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Sommersemester 2014

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Martin Müller

Projektbeschreibung
‚Die leuchtenden Bäume von Cambridge’ – Ökonomien und Versprechen der Synthetischen Biologie (Arbeitstitel)
 
Hintergrund

Die Lebenswissenschaften verändern unsere Lebenswelt. Öffentliche und politische Kontroversen über die technologischen Möglichkeiten von Stammzellenforschung, Reproduktionstechnologien, Gentechnik oder den Neurowissenschaften haben seit Längerem Konjunktur. In der globalisierten Bioökonomie werden jährlich Daten, Gene, Zellen, Gewebe und Versuchstiere bei einem jährlichen Umsatz von über 83 Milliarden US-Dollar produziert und gehandelt. Die life sciences operieren unter dem technowissenschaftlichen Primat der Aneignung, Mediatisierung, Dynamisierung und Gestaltung des ‚Lebendigen’. Die Hegemonie einer anwendungsintensiven und hochtechnisierten Biologie (sowie der ‚Technoscience’ allgemein) ist demnach mitverantwortlich für die Transformation tradierter Konzepte des Körpers und der Gesellschaft sowie des ‚Lebens’, der ‚Natur’ und der ‚Technik’ (Donna Haraway/ Jutta Weber). Das ‚Gen’ und die ‚DNA’ gelten Manchen als Signifikate einer auf Optimierung abzielenden „Kultur des Lebens“ (Karin Knorr Cetina). In der Problematisierung derselben spielt(e) Michel Foucaults unvollendetes Theorem der ‚Biopolitik’ – die Regierung und die Regulierung des ‚Lebendigen’ seit dem 18. Jahrhundert – eine entscheidende Rolle. Angestoßen durch die skizzierten soziotechnischen Entwicklungen orientiert sich die aktuelle Forschung an einer Neubestimmung von Biopolitik(en) (Nicolas Rose/ Thomas Lemke). Mein Promotionsprojekt möchte dazu beitragen, eine Perspektive auf die ‚lebens-politischen Logiken’ der Gegenwart zu entwickeln. Dies soll anhand der Diskurse der Synthetischen Biologie geschehen. Als ein kritischer Beitrag zur Analyse der sozialen Konsequenzen und der kulturwissenschaftlichen Dimensionen der Synthetischen Biologie beschäftigt sich meine Arbeit mit den Versprechen und den ‚Zukunfts-Konstruktionen’ in diesen Diskursen. Mit ihren Visionen werden Biotechnologen zu Ingenieuren zukünftiger Gesellschaften. Wenn die ‚Natur’ und das ‚Lebendige’ mittels des ‚biological design’ programmiert und kontrolliert werden kann, dann scheint es, dass auch die Welt der Zukunft durch Wissenschaft und Ingenieurskünste programmiert und kontrolliert werden kann. Ich möchte deshalb eine Theorie und Kritik der ‚Ökonomie technowissenschaftlicher Versprechen’ (Bernadette Bensaude-Vincent) ausarbeiten.

