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Die Universität Paderborn in Zahlen

Generelle Zahlen zur Universität Paderborn finden Sie hier.

Die Universität Paderborn erhebt regelmäßig geschlechtsdifferenzierte Daten über die Student*innen und Mitarbeiter*innen. Diese geschlechtsspezifischen Statistiken bilden die Grundlage für die Analyse der Situation von Frauen im Wissenschaftsbereich und beschreiben die Entwicklung der Frauenanteile an den verschiedenen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen der Universität Paderborn. Die Statistiken zeigen Handlungsbedarfe auf und bilden die Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

Den Statistiken liegen die Daten des Student*innen- und Absolvent*innenspiegels der Universität Paderborn sowie der Verwaltung, Dezernat 1.3, zugrunde.

Detaillierte Statistiken

Student*innen

Der Frauenanteil an den Student*innen der Universität Paderborn ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Der Studentinnenanteil lag 1999 bei 40,6% und stieg bis zum WS 2022/23 auf 49,7%.

Die Angaben in der Abbildung stellen die Anteilel im jeweiligen Wintersemester dar, z.B. entspricht "1999" dem WS 1999/2000.

Absolvent*innen

Das Diagramm zeigt die Entwicklung des Frauenanteils an den Absolvent*innen seit 1999. Mit dem Anstieg des Frauenanteils unter den Student*innen stieg bis 2003 ebenfalls der Anteil der Absolventinnen an. 2004 schlossen erstmals mit einem Anteil von 51,1% mehr Frauen als Andere ein Studium an der Universität Paderborn ab. Seitdem lag der Anteil der Absolventinnen über 50 %. Im Jahr 2021 liegt der Anteil der Absolventinnen bei 54,7%.

Promotionen

1999 lag der Frauenanteil an den Promotionen der Universität Paderborn bei 21,6% und stieg bis 2021 auf 34,9% an. Trotz einem hoher Absolventinnenanteil von über 50 % ist an der Universität Paderborn immer noch eine deutliche Unterrepräsentanz von Promovendinnen zu beobachten.

Mittelbau

Im Bereich des Mittelbaus der Universität Paderborn waren Frauen zu Beginn der Aufzeichungen stark unterrepräsentiert. Der Anteil von 17,5% aus dem Jahr 1999 stieg bis 2022 um mehr als Doppelte auf 44,6% an.

Aufgrund eines geänderten Erfassungszeitraums der Statistiken der Universität Paderborn liegen keine Datensätze zum Kalenderjahr 2003 vor.

W2/C3-Professuren

Der Frauenanteil an den W2/C3-Professuren ist seit 1999 stark gestiegen. 1999 waren nur 12,7% der W2/C3-Professuren mit Frauen besetzt. 2022 betrug der Frauenanteil an den W2/C3-Professuren 48,0%.

W3/C4-Professuren

Frauen sind in der Besoldungsstufe W3/C4 trotz eines Anstiegs im Betrachtungszeitraum immer noch deutlich unterrepräsentiert. Während der Anteil der Frauen an allen Professuren der Universität Paderborn 2022 bei 35,1% liegt, sind 23,6% aller W3/C4-Professuren mit Frauen besetzt. 1999 betrug der Frauenanteil an den W3/C4-Professuren lediglich 7,4% und hatte im Jahr 2018 mit 26,5% seinen bisherigen Höhepunkt erreicht.

Professuren (gesamt)

Bei dem Frauenanteil an den Professuren nimmt die Universität Paderborn seit vielen Jahren eine Spitzenposition im Landes- und Bundesvergleich ein. 1999 waren an der Universität Paderborn lediglich 10,0% der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt. Im Jahr 2022 liegt der Anteil bei 35,1%.

Geschlechterverteilung nach Qualifikationsstufen

Das Diagramm zeigt die Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen Hochschulkarriere und die jeweilige Geschlechterverteilung in diesen Stufen an der Universität Paderborn im Jahr 2022, angefangen vom Student*innenstatus bis hin zur Professur. 

audit familiengerechte hochschule

Der Universität Paderborn wurde am 22. November 2005 als erster Universität in NRW das Grundzertifikat zum audit familiengerechte hochschule verliehen.

TOTAL E-QUALITY

Die Universität Paderborn hat für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik das TOTAL E-QUALITY Prädikat erhalten.

charta der vielfalt

Die Universität Paderborn hat die "charta der vielfalt" im Oktober 2011 unterzeichnet.
Weitere Informationen finden Sie hier

Die Universität der Informationsgesellschaft