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Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

Frauenforschung

Entstanden aus der Neuen Frauenbewegung in den 1970er Jahren verstand sich die Frauenforschung zunächst als parteiische Forschung von Frauen über Frauen und als Wissenschaftskritik im Sinne des Ausschlusses von Frauen als Forschungsobjekt wie auch als Wissenschaftlerinnen (vgl. Brüns 2002: 120). Ziele waren (1) die Unterminierung der androzentrischen Strukturen im Hochschulbereich, (2) die Rekonstruktion weiblicher Traditionen in den Fachwissenschaften und (3) die Frage nach der Asymmetrie sozialer Geschlechterverhältnisse sowie nach „symbolischen Konstruktionen von Weiblichkeit und Geschlecht.“ (ebd.: 121)

Ab den 1980ern nahm jedoch das Bewusstsein dafür zu, dass es ‚die‘ Frauen als in sich geschlossene Gruppe nicht gibt. So bestehen etwa Unterschiede auf Ebene von race und class, die erhebliche soziale Ungleichheiten nach sich ziehen. Der Fokus der Frauenforschung liegt daher heute allgemeiner auf der empirischen, theoretischen sowie ideologiekritischen Analyse derjenigen Verhältnisse, die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bedingen (vgl. ebd.: 119f.). Da ähnlich wie bei den Gender Studies bzw. der Geschlechterforschung Geschlechterrelationen betrachtet werden, gibt es zwar durchaus Überschneidungen bzw. Gemeinsamkeiten bezüglich des Forschungsgegenstandes; so ist auch hier das doing gender Gegenstand kritischer Auseinandersetzungen (vgl. ebd.: 120). Dennoch wird sex innerhalb der Frauenforschung weniger als „Naturalisierungseffekt des sozialen Geschlechts“, sondern primär als „Grundlagenkategorie“ (ebd.) gedacht. Aus diesem Grunde wird der Frauenforschung oftmals der Vorwurf gemacht, Geschlechterunterschiede zu essentialisieren.

 

Literatur:

Brüns, Elke (2002): Frauenforschung. In: Metzler Lexikon Gender Studies / Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. von Knoll, Renate. Stuttgart: J. B. Metzler 2002, S. 119-121.

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