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Paderborn University in spring. Show image information

Paderborn University in spring.

Photo: Paderborn University, Kamil Glabica.

Dr. des. Anna Ricke

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Dr. des. Anna Ricke

Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn > Bereich Prof. Dr. Antje Tumat

Member - Research Assistant - Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Phone:
+49 5251 60-671
Office:
1.14
Office hours:

nach Vereinbarung

Web:
Visitor:
Hornsche Str. 39
32756 Detmold
A ) Laufbahn

seit April 2019: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn (ERASMUS-Koordination) - Assistentin von Prof. Dr. Antje Tumat

2017-2020: Promotion (summa cum laude) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln: »Smaragda Eger-Berg (1886-1954). Bohemienne – Musikerin – Schwester. Bedingungen künstlerischer Emanzipation in der Wiener Moderne«; Erstbetreuung: Prof. Dr. Sabine Meine, Zweitbetreuung: Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann

2014-2016: Studium der Musikwissenschaft (M.A.) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

2012: Studentische Hilfskraft im Editionsprojekt OPERA (Leitung: Prof. Dr. Thomas Betzwieser)

2010-2013: Studium der Musiktheaterwissenschaft (B.A.) an der Universität Bayreuth

B) Stipendien, Preise und Förderungen

2020/21: Förderung durch die Gleichstellungslinie 2 der Universität Paderborn (Unterstützung von Juniorprofessorinnen und Postdoktorandinnen durch 0,5 WiMi-Stellen) 

2018: Preisträgerin beim »Forum junger Autoren. Schreiben und Sprechen über neue Musik«

2017-2019: Anschub- und Promotionsstipendium des Forschungszentrums Musik und Gender Hannover

2016: Trägerin des Stipendiums der Gleichstellungskommission der Hochschule für Musik und Tanz Köln für die Masterarbeit

C) Forschungsschwerpunkte

Gender Studies

Musiktheater

Neue Musik

Erinnerungsforschung

Wiener Moderne

D) Weitere Tätigkeiten und Qualifikationen

seit 09/2019: Teilnahme am Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik der Universität Paderborn

seit 2019: Mitglied des Beirats des »Jahrbuch Musik und Gender«

2019: Aufbau einer ERASMUS-Kooperation mit dem Dipartimento di Musicologia e Beni Culturali der Università degli Studi di Pavia

Mitglied im Unabhängigen Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Geschlechterstudien (UFO, 2018-2020), der Gesellschaft für Musikforschung, der FG Gender sowie dem Alumni-Verein Almaviva e.V. Musiktheater Bayreuth

Organisation u. a. eines Treffens des UFO in Köln sowie der Vortragsreihe »high and low – Wertungen von E- und U-Musik« (WS 2015/16) an der HfMT Köln

Teilnahme u. a. an der Summer School »Musik – Gender – Netzwerke« am Forschungszentrum Musik und Gender Hannover (2018); am Workshop »Biographie – Geschlecht – Mobilität« des Arbeitskreises Biographie und Geschlecht am Forschungszentrum Musik und Gender Hannover (2017), am Italienkurs Musikwissenschaft V »Monteverdi – Rossini – Verdi: Oper und Opernforschung in Oberitalien« (2016), an der Schreibschule des Acht-Brücken-Festivals »Musik. Politik?« in Köln (2015) und am Programm »Positionen zum Musiktheater« der Schwetzinger Festspiele (2012)

Regieassistenzen und -hospitanzen bei Sprech- und Musiktheaterproduktionen (2010-2012)

E) Lehrveranstaltungen

Notation und Edition älterer Musik (WiSe 2020/21)

Zwischen Werktreue und Regietheater. Ein Einblick in Aufführungsanalyse und Inszenierungskonzepte von Musiktheater (WiSe 2020/21, gemeinsam mit Milan Schomber)

Sängerschauspielerinnen um 1800: Biographien, musikalische Praxen und Rezeption. Blockseminar mit Exkursion an das Forschungszentrum Musik und Gender Hannover (SoSe 2020, gemeinsam mit Maren Bagge, FMG Hannover) 

Musiktheaterpraxis im 19. Jahrhundert – ein Quellenseminar über das »Detmolder Hoftheater«. Kooperationsseminar mit der Lippischen Landesbibliothek Detmold (SoSe 2020, gemeinsam mit Prof. Dr. Antje Tumat)

Schreibwerkstatt (WiSe 2019/20)

Erinnerungsforschung und Gender Studies: Perspektiven für musikwissenschaftliches Arbeiten (SoSe 2019)

Dr. des. Anna Ricke
2020

Vita

Dr. des. Anna Ricke studierte Musiktheaterwissenschaft an der Universität Bayreuth (B.A.) und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (M.A.). 2020 promovierte sie sich mit dem Thema »Smaragda Eger-Berg (1886-1954). Bohemienne – Musikerin – Schwester. Bedingungen künstlerischer Emanzipation in der Wiener Moderne«, wofür sie mit einem Promotionsstipendium des Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) Hannover gefördert wurde. Sie war 2018 Preisträgerin beim »Forum junger Autoren. Schreiben und Sprechen über neue Musik« und ist seit 2019 Mitglied des Beirats des »Jahrbuch Musik und Gender«.

