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Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing (Foto: Universität Paderborn)

Coronavirus: Aktuelle Informationen

[aktualisiert am 02. Dezember 2022, 15:00 Uhr unter „FAQ für Beschäftigte"]

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Bei Fragen zu dieser Webseite kontaktieren Sie bitte die Stabsstelle Presse, Kommunikation und Marketing.

Hinweise der Hochschulleitung

Die Universität Paderborn passt die Maßnahmen und Regelungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens durch das Coronavirus SARS-CoV-2 regelmäßig an die aktuellen Entwicklungen an. Der Krisenstab der Universität trifft sich regelmäßig und berät über Maßnahmen, die sich aus der sich rasch verändernden Situation ergeben.

Allgemeine Regelungen

Regulärer Präsenzbetrieb

Die Universität Paderborn ist am Montag, 4. April 2022, wieder in ein reguläres Sommersemester in Vollpräsenz gestartet, da die gesetzlichen Grundlagen für die Mehrzahl der bislang geltenden Corona-Schutzmaßnahmen und die damit verbundenen Sonderregelungen entfallen sind.

Das „Konzept zum Arbeiten und Studieren auf dem Campus der Universität Paderborn“ ist mit dem 31. März 2022 ausgelaufen.

Die Zugangsbeschränkungen und -kontrollen entfallen.

Mund-Nase-Bedeckung

Bitte beachten Sie, dass alle auf dem Campus anwesenden Personen nachdrücklich dazu aufgerufen sind, sich aus Rücksicht auf die Gemeinschaft achtsam zu verhalten und im täglichen Miteinander das Schutzbedürfnis ihres Gegenübers zu respektieren, die bewährten Hygieneregeln einzuhalten und in den Innenräumen auch weiterhin eine medizinische Maske zu tragen.

Die verbindliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung entfällt seit dem 4. April 2022.

Sommersemester 2023

Bewerbung und Einschreibung

Sollten Sie aufgrund einer coronabedingten organisatorischen Verzögerung durch die Universität Paderborn oder Ihrer bisherigen Hochschule oder anderer Institutionen Ihr Bachelorstudium nicht abschließen oder die für die Bewerbung und Einschreibung in einen Bachelor- oder Masterstudiengang erforderlichen Nachweise nicht einreichen können, können Sie unter dem Vorbehalt eingeschrieben werden,

  • dass Sie die sonstigen Voraussetzungen erfüllen,
  • dass Sie im Fall beglaubigter Kopien zunächst einfache Kopien einreichen und
  • dass Sie die fehlenden Unterlagen bis spätestens 31. August 2023 nachreichen. Diese Frist gilt auch für die Einschreibung in das Masterstudium unter der Annahme, dass ausgefallene Bachelorabschlussprüfungen bis zu diesem Datum absolviert werden können.
Präsenzbetrieb

Der Universität ist es ein wichtiges Anliegen, die Universität im Wintersemester nach Möglichkeit vollständig offenzuhalten und Studium, Lehre, Forschung und Arbeiten in Präsenz zu ermöglichen. Das bedeutet zum jetzigen Zeitpunkt: Präsenzlehre ist der Regelfall, digitale Distanzelemente dienen vorwiegend der Unterstützung, Ergänzung und Verbesserung der Präsenzlehre. Digitale Prüfungen bleiben zulässig.

Prüfungen

Da sich die Bedingungen in der Lehre weitgehend normalisiert haben, wird die Freiversuchsregel nicht mehr fortgeführt. Die Abmeldefrist zu Prüfungen wurde auf studentischen Wunsch hin für den Prüfungszeitraum des Wintersemesters auf zwei Tage vor der Prüfung verkürzt, was das Risiko eines Fehlversuches verringern soll.

Arbeiten auf dem Campus / Mobiles Arbeiten

Allgemeine Regelungen

Für das Arbeiten von zu Hause aus gelten seit dem 1. April 2022 die Bestimmungen der Dienstvereinbarung zur mobilen Arbeit. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von Dezernat 4.

