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Gebäude aus Sicht des Innenhofs Bildinformationen anzeigen

Gebäude aus Sicht des Innenhofs

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeit / des Arbeitsortes an der Universität Paderborn

Die Universität Paderborn bietet ihren Beschäftigten durch flexible Gleitzeitregelungen, die Möglichkeit der alternierenden Telearbeit und eine große Bandbreite realisierbarer Teilzeitmodelle gute Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Elternschaft und beruflichen Verpflichtungen.

Informationen zur Gleitzeit

Die Dienstvereinbarung zur gleitenden Arbeitszeit vom 1.12.2005 bietet den Beschäftigten der Universität Paderborn die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten und mit Familienaufgaben zu vereinbaren. Die Dienstvereinbarung erfasst (fast) alle nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zentralen Hochschulverwaltung und der Universitätsbibliothek. Auch Beschäftigte aus anderen Bereichen der Hochschule können durch Einzelerklärung freiwillig an der Gleitzeitregelung teilnehmen.

Zur flexiblen Gestaltung der täglichen Arbeitszeit gilt nach der Dienstvereinbarung die Rahmenzeit von 7.00 Uhr bis 19.30 Uhr als die Zeit, in der die Beschäftigten den Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit selbst bestimmen können. Die Servicezeit zur Erreichbarkeit und Ansprechbarkeit jeder Organisationseinheit mit ausreichender personeller Besetzung ist montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr festgelegt. Die Ermittlung der geleisteten Arbeitszeit erfolgt für die Beschäftigten mittels eigenhändig zu bedienender Zeiterfassungsgeräte.

Besonders für Eltern schulpflichtiger Kinder sind die großzügigen Übertragungsmöglichkeiten von Überstunden an der Universität Paderborn sehr hilfreich. Über einen Zeitraum von 6 Monaten können bis zu 80 Stunden Zeitguthaben angesammelt werden. Dadurch haben die Eltern die Möglichkeit, für Ferienzeiten, die ja die Anzahl der Urlaubstage weit überschreiten, zusätzliche freie Tage einzurichten.

Informationen zur Teilzeit

Gesetzliche Grundlagen

Regelung für Beschäftigte  
Nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz besteht während der Elternzeit ein grundsätzlicher Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit, soweit der Arbeitgeber mehr als 15 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt hat und er dem Anspruch keine dringenden betrieblichen Gründe entgegensetzen kann (§ 15 Abs. 7 BEEG). Die Arbeitnehmerin / der Arbeitnehmer darf während der Elternzeit aber nicht mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig sein.
Nach der Elternzeit soll gemäß § 11 Abs. 1 TV-L eine Teilzeitbeschäftigung aus familiären Gründen auf Antrag vereinbart werden, wenn dringende dienstliche beziehungsweise betriebliche Belange nicht entgegenstehen. Daneben besteht ein grundsätzlicher Anspruch auf Teilzeitarbeit nach dem Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen (§ 8 TzBfG).

Regelungen für Beamte 
Gemäß § 2 Abs. 4 der Elternzeitverordnung NRW ist Beamtinnen und Beamten während der Elternzeit auf Antrag eine Teilzeitbeschäftigung bei demselben Dienstherrn bis zu 30 Stunden wöchentlich zu bewilligen, wenn zwingende dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Eine Teilzeitbeschäftigung darf auch außerhalb des Beamtenverhältnisses bis zu 30 Stunden mit Genehmigung des Dienstvorgesetzten ausgeübt werden.
Nach der Elternzeit besteht gemäß § 85a des Landesbeamtengesetzes auf Antrag ein Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung aus familienpolitischen Gründen, wenn dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Die Teilzeitbeschäftigung ist bis zur Dauer von fünf Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung in der Weise zu bewilligen, dass die Arbeitszeit bis auf die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit ermäßigt wird.
Daneben besteht gemäß § 85a LBG auch die Möglichkeit einer Beurlaubung aus familienpolitischen Gründen. Nach dieser Vorschrift beurlaubten Beamtinnen und Beamten kann eine Teilzeitbeschäftigung mit weniger als der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit bewilligt werden, wenn zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen.

