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In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause. Bildinformationen anzeigen
So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten. Bildinformationen anzeigen
Der Innenhof des Gebäudes Q. Bildinformationen anzeigen
Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes. Bildinformationen anzeigen

Die Universität Paderborn bei Nacht

In den frühen Abendstunden leuchtet die Universität – ein Blick vom Südring auf das Hörsaal-Gebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Die Tage werden kürzer. So geht es nach den Vorlesungen oder der Arbeit öfter im Dunkeln durch den Innenhof der Universität nach Hause.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

So ruhig wie nachts ist es im Hörsaal C1 nur selten.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Der Innenhof des Gebäudes Q.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

Die Universität Paderborn bei Nacht

Noch ist es leer, am nächsten Morgen herrscht hier wieder geschäftiges Treiben – das Foyer des L-Gebäudes.

Foto: Universität Paderborn, Felix Winkelnkemper

| Pressemitteilung

Ausstellung des Universitätsarchivs Paderborn über das Leben der Schriftstellerin Jenny Aloni

Eröffnung am 6. September

Unter dem Titel „Jenny Aloni. Deutschland – Palästina – Israel“ erinnert die Universität Paderborn mit einer Ausstellung des Universitätsarchivs an das Leben der jüdischen Schriftstellerin Jenny Aloni. Am Mittwoch, 6. September, wird die Ausstellung um 17 Uhr in der Universitätsbibliothek eröffnet und kann noch bis zum 19. Oktober besucht werden.

Vor nunmehr 100 Jahren, am 7. September 1917, wird die Literatin als Jenny Rosenbaum in Paderborn geboren, wo sie schon in jungen Jahren mit dem Schreiben beginnt. 1939 verlässt sie als 22-Jährige das nationalsozialistische Deutschland und emigriert nach Palästina. Entgegen anfänglicher Fremdheitsgefühle und der konfliktreichen Gegenwart wird Palästina, ab 1948 der junge Staat Israel, ihr neues Zuhause. Sie heiratet 1948 Esra Aloni, 1950 kommt ihre Tochter Ruth zur Welt. Das Leben in der neuen Heimat wird ein zentrales Motiv ihrer Arbeit. In den 1960er-Jahren gilt Jenny Aloni mit Werken wie dem Roman „Zypressen zerbrechen nicht“ und dem Erzählband „Jenseits der Wüste“ in Deutschland als bedeutsame Stimme Israels. Ihre Geburtsstadt Paderborn ehrt die 49-jährige Schriftstellerin 1967 mit dem Kulturpreis. Danach gerät sie weitgehend in Vergessenheit. Als die Professoren Friedrich Kienecker und Hartmut Steinecke an der damaligen Universität-Gesamthochschule Paderborn ab den 1980er-Jahren mit der Herausgabe ihrer Werke beginnen, verhelfen sie der Schriftstellerin zu einer erneuten literarischen Anerkennung. Dadurch wird das Werk Alonis und auch die Editions-Werkstatt, das 1992 an der Hochschule gegründete Jenny-Aloni-Archiv, überregional und international bekannt.

Heute sind die Arbeiten Alonis ediert, ebenso wie ihre Tagebücher und zahlreichen Briefe. Mit der Übernahme des Nachlasses sowie des Editionsapparates, dem Jenny-Aloni-Archiv, in das Universitätsarchiv Paderborn sind die Dokumente sowie die weitere Forschung über das Leben und Werk von Jenny Aloni dauerhaft gesichert.

Die Ausstellung kann vom 6. September bis 19. Oktober während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besucht werden: Montag bis Freitag von 7.30 bis 24 Uhr und Samstag bis Sonntag von 9 bis 21 Uhr.

 

Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

 

 

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