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Paderborn University in spring. Show image information

Paderborn University in spring.

Photo: Paderborn University, Kamil Glabica.

| Mitteilung

Ökologie versus Ökonomie: Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane im Dialog mit Lufthansa-Vorstandsvorsitzendem

In ihrer Funktion als Vizepräsidentin der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. hat die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane von der Universität Paderborn gemeinsam mit dem Präsidenten der Schmalenbach-Gesellschaft Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer auf dem von der Schmalenbach-Gesellschaft veranstalteten zweitägigen 74. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag am ersten Kongresstag am 16. September in Düsseldorf u. a. mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG Carsten Spohr Fragen zum Thema Ökologie versus Ökonomie erörtert.

Insbesondere ging es hierbei um betriebswirtschaftliche Implikationen von Klimawandel und Ressourcenknappheit nach dem Corona-Schock. Caren Sureth-Sloane stellte dazu Fragen an Carsten Spohr hinsichtlich des anstehenden nötigen Strukturwandels angesichts einer Staatsbeteiligung, auch im Hinblick auf den Wettbewerb mit sogenannten Billigfliegern. Ferner war sie daran interessiert zu erfahren, wo die Lufthansa heute planmäßig entsprechend ihrem strategischen Umweltprogramm – ohne den Corona-Schock – stehen würde und was die großen Herausforderungen für ein so energieintensives Unternehmen in ökologischer und finanzieller Hinsicht sind. Thema war auch die Vereinbarkeit von umweltpolitischen Maßnahmen und Wirtschaftlichkeit in der Krise. Carsten Spohr sprach von einer neuen Normalität und legte dar, wie die Corona-Pandemie den globalen Luftverkehr verändert. Spohr: „Nachhaltigkeit bleibt wichtig – auch in und nach dieser beispiellosen Krise. Die Corona-Pandemie ist für die Luftfahrtindustrie eine einzigartige Chance zur Neukalibrierung. Die Chance, das Gewohnte in Frage zu stellen und unsere Branche grundlegend zum Besseren zu verändern. Das irrationale Wachstum der Vor-Corona-Zeit war schon damals unverantwortlich. Diese Fehlentwicklung darf sich nicht wiederholen.“

Mit der Diskussion zeigten sich Caren Sureth-Sloane und Stefan Asenkerschbaumer, der auch stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH ist, sehr zufrieden: „Insgesamt gewannen in diesem Dialog Wissenschaft und Praxis viele Denkanstöße für das Management der Zukunft und den Umgang mit Zielkonflikten.“

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Caren Sureth-Sloane

Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane

Betriebswirtschaftslehre, insb. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

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