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Dr. Marion Näser-Lather

Marion Näser-Lather

Projektbeschreibung
„Se non ora quando?“ Prozesse der Formierung einer politischen (Frauen)bewegung

Das Projekt möchte die italienische politische Frauenbewegung „Se non ora quando“ unter folgenden Aspekten untersuchen:
Aus welchen gesellschaftlichen Gruppen setzt sich die Bewegung zusammen? Wie ist sie strukturiert, und inwiefern ist sie vernetzt mit feministischen Gruppen und bereits bestehenden Frauenbewegungen? Welche feministischen Theorien vertreten die Mitglieder der Bewegung, und welche konkreten politischen Ziele verfolgen sie? Mit Hilfe welcher Strategien und politischer Praxen versucht die Bewegung, Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen zu nehmen?
Erkenntnisleitend soll in diesem Zusammenhang die Frage sein, wie die Verwendung neuer Medien, speziell des Internets, als primäre Informations-, Austausch und Koordinationsplattform in Form ungesteuerter, unbewusster Prozesse sich auf Formierung, Diskurse und Praxen der Bewegung auswirkt und eigenständige Dynamiken erzeugt. 


Universität Paderborn
Graduiertenkolleg "Automatismen"
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Raum E2.321
E-Mail: mnaeser[at]mail.uni-paderborn.de

Sprechstunde nach Absprache per Mail

Biographie

Seit 2012 
Postdoktorandin am Graduiertenkolleg Automatismen

2010 
Promotion am Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg

2008 
Leiterin der Forschungsgruppe „Measurement of Effectiveness“ (Konzeption und Durchführung einer Untersuchung der Einstellungen der AfghanInnen zu unterschiedlichen Bereichen, Kabul/Afghanistan)

Seit 2007 
Lehrbeauftragte am Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg

WS 1997/98 - WS 2003/04
Studium der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft und Philosophie (M.A.) an der Philipps-Universität Marburg. Abgeschlossene Nebenfachstudien in: Völkerkunde, Soziologie, Alter Geschichte, Neuerer deutscher Literatur. Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Forschungsschwerpunkte

Genderforschung, Neue Medien, Kulturgeschichte der Antike

Publikationen

Monographien:

  • Näser-Lather, Marion: Beten, büßen, befreien. Zum Zwangspotential religiöser Rituale. Marburg: Tectum-Verlag 2011.
  • Näser-Lather, Marion: Bundeswehrfamilien. Die Perzeption von Elternschaft und die Vereinbarkeit von Familie und Soldatenberuf. Baden Baden: Nomos 2011.


Aufsätze:

  • Perpetuum mobile? Soldatenfamilien und die Reform der Bundeswehr. In: Buch, Detlef (Hg.): Die Reform der Bundeswehr. Frankfurt am Main: Peter Lang 2012, S. 103-110.
  • TeilzeitsoldatInnen? Diskurse und Praxen. Zur Vereinbarkeit von Familie und Dienst in der Bundeswehr. In: Zeitschrift für Volkskunde 1/2012, S. 65-90.
  • Näser, Marion: ’Eine uniformierte Frau ist noch lange keine Soldatin’. Prozesse des (Un)Doing Gender in der Bundeswehr. In: Van Elsbergen, Antje u.a. (Hg.): Ansichten, Einsichten, Absichten. Marburg 2010, S. 103-118.
  • Näser, Marion: ’Leben in der Lage’. Soldatinnen und Soldaten im Spannungsfeld zwischen Familie und Dienst. In: Götz, Irene u.a. (Hg.): Mobilität und Mobilisierung. Arbeit im sozioökonomischen, politischen und kulturellen Wandel. Frankfurt und New York 2010, S. 61-80.
  • Näser, Marion: Die Verantwortung der Geisteswissenschaften und die Verantwortung für die Geisteswissenschaften. In: Wissenschaftler und Verantwortung 2/2007.
  • Näser, Marion: Vita activa! Handeln und Verantwortung bei Hannah Arendt. In: Wissenschaftler und Verantwortung 1/2007.


