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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Umfassendes Werk zur Nobelpreisträgerin und Ehrendoktorin der Universität Paderborn: Herta Müller-Handbuch

Seit fast drei Jahrzehnten besteht ein intensiver Kontakt zwischen der Germanistischen Literaturwissenschaft der Universität Paderborn und der Nobelpreisträgerin Herta Müller, der 2012 mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Kulturwissenschaft einen Höhepunkt erfahren hat.

Der Paderborner Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Otto Eke, einer der international renommiertesten Müller-Forscher, hat nun unter Beteiligung von Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Irland, Italien, Kanada, Österreich, der Schweiz und den USA im Metzler-Verlag das erste umfangreiche Handbuch zum Werk der Autorin vorgelegt. Es gibt einen umfassenden Überblick über das Werk Herta Müllers in seiner ganzen thematischen Breite und Vielfalt der Genres. Das Augenmerk richtet sich dabei insbesondere auf ästhetische Formgebungsverfahren und poetologische Schreibkonzepte und stellt auch die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der gesellschaftspolitischen Interventionen der streitbaren Autorin zur Diskussion. Das Handbuch kann mit seinen umfangreichen Werkanalysen, Beiträgen zu Rezeption und Wirkung sowie seinen Bibliographien interessierten Lesern Zugänge zu Müllers Werk eröffnen, aber auch Spezialisten in der deutschsprachigen Forschungslandschaft als Anlaufstelle und Orientierung dienen.

Buch: Herta Müller-Handbuch. Herausgegeben von Norbert Otto Eke. Stuttgart: J. B. Metzler Verlag 2017.

Weitere Informationen:

Bereits im Wintersemester 1989/90, in der politischen Umbruchphase also, die auch das Ceauşescu-Regime hinweg fegen sollte, hatte Herta Müller die Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller inne, die erste, die ihr nach ihrer Übersiedlung aus Rumänien zugesprochen wurde. Herta Müller war danach wiederholt Gast der Universität Paderborn: 1993, 2002, 2005, 2010 und zuletzt 2012.

Ihre Paderborner Vorlesungen erschienen auszugsweise in der Reihe der „Paderborner Universitätsreden“ („Wie Wahrnehmung sich erfindet.“ Paderborn 1991) und komplett in Herta Müllers Essay-Band „Der Teufel sitzt im Spiegel. Wie Wahrnehmung sich erfindet“ (Berlin 1991). An der Universität entstand auch die erste größere wissenschaftliche Publikation zu Herta Müllers Werk (Die erfundene Wahrnehmung. Annäherung an Herta Müller. Hg. von Norbert Otto Eke. Paderborn, 1991; 2. Auflage: Hamburg, 2009), dem zahlreiche weitere Arbeiten Paderborner Literaturwissenschaftler folgen sollten, sodass Paderborn heute international als Zentrum der Herta Müller-Forschung wahrgenommen wird.

Die Universität der Informationsgesellschaft