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Gebäude aus Sicht des Innenhofs Bildinformationen anzeigen

Gebäude aus Sicht des Innenhofs

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Sprachbildung im Fachunterricht - Was ist das? Wie geht das? Was muss ich tun?

Mittwoch, 26.04.2017 | 18.00 Uhr | Q0.101

Prof. Dr. Josef Leisen (Universität Mainz)

„Sprache im Unterricht ist wie ein Werkzeug, das man gebraucht, während man es noch schmiedet.“ Sprache ist nicht vor den Inhalten da, sondern wächst gleichzeitig mit dem Lernen der Fachinhalte. Fachlernen und Sprachbildung im Fach gehen Hand in Hand. Sprachbildung ist Teil der Kompetenzentwicklung im Fach und damit eine originäre Aufgabe jeder Fachlehrkraft. Wie aber muss eine kompetenzorientierte Sprachbildung gestaltet sein, wie ist das Verhältnis von Lehren und Lernen, welche methodischen Möglichkeiten gibt es? Was muss ich tun, was soll ich sein lassen? Auf diese Fragen gibt der Vortrag Antworten.

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Vom Hören & Sprechen zum Lesen & Schreiben: Materialien für den Deutschunterricht

Mittwoch, 21.06.2017 | 18.00 Uhr | L3.204

Prof. Dr. Elvira Topalovic (Universität Paderborn)
Dr. Benjamin Jakob Uhl (Universität Paderborn)

In dem Vortrag wird das Ringbuch „Deutsch lernen: Hören - Sprechen - Lesen - Schreiben. Basale Sprachfähigkeiten“ (Schöningh Verlag) vorgestellt, das sich an Schüler*Innen der Sekundarstufe I wendet. Es handelt sich dabei um eine modularisierte Sammlung an Materialien bzw. Kopiervorlagen, die durch kurze theoretische sowie didaktisch-methodische Hinweise eingeleitet werden. Sie enthalten das Grundlagenwissen für den Einsatz der Kopiervorlagen und geben konkrete Hinweise zur Verortung in den Lernbereichen des Deutschunterrichts. Die Module vereinen Ansätze aus der DaM-, DaZ- und DaF-Didaktik und können - ganz im Sinne einer Mehrsprachigkeitsdidaktik - sowohl in Regelklassen als auch in internationalen Klassen eingesetzt werden.

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Allgemeinbildung in der globalen Gesellschaft. Migrationspädagogische Überