Si­lo­ge­spräch am 27. Mai: Ma­ter­i­al­ität im Di­gitalen

Am 27. Mai, 18 bis 20 Uhr, findet das nächste Silogespräch statt. Gast ist Wolfgang Spahn zum Thema „Materialität im Digitalen“.

Materialität genießt in der Medienkunst geringe Aufmerksamkeit und klingt als Begriffspaar daher beinahe widersprüchlich. Jedoch lassen sich Interface, Computer und Code wie jedes andere künstlerische Material gestalten und verändern. Das daraus resultierende Spannungsfeld von Analogem und Digitalem ist wesentlicher Bestandteil der Arbeiten von Wolfgang Spahn.

Kurzbiographie: Wolfgang Spahn (geb. 1970 in Ingolstadt) lebt und arbeitet seit 1994 als Medienkünstler in Berlin. Seine Schwerpunkte liegen auf interaktiven Installationen, Videos, Projektionen und der Diamalerei. Er studierte Mathematik und Soziologie in Regensburg und in Berlin. Ebenso gründete er 1998 die Siebdruckwerkstadt „Druck Machen“ im Kunsthaus Tacheles und war Mitarbeiter im Kulturverein Schokoladen und Kunsthaus Meinblau. Neben vielen Einzellausstellungen und Auftritten mit seinen Projektionen nahm er an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen (z. B.: 2000 Biennale der jungen Kunst in Genua, 2005 Biennale in Prag, 2010 Biennale der Miniaturkunst in Belgrad), sowie zahlreichen Medienkunstfestivals (z. B.: PIXEL09 in Bergen, Internationales Klangkunstfest 2009 in Berlin, OHpen Surface 2009 in Malmö) teil.

http://www.dernulleffekt.de
 

Daniel Ribeiro
Lehrbereich Medienästhetik
Institut für Kunst / Musik / Textil
Fakultät für Kulturwissenschaften
Universität Paderborn