Die Durchführung von Gremiensitzungen in digitalen oder hybriden Formaten ist weiterhin möglich.

Beschäftigte erhalten bis auf Weiteres FFP2- und medizinische Masken im ZSL.

FAQ für Beschäftigte

Zusammenfassende Übersicht

Hier finden Sie das FAQ zum Coronavirus für Beschäftigte übersichtlich zusammengefasst.

1. Was muss ich tun, wenn ich als Beschäftigte*r Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweise?

Sofern die betroffene Person sich in der Universität befindet ist die Arbeit/ der Dienst, sofort einzustellen und ein*e Arzt*Ärztin zu kontaktieren. Diese*r wird gegebenenfalls eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. In dem Fall liegt ein Krankheitsfall mit entsprechenden Informationspflichten an Vorgesetzte und Personaldezernat vor.

Ansonsten darf die Universität nur betreten werden, wenn eine Covid-Infektion ausgeschlossen worden ist.

2. Mein Arzt empfiehlt mir, zu Hause zu bleiben. Was ist zu tun?

Aktuell ist der*die Arzt*Ärztin bei Erkältungssymptomen befugt, nach telefonischer Rücksprache eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen. Wenn der*die Arzt*Ärztin keine Arbeitsunfähigkeit feststellt, liegt auch keine arbeitsrechtlich relevante Erkrankung vor. Wenn ein Coronatest negativ ausfällt, besteht grundsätzlich die Pflicht zur Präsenz in der Dienststelle. Wenn möglich, kann nach Absprache mit dem*der Vorgesetzten situativ mobil gearbeitet werden.

3. Was muss ich als Beschäftigte*r der Universität tun, wenn mein Test positiv auf SARS-CoV-2 ist?

Das Ergebnis eines selbstdurchgeführten Tests muss erst durch einen „Bürgertest“, also einen Coronaschnelltest im Sinne der CoronaTestQuarantäneVO NRW, verifiziert werden. Dieser soll anschließend durch einen PCR-Test bestätigt werden. Bis das Ergebnis vorliegt, muss sich der*die Beschäftigte absondern, also zu Hause bleiben (siehe Frage 4).

Bei einem negativen Testergebnis muss der*die Beschäftigte wieder zur Arbeit beziehungsweise zum Dienst erscheinen.

Bei einem positiven Testergebnis muss sich der*die Beschäftigte selbstständig isolieren. Eine Anordnung durch das Gesundheitsamt erfolgt grundsätzlich nicht. Die Isolierung endet nach fünf Tagen. Ein „Freitesten“ ist nicht mehr erforderlich.

Dazu heißt es in § 8 Absätze 2,3 der CoronaTestQuarantäneVO NRW in der ab 30.11.2022 gültigen Fassung:

„…(2) Ist das Ergebnis eines PCR-Tests positiv oder nimmt eine durch einen Coronaschnelltestpositiv getestete Person keinen PCR-Kontrolltest vor, ist die betreffende Person verpflichtet,sich unverzüglich und auf direktem Weg in Isolierung zu begeben. Eine gesonderteAnordnung der Behörde ist für die Isolierung nicht erforderlich. Für die Geltendmachung vonAnsprüchen nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes gegenüber den insoweitdurchführungsverantwortlichen Behörden genügt der positive Testnachweis. Auch das Endeder Isolierung bedarf keiner behördlichen Anordnung, sondern erfolgt selbstständig nach denfolgenden Regelungen.(3) Die Isolierung endet grundsätzlich nach fünf Tagen ab dem Tag der Vornahme des erstenpositiven Tests (PCR-Test oder vorheriger Coronaschnelltest), ohne dass es einesabschließenden negativen Testnachweises bedarf. Dies gilt auch für die Isolierungen, diebereits vor dem 30. November 2022 begonnen haben.(4) Auch nach Beendigung der Isolierung wird bis zum zehnten Tag ab dem Tag deserstmaligen Auftretens von Symptomen oder der Vornahme des ersten positiven Tests daskontinuierliche Tragen einer medizinischen Maske insbesondere im Kontakt mit vulnerablenPersonen empfohlen....“

Das Personaldezernat der Universität Paderborn ist neben dem*der Vorgesetzten umgehend über ein positives Testergebnis zu informieren. Positive Testergebnisse sind mindestens einen Monat aufzubewahren und dem Personaldezernat in Kopie vorzulegen, da sie die Grundlage für mögliche Entschädigungsansprüche nach § 56 IfSG darstellen. Es besteht die Pflicht der*des Beschäftigten zur selbstständigen Information aller Kontaktpersonen. Das Gesundheitsamt ist dafür nicht zuständig.

