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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Fachtag zum Thema "Hate Speech in der Data Society"

Am 25.10.2019 von 10:30 Uhr bis 16:45 Uhr im Gebäude O in Hörsaal O1

Eine Anmeldung zu den Workshops ist leider nicht mehr möglich. Die Vorträge sind aber öffentlich!

Aktuell wird in den Medien und der breiten Öffentlichkeit über eine zunehmende „Verrohung“ der Diskussionskultur durch diskriminierende Äußerungen und Botschaften in politischen und
gesellschaftlichen Debatten diskutiert. Gleichzeitig wird eine Zunahme persönlicher Angriffe in Form von Beleidigungen und Bedrohungen von Einzelpersonen ebenso wie von Bevölkerungsgruppen festgestellt, die für die persönlichen und beruflichen Biographien der Betroffenen oftmals gravierende physische und psychische Folgen haben. Zusammengefasst wird diese insbesondere in den digitalen Medien zu beobachtende Entwicklung meist unter dem Begriff „Hate Speech“ (Hassrede).
Diskriminierende und menschenverachtende Einstellungen und Äußerungen gegenüber einzelnen Bevölkerungsgruppen sind historisch keineswegs neu. Sie werden jedoch zunehmend offener artikuliert und haben durch die sozialen Medien eine neue Dimension erreicht, die eine demokratische und offene Diskussionskultur gefährdet. Die Universität Paderborn hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung, die auch Diskurse an Hochschulen beeinflusst, aufzugreifen: Am 25.10.2019 findet dort der Fachtag „Hate Speech in der Data Society“ statt, der von einem breiten Bündnis (Präsidium, Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und AStA) veranstaltet wird. Im Rahmen von zwei Vorträgen mit anschließender Diskussion und drei Workshops soll über Hate Speech in ihren unterschiedlichen Ausprägungen informiert werden. Dabei werden sowohl empirische und theoretische Erkenntnisse zu Ursachen und Ausprägung von Hate Speech diskutiert als auch mögliche Umgangsweisen und Gegenstrategien sowie juristische Optionen innerhalb und außerhalb des digitalen Raumes aufgezeigt.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Programm

Uhrzeit  
10.30 Ankunft & Anmeldung, offenes Stehkaffee
11.00 Eröffnungsvorträge in dem Hörsaal O1 mit anschließender Podiumsdiskussion 
  Begrüßung durch die Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf
  1. Prof. Dr. Andreas Zick (Universität Bielefeld):
"Wenn Hass redet und Gewalt erzeugt – Forschungsbeobachtungen zu Hate Speech und Radikalisierungen in der Gesellschaft"
  2. Prof. Dr. Britta Hoffarth (Universität Hildesheim):
„(Sexismus und Anti-)Feminismus in digitalen Öffentlichkeiten. Mechanismen und die Ambivalenz von Gegenstrategien“
13.00 Mittagspause
14.00 Parallelworkshops:
  Inga Heidland (Neue dt. Medienmacher e. V.): „Hate Speech in Theorie & Praxis: Über Hintergründe, Counter Speech und juristische Möglichkeiten“
  Gunnar Meyer (Bildungsbausteine e. V., Berlin): „hate speech intersectional –
Antisemitismus, Rassismus und Sexismus in ihren Verknüpfungen erkennen und
verstehen“
  Dr. Kathy Meßmer (Berlin): „Nicht alles ist Hate Speech! Über Antigenderismus und mögliche Gegenstrategien on- und offline“
16.00 offenes Stehkaffee & Berichte aus den Workshops
16.45 Ende

Übersicht

Allgemeine Informationen

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Informationen zu den Parallelworkshops

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Anmeldung

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Anfahrt

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