Rezensionen:

  • Auf der Suche nach dem subjektiv gemeinten Sinn. Stephan Moebius und Dirk Quadflieg legen ein Lexikon postmoderner Kulturtheorien vor. In: Artes Liberales 1/2007.
  • Nikolaus Knoepfler, Dagmar Schipanski und Stefan Sorgner (Hg.): Humanbiotechnologie als gesellschaftliche Herausforderung. In: Wissenschaftler und Verantwortung 1/2006.
  • Humanism Will Heal You: Julian Nida-Rümelins Versuch, die Menschheit zu verbessern. In: Artes Liberales 1/2006.
  • „Tantum religio potuit suadere malorum“: Genderforscherinnen um Christina von Braun untersuchen das Verhältnis von Gewalt, Religion und Geschlecht. In: Artes Liberales 1/2006.
Vorträge, Veranstaltungen

Vortrag „Von 'sterilen Händen' und 'infektiösen Zimmern': Zur Herstellung von hygienischer Reinheit, Raum und Affekt im Krankenhaus“, Gastvortrag im Seminar „gendered practices: Schnittstelle Schmutz, Körper, Stadt“ von Xenia Kokoula, TU Berlin, 29.04.2014

Panel „Queer in motion/ Queer emotion“ sowie darin „Travelogue durch queer-feministische Forschungsprojekte“ auf der Abschlusskonferenz des Graduiertenkollegs Geschlecht als Wissenskategorie „Jenseits der Eindeutigkeit“, Humboldt-Universität Berlin, mit Kirstin Mertlitsch, Katrin Köppert, Ulrike Klöppel und Pat Treusch, 19.10.2013

Workshop „Transversal Dialogues. Current practices and topics within European Gender and Queer Studies“, Humboldt-Universität Berlin, mit Pat Treusch, Annett Schulze und Jens Borcherding, 09.11.2012

Vortrag „Klinisch rein? Aushandlungsprozesse über Sauberkeit und Reinigungsarbeiten im sozialen Raum Krankenhaus“ auf der Tagung „Verortungen des Krankenhauses. Klinische Raumvorstellungen im Spannungsfeld von Subjektivierung und Rationalisierung“, Universität Ulm, 01.06.2012 

Panel „Working on Intersectionality: Theoretical, Methodological and Methodical Considerations“ mit Kirstin Mertlitsch, Annett Schulze, Ronja Eberle und Kathleen Heft und Vortrag „’This is a dirty matter’. (Queer-)intersectional considerations of negotiations on cleanliness and cleaning work on a hospital ward“, 8th European Feminist Research Conference „The Politics of Location Revisited: Gender@2012“, Budapest, 19.05.2012

Workshop „Looking at gender as a category of knowledge in the mirror of post-colonial and intersectional perspectives – referencing own research projects”, Humboldt-Universität Berlin, mit Kirstin Mertlitsch, Annett Schulze, Ronja Eberle, Jan Severin, Marietta Kesting und Kathleen Heft, 02./03.12.2011

Vortrag „Heterogenität und Ungleichheit. Bildungspolitik und Bildungsarbeit unter intersektionaler Perspektive“, Forschungsstelle für Interkulturelle Studien (FiST), Universität zu Köln, mit Hans-Joachim Roth, 20.10.2010

Vortrag "Critical Whiteness Studies im deutschen Kontext", Ladyfest Mühlheim/Ruhr, 06.06.2009

Vortrag "Zwischen Race, Class und Gender – Feministische Debatten von ´68 bis heute", Ladyfest Köln, 21.11.2008

Vortrag "Geschlecht im Widerstreit. Eine Analyse (post)feministischer Diskurse um Differenz", Forschungsstelle für Interkulturelle Studien (FiST), Universität zu Köln, 18.06.2008

Lehre

BA-Seminar „Interdependenzen von Geschlecht und Migration in Bildungs- und Arbeitsräumen“, Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, WiSe 2014/15

MA-Seminar „Transnationalität und race, class, gender – Forschungs- und Bildungsperspektiven“, Interkulturelle Bildungsforschung, Universität zu Köln, WiSe 2010/11

MA-Seminar "Bildung, Ausbildung, Beruf im Kontext von Migration", Interkulturelle Bildungsforschung, Universität zu Köln, SoSe 2010

MA-Seminar "Transnationalität, Transkulturalität und Geschlecht – Einführung in neuere Forschungs- und Bildungsperspektiven", Interkulturelle Bildungsforschung, Universität zu Köln, WiSe 2009/10

Hauptseminar "Geschlecht im Migrationsdiskurs – Perspektiven für die Interkulturelle Bildung", Interkulturelle Bildungsforschung, Universität zu Köln, SoSe 2009

Proseminar "Kritische Weißseinsforschung – Eine Einführung", Soziologie an der Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, mit Melanie Behrens, WiSe 2008/09

Proseminar "Geschlechtertheorien und -debatten. Eine Einführung", Soziologie an der Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, SoSe 2008

Tutorium „Forschungsmethoden der qualitativen Sozialforschung“, Interkulturelle Kommunikation und Bildung, Universität zu Köln, WiSe 2006/07

Die Universität der Informationsgesellschaft