„Deutsche Lit­er­at­ur der Ge­g­en­wart“: Le­sung von Dav­id Wag­n­er aus seinem Ro­man „Der ver­gess­liche Riese“ am 4. Novem­ber an der Uni­versität Pader­born

Wie bereits in den Vorjahren bietet das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn auch im Wintersemester 2019/20 eine Reihe von Lesungen an, zu denen die Studierenden sowie alle an Literatur Interessierten aus Hochschule, Stadt und Region herzlich eingeladen sind. Die Lesungsreihe findet jeweils montags, 16.15 bis 17.45 Uhr, im Hörsaal G auf dem Campus der Universität statt. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 4. November, präsentiert David Wagner seinen neuen Roman „Der vergessliche Riese“, in dem er das Thema Demenz sehr sensibel bearbeitet. Wagner, geboren 1971 im rheinländischen Andernach, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Bonn, Paris und Berlin. Er debütierte im Jahr 2000 mit seinem Roman „Meine nachtblaue Hose“, in dem er eine Kindheit im Westdeutschland der siebziger und achtziger Jahre beschreibt. Wagner lebte in Rom, Barcelona und Mexiko-Stadt, heute wohnt und arbeitet er als freier Schriftsteller in Berlin.

Zu Wagners Werken gehören Romane, Erzählungen und Feuilletons. Er veröffentlichte u. a. die Bücher „In Berlin“ (2001), „Was alles fehlt“ (2002), „Vier Äpfel“ (2009), „Spricht das Kind“ (2009), „Leben“ (2013), „Welche Farbe hat Berlin“ (2014), „Ein Zimmer im Hotel“ (2017) und „Drüben und Drüben“ (2019). David Wagner wurde u. a. mit den folgenden Preisen ausgezeichnet: Alfred-Döblin-Stipendium (1998), Dedalus-Preis für Neue Literatur (2000), Georg-K.-Glaser-Preis (2001), Kolik-Literaturpreis (2001), Martha-Saalfeld-Förderpreis (2005), Preis der Leipziger Buchmesse für „Leben“ (2013), Kranichsteiner Literaturpreis (2014).

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Prof. Dr. Stefan Elit

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