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Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing (Foto: Universität Paderborn) Bildinformationen anzeigen

Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing (Foto: Universität Paderborn)

| Pressemitteilung

Neues Fachgebiet der Universität Paderborn soll Probleme des künftigen Energiebedarfs lösen

Der fortschreitende Klimawandel, der steigende Energiebedarf und der damit einhergehende Ressourcenmangel gehören zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Mit dem erst kürzlich eingerichteten Fachgebiet „Energiesystemtechnik“ erforscht die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn deshalb neue Lösungswege auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieerzeugung. Im Rahmen der über eine Dauer von sechs Jahren von WestfalenWIND gestifteten Professur untersucht Prof. Dr.-Ing. Henning Meschede, wie regionale erneuerbare Energien möglichst effizient eingesetzt werden können. Im Kern geht es um die Frage, wie verschiedene Bereiche – zum Beispiel nachhaltige Mobilität und Windenenergie – am sinnvollsten ineinandergreifen.

Ein besonderer Blick Meschedes gilt wegen des hohen Energiebedarfs insbesondere der Industrie: „Der neue Lehrstuhl geht auch der Frage nach, wie der industrielle Energiebedarf in Zukunft nachhaltig gestillt werden kann“, erklärt der Wissenschaftler. Wichtig sei dafür vor allem der interdisziplinäre Austausch: „Gerade im Bereich Energiesystemtechnik ist es notwendig, mit verwandten Fachbereichen zu kooperieren, um die besten Lösungen zu finden. Zum Beispiel stehen wir durch unsere Beteiligung am ‚Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik‘ (KET) im engen Austausch mit der Fakultät für Maschinenbau. Davon profitieren Forschung und Lehre enorm“, so Meschede weiter.

Energie wird überall benötigt – u. a. für Strom, Wärme, Belüftungs- und Kühlsysteme. Jahrzehntelang hat Deutschland neben der Kernenergie vorwiegend auf Kohle, Öl und Erdgas gesetzt. Besonders die Nutzung dieser fossilen Energieträger verursacht allerdings die massenhafte Emission klimaschädlicher Treibhausgase und ist damit hauptverantwortlich für den menschengemachten Klimawandel. Zudem sind die genutzten Ressourcen endlich und teuer. „Um die Folgen des Klimawandels auf ein erträgliches Maß zu begrenzen, muss unser Energiesystem schnellstmöglich vollständig aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarkraft gespeist werden“, so Meschede. Mit der Erforschung und Entwicklung dezentraler, nachhaltiger Energieerzeugung und -verteilung sowie der Analyse des Energiebedarfs und darauf aufbauenden Sektorenkopplungskonzepten will der Lehrstuhl den Weg für nachhaltige Lösungen ebnen.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing

Kontakt

Henning Meschede

Prof. Dr.-Ing. Henning Meschede

Energiesystemtechnik (EST)

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Die Universität der Informationsgesellschaft