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Foto: Johannes Pauly

Lehrwerkstatt - In Gemeinschaft konkrete Fragen des eigenen Lehrens ziel- und lösungsorientiert bearbeiten

Haben Sie schon mal einen Ort gesucht, an dem Lehre zum Gegenstand ernsthafter wissenschaftlicher Reflexion wird? Haben Sie Lust darauf, Lehre als ein Geschehen zu sehen, das Gegenstand wissenschaftlicher Reflexion sein kann? Wenn sich in der Lehre interessante Phänomene zeigen, uns eine Lehrsituation nicht loslässt, wir sie besser verstehen wollen, die schnelle Lösung offenbar nicht reicht, auch das Handbuchwissen nicht genügt – dann ist es Zeit für eine Lehrwerkstatt.

Unser Ziel ist es, den Teilnehmer_innen intensive Fallanalysen ihres Lehrhandelns und dabei eventuell auftretender Probleme zu ermöglichen. Kern ist, Fälle aus der Praxis mit Hilfe von vielfältigem Wissen zu bearbeiten. In dieser Werkstatt wird dazu gedacht, geschrieben, Referenz gesucht, diskutiert, ausprobiert – und wieder von vorne. Zentral ist für uns, nahe an der jeweiligen fachlichen Praxis und an den Fachressourcen zum Verstehen zu bleiben, zugleich aber pädagogische, psychologische oder allgemein hochschuldidaktische Theoriebildung einzuführen. Diese wird aber nicht im Vorhinein vorgegeben, sondern an entsprechenden Stellen gesucht und herangezeigen.

Die Lehrwerkstatt soll ein Ort sein, in dem das eigene fachkulturelle Denken in die Gemeinschaft der Lehrenden getragen wird, wo ihm durch die Sichtweisen der Anderen, aber auch die zusätzlichen Perspektiven der Hochschuldidaktik (einschließlich Psychologie und Pädagogik) ein weiteres Momentum gegeben wird. Hochschuldidaktik bedeutet in Gemeinschaft mit Hilfe von Referenzen reale Fragen ziel- und lösungsorientiert und mit Methoden bearbeiten. In dieses Tun hineinkommen.

Termine:

1. Treffen: 20. April 2020, 9-13 Uhr. Praxisfrage – Hypothesenbildung – Modellbildung: Alle TN beschreiben ihre Fälle, nähern sich in einem ersten Verstehen an sie an und überlegen, welche Theorien ihnen Erklärungsansätze und damit auch Handlungsperspektiven bieten können.

2. Treffen: 18. Mai 2020, 9-13 Uhr. Die TN erarbeiten Lösungsmöglichkeiten mit Hilfe der theoretischen Modelle.

3. Treffen: 15. Juni 2020, 9-13 Uhr. Die Fallanalysen werden ausgetauscht und miteinander diskutiert.

Die Fallarbeit ist zum einen diskursive Arbeit, die die Mehrperspektivität der anderen Lehrenden und der theoretischen Archive nutzt. Sie ist aber auch Schreibarbeit, die individuell zum eigenen Fall zu bewältigen ist.

Voraussetzungen: etwas Zeit und Lust am ernstnehmenden Denken und daran, in der Gruppe zu geben und zu nehmen

Leitung: Prof. Dr. Ingrid Scharlau, Prof. Dr. Oliver Reis, Prof. Dr. Tobias Jenert

Die Anmeldung ist demnächst über die Seite der Hochschuldidaktik möglich.

Die Universität der Informationsgesellschaft