Diskurse der Synthetischen Biologie

Unter dem Sammelbegriff Synthetische Biologie bildet sich etwa seit dem Jahr 2000 ein schnell wachsendes ‚interdisziplinäres’ Forschungsfeld heraus, in welchem die Molekularbiologie, die Biotechnologie, die Ingenieurswissenschaften, die Designwissenschaften und die Informatik zusammen agieren. Ihr Anliegen ist es, die Biologie in eine Ingenieurswissenschaft mit industriellen Endprodukten zu verwandeln (‚Living Technology’). Ihr Ziel ist die Konstruktion neuartiger Lebensformen und Systeme mithilfe von Standardbauteilen und digitalem Design: ‚Lebendige Maschinen’, welche so nicht in der Natur vorkommen, sollen menschlichen Zwecken dienen. Mithilfe von Standardbausätzen sollen zukünftig auch Nicht-Biologen Organismen entwerfen und herstellen können. Jenseits des aktuellen (und eher limitierten) Forschungsstandes der Synthetischen Biologie, finden sich eine Reihe von Vorhersagen über spektakuläre soziotechnische Szenarien, neuen Objekten und zukünftigen biotechnischen Experimenten, welche eher mitten in der Gesellschaft, als hinter verschlossenen Labortüren stattfinden sollen. Was für eine Art von Zukunft und ‚Zukünften’ bietet die Synthetische Biologie? Warum konzentrieren sich die Aussagen der Bioingenieure so sehr auf die Zukunft? Zum einen honorieren Wissenschaftswettbewerbe, etwa der IGEM (international genetically engineered machine competition at MIT) visionäre Projekte, zum anderen formulieren die Protagonisten selbst visionäre Versprechen. Das sind beispielsweise Craig Venters Thesen zum ‚Dawn of Digital Life’ oder George Churchs ‚Regenesis-Projekt’, in dem die ‚Synthetische Biologie die Natur und den Menschen neu erfinden’ werde. Ihre Agenda verspricht: Die Fabrikation von günstigen Medikamenten und Materialien durch umprogrammierte Mikroorganismen, die Produktion von sauberer Energie, die biotechnische Lösung für Klima- und Ernährungskatastrophen, die Entwicklung neuer Informationstechnologien auf der Basis von DNA sowie die Biotechnologisierung ganzer Industriezweige bis hin zur ‚Schöpfung’ neuer Genome und Spezies, und letztlich eine neue Ära menschlicher Kontrolle über die Evolution, gesteuert durch ‚biologisches Design’. Venter behauptet: „we are witnessing the dawn of an era of biological design. Humankind is about to enter a new phase of evolution.“ (Craig Venter) Problematisch erscheint mir, dass sich in den Darstellungen der Protagonisten kaum zwischen Forschungsstand und Versprechen, zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden lässt. Meine Arbeit bietet eine systematische ‚Kartierung’ der Versprechen, welche ich in einer diskursanalytischen Studie von Forschungsartikeln und Monographien von Craig Venter, George Church, Robert Carlson, Drew Andy und anderen (re)konstruieren werde. Auf dieser lassen sich die verschiedenen Positionen auf ihre prognostischen, utopischen und fiktionalen Inhalte hin studieren. Es wird gezeigt, dass die spektakulären Zukunfts-Versprechen mehr als ‚buzzwords’ zur Mobilisierung von privaten und staatlichen Forschungsgeldern sind. Vielmehr lässt sich anhand meiner Theorie der ‚Ökonomie technowissenschaftlicher Versprechens’ erklären, was die Diskurse um die Synthetische Biologie antreibt. Entscheidend dafür sind gen- und code-zentrierte sowie ‚transhumanistische’ Denkfiguren, welche die biopolitischen Visionen des ‚Lebendigen’ und der ‚Natur’ als Feld unlimitierter Möglichkeiten und Potentiale (in)formieren. Diese visionären Versprechen zeitigen ihre Wirkung auf die Gegenwart. Sie beeinflussen die heutige Epistemologie und Praxis; sie bringen die Figur des Bioingenieurs in eine ‚denkwürdige’ soziale und politische Position: als eine vertrauenswürdige Agentur zur Bildung zukünftiger Utopien, aber auch zur Formierung von Weltbildern und Ethiken.
  

Methodik, eigene Thesen und Ergebnisse der Arbeit

Nach der Theorie-Methode Michel Foucaults sind Diskurse als „Praktiken zu behandeln, die systematisch die Gegenstände bilden, von denen sie sprechen.“ (Michel Foucault) Die Diskursanalyse (re)konstruiert die ‚Formation des Diskurses’ anhand der primären Aussagen zur Synthetischen Biologie. Den Materialkorpus bilden Artikel aus Fachjournalen, Monographien, Lehrbücher, Interviews, Materialien von Kongressen und Wettbewerben sowie Webseiten. Der Gegenstand in den Diskursen der Synthetischen Biologie ist die Konstruktion (engineering, creation) lebendiger Entitäten mit vorabbestimmten Eigenschaften und Funktionen. Es kann zwischen Entitäten unterschieden werden, welche das Ergebnis einer (Re)Kombination von bekannten Bestandteilen sind. Oder es handelt sich um Entitäten, welche das Ergebnis einer kompletten Neukonstruktion sind (de novo, from scratch). Die institutionellen Orte des Diskurses sind staatliche oder private Labore, Universitäten, Organisationen und Unternehmen, welche ihre Autorität durch wissenschaftliches Renommee oder technische Erfolge generieren (meist aus dem angloamerikanischen Raum). Die Begriffe sind technowissenschaftlicher Provenienz (engineering biology, living machines, genetic circiuts, cells as biofactories). Mithilfe der strategischen (Aus)Wahl, die Mobilisierung anderer Diskurse (Medizin, Lebenswissen, Ökologie, Krise, Digitalität, Industrie, Nationalstaatlichkeit, Geschichte der Erfindungen u.v.m.), inszeniert und positioniert sich die Synthetische Biologie im Feld von Macht und Wissen. Die Synthetische Biologie steht für eine ‚Biotechnologisierung gesellschaftlicher Zukünfte’, in denen die ingenieurtechnischen life sciences zu ‚Vertrauens-Agenturen’ von technischen Utopien und Heilsversprechen werden. Der Synthetischen Biologie ist eine ‚Ökonomie technowissenschaftlicher Versprechen’ inhärent. Damit eng verbunden ist der anti-vitalistische und bio-kybernetische ‚Lebensbegriff’. Diesen gilt es im Zusammenhang von digitalen Medientechnologien und Gestaltungspraxen zu problematisieren. Dem ‚Lebendigen’ sei eine natürliche und universelle Programmsprache (DNA) eigen, welche durch die Übersetzung in den digitalen Code eine maschinenlesbare Steuerung und eine technische Produktion des ‚Lebendigen’ ermögliche. Biopolitik agiert damit molekular, posthumanistisch, aber paradoxerweise anthropozentrisch. (Eugene Thacker) Anstatt nur auf die Vitalitäts-Regierung menschlicher Körper und die ‚Bevölkerungskörper’ von Nationalstaaten, konzentriert sich ‚Biopolitik im Geiste der Synthese’ auf die ingenieurstechnische Produktion und Gestaltung des ‚Lebendigen’. Das ‚Lebendige’ erscheint darin nicht mehr als begrenzte Ressource, sondern als Produktionsmedium zur unlimitierten und unmittelbaren Materialisierung menschlicher Wünsche und Projekte. Das Ende der Arbeit bietet eine Aussicht auf offene Forschungsfragen.
  
