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TiCK-Ringvorlesung 2020/2021

Hier finden Sie alle Informationen für die TiCK-Ringvorlesung vom November 2020 bis Februar 2021. Die Vorträge finden kostenfrei in Zoom statt. Zur Anmeldung melden Sie sich bitte bei unserer Kollegin Fang Yu.

Termine und Themen

03.11.2020: China. Große Verunsicherung oder große Chance? – Rückblick und Ausblick

Ganz offensichtlich haben die Debatten zur zukünftigen Rolle Chinas in der Welt Fahrt aufgenommen. Geopolitik und Fragen der militärischen und der wirtschaftlichen Beherrschung und des Einflusses einzelner Akteure prägen die Diskurse. Die seit 2013 propagierte Belt-and-Road Initiative (BRI) Chinas lässt sich in diesem Zusammenhang als Chance für neue Entwicklungsperspektiven für Eurasien sehen. Hierfür wären transnationale und internationale Institutionen, darunter eine »Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Eurasien« hilfreich. Eine Abkehr von der Systemkonkurrenz- bzw. Rivalitätsrhetorik und die Bekräftigung einer „strategischen Partnerschaft zwischen Europa und China“ könnten die Voraussetzungen hierfür schaffen.

Referent:

Der Sinologe und Publizist Helwig Schmidt-Glintzer, Jahrgang 1948, Direktor des China Centrum Tübingen und Autor zahlreicher Bücher zu China und der Kultur Ostasiens, war seit 1981 Professor für Ostasiatische Kultur- und Sprachwissenschaft in München und Göttingen und von 1993 bis 2015 Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

24.11.2020: Einflussnahmen, Abhängigkeiten und Selbstzensur: Gefahren des akademischen Engagements mit der VR China

Dieser Vortrag diskutiert die Frage, welchen Einfluss das illiberale System der Volksrepublik China auf den akademischen Alltag in Deutschland nimmt. Hierbei geht es nicht nur um verbriefte Regularien, sondern insbesondere um unterschwellige Einschränkungen der akademischen Freiheiten. Welche Gefahren bringen der wissenschaftliche Austausch mit sich? Welche akuten Probleme gibt es bei der Lehre in deutschen Seminarräumen? Ist eine unbeeinflusste Forschung über, in und mit China möglich?

Referent: Thorben Pelzer

08.12.2020: Innovation und Kreativität in China

Bis vor wenigen Jahren war China vor allem als Land der Raupkopierer bekannt. Westliche Beobachter und Wirtschaftsakteure hielten die Volksrepublic für wenig kreativ, dafür aber geschickt im Nachbau von Markenartikeln. Diese Situation hat sich inzwischen gewandelt. Heute sind manche Branchen in China so innovativ und fortschrittlich, dass westliche Wirtschaften beginnen, sich vor dieser fernöstlichen Konkurrenz zu fürchten. Was ist dran an diesem neuen Chinabild und wie ist es dazu gekommen? Katja Levy wird in ihrem Vortrag nachzeichnen, wie aus der Werkbank der Welt eine (bald) führende Techniknation wurde und wo China heute als Innovationsstandort steht.

 

Referentin:

Dr. Katja Levy ist promovierte Politikwissenschaftlerin und Sinologien. Seit September 2020 arbeitet sie am Manchester China Institute an einem komparativen Projekt über Wohltätigkeit in China und Großbritannien. Vorherige berufliche Stationen von Frau Levy waren: Dozentin an der Technischen Universität Berlin, Juniorprofessorin an der Freien Universität Berlin, Vertretungsprofessorin an der Universität Würzburg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Bundestag (und an einigen universitäten und außeruniversitären Instituten) sowie Administrative Manager bei Siemens in Shanghai. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen: Chinas Politik, Außenpolitik, Digitalisierung und Gesellschaft.

19.01.2021:Chinesischer Alltag im Wandel - Sozialverhalten und Denkweisen

Die Vorlesung von Herr Patrick Hess zum Thema „Chinesischer Alltag im Wandel“ greift den interkulturellen Aspekt des TiCK auf, indem es Denkweisen, Sozialverhalten und Alltagsphänome in China näher beleuchtet und der Frage nachgeht, welchen Veränderungen diese unterworfen sind. Die online-Veranstaltung, die sehr interaktiv angelegt ist, versteht sich insofern auch als Beitrag zur Vorbereitung der Studierenden und Lehrenden auf einen möglichen späteren China-Aufenthalt.

Referent: Patrick Hess

02.02.2021: Chinas Wirtschaftsentwicklung unter Xi Jinping: Strategischer Kontext, industriepolitische Eingriffe und Herausforderungen für Unternehmen

Seit der Amtsübernahme Xi Jinpings 2012/2013 hat sich das Umfeld wirtschaftlichen Handelns in der Volksrepublik China tiefgreifend geändert. Die Grenzen zwischen Staat und Kommunistischer Partei Chinas verschwimmen zunehmend, der Machtanspruch und Einfluss der kommunistischen Führung wächst. Welche strategischen Ziele verfolgt der chinesische Parteistaat mit seinen wirtschaftspolitischen Eingriffen? Welche Maßnahmen setzt er, und welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für Unternehmen?

Referentin: Anna Holzmann

wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mercator Institute for China Studies (MERICS), am 2. Februar 2020 Einblicke in Chinas Wirtschaftsentwicklung unter Xi Jinping.

Die Universität der Informationsgesellschaft