Ausfüllende Regelungen an der Universität Paderborn
Für die individuelle Gestaltung eines Teilzeitarbeitsverhältnisses bietet die Universität Paderborn im Rahmen der gesetzlichen Regelungen sehr flexible Rahmenbedingungen. So gibt es eine Vielzahl realisierter Teilzeitmodelle, die im Rahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr hilfreich sind. Die Teilzeitmodelle an der Universität Paderborn bewegen sich in einem Rahmen von  6 bis 35 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit. Dabei kann ein gewisses Stundenkontingent täglich oder auch an zwei/drei Tagen geblockt abgeleistet werden. Hier muss sich die/der Beschäftigte jedoch für feste Tage entscheiden. Voraussetzung für die Realisierung des individuell gewünschten Teilzeitmodells ist natürlich die Vereinbarkeit mit dienstlichen Belangen.   
Die Arbeitszeit wird in der Regel bei Wiederaufnahme der Beschäftigung nach Beendigung der Elternzeit für einen begrenzten Zeitraum vereinbart. So können beschäftigte Eltern ihre Arbeitszeit sukzessive den Erfordernissen ihrer familiären Situation anpassen.  
Im Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern wurde zur Unterstützung der individuellen Arbeitszeitgestaltung folgendes festgehalten: 
„Beschäftigungsverhältnisse sind so zu gestalten, dass Kindererziehung und die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger mit der Wahrnehmung der Dienstaufgaben zu vereinbaren sind. Auf Antrag der Beschäftigten soll im Einzelfall nach Wegen gesucht werden, eine von der Regelarbeitszeit abweichende Gestaltung der Arbeitszeit und eine individuelle Stundenarbeitszeit im Rahmen der gesetzlichen und tariflichen Regelungen zu ermöglichen.“ (Punkt 3.1.1)  
Ferner wurde im Rahmenplan festgelegt, dass Leitungsfunktionsstellen so zu gestalten sind, dass sie von Teilzeitbeschäftigten wahrgenommen werden können.

Alternierende Telearbeit

Seit dem 29. April 2008 ist an der Universität Paderborn auch alternierende Telearbeit  möglich. Darunter ist zu verstehen, dass Beschäftigte teilweise am häuslichen Arbeitsplatz und teilweise am Arbeitsplatz in der Hochschule tätig werden. Diese Maßnahme zur Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen vor allem für Beschäftigte mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen wurde im Rahmen der Auditierung der Universität als familiengerechte Hochschule realisiert.  

Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die alternierende Telearbeit praktiziert werden kann. So müssen der Arbeitsplatz und dessen zu leistende Aufgaben für die Telearbeit geeignet sein und im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets eingerichtet werden können. In der Dienstvereinbarung zur alternierenden Telearbeit werden außerdem folgende Teilnahmevoraussetzungen unter § 3 festgehalten: &nbs

  1. Die Teilnahme an der Telearbeit erfolgt auf freiwilliger Basis.  
  2. Betreuung eines in häuslicher Gemeinschaft lebenden minderjährigen Kindes oder Pflege einer/eines nahen Angehörigen, die/der in häuslicher Gemeinschaft lebt.  
  3. Es muss sich um telearbeitsfähige Tätigkeiten handeln.  
  4. Ein geeigneter häuslicher Arbeitsplatz ist vorhanden.  
  5. Bereitschaft, bei Störungen der technischen Ausstattung Servicebediensteten der Universität oder Dritten Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz zu ermöglichen.

Über die Teilnahme einer/eines Beschäftigten an der alternierenden Telearbeit entscheidet die Universität unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten, des Personalrates und ggf. der Schwerbehindertenvertretung. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Teilnahme an der alternierenden Telearbeit.  
Das Beschäftigungsverhältnis der/des Beschäftigten bzw. das Dienstverhältnis der Beamtin/des Beamten bleibt in seiner bestehenden Form unberührt und es dürfen keine beruflichen Nachteile durch die alternierende Telearbeit entstehen.
Weitere Bestimmungen zu räumlichen Voraussetzungen, Arbeitszeit, Arbeitsmitteln u. ä. entnehmen Sie bitte direkt der Dienstvereinbarung zur alternierenden Telearbeit.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Link: Antragsformular 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den/die für Sie zuständige/n Personalsachbearbeiter/in.

audit familiengerechte hochschule

Der Universität Paderborn wurde am 22. November 2005 als erster Universität in NRW das Grundzertifikat zum audit familiengerechte hochschule verliehen.

TOTAL E-QUALITY

Die Universität Paderborn hat für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik das TOTAL E-QUALITY Prädikat erhalten.

Die Universität der Informationsgesellschaft