Ein positives Testergebnis ist nicht mit einer Erkrankung gleichzusetzen und ersetzt demnach keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Bei Symptomen einer Covid-19-Erkrankung darf die Isolierung für notwendige Arztbesuche verlassen werden, um sich die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen zu lassen. Alternativ kann jede*r von der Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung Gebrauch machen. Über eine Arbeitsunfähigkeit ist umgehend sowohl der*die Vorgesetzte als auch das Personaldezernat zu informieren und die Bescheinigung dort einzureichen (siehe Merkblatt Rechte und Pflichten im Krankheitsfall: https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-3/Rechte_und_Pflichten_im_Krankheitsfall_08.12.2011.pdf).

Sofern eine Person keine Krankheitssymptome aufweist, sich vollständig gesund fühlt und daher keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von ihrer*m Ärztin*Arzt ausgestellt bekommt, ist sie grundsätzlich arbeits- beziehungsweise dienstfähig. In dieser Situation kann auf Antrag und in Absprache mit dem*der Vorgesetzten im Umfang von 100 Prozent mobil gearbeitet werden (situative MoA), sofern die Voraussetzungen vorliegen. Diese situativen mobilen Arbeitstage werden von der Dienststelle zusätzlich zu den eigentlichen situativen mobilen Arbeitstagen gewährt. Die Quarantäneanordnung ist einzuhalten. Ein Erscheinen in der Dienststelle und Arbeiten in Präsenz sind daher ausgeschlossen.

4. Das Gesundheitsamt hat für mich eine Isolierung oder Quarantäne angeordnet. Was ist zu tun?

In der Regel wird die Quarantäne nicht mehr vom Gesundheitsamt angeordnet, sondern der*die Beschäftigte muss sich selbst absondern (siehe Frage 3).

5. Wie verhalte ich mich, wenn für eine*n Haushaltsangehörige*n Quarantäne angeordnet wird?

Die aktuelle CoronaTestQuarantäneVO NRW (30.11.2022) enthält keine Vorgaben für den Umgang mit Kontaktpersonen.

6. Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer positiv auf Covid-19 getesteten Person hatte?

Die aktuelle CoronaTestQuarantäneVO NRW (30.11.2022) enthält keine Vorgaben für den Umgang mit Kontaktpersonen.

7. Ich gehöre zur Risikogruppe. Wie verhalte ich mich korrekt? Wo kann ich mich beraten lassen?

Eine Beratung kann durch den*die behandelnde*n Arzt*Ärztin erfolgen. Auch die Betriebsärztin und der Arbeitsschutz unterstützen bei Fragen. Ansonsten gelten die üblichen Schutzmaßnahmen: Auffrischungsimpfung, konsequentes Maske-Tragen, Abstand halten.

8. Was tue ich als Vorgesetzte*r, wenn ein*e Beschäftigte*r Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweist?

Der*die Vorgesetzte hat eine Fürsorgepflicht gegenüber allen Beschäftigten und sollte im Hinblick darauf die betroffene Person dringend auffordern, die Dienststelle zu verlassen und sich ärztlich untersuchen zu lassen. Der*die Beschäftigte ist wiederum verpflichtet, die Dienststelle über ein positives Testergebnis und/oder eine Erkrankung zu informieren.

