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Sommer auf dem Campus. Bildinformationen anzeigen
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Sommer an der Universität Paderborn

Sommer auf dem Campus.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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| Mitteilung

„Historischer Moment“: Antrittsvorlesung von Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck

An der Universität Paderborn wird mit der Professur der Frankfurter Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck nun Forschung zu vier Weltreligionen betrieben. Der neu an der Hochschule eingerichtete Lehrstuhl für „Jüdische Studien“, der am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) angesiedelt ist, befasst sich mit der Kultur und Religion des Judentums. Am Mittwoch, 25. Oktober, hielt Klapheck vor großem Publikum ihre Antrittsvorlesung.

„Es ist ein Tag, auf den wir lange gewartet haben“, begrüßte Prof. Dr. Klaus von Stosch, Leiter des ZeKK, die Gäste. Unter ihnen waren Vertreter verschiedener Religionen, von Stadt, Gesellschaft und Politik. Die Arbeit, die die Einrichtung des Lehrstuhls erfordert habe, beliefe sich auf insgesamt mehr als zehn Jahre. Er nannte die Besetzung der Professur einen „historischen Moment für die Universität Paderborn und die Bundesrepublik Deutschland“.

Dem schloss sich auch Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, an, der den Tag als „Feiertag“ bezeichnete und ergänzte: „Die Universität Paderborn sieht Heterogenität als Chance.“ Den eigenen Blick stetig zu weiten sei vor allem im interreligiösen Dialog, den das ZeKK in besonderer Weise führe, ein wichtiges Thema.

Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, gratulierte ebenfalls: „Mit Ihnen, Frau Klapheck, erhält das ZeKK eine der wenigen ausgewiesenen ordinierten Rabbinerinnen in Deutschland und eine ausgezeichnete Wissenschaftlerin.“ Mit dem Respekt und der Achtung, die die beiden füreinander empfinden, seien sie Vorbilder für viele andere Mitglieder des Zentralrates.  „Ich gratuliere mit einem Masel tov“, sagte Lehrer abschließend.

„Hier spürt man Menschlichkeit und Nähe. Und das tut verdammt gut“, sagte der Vorstandsvorsitzende von der VerbundVolksbank OWL, Dr. Ulrich Bittihn, jahrelanger Freund und Förderer des ZeKK. Er ergänzte: „Begegnungen wie diese machen einen reicher.“

In ihrer Vorlesung befasste sich Klapheck mit dem Wirken von Pnina Navè Levinson, einer jüdischen Feministin, rabbinischen Theologin und Pionierin des jüdisch-christlichen Dialogs.

Die Universität der Informationsgesellschaft