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Foto: Nina Ostwald (Mentoring für Doktorandinnen)

Vielfalt von Mentoring

Foto: Joanna Becker (Peer-Mentoring-Programm)

Mentee und Mentorin bilden ein Tandem zum Erfahrungsaustausch

Foto: Vincent Leifer

Die drei Elemente des Mentoring-Programms

Foto: Mentoring für Doktorandinnen

10 Jahre Mentoring-Programm für Doktorandinnen

Foto: Johannes Pauly Foto (Universität Paderborn, Johannes Pauly): v. l. Prof. Dr. Désirée Laubenstein (ehem. Mentorin), Projektleiterin Prof. Dr. Ingrid Scharlau, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Anke Kujawski (TU Dortmund), Prof. Dr. Heike Kahlert (Ruhr-Universität Bochum), Eva Schmitz (ehem. Mentee) und Projektkoordinatorin Dr. Julia Steinhausen (es fehlt: Irmgard Pilgrim, zweite Projektleiterin).

Im AStA-Stadtcampus der Universität Paderborn wurde jetzt das zehnjährige Jubiläum des Mentoring-Programms für Doktorandinnen gefeiert. Im Jahr 2008 startete der erste Jahrgang und legte den Grundstein für Mentoring als Personalentwicklungsinstrument an der Universität. Ziel ist es, Frauen frühzeitig bei der Karriereentwicklung zu unterstützen und somit langfristig dem Ausstieg aus der Wissenschaft entgegenzuwirken.

Das Programm richtet sich an Doktorandinnen aller Fakultäten, um ein fachübergreifendes Netzwerk aufzubauen. Die Doktorandinnen erhalten zusätzlich durch ihre Mentorinnen hilfreiche Einblicke in das Leben einer Professorin und lernen berufsrelevante Strategien kennen. Über 150 Mentees nahmen in diesen zehn Jahren teil, viele von ihnen blieben dem Mentoring-Programm weiterhin verbunden und nahmen an der Jubiläumsfeier – über den Dächern von Paderborn – teil.

Projektleiterin Prof. Dr. Ingrid Scharlau richtete ihren Dank an das komplette Projekt-Team und hob die gelebte Gleichstellung durch die Unterstützung junger Wissenschaftlerinnen hervor – in ihrer Vielfalt und Heterogenität, vor allem aber darin, dass das Mentoring die Universität transparenter macht.

Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität, hob sichtbare Erfolge des Programms hervor: „Das Mentoring ist fest an der Universität etabliert und sehr erfolgreich – einige ehemalige Teilnehmerinnen sind heute Professorinnen, andere übernehmen Führungsaufgaben innerhalb und außerhalb der Hochschule.“

Heike Kahlert, Professorin für Soziologie der Ruhr-Universität Bochum, stellte in ihrem Festvortrag „Traumjob Professorin!?“ Karriereorientierungen von Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur dar und zeigte auf, dass die endgültige Entscheidung für diesen Berufsweg lange Zeit offengehalten wird. Dies ist unter anderem der unsicheren Stellensituation geschuldet. Es zeigt sich jedoch ein langsamer, positiver Trend, dass mehr Frauen Leitungspositionen in der Wissenschaft besetzen. Hilfreich dafür ist, sich langfristig gut zu vernetzen, um sichtbar zu werden und über berufliche Möglichkeiten informiert zu werden. Durch diese Entwicklung bestärkt, wird das Mentoring-Programm an der Universität Paderborn weitergeführt und setzt damit den bundesweiten Trend fort, Mentoring als festen Bestandteil zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verstetigen, so wie es vom Forum Mentoring e. V., dem Bundesverband für Mentoring in der Wissenschaft, empfohlen wird.

(Pressemitteilung der Universität Paderborn vom 28.6.2018)

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