„Geschlechter-Rollenklischees. Emanzipation und Selbstermächtigung - Aufführung des Stücks „Die Hamletmaschine“ und Theatergespräch in der Studiobühne.
Thematisch passend zum Aktionstag findet in der Studiobühne die Aufführung des Stücks „Die Hamletmaschine“ von Heiner Müller sowie ein Theatergespräch im Anschluss an das Stück statt. Themen sind hier u.a. Geschlechter-Rollenklischees. Emanzipation und Selbstermächtigung. Bei einem Gespräch mit dem Leiter der Studiobühne, Dr. Sascha Löschner, der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten, Dr. Annika Hegemann, und Jana Hansjürgen, Mitarbeitende von blick*, wollen wir uns den Geschlechtsbegriff vor dem Hintergrund der Inszenierung annähern und das Stück mit aktuellen Debatten rund um die Gleichstellung sowie die Situation der lgbtq* community verknüpfen.
DIE HAMLETMASCHINE
von Heiner Müller
Hamlet leidet am Zustand der Welt. Ophelia liebt ihren Hamlet und möchte ihm gern helfen. Doch Hamlets Vater wurde ermordet, sein Mörder heiratet seine Mutter und besteigt den Thron – und der Geist seines Vaters fordert blutige Rache. Heiner Müller schrieb seine Hamlet-Bearbeitung 1977. Auf nur neun Seiten Text konfrontiert er den Helden Shakespeares mit den Erfahrungen des Intellektuellen im 20. Jahrhundert und zieht eine vernichtende Epochenbilanz. Zwei Weltkriege, Faschismus, Stalinismus und die westliche „Konsumschlacht“ haben den Glauben an die Vernunft des Menschen zerstört. So steht auch der Sinn von Engagement überhaupt in Frage. Wo findet sich Hoffnung?
Die Studiobühne widmet sich in Ihrer neuesten Produktion zum 30. Todestag von Heiner Müller seinem berühmtesten Theatertext. Die Inszenierung folgt der Hamlet-Figur in die Zerstörung, untersucht die Emanzipation Ophelias, fragt nach der Rolle des männlichen Intellektuellen. Es entsteht ein intensiver Theaterabend, der in atmosphärischen Bildern die politischen Dimensionen, aber auch die menschliche Tragik der altbekannten Geschichte neu erzählt.
Es spielen: Viviane Gladow, Vivienne Hanft, Leonie Machinia, Alexander Friedrich, René Wessel
Regie: Sascha Löschner
Bühnen- und Kostümbild: Ramona Hufler
Video/Bildbearbeitung: Samantha Hölting
Dramaturgie: Norbert Eke
Puppenbau „Maschine Schreibergehilfen“: Christian Werdin
Regieassistenz/Ton: Nils Schäfer
Videomitarbeit: René Wessel
Kostümbildassistenz/Maske: Olga Kizmann
Bühnenbildassistenz: Hendrik Beister
Technik: Tim Hartwig, Tristan Schubert, Sebastian Waddell
| Donnerstag, 16. Oktober 2025 19:30 Uhr (Premiere) |
| Samstag, 18. Oktober 2025 19:30 Uhr |
| Donnerstag, 30. Oktober 2025 19:30 Uhr |
| Donnerstag, 13. November 2025 19:30 Uhr |
| Samstag, 22. November 2025 19:30 Uhr |
| Donnerstag, 11. Dezember 2025 19:30 Uhr |
| Donnerstag, 15. Januar 2026 19:30 Uhr |
| Samstag, 17. Januar 2026 19:30 Uhr (Deniere) |
Kartenverkauf
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