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Umgang mit Plagiaten

Umgang mit Plagiaten - Haltung zum wissenschaftlichen Lesen und Schreiben vermitteln

Viele Lehrende machen die Erfahrung, dass Arbeiten von Studierenden Plagiate enthalten. Diese Plagiate sind meist Anzeichen für ein unzureichendes Verständnis der Funktion von wissenschaftlichen Texten und für falsche oder unangemessene Schreibstrategien. Ist Studierenden hingegen klar, welche Funktion Textverweise haben und wie sie ihre Schreibprozesse so organisieren, dass sie eigene Gedanken von fremden trennen können, und verfügen sie über ein breites Strategierepertoire, sinkt auch das Plagiatsrisiko.

Der Workshop informiert über die sehr unterschiedlichen Ursachen von Plagiaten und zeigt, wie man Studierende beim Erwerb von Kompetenzen unterstützen kann, die das Abschreiben überflüssig machen. Dieser Kompetenzerwerb kann auch für Lehrveranstaltungen furchtbar gemacht werden. Im Fokus des Workshops steht auch, wie die Belegpraxis in verschiedenen Fächern aussieht bzw. was in den Fächern als Plagiat gilt.

Themen:

  • wissenschaftliche, Lehrenden- und studentische Sichtweisen auf Plagiate
  • Plagiate als Motor des studentischen Lernens
  • Schreibstrategien und Textverständnis als präventive Faktoren
  • Belegpraxis und Plagiate im eigenen Fach und in der Lehre

Lernziele
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben hilfreiche Kenntnisse und Strategien, mit denen sie Studierende so beraten oder Lehrveranstaltungen so gestalten können, dass Plagiate vermieden werden können. Sie er- oder überarbeiten Materialien eigener Veranstaltungen und planen Schreibaufgaben für eigene Veranstaltungen.

Methoden:

  • Impulsreferate
  • Gruppen- und Einzelarbeit
  • kollegialer Austausch

Vorbereitung
Wenn Sie einen studentischen Text haben, in dem ungeschickt zitiert oder plagiiert wird, bringen Sie diesen gerne mit. Achten Sie bitte darauf, alles das Hinweise auf die Verfasserin/den Verfasser geben kann, zu schwärzen. Markieren Sie mögliche Plagiate. Falls Sie Informationsmaterial für Haus- oder Abschlussarbeiten haben, das Sie selbst verwenden, bringen Sie es mit.Bringen Sie außerdem einen Forschungstext mit und einen typischen Text, den Studierende lesen.

Termin
28. September 2017, 9-16.30 Uhr

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Ingrid Scharlau

Die Universität der Informationsgesellschaft