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Willkommen an der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer. Bildinformationen anzeigen
Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet. Bildinformationen anzeigen

Start ins Wintersemester 2017/18

Willkommen an der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Start ins Wintersemester 2017/18

Seit 45 Jahren gibt es den Hochschulstandort und den Campus der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Start ins Wintersemester 2017/18

Zum Wintersemester 2017/18 lernen, arbeiten und forschen insgesamt ca. 19.700 Studierende (vorläufiger Stand: 28. September 2017) auf dem Campus der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Der Uni-Campus: Im Frühjahr und Sommer viel Grün – im Herbst ein buntes Blättermeer.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Ob Grundlagenforschung oder angewandte Wissenschaft – an der Universität Paderborn werden junge Menschen für die Zukunft ausgebildet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Ausstellung des Universitätsarchivs Paderborn über das Leben der Schriftstellerin Jenny Aloni

Eröffnung am 6. September

Unter dem Titel „Jenny Aloni. Deutschland – Palästina – Israel“ erinnert die Universität Paderborn mit einer Ausstellung des Universitätsarchivs an das Leben der jüdischen Schriftstellerin Jenny Aloni. Am Mittwoch, 6. September, wird die Ausstellung um 17 Uhr in der Universitätsbibliothek eröffnet und kann noch bis zum 19. Oktober besucht werden.

Vor nunmehr 100 Jahren, am 7. September 1917, wird die Literatin als Jenny Rosenbaum in Paderborn geboren, wo sie schon in jungen Jahren mit dem Schreiben beginnt. 1939 verlässt sie als 22-Jährige das nationalsozialistische Deutschland und emigriert nach Palästina. Entgegen anfänglicher Fremdheitsgefühle und der konfliktreichen Gegenwart wird Palästina, ab 1948 der junge Staat Israel, ihr neues Zuhause. Sie heiratet 1948 Esra Aloni, 1950 kommt ihre Tochter Ruth zur Welt. Das Leben in der neuen Heimat wird ein zentrales Motiv ihrer Arbeit. In den 1960er-Jahren gilt Jenny Aloni mit Werken wie dem Roman „Zypressen zerbrechen nicht“ und dem Erzählband „Jenseits der Wüste“ in Deutschland als bedeutsame Stimme Israels. Ihre Geburtsstadt Paderborn ehrt die 49-jährige Schriftstellerin 1967 mit dem Kulturpreis. Danach gerät sie weitgehend in Vergessenheit. Als die Professoren Friedrich Kienecker und Hartmut Steinecke an der damaligen Universität-Gesamthochschule Paderborn ab den 1980er-Jahren mit der Herausgabe ihrer Werke beginnen, verhelfen sie der Schriftstellerin zu einer erneuten literarischen Anerkennung. Dadurch wird das Werk Alonis und auch die Editions-Werkstatt, das 1992 an der Hochschule gegründete Jenny-Aloni-Archiv, überregional und international bekannt.

Heute sind die Arbeiten Alonis ediert, ebenso wie ihre Tagebücher und zahlreichen Briefe. Mit der Übernahme des Nachlasses sowie des Editionsapparates, dem Jenny-Aloni-Archiv, in das Universitätsarchiv Paderborn sind die Dokumente sowie die weitere Forschung über das Leben und Werk von Jenny Aloni dauerhaft gesichert.

Die Ausstellung kann vom 6. September bis 19. Oktober während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besucht werden: Montag bis Freitag von 7.30 bis 24 Uhr und Samstag bis Sonntag von 9 bis 21 Uhr.

 

Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

 

 

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