Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Gebäude aus Sicht des Innenhofs Bildinformationen anzeigen

Gebäude aus Sicht des Innenhofs

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Gleichstellung an der UPB

Die Universität Paderborn betrachtet die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern als ein wichtiges Ziel. Gleichstellung ist als Querschnittsaufgabe sowohl auf der zentralen strategischen Ebene der Universität Paderborn als auch auf der dezentralen Ebene der Fakultäten fest verankert.

Für ihre Gleichstellungsstrategien wurde die Universität Paderborn bereits wiederholt ausgezeichnet:

In den Jahren 2005, 2008, 2012 und 2015 wurde sie als audit familiengerechte hochschule zertifiziert; 2009, 2012 und 2015 erhielt sie das Total E-Quality-Prädikat. Zudem wurde sie 2009 mit dem Genderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für das beste Gleichstellungskonzept ausgezeichnet und beteiligte sich erfolgreich am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder (2008, 2013). Darüber hinaus verfügt die Universität Paderborn über einen im Bundes- und Landesvergleich hohen Professorinnenanteil von 34,3 Prozent1, mit dem sie seit 2004 landesweit den Spitzenplatz einnimmt.

Zudem erstellte die Universität Paderborn eine Stellungnahme zu den Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2009), die von der DFG in das höchste Umsetzungsstadium 4 eingestuft wurde. Auch der Zwischenbericht (2011) und der Abschlussbericht (2013) zur Umsetzung der DFG-Gleichstellungsstandards erhielten die höchste Bewertungsstufe. Damit ist sie eine von lediglich neun Universitäten, die in allen drei Verfahrensschritten mit der Bestnote bewertet wurde.

Die von der DFG im Sinne der Gestaltung einer geschlechtergerechten Hochschulkultur veröffentlichten Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards stellen eine Selbstverpflichtung der Hochschulen und ein Instrument dar, mit dem personelle und strukturelle Standards für eine nachhaltige Gleichstellungspolitik in der Wissenschafts- und Hochschullandschaft definiert wurden. Die von den Mitgliedseinrichtungen vorgelegten Gleichstellungskonzepte wurden in den Jahren 2009-2013 evaluiert sowie in ihrer Umsetzung unterstützt.

Im Gleichstellungskonzept der Universität Paderborn sind Ziele und Maßnahmen vereinbart worden, die zu einer Erhöhung der Repräsentanz von Frauen auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen führen sollen. Hierzu wurden 2014 Zielvereinbarungen zwischen dem Präsidium und den Fakultäten getroffen. Darüber hinaus wurde im Juli 2013 eine Studie zur Unterrepräsentanz von Frauen an den Promotionen der Universität Paderborn veröffentlicht, in der mögliche Barrieren für Frauen auf dem Weg zur Promotion an der Universität Paderborn erfasst und Handlungsempfehlungen für die Hochschule formuliert wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Unterstützungsangebote der Universität Paderborn (wie z. B. die Mentoring-Programme) bereits als sehr gut eingeschätzt werden.

Aus Sicht der Universität Paderborn sind zur Erreichung des Zieles einer geschlechtergerechten Hochschule eine interdisziplinäre Genderforschung und eine zeitgemäße familienfreundliche Hochschulkultur Grundvoraussetzung. Daher sind neben dem Ziel der Erhöhung des Frauenanteils auch Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Ziele und Maßnahmen für eine geschlechtersensible Lehre und Forschung innerhalb des Gleichstellungskonzepts der Universität verankert. Als auditierte familiengerechte Hochschule bietet die Universität Paderborn ihren Mitgliedern zudem ein mehrstufiges Kinderbetreuungskonzept an, das u.a. eine individuelle Kinderbetreuungsvermittlung durch ein universitätsinternes FamilienServiceBüro, eine kostenlose Kinderkurzzeitbetreuung sowie eine Kinderbetreuung in den Schulferien und Kinderbetreuungsplätze für wissenschaftliches Personal in der Kindertagesstätte des Studierendenwerks beinhaltet. Weitere Schwerpunkte sind die Verbesserung der Studienbedingungen für Studierende mit Kind und die Verbesserung der Arbeitszeitgestaltung für Beschäftigte durch weitreichende Dienstvereinbarungen zur Gleitzeit und zur alternierenden Telearbeit.

Darüber hinaus gibt es an der Universität Paderborn ein Beratungsangebot für Beschäftigte und Studierende, die Angehörige pflegen.


1 Inkl. Juniorprofessuren, Stand 01/2015, Quelle: interne Statistik Universität Paderborn, Dez. 1.3.

Gleichstellungsbeauftragte

Dipl. Päd. Irmgard Pilgrim
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Paderborn

Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Raum: E2.103
Tel.: 05251/603724
E-Mail: irmgard.pilgrim(at)upb(dot)de 

Webseiten der Gleichstellungsbeauftragten

Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies

Dr. Claudia Mahs
Geschäftsführerin des Zentrums für Geschlechterstudien/Gender Studies

Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Raum: H5.206
Telefon: 05251/60-2730
E-Mail: claudia.mahs(at)upb(dot)de

Webseiten des ZG

Frauen gestalten die Informationsgesellschaft

Dipl.-Soz. Franziska Pestel
Projektleitung

Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Raum: P1.6.09.1
Telefon: 05251/60-3003
E-Mail: Franziska.pestel(at)uni-paderborn(dot)de

Webseiten des Projekts

Die Universität der Informationsgesellschaft