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Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

Frauenquote

Auf Vorschlag des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas (SPD), und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig (SPD), stimmte der Bundestag am 6. März 2015 mit großer Mehrheit für den Gesetzentwurf zur Frauen- bzw. Geschlechterquote, die damit sowohl für die Privatwirtschaft als auch für den öffentlichen Dienst gilt.

Die Frauenquote stellt eine Antwort der Politik auf die nach wie vor bestehende Diskriminierung von Frauen beim Aufstieg in Führungspositionen von Unternehmen dar; so verbleiben diese trotz gleicher Qualifikationen im Vergleich zu Männern auf Ebene des mittleren Managements und werden aus verschiedenen Gründen am Aufstieg gehindert (siehe zu den Ursachen auch den Eintrag zur Gläsernen Decke). Dem Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge betrug der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen in Deutschland 2014 nur 18,4 Prozent, in den Vorständen dieser Unternehmen hingegen bloß 5,4 Prozent. (Vgl. BMJV 2015)

Die Frauenquote ist bei der Neubesetzung von Aufsichtsräten, -gremien, Vorständen und auf den oberen Führungsebenen von börsennotierten und/oder mitbestimmungspflichtigen Unternehmen in Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst verbindlich. Für etwa 100 große Unternehmen ist seit dem 01. Januar 2016 eine sog. fixe Quote von 30 Prozent bei der Besetzung von Aufsichtsräten bindend. Unternehmen mit über 500 Arbeitnehmer/innen, die entweder mitbestimmungspflichtig oder börsenorientiert sind, müssen Zielgrößen für die o. g. Posten festlegen. (Vgl. BMFSFJ 2015) Diese müssen von den Unternehmen basierend auf dem Status Quo selbst festgesetzt werden, wobei erstere verpflichtet sind, zusammen mit der Umsetzung öffentlich darüber zu berichten. Im öffentlichen Dienst gilt seit 2016 eine entsprechende Quote von 30 Prozent, ab 2018 soll sie sogar 50 Prozent betragen. 

Quellen:

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV): Pressemitteilung: Mehr Frauen in Führungspositionen – Bundestag beschließt Gesetz zur Frauenquote. Pressemitteilung vom 06.03.2015. URL: http://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/20150306-Frauenquote.html?nn=1468684 (letzter Zugriff: 18.04.2015).

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen (30.12.2015). URL: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=88098.html (letzter Zugriff: 12.01.2016)

Gleichstellungsbeauftragte

Dipl. Päd. Irmgard Pilgrim
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Paderborn

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