Betreuung Promotion
Prof. Dr. Hannelore Bublitz (Soziologie, Paderborn)
Prof. Dr. Wolfgang Schäffner (Kulturwissenschaft, HU-Berlin)


Kontakt

Martin Müller
Universität Paderborn
Graduiertenkolleg Automatismen
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
E-Mail: maneo[at]gmx.net

Forschung

2013/9 – 2013/11
Doctoral Visting Fellow am Zentrum der Techniken, des Wissens und der Praktiken an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne
 
seit 2012/10
Mitglied Forschungskolloquium Prof. Dr. Wolfgang Schäffner  an der Humboldt-Universität zu Berlin
 
2012/02 – 2012/09
Visting Scholar an der Columbia University of the City of New York am Department of German 
 
2011/10 – 2012/05
Mitglied Forschungskolloquium Prof. Dr. Joseph Vogl an der Humboldt-Universität zu Berlin
 
2009/9 – 2009/11
Visiting Scholar an der University of Cape Town am Institute for Comparative Religion in Southern Africa (ICRSA)

Veröffentlichungen
  • Herausgabe mit Dominik Leibenger und Christoph Neubert (2015): Standardisierung und Naturalisierung. Paderborn, Wilhelm Fink. (i.A.)
  • „Life is what we make it' – On engineers, living machines and technomimetism within synthetic biology.” In: Grusin, Richard; Michaelis, Beatrice; Zierold, Martin (Hg.): The Re/Turn of the Nonhuman (2014). Reihe: Concepts for the Study of Culture. Berlin, De Gruyter. (i.A.)
  • Metzler Lexikon Moderne Mythen (2014): “AIDS”. Stuttgart, Metzler. (i.E.)
  • „Zur Tiefengrammatik des Lebendigen. Eine kritische Einführung zu Eugene Thackers Biomedien.“ In: Thomas Ballhausen/Alessandro Barberi/Christian Berger/Eva Horvatic/Katharina Kaiser-Müller/Christian Swertz/Christine W. Trültzsch-Wijnen (Hg.) Medienimpulse (2014). Wien, Braumüller. (I.E. peer-reviewed)
  • „Schattenkonten. Ordnungspraktiken des Trennens und der Reduzierung von Komplexität können zu unerwarteten Automatismen der Herausbildung heterogener Strukturen und zu Komplexitätssteigerungen führen“. In: Eke, Nobert; Foit, Lioba; Kaerlein, Timo, Künsemöller, Jörn (Hg.), Logiken strukturbildender Prozesse: Automatismen (2014). Paderborn, Wilhelm Fink. (i.E.)
Präsentationen
  • Promethean Promises of Designing ‘Life’ – The ‘Technoscientific Promise-Economy’ that Drives Synthetic Biology. International Summer School Analyzing the Societal Dimensions of Synthetic Biology. Veranstalter: Bundesministerium für Forschung und Bildung, Europäische Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, 15–19 September 2014 (i.A)
  • What Constitutes the Promethean Promises? Exploration of the 'Digital' in Synthetic Biology. EU program SYN-ENERGEN, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne, 6./7. Juni 2014 (i.A.)
  • 'Ecotecture' – Reading Dietmar Dath and George Church on Symbiotic Politics and Synthetic Biology. The 8th Meeting of the European Society for Literature, Science, and the Arts. Life, in Theory. Turin, 3.-6. Juni 2014 (i.A.)
  • Designing Life with Digital Biology? Forschungskolloquium Prof. Dr. Wolfgang Schäffner. Humboldt-Universität zu Berlin, 9. Dezember 2013
  • 'Life is what we make it' – Synthetic Biology, Technoscience, Biomedia. Workshop. Matrix und Millieu – Biomedialität zwischen Ökologie, Simulation und Spiel. Universität Paderborn, 15. November 2013
  • »What I cannot create, I do not understand«. Synthetische Biologie, Biopolitik, Biomedialität. Jahrestagung Gesellschaft für Medienwissenschaft. Leuphana Universität Lüneburg, 4. Oktober 2013
  • Glühende Bäume und die Auferstehung des Neandertalers – Transhumanistische Versprechen in der Synthetischen Biologie des George Church. Plural Projekt, Berlin, 28. September 2013
