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Grüner Campus – in der heißen Jahreszeit spenden die vielen Bäume auf dem Gelände der Universität Schatten. Bildinformationen anzeigen
Blumenpracht im Sommer. Bildinformationen anzeigen
Beliebter Treffpunkt im Sommer – die Treppen im Innenhof. Bildinformationen anzeigen
Der Campus blüht – im Sommer ist es bunt an der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen
Universität und Stadt – auf dem Campus erreicht man alles zu Fuß, in der Stadt ist man am schnellsten mit dem Fahrrad. Bildinformationen anzeigen

Sommer

Grüner Campus – in der heißen Jahreszeit spenden die vielen Bäume auf dem Gelände der Universität Schatten.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Sommer

Blumenpracht im Sommer.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Sommer

Beliebter Treffpunkt im Sommer – die Treppen im Innenhof.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Sommer

Der Campus blüht – im Sommer ist es bunt an der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Sommer

Universität und Stadt – auf dem Campus erreicht man alles zu Fuß, in der Stadt ist man am schnellsten mit dem Fahrrad.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Fakultätsübergreifendes DFG-Projekt im Bereich Digital Humanities an der Universität Paderborn gestartet

Neues Forschungsprojekt im Bereich Digital Humanities an der Universität Paderborn: „InterGramm“ untersucht den Sprachausbau im Mittelniederdeutschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit rund einer halben Million Euro. Prof. Dr. Doris Tophinke (Fakultät für Kulturwissenschaften), Jun.-Prof. Dr. Michaela Geierhos (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und Prof. Dr. Eyke Hüllermeier (Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik) arbeiten an einer interaktiven Grammatikanalyse historischer Texte.

Das empirische Forschungsvorhaben untersucht den Sprachausbau des Mittelniederdeutschen vom 13. Jahrhundert bis zum Schreibsprachenwechsel im 16./17. Jahrhundert, mit dem das Mittelniederdeutsche seine Geltung als Schriftsprache an das Frühneuhochdeutsche verliert. Es leistet damit einen Beitrag zur Rekonstruktion der bislang erst punktuell untersuchten grammatischen Entwicklung des Mittelniederdeutschen als historischer Schriftsprache. Die Untersuchung konzentriert sich auf städtische Rechtssatzungen. Diese sind lokalisier- und datierbar, sodass sich die zeiträumliche Entwicklungsdynamik der Grammatikentwicklung nachvollziehen lässt.

Entwickelt wird ein interaktives Verfahren, das maschinelles Lernen und Expertenfeedback kombiniert. Auf diese Weise soll ein zentrales Problem bestehender Annotationsverfahren für historische Texte gelöst werden. Denn existierende Methoden zur maschinellen Grammatikanalyse setzen statische grammatische Kategorien (wie z. B. Konjunktion, Präposition etc.) voraus, was der historischen Dynamik der Grammatik – in der es auch Mischformen gibt – nicht gerecht wird. Eine sich in dieser Zeit erst nach und nach entwickelnde Grammatik mittels regelbasierter Textanalyseverfahren und Methoden des maschinellen Lernens im Korpus zu „entdecken“ und auf diese Weise den Sprachwandel evidenzbasiert zu rekonstruieren ist ein Novum. Da dies gleichermaßen sprach- bzw. grammatikhistorisches Wissen sowie Kenntnisse im Bereich der Computerlinguistik und Informatik voraussetzt, ist das Vorhaben als fächerübergreifendes Projekt konzipiert, das eine enge Kooperation der Fächer über den gesamten Förderzeitraum verlangt.

Die Universität der Informationsgesellschaft