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An zahlreichen Ständen können sich Schülerinnen und Schüler am 15. Januar über Studiengänge der Universität Paderborn informieren. Bildinformationen anzeigen
Angehörige der Universität beraten die Schülerinnen und Schüler und stellen ihnen Informationen rund ums Studium zur Verfügung. Bildinformationen anzeigen
Die auch im Foyer stattfindende Veranstaltung hat großen Zulauf. Bildinformationen anzeigen
Der Besuch auf dem Infotag für Schülerinnen und Schüler am 15. Januar kann für Studieninteressierte richtungsweisend sein. Bildinformationen anzeigen

Infotag für Schülerinnen und Schüler

An zahlreichen Ständen können sich Schülerinnen und Schüler am 15. Januar über Studiengänge der Universität Paderborn informieren.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Infotag für Schülerinnen und Schüler

Angehörige der Universität beraten die Schülerinnen und Schüler und stellen ihnen Informationen rund ums Studium zur Verfügung.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Infotag für Schülerinnen und Schüler

Die auch im Foyer stattfindende Veranstaltung hat großen Zulauf.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Infotag für Schülerinnen und Schüler

Der Besuch auf dem Infotag für Schülerinnen und Schüler am 15. Januar kann für Studieninteressierte richtungsweisend sein.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

| Pressemitteilung

Lecks in Gasrohren frühzeitig erkennen

Forschungsvorhaben der Universität Paderborn vom VDI als Projekt des Monats ausgezeichnet

Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt der Universität Paderborn zu Halbleitergassensoren ist von der VDI Technologiezentrum GmbH zum Projekt des Monats im Bereich Werkstofftechnologien gewählt worden. Ziel des Vorhabens ist es, mithilfe von hochempfindlichen Sensoren Lecks in Gasrohren frühzeitig zu entdecken.

„Gasspürgeräte müssen schon geringste Konzentrationen von Stoffen wie Methan oder Ethan, die zum Beispiel aus Erdgas- und Biogasrohren entweichen, messen können“, erklärt Dr. Thorsten Wagner vom Paderborner Department für Chemie, der das Projekt leitet. Hier setzt „La-NoSe“ („Nanostrukturierte Metalloxide für Licht aktivierte Niederenergie-Halbleitergassensoren“), so der Projekttitel, an: Auf Basis von nanostrukturierten Halbleitern werden Sensoren entwickelt, die selbst kleinste Stoffmengen und damit mögliche Lecks in Rohren identifizieren können.

„Die Gefahr liegt weniger in einer möglichen Giftigkeit der Gase, sondern insbesondere in deren Brennbarkeit“, so Wagner. Die Halbleiter-Sensoren, die als Detektoren in die Gasspürgeräte integriert werden, sind so sensibel, dass sie weniger als ein Teilchen in einer Million aufspüren können. So kann das Risiko eines Brandes deutlich reduziert beziehungsweise vollständig ausgeschlossen werden.

Ein weiterer Vorteil: Dank ihres eher einfachen Aufbaus sind die Produktions- und Stückkosten der Sensoren verhältnismäßig gering, „was ein für die Industrie nicht ganz unerheblicher Faktor ist“, ergänzt der Physiker. Konkret sollen die Forschungsergebnisse auch für kleinere und mittlere Unternehmen von Nutzen sein, um sich so auf dem Markt besser positionieren zu können.

La-NoSe ist ein Verbundprojekt mit der Hermann Sewerin GmbH, das noch bis 2019 läuft und mit 900.000 Euro vom BMBF gefördert wird.

Text: Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Ansprechpartner

Thorsten Wagner

Dr. Thorsten Wagner

Anorganische Chemie - Arbeitskreis Wagner

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft