edYOUcate@UPB – gestalten Sie mit!
Die Universität Paderborn lädt herzlich zur ersten edYOUcate@upb ein. Hierbei handelt es sich um den 14. Tag der Lehre, ein etabliertes Format unter neuem Namen.
Mit der Neubenennung edYOUcate@UPB knüpfen wir bewusst an den bisherigen Tag der Lehre an und führen dessen zentrale Idee – gute Lehre sichtbar zu machen und gemeinsam weiterzuentwickeln – fort. Zugleich öffnet der neue Titel das Format über die Perspektive der Lehrenden hinaus: Das „You“ im Namen betont die aktive Rolle aller Beteiligten, insbesondere der Studierenden, und lädt sie ein, den Hochschulalltag und die Zukunft der Lehre gemeinsam mitzugestalten. edYOUcate@UPB markiert damit einen klaren Schritt der Weiterentwicklung hin zu einem inklusiven, dialogorientierten und partizipativen Austauschformat für die gesamte Universität.
Die edYOUcate@UPB 2026 steht unter dem Motto
„Hochschule als demokratischer Raum. Demokratie lernen – Demokratie lehren“
und findet am 23. Juni 2026 ab 10 Uhr statt.
Demokratie ist kein Selbstläufer – sie lebt von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, kritisch zu reflektieren und sich einzubringen. Hochschulen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind Orte der Erkenntnis, aber auch der Auseinandersetzung, der Beteiligung und des respektvollen Streitens.
Wir möchten gemeinsam reflektieren, welchen Beitrag Hochschulbildung zur Demokratiebildung leisten kann, wie Studierende demokratische Kompetenzen erwerben können und wie die Universität selbst als demokratischer Raum gestaltet werden kann.
Wir laden Lehrende, Studierende und Mitarbeitende herzlich ein, sich aktiv an diesem Tag zu beteiligen. Besonders willkommen sind studentische Beiträge, die eigene Perspektiven, Initiativen oder Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen. Lehrende können den Tag zudem gerne zur Präsentation studentischer Projekte nutzen, die in ihren Lehrveranstaltungen entwickelt wurden.
Themenfelder
Themenfeld 1: Hochschule als demokratischer Raum
Demokratiebildung findet nicht nur in der Lehre statt, sondern auch durch die Strukturen und Kulturen der Hochschule selbst.
Wie kann Universität als Ort des Dialogs, der Teilhabe und der Solidarität gestaltet werden?
Wie lassen sich studentische Stimmen stärken – in der Lehre, in Gremien oder in hochschulöffentlichen Debatten?
Wir möchten Projekte und Erfahrungen sichtbar machen, in denen Hochschule als gelebter demokratischer Raum erfahrbar wird.
Themenfeld 2: Gesellschaftliche Verantwortung und Hochschulbildung
Hochschulen stehen in einer pluralen, oft polarisierten Gesellschaft.
Wie kann Lehre dazu beitragen, gesellschaftliche Herausforderungen (wie Populismus, Desinformation, Diskriminierung) zu reflektieren und demokratische Handlungskompetenzen zu fördern?
Hier sind auch Beiträge gefragt, die innovative Lehr- und Lernformen vorstellen, durch die Studierende lernen, wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Werte zu verteidigen.
Themenfeld 3: Demokratie lehren und lernen
In diesem Themenfeld geht es um didaktische Konzepte, die Demokratiebildung in der Hochschullehre ermöglichen.
Wie kann Lehre zur Förderung demokratischer Kompetenzen beitragen – etwa durch Partizipation, Perspektivenvielfalt, kritisches Denken oder kontroverse Diskussionen?
Welche Formate fördern Mitgestaltung, Aushandlung und Verantwortung im Lernprozess?
Gesucht sind Beiträge, die zeigen, wie demokratische Prinzipien (Partizipation, Pluralität, Diskursfähigkeit) im Lehralltag lebendig werden.
Mögliche Beitragsformen
Wir freuen uns über Beiträge von Lehrenden, Studierenden, Teams oder Projekten, die
- innovative Lehrkonzepte oder Lehr-Lern-Projekte vorstellen,
- studentische Initiativen zur Beteiligung sichtbar machen,
- Raum für Diskussion, Reflexion oder gemeinsames Ausprobieren bieten.
Folgende Formate sind denkbar:
- Round-Table-Beiträge
- Workshops
- Impulsvorträge
- Beiträge für den DisQspace
- Beiträge für die Transferbörse für Lehrinnovationen
- Diskussionsrunden für statusgruppenspezifische (bspw. Studierende, Lehrende) oder auch statusgruppenübergreifende Formate
Zudem können auch Vorschläge für eigene Formate eingereicht werden. Weitere Infos zu den Formaten können Sie dem untenstehenden Akkordeon entnehmen.
Beitragsformate
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge zu einem Round Table. Mögliche Oberthemen werden nach Ende des CfP aus den Abstracts heraus entwickelt. Zu jedem Round Table bestehen 2 mögliche Beitragsformate:
Experteninput: Zu jedem Round Table können Sie sich in Form eines kurzen Experteninputs (z.B. inhaltliche Einführung, Überblicksdarstellungen, Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien) mit einer Dauer von 5-15 Minuten einbringen.
Praxisimpuls: Des Weiteren besteht die Möglichkeit, in einer ca. 5-15-minütigen Sequenz (Vortrag, Vorführung, o.ä.) Praxisimpulse zu geben (z.B. Umsetzungskonzepte, Beispielprojekte).
