabei systematisch berücksichtigt.

Das Zusammenwirken der zentralen Arbeitsfelder gestaltungsorientierte Berufsbildungsforschung und kompetenzorientierte Lehrerbildungsforschung kann folgendermaßen visualisiert werden.

The University for the Information Society