Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Bildinformationen anzeigen
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Bildinformationen anzeigen
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Bildinformationen anzeigen
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Bildinformationen anzeigen
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Bildinformationen anzeigen

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Neue technische Systeme für mehr Sicherheit bei Klimakatastrophen

Extreme Wetterereignisse vorhersagen, Auswirkungen abschätzen und Betroffene frühzeitig warnen – an einem technischen System, das dies ermöglicht, arbeitet jetzt ein Forschungsteam aus elf europäischen Ländern. Dabei sind auch Paderborner Wissenschaftler der Fachgruppe „Produktentstehung" des Heinz Nixdorf Instituts und des Lehrstuhls C.I.K. der Universität Paderborn.

Klimakatastrophen bergen große Risiken für Menschen, deren Eigentum und die öffentliche Infrastruktur. Hier setzt das EU-Forschungsprojekt ANYWHERE an. Die Wissenschaftler entwickeln ein Wetter-Frühwarnsystem zusammen mit der Industrie. Die Software wertet weltweit aktuelle Wetterdaten aus, in Echtzeit, und leitet die Daten weiter an eine neu entwickelte Software. Diese verbindet die Daten mit Handlungsempfehlungen und warnt Betroffene nicht nur, sondern informiert auch darüber, wie sie sich schützen können. So ist denkbar, dass Navigationssysteme die Routen bei Sturmgefahr oder Überflutung anpassen.

Die Paderborner Wissenschaftler koordinieren europaweit mehrere Fallstudien, in denen das System bereits zum Einsatz kommt: Gemeinsam mit dem finnischen Innenministerium setzen die Forscher das System ein, um bei wetterbedingten Stromausfällen zu helfen. Umstürzende Bäume führen in Skandinavien oft zu großflächigen Ausfällen im Stromnetz, da der Strom vorwiegend über Freilandleitungen fließt. „Unser System gibt den Servicetechnikern vorab Informationen, an welcher Stelle es zu wetterbedingten Ausfällen kommen könnte. So planen die Techniker ihren Einsatz schon vorher. Sobald das Unwetter keine Gefahr mehr darstellt, schickt das System die Mitarbeiter zu den wartungsbedürftigen Stellen", erklärt Philipp Scholle, Forscher im Paderborner Projektteam. In Italien arbeiten die Forscher mit dem Zivilschutz in Genua zusammen. Eine App schützt dort Eltern und Schüler bei Springfluten. Eltern bringen sich häufig in Gefahr, wenn sie ihre Kinder schnellstmöglich aus der Schule abholen wollen. Via Handy erhalten Eltern und Schulen nun Wetterwarnungen. Sobald die Schule alle Kinder in Sicherheit gebracht hat, werden die Eltern auch darüber informiert und angehalten, zu Hause zu bleiben. Hat sich das Wetter beruhigt, erhalten die Eltern Informationen über den sichersten Weg zur Schule.

Zukünftig soll die Software auch von Unternehmen gewerblich genutzt werden können. Das ermöglicht neue Absatzmärkte. „Wir bieten daher auch Unterstützung für Firmen, die unser Tool zukünftig nutzen wollen. Dazu gehört auch, auf ethische und rechtliche Probleme, wie den Datenschutz, hinzuweisen und eine realistische Bewertung der Marktchancen möglicher Produkte aufzuzeigen. Eine App, die vor Flut warnt, macht in Paderborn beispielsweise keinen Sinn", erklärt Dr. Jens Pottebaum, der das Projekt auf Seite der Universität Paderborn koordiniert.

Über 30 Kooperationspartner aus Forschung und Industrie arbeiten an ANYWHERE. Die EU fördert das Projekt bis Ende 2019 mit zwölf Millionen Euro.
 

Weitere Meldungen des HNI: http://www.hni.uni-paderborn.de/aktuelles-veranstaltungen

Die Universität der Informationsgesellschaft