  • Projektvorstellung bei der Konferenzwoche ‚Creating Life: From Alchemy to Synthetic Biology. 13th Ischia Summer School on the History of the Life Sciences’. Organisiert von WelcomeTrust, National Science Foundation, Harvard University und Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Ischia, 29. Juni - 6. Juli 2013
  • 'Les Jardins Chimiques' - Zur Intensivierung von Ingenieurprinzipien nach dem Humangenomprojekt. Workshop Wissenschaftsforschung und Medien, Gesellschaft für Medienwissenschaft. Universität Paderborn, 19./20. Juni 2013
  • Biofacts and Homo Faber - The aporia of the (non)human within Synthetic Biology. The re/turn of the nonhuman in the study of culture. concepts – concerns – challenges. Justus-Liebig-Universität Gießen, 28. Mai 2013
  • Die leuchtenden Bäume von Cambrige – Hype, Spektakel, Design, Synthetische Biologie. Jahrestagung Gesellschaft für Medienwissenschaft. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 6. Oktober 2012
  • “In the Web of Aids-Denialism“ – Biopolitik und digitale Medien, 10.09.2011, Aids revisited. Aktuelle Forschungsperspektiven. Universität Zürich, 10. September 2011
  • “Denialism at the Highest Level“ – Messianische Männlichkeit und kollektive Körper in Thabo Mbekis AIDS-Diskurs. Humboldt-Universität zu Berlin, 10. Februar 2010
Mit-Organisation (Auswahl)
  • Konzeption Panel: Symbiosis - Exploring a Key Concept of General Ecologization. The 8th Meeting of the European Society for Literature, Science, and the Arts. Life, in Theory. 4. Life, in Media: Neocybernetics, General Ecologization and the Rethinking of Environmentality. Ausgerichtet von Erich Hörl und Mark Hansen. Media, in Theory. Turin, 3.-6. Juni 2014
  • Organisation Panel: Wissenschaftskulturen der Bio- und Öko-Medialität. Jahrestagung Gesellschaft für Medienwissenschaft. Leuphana Universität Lüneburg, 4. Oktober 2013
  • Organisation Workshop: "Unsicheres Wissen”,  Workshop Wissenschaftsforschung und Medien, Gesellschaft für Medienwissenschaft. Universität Paderborn, 19./20. Juni 2013
  • Organisation Panel: Automatismen und Spekulation II: Die Frage der Verfügbarkeit. Jahrestagung Gesellschaft für Medienwissenschaft. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 6. Oktober 2012
  • Organisation Ringvorlesung: Standardisierung und Naturalisierung. Graduiertenkolleg Automatismen. Universität Paderborn Wintersemester 2012/13
  • Panelmoderation Traffic of Concepts. Media Transatlantic IV – Traffic. Universität Paderborn, 31. Mai 2012
Studium

2008/4 – 2010/12
Internationaler Master Religions- und Kulturwissenschaft (M.A.)
Humboldt-Universität zu Berlin
Schwerpunkt: Religion und Geschlecht
Masterarbeit: Immundefekte des Wissens – AIDS-Denialism, Religion, Männlichkeiten
Abschlussnote: 1,1 
 
2009/6 – 2010/1
International Student in Südafrika
DAAD-Austauschprogramm 
Humboldt-Universität zu Berlin und University of Stellenbosch
Abschlussarbeit: Clashes of Knowledge. The Sexualized Death 
and New Life – An Approach to Thabo Mbekis AIDS Scepticism
Abschlussnote: mit Auszeichnung
 
2004/10 – 2008/9
Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft
Psychologie und Soziologie im Nebenfach 
Universität Paderborn
Diplomarbeit: Globalisierung und Medien: Zum Begriff der Weltbildproduktion in der metaphysischen, terrestrischen und elektronischen Globalisierung bei Peter Sloterdijk - analysiert durch die Akteur-Netzwerk-Theorie nach Bruno Latour und einen eigens konfigurierten Medienbegriff
Abschlussnote: 1,2

Interessensfelder

Biopolitik-Forschung, Biomedien, Synthetische Biologie, ʻLife Itselfʼ, Wissens- und Diskurstheorien, Technoscience, Design und Gestaltung, HIV/AIDS, Neokybernetik, Historische Epistemologie, Medienökologie, Science and Technology Studies, Wissen und Praktiken der Religionen

Die Universität der Informationsgesellschaft