Im Themenforum steht der Kurzvortrag als Format zur Verfügung. Berichten Sie aus der eigenen Lehrpraxis, stellen Sie Ihre Ideen vor oder präsentieren Sie Good Practice-Beispiele, die Anregungen für andere Lehrende bieten können. Die Länge variiert je nach Anzahl der Einreichungen, wird aber ca. 15 Minuten betragen.
Der DisQspace ist ein interaktives Format, in dem Impulse unterschiedlichster Art möglich sind (Poster. Kurzvortrag, praktische Demonstration). Innerhalb eines DisQspaces finden parallel mehrere Präsentationen statt. Ein Zeitabschnitt innerhalb des DisQspaces beträgt ca. 20 Minuten. In dieser Zeit können Sie Beispiele aus Ihrer Lehre präsentieren und diskutieren oder auch mit den Teilnehmer*innen ausprobieren. Nach 20min. wechseln die Teilnehmer:innen des DisQspaces zur nächsten Präsentation.
Weitere Infos finden Sie hier:
Hier stehen zwei Formate zur Verfügung: Ein Poster oder ein Infostand.
Poster: Das Posterformat eignet sich zur Präsentation einzelner Lehr-, Lern- oder Innovationsprojekte. Auf anschaulichen Postern werden Ideen, Ergebnisse und Erfahrungen kompakt dargestellt und laden zum Gespräch ein.
Infostand: Der Infostand richtet sich an größere Projekte, Initiativen oder zentrale Einrichtungen der Universität. Hier können Angebote, Services und Aktivitäten umfassender vorgestellt und im direkten Austausch mit Besucher:innen diskutiert werden.
Wir freuen uns insbesondere auch über Beträge von Studierenden bspw. in folgenden Formen:
‘Ergebnisse’ aus Lehrveranstaltungen: Dieses Format bietet Lehrenden sowie Studierenden die Möglichkeit, Ergebnisse aus Lehrveranstaltungen sichtbar zu machen – von Postern, Podcasts und Filmen über Lehrkonzepte bis hin zu technischen Modellen oder künstlerischen Arbeiten. Studierende präsentieren ihre im Seminar entstandenen Projekte und kommen dazu mit Besucher:innen ins Gespräch.
Lehrkonzept/ Ideen für die Lehre: Wir freuen uns über Ideen und Konzepte zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen aus studentischer Perspektive. Geben Sie dabei (optional) gerne an, zu welchem der oben genannten Programmpunkte Sie beitragen möchten.
Studierende empfehlen Lehrende: Die Beitragsform richtet sich vor allem an Studierende, die aus ihrer Sicht auf einzelne Lehrende aufmerksam machen wollen. Welche*r Lehrende hat Ihnen das Lernen besonders erleichtert und Lernprozesse und Lehrveranstaltungen stimmig gestaltet? Diese Lehrenden laden wir ein, um ihre Lehrphilosophie am Tag der Lehre vorzustellen.
In den thematischen, interaktiven Diskussionsrunden wird Statusgruppen-spezifisch (z. B. Studierende, Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen) oder statusgruppenübergreifend (z. B. Lehrende & Studierende gemeinsam) über ein festgelegter Thema diskutiert. HIer bietet sich Raum für einen offenen, wertschätzenden Austausch zu aktuellen Herausforderungen, Ideen und Erfahrungen im Bereich Lehre und Studium. Die didaktische Umsetzung ist offen; möglich wären bspw. folgende Formate:
Podiumsdiskussion: Mehrere Expert:innen diskutieren ein Thema vor Publikum, das meist über Fragen einbezogen wird.
Fishbowl: Ein kleiner innerer Stuhlkreis diskutiert, während das Publikum außen zuhört; durch freie Stühle kann jederzeit in die Diskussion gewechselt werden.
World Café: Kleingruppen diskutieren an Tischen zu Leitfragen und wechseln regelmäßig, sodass Ideen „wandern“ und sich verdichten.
Barcamp-Session: Offene, von Teilnehmenden selbst vorgeschlagene Themen werden in spontanen Diskussionsrunden bearbeitet.
Debattenformat (Pro/Contra): Zwei Gruppen vertreten gegensätzliche Positionen zu einer Fragestellung und schärfen Argumente.
Wie kann man Lehrinnovationen schnell und effizient weitergeben? In der Transferbörse für Lehrinnovationen tauschen sich Teilnehmende in kurzen, strukturierten 10-Minuten-Interaktionen aus – wie bei einem Speed-Dating. Jede:r stellt eine konkrete Lehridee, ein Werkzeug, eine Methode oder ein Projekt vor – und die anderen hören zu, stellen Fragen und tauschen sich direkt aus.
Nach der Runde kann man sich direkt auf weitere Zusammenarbeit oder Umsetzung einigen. Ein Format für alle, die nicht nur Ideen haben, sondern auch Ideen weitergeben wollen oder aber Impulse für eigene Lehrinnovationen suchen.
Sollte in der Lehre Ihrer Fakultät momentan ein anderes Thema und/oder Anliegen aktuell sein, so schaffen wir gerne die Rahmenbedingungen für fakultätsspezifische Angebote (Workshops, Diskussionsrunden, Werkstätten, Vorträge).
Wie reiche ich meine Ideen ein?
Bitte nutzen Sie zur Einreichung folgendes Formular.
Hier finden Sie das Ankündigungsposter zum Download.
Wie läuft der Prozess ab?
Bis 15. März 2026
Einreichungen der Beiträge über tag-der-lehre(at)uni-paderborn(dot)de
Ab dem 01. April 2026
Rückmeldung über die Annahme
Ab dem 01. Mai 2026
Veröffentlichung des Programms und Öffnung der Anmeldung
Fragen?
Wenden Sie sich gerne an:
Dr. Nerea Vöing: 05251/60-3332, nerea(dot)voeing(at)upb.de