9. Was tue ich als Vorgesetzte*r, wenn ein*e Beschäftigte einen positiven Test auf SARS-CoV-2 hat?

Nach Möglichkeit sollten Tests zu Hause durchgeführt werden. Der*die Beschäftigte muss dann zu Hause bleiben. Wenn der*die betroffene Beschäftigte in der Dienststelle anwesend ist, sollte er*sie sofort nach Hause geschickt werden. Der*die Beschäftigte sollte auf diese FAQs, insbesondere Frage 3 und seine*ihre Pflichten hinsichtlich Information und Quarantäne verwiesen werden. Das weitere Vorgehen muss in enger Absprache zwischen Beschäftigte*r und Vorgesetzte*r erfolgen (z. B. mobile Arbeit).

10. Die Kita/Schule meines Kindes ist coronabedingt geschlossen. Kann ich für eine notwendige Betreuung freigestellt werden?

Ein Freistellungsanspruch besteht für die Betreuung von Kindern unter 13 Jahren sowie für behinderte, pflegebedürftige Kinder. Allerdings nur dann, wenn die Betreuung nicht anders sichergestellt werden kann (z.B. zumutbare Notbetreuung, Ehepartner etc.). Dieser Anspruch gilt immer nur für einen Elternteil.

11. Erhalte ich für die notwendige Kinderbetreuung weiter mein Gehalt?

Es ist zwischen Tarifbeschäftigten/Arbeitnehmer*innen und Beamten*innen zu unterscheiden.

Erstere haben einen Anspruch auf erweitertes Kinderkrankengeld für maximal 30 Arbeitstage pro Kind, insgesamt 65 bei mehreren Kindern (Alleinerziehende 60 bzw. 130 Arbeitstage), wenn die unter Frage 10 genannten Voraussetzungen vorliegen und sie gesetzlich krankenversichert sind (§ 45 Absatz 2a SGB V). Privatversicherte haben einen Anspruch in gleicher Höhe aus § 56 Absatz 1a) Infektionsschutzgesetz, erhalten also eine Entgeltfortzahlung in Höhe von 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls. Ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung in voller Höhe besteht nicht. Weitere Informationen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Kinderbetreuung bei Einschränkungen im Schul- und Kitabetrieb

Beamte*innen erhalten bezahlten Sonderurlaub in oben genannten Umfang, sofern dienstliche Gründe nicht entgegenstehen (§ 33 Absatz 1 Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW).

Nähere Informationen kann das Personaldezernat erteilen.

12. Ich muss meine Tätigkeiten (teilweise) in Präsenz im Büro erledigen, habe aber nicht betreute Kinder zu Hause. Darf ich diese mitbringen?

Die Organisation der Kinderbetreuung ist grundsätzlich Privatsache des*der Beschäftigten. Ist das Kind nicht betreut, da Kita oder Schule coronabedingt geschlossen sind, besteht für ein Elternteil unter den unter Frage 11 genannten Voraussetzungen ein Freistellungsanspruch zur Betreuung. Dann muss der*die Beschäftigte auch nicht zur Arbeit beziehungsweise zum Dienst erscheinen, weder in Präsenz noch mobil. Hier gelten die Ausführungen unter Frage 10 und 11. Sind die Kinder erkrankt besteht gegebenenfalls ebenfalls ein Freistellungsanspruch. Ansonsten gibt es keinen Anspruch darauf, Kinder mit zur Arbeit oder zum Dienst bringen zu können. Dies wäre nur nach Absprache mit dem*der Vorgesetzten aus Kulanz möglich, und auch nur dann, wenn das Kind nicht erkrankt oder quarantänepflichtig ist. Bei fehlendem Einverständnis und wenn der*die Beschäftigte die Kinderbetreuung nicht anders organisieren kann, muss er*sie seinen*ihren Erholungsurlaub oder Gleitzeitabbau verwenden.

13. Ich befinde mich in genehmigtem Urlaub und muss mich absondern. Was passiert?

Die vorgesetzte Person und das Personaldezernat SG 4.3 sind zu informieren. Die Zeit der Absonderung wird nicht auf den Jahresurlaub angerechnet § 59 Abs.1 IfSG.

Die Universität der Informationsgesellschaft