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Die Universität am Abend. Bildinformationen anzeigen

Die Universität am Abend.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica

Informationen für Mitarbeiter*innen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirft viele Fragen auf. Bereits in der Schwangerschaft stellen sich Fragen zum Mutterschutz und zu finanziellen Leistungen in dieser Zeit. Aber auch Fragen zur Elternzeit und zum Elterngeld beschäftigen viele werdende Eltern bereits vor der Geburt ihres Kindes.

An dieser Stelle finden Sie Informationen über die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und Ansprechpersonen an der Universität Paderborn zu vereinbarkeitsrelevanten Fragestellungen.

Mutterschutz

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Thema „Mutterschutz".

Elternzeit

Über diesen Link gelangen Sie zu Informationen zur Elternzeit.

Elterngeld

Hier finden Sie alle Regelungen zum Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz von 2007 sowie die seit 2015 in Kraft getretenen Änderungen und tiefgreifendere Informationen dahingehend.

Ansprechpersonen zum Thema „Mutterschutz" und „Elternzeit" an der UPB

Bei Fragen zu den Themen Mutterschutz und Elternzeit kann sich an das FamilienServiceBüro gewandt werden:

Barbara Pickhardt

Telefon: +49 5251 60-3725
Fax: +49 5251 60-4211
E-Mail: barbara.pickhardt(at)upb(dot)de
Büro: E2.101

oder an die*den jeweilis zuständige*n Personalsachbearbeiter*in.

Die Abwicklung der Formalitäten (z. B. Annahme der Bescheinigung über die Schwangerschaft, Berechnung der Mutterschutzfristen) wird ausschließlich in der Verwaltung durch die Personalsachbearbeiter*innen erledigt.

Spezifische Regelungen für Beamt*innen

Für an der Universität Paderborn beschäftigte Beamt*innen regelt das Landesbeamtengesetz – LBG NRW die Elternzeit. Nähere Informationen dazu sind auf den Seiten des Landesamtes für Besoldung und Versorgung NRW zu finden. 

Beurlaubung und Teilzeitbeschäftigung aus familiären Gründen für Beamt*innen

Eine weitere unbezahlte Beurlaubung aus familienpolitischen Gründen ist Beamt*innen auch nach Ablauf der Elternzeit möglich. Hierbei kann es sich um eine vollständige, zeitlich befristete Beurlaubung handeln, nach deren Ende in der Regel eine Rückkehr auf den alten Arbeitsplatz möglich ist. Oder die*der Beschäftigte vereinbart eine Beurlaubung für einen Teil der ursprünglichen Arbeitszeit, eine sogenannte Teilzeitbeurlaubung/ Teilzeitbeschäftigung. Diese ist in der Regel befristet und ermöglicht bei Bedarf hinterher auch wieder eine Aufstockung auf den ursprünglichen Umfang der Stelle.

Beamt*innen ist Urlaub ohne Dienstbezüge zu gewähren, wenn sie*er

  • ein Kind unter 18 Jahren oder
  • einen nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen tatsächlich betreuen oder pflegen.

Diese Beurlaubung bedarf der Zustimmung des Arbeitgebers und es besteht ein Anspruch auf die Beurlaubung bei Beamt*innen nur, wenn zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Bei Beamt*innen ist eine Beurlaubung bis zu zwölf Jahre möglich.

Zuschuss zur Krankenversicherung in der Elternzeit für Beamt*innen

Fragen zum Zuschuss zur Krankenversicherung in der Elternzeit können an die Beihilfestelle der Universität Paderborn gerichtet werden. Ansprechpartner*innen hierzu sind Herr Schäferbarthold (Raum B1.344, Tel.:05251/60-2533) und Frau König (Raum B1.344, Tel.: 05251/60-2533).

