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Foto: © Simon Atzbach | augwerk.de

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Heterogene Widerstandskulturen: Sprachliche Praktiken des Sich-Widersetzens von 1933 bis 1945

„Hunderttausende junger Menschen werden hingeschlachtet!!! WOFÜR?! WOFÜR?! WOFÜR?! WOFÜR?! WOFÜR !!! Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker? Für den Neuaufbau Europas? Für die Freiheit des deutschen Volkes????? NEIN!! Sondern einzig und allein für die grössenwahnsinnigen Weltbeherrschungspläne unserer plutokratischen Führerklicke“ – Hanno Günther (1940): Das freie Wort 3.

Trotz permanenter Lebensgefahr entschieden sich zahlreiche Menschen während des deutschen Nationalsozialismus zum Widerstand. Seine Formen waren vielfältig und nicht immer spektakulär, jedoch fanden sie immer Ausdruck in individuellen, heterogenen sprachlichen Praktiken. Das DFG-geförderte Projekt „HetWiK“ (Heterogene Widerstandskulturen. Sprachliche Praktiken des Sich-Widersetzens von 1933 bis 1945) würdigt diese bislang wenig beachtete Leistung, indem auf breiter Basis unterschiedliche widerständische Aktionen sprachwissenschaftlich analysiert werden.

„Die Grundrechte des Individuums und der Gesellschaft wurden wiederentdeckt. Worte, die für uns heute vielleicht vage erscheinen, hatten damals sehr konkrete Bedeutung. Sie begleiten die ganze Geschichte des Widerstandes, vom Aufruf Julius Lebers Mitte Februar 1933 […] bis in die letzten Minuten des Regimes“ – Ger van Roon (1998): Widerstand im Dritten Reich, München, S. 217.