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Willkommen an der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer. Bildinformationen anzeigen
Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet. Bildinformationen anzeigen

Start ins Wintersemester 2017/18

Willkommen an der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Start ins Wintersemester 2017/18

Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Start ins Wintersemester 2017/18

Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Umfassendes Werk zur Nobelpreisträgerin und Ehrendoktorin der Universität Paderborn: Herta Müller-Handbuch

Seit fast drei Jahrzehnten besteht ein intensiver Kontakt zwischen der Germanistischen Literaturwissenschaft der Universität Paderborn und der Nobelpreisträgerin Herta Müller, der 2012 mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Kulturwissenschaft einen Höhepunkt erfahren hat.

Der Paderborner Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Otto Eke, einer der international renommiertesten Müller-Forscher, hat nun unter Beteiligung von Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Irland, Italien, Kanada, Österreich, der Schweiz und den USA im Metzler-Verlag das erste umfangreiche Handbuch zum Werk der Autorin vorgelegt. Es gibt einen umfassenden Überblick über das Werk Herta Müllers in seiner ganzen thematischen Breite und Vielfalt der Genres. Das Augenmerk richtet sich dabei insbesondere auf ästhetische Formgebungsverfahren und poetologische Schreibkonzepte und stellt auch die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der gesellschaftspolitischen Interventionen der streitbaren Autorin zur Diskussion. Das Handbuch kann mit seinen umfangreichen Werkanalysen, Beiträgen zu Rezeption und Wirkung sowie seinen Bibliographien interessierten Lesern Zugänge zu Müllers Werk eröffnen, aber auch Spezialisten in der deutschsprachigen Forschungslandschaft als Anlaufstelle und Orientierung dienen.

Buch: Herta Müller-Handbuch. Herausgegeben von Norbert Otto Eke. Stuttgart: J. B. Metzler Verlag 2017.

Weitere Informationen:

Bereits im Wintersemester 1989/90, in der politischen Umbruchphase also, die auch das Ceauşescu-Regime hinweg fegen sollte, hatte Herta Müller die Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller inne, die erste, die ihr nach ihrer Übersiedlung aus Rumänien zugesprochen wurde. Herta Müller war danach wiederholt Gast der Universität Paderborn: 1993, 2002, 2005, 2010 und zuletzt 2012.

Ihre Paderborner Vorlesungen erschienen auszugsweise in der Reihe der „Paderborner Universitätsreden“ („Wie Wahrnehmung sich erfindet.“ Paderborn 1991) und komplett in Herta Müllers Essay-Band „Der Teufel sitzt im Spiegel. Wie Wahrnehmung sich erfindet“ (Berlin 1991). An der Universität entstand auch die erste größere wissenschaftliche Publikation zu Herta Müllers Werk (Die erfundene Wahrnehmung. Annäherung an Herta Müller. Hg. von Norbert Otto Eke. Paderborn, 1991; 2. Auflage: Hamburg, 2009), dem zahlreiche weitere Arbeiten Paderborner Literaturwissenschaftler folgen sollten, sodass Paderborn heute international als Zentrum der Herta Müller-Forschung wahrgenommen wird.

Die Universität der Informationsgesellschaft