Befristungsrechtliche Regelungen für wiss. Mitarbeiter*innen mit Kind(ern)

Verlängerung befristeter Arbeitsverträge

Bei Inanspruchnahme der Elternzeit, einer Beurlaubung oder einer Ermäßigung der Arbeitszeit um mindestens ein Fünftel der regelmäßigen Arbeitszeit für die Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren ist im Rahmen von § 2 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 und 3 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) eine Verlängerung befristeter Arbeitsverträge möglich. Das Gleiche gilt für Zeiten des Beschäftigungsverbotes nach dem Mutterschutzgesetz. Diese Verlängerung erfolgt nicht automatisch. Sie muss beantragt und in einem neuen Arbeitsvertrag festgelegt werden.
Zum Umfang der Verlängerung finden sich im Wissenschaftszeitvertragsgesetz folgende Regelungen:
„Die jeweilige Dauer eines befristeten Arbeitsvertrages […] verlängert sich im Einverständnis mit der*dem Mitarbeiter*in um

  • Zeiten der Beurlaubung oder einer Ermäßigung der Arbeitszeit um mindestens ein Fünftel der regelmäßigen Arbeitszeit, die für die Betreuung oder Pflege eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren oder pflegebedürftiger Angehöriger gewährt worden sind,
    [….]
  • Zeiten einer Inanspruchnahme der Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz und Zeiten eines Beschäftigungsverbotes nach §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes in dem Umfang, in dem eine Erwerbstätigkeit nicht erfolgt ist,
    […]

Eine Verlängerung nach Satz 1 wird nicht auf die nach Absatz 1 zulässige Befristungsdauer angerechnet. Sie soll in Fällen des Satzes 1 Nr. 1, 2 und 5 die Dauer von jeweils zwei Jahren nicht überschreiten."

Befristungsdauer

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz legt im § 2 Abs. 1 und 3 eine zeitliche Obergrenze für die Beschäftigung in befristeten Arbeitsverhältnissen für wissenschaftliches Personal fest. Die Befristung von Arbeitsverträgen für wissenschaftliches Personal, das nicht promoviert ist, ist für eine Dauer von sechs Jahren zulässig. Nach Abschluss der Promotion ist eine weitere Befristung bis zu einer Dauer von sechs Jahren zulässig. Die zulässige Befristungsdauer in der Phase nach der Promotion verlängert sich in dem Umfang, in dem Zeiten einer befristeten Beschäftigung und Promotionszeiten ohne Beschäftigung zusammen weniger als sechs Jahre betragen haben.
Auf die zulässige Befristungsdauer sind alle befristeten Arbeitsverhältnisse mit mehr als einem Viertel der regelmäßigen Arbeitszeit, die mit einer Hochschule oder einer Forschungsreinrichtung abgeschlossen wurden, sowie entsprechende Beamtenverhältnisse auf Zeit und Privatdienstverträge anzurechnen. 
Die insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich bei der Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren um zwei Jahre je Kind (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG). Wenn beide Eltern als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen an einer Hochschule tätig sind, können beide von dieser Regelung Gebrauch machen.
Unabhängig von der Befristungsdauer nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG können wissenschaftliche Mitarbeiter*innen auch nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG befristet werden. Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein: Die Beschäftigung muss überwiegend aus Drittmitteln finanziert sein, die Finanzierung muss für eine bestimmte Aufgabe und Zeitdauer bewilligt sein und die*der Mitarbeiter*innen muss überwiegend der Zweckbestimmung der Drittmittel entsprechend beschäftigt werden.
Bei Fragen zum Befristungsrecht wenden Sie sich bitte an die*den für Sie zuständige*n Personalsachbearbeiter*in in der Verwaltung.

Familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeit/des Arbeitsorts an der UPB

Unter dieser Rubrik finden Sie u.a. Informationen zur Gleitzeit, Teilzeit sowie Telearbeit.

audit familiengerechte hochschule

Der Universität Paderborn wurde am 22. November 2005 als erster Universität in NRW das Grundzertifikat zum audit familiengerechte hochschule verliehen.

TOTAL E-QUALITY

Die Universität Paderborn hat für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik das TOTAL E-QUALITY Prädikat erhalten.

Übersicht

Vereinbarkeit Pflege & Beruf/Studium

Pflegeverantwortung & Beruf
Pflegeverantwortung & Studium
Beratungsmöglichkeiten in Paderborn
Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag
Finanzierung von Pflege
Angebote & Leistungen bei Demenz

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