Seit April 2019 ist Anna Ricke wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Antje Tumat am musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn.

Aufsätze

»Zwischen ›Beethoven-Blick‹ und ›düsteren Melancholien‹. Beethoven als Bezugspunkt für künstlerische Lebensentwürfe in der Wiener Moderne am Beispiel Peter Altenberg« im Kongressband zur Tagung »Beethoven-Perspektiven 2020«, hg. von Christine Siegert/Christin Heitmann/Jürgen May, Dr. i. V.

»Flexibilitätsgeprägte Biographien als methodologische Herausforderung – Das Beispiel der Musikerin Smaragda Eger-Berg«, in: Kulturelles Handeln | Macht | Mobil. Interdisziplinäre Studien zur gender- und musikbezogenen Mobilitätsforschung, hg. von Maren Bagge/Nicole K. Strohmann, Dr. i.V.

»Vierzehn Arten, Postkarten zu beschreiben. Fragestellungen und Perspektiven bei der Erschließung einer Damenensemble-Postkartensammlung«, in: Musikkulturelles Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000, hg. von Nicole K. Strohmann, Dr. i.V.

»Zwischen ›geistig höchststehender Lesbierin‹ und ›verelendeter Geschwitz‹ – Zur Wahrnehmung der Musikerin Smaragda Eger-Berg (1886-1954)«, in: Manierismen und Homosexualitäten in Musik und Wissenschaft. Tagungsbericht Musikwissenschaftliche Homosexualitätenforschung, Bremen 2017 und 2018, hg. von Kadja Grönke/Michael Zywietz, Dr. i. V.

»Im Schweigen der Klänge. Zu Farzia Fallahs Sextett ›im selben augenblick‹ (2018)«, in: MusikTexte 165 (2020), S. 11-14.

»Stille und Verlust. Zur Oper ›Luci mie traditrici‹«, in: MusikTexte 160 (2019), S. 81-84.

»›Im Streichen war sie hemmungslos‹ – Zur Rezeption Helene Bergs«, in: Erinnerung stiften: Helene Berg und das Erbe Alban Bergs, hg. von Daniel Ender/Martin Eybl/Melanie Unseld, Wien 2018, S. 102-119.

 

Lexikonartikel

»Smaragda Eger-Berg«, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 10.02.2017. URL: mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Smaragda_Eger-Berg

»Helene Berg«, in: MUGI, Hamburg 2003ff. Stand vom 13.12.2015. URL: mugi.hfmt-hamburg.de/Artikel/Helene_Berg

Weitere Publikationen

Rubrikteil Lektüren: »Die Wiener Moderne als Raum musikbezogenen Handelns«, in: Marginalisierungen - Ermächtigungen. Intersektionalität und Medialität im gegenwärtigen Musikbetrieb (=Jahrbuch Musik und Gender, Band 12), hg. von Anke Charton/Björn Dornbusch/Kordula Knaus, Hildesheim 2019, S. 175-185.

Tagungsbericht: »›Musik – Gender – Mobilität‹. Symposium der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Kassel, 30. September 2017«, in: Das Geschlecht musikalischer Dinge (=Jahrbuch Musik und Gender, Band 11), hg. von Rebecca Grotjahn, Sarah Schauberger, Johanna Imm und Nina Jaeschke, Hildesheim 2018, S. 193-194.

Ausstellungstext: »Roman Haubenstock-Ramati, 1. Streichquartett«, im Begleitheft zur Ausstellung ›Sound goes Image. Partituren zwischen Musik und bildender Kunst‹, Horst Janssen Museum, Oldenburg 2017, S. 9.

Unveröffentlichte Vorträge

»Künstlerinnen im Bereich Musiktheater zwischen 1870 und 1930 – gesellschaftliche Position, Frauenbild und Karrieremöglichkeiten«, beim Symposium »Frauen:Stimmen – Rollen und Persönlichkeiten. Die Oper im Wandel vom 19. zum 20. Jahrhundert«, Othmar Schoeck Festival Brunnen (CH), 12.09.2020.

»Die Biographie der Musikerin Smaragda Eger-Berg im Spannungsfeld der Diskurse um Emanzipation, Homosexualität und Künstlerschaft von Frauen in der Wiener Moderne«, beim 8. Interdisziplinären Niedersächsischen Doktorand_innentag Gender Studies der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) an der Universität Osnabrück, 08.11.2018.

»Biographien ›gescheiterter‹ Musiker:innen – Herausforderungen und Perspektiven für die Biographik am Beispiel des Lebens und Wirkens der Musikerin Smaragda Eger-Berg«, bei der Vortragsreihe »Schiffbruch. Perspektiven des musikalischen Scheiterns« an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, 10.01.2018.

»Das Verschwinden der Schwester. Zur Wahrnehmung der Pianistin Smaragda Eger-Berg, Schwester Alban Bergs«, im Sophiensalon der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 15.11.2017.

»›Im Streichen war sie hemmungslos‹ – Zur negativen Rezeption von Komponistenwitwen am Beispiel Helene Berg« bei der internationalen Tagung »Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung« an der Universität Köln, 29.09.2017.

 

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