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Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden. Bildinformationen anzeigen
Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien. Bildinformationen anzeigen
Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz. Bildinformationen anzeigen
Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet. Bildinformationen anzeigen
Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Bildinformationen anzeigen

Netzwerke

Ein Netzwerk ist ein System, das aus Knoten und Verbindungen besteht. Solche Netzwerke lassen sich in vielen Bereichen des Alltags und der Forschung finden.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Bionik: Die Natur war schon immer ein Vorbild für zukünftige Technologien.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Neuronale Netze bilden die Grundlage moderner und intelligenter Software – künstliche Intelligenz.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Auch soziale Netzwerke prägen die Gesellschaft – und das nicht nur im Internet.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Netzwerke

Sensoren, Lichttechnik oder autonomes Fahren – Wissenschaftler der Universität Paderborn forschen an der vernetzten Mobilität der Zukunft.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Fakultätsübergreifendes DFG-Projekt im Bereich Digital Humanities an der Universität Paderborn gestartet

Neues Forschungsprojekt im Bereich Digital Humanities an der Universität Paderborn: „InterGramm“ untersucht den Sprachausbau im Mittelniederdeutschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit rund einer halben Million Euro. Prof. Dr. Doris Tophinke (Fakultät für Kulturwissenschaften), Jun.-Prof. Dr. Michaela Geierhos (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und Prof. Dr. Eyke Hüllermeier (Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik) arbeiten an einer interaktiven Grammatikanalyse historischer Texte.

Das empirische Forschungsvorhaben untersucht den Sprachausbau des Mittelniederdeutschen vom 13. Jahrhundert bis zum Schreibsprachenwechsel im 16./17. Jahrhundert, mit dem das Mittelniederdeutsche seine Geltung als Schriftsprache an das Frühneuhochdeutsche verliert. Es leistet damit einen Beitrag zur Rekonstruktion der bislang erst punktuell untersuchten grammatischen Entwicklung des Mittelniederdeutschen als historischer Schriftsprache. Die Untersuchung konzentriert sich auf städtische Rechtssatzungen. Diese sind lokalisier- und datierbar, sodass sich die zeiträumliche Entwicklungsdynamik der Grammatikentwicklung nachvollziehen lässt.

Entwickelt wird ein interaktives Verfahren, das maschinelles Lernen und Expertenfeedback kombiniert. Auf diese Weise soll ein zentrales Problem bestehender Annotationsverfahren für historische Texte gelöst werden. Denn existierende Methoden zur maschinellen Grammatikanalyse setzen statische grammatische Kategorien (wie z. B. Konjunktion, Präposition etc.) voraus, was der historischen Dynamik der Grammatik – in der es auch Mischformen gibt – nicht gerecht wird. Eine sich in dieser Zeit erst nach und nach entwickelnde Grammatik mittels regelbasierter Textanalyseverfahren und Methoden des maschinellen Lernens im Korpus zu „entdecken“ und auf diese Weise den Sprachwandel evidenzbasiert zu rekonstruieren ist ein Novum. Da dies gleichermaßen sprach- bzw. grammatikhistorisches Wissen sowie Kenntnisse im Bereich der Computerlinguistik und Informatik voraussetzt, ist das Vorhaben als fächerübergreifendes Projekt konzipiert, das eine enge Kooperation der Fächer über den gesamten Förderzeitraum verlangt.

Die Universität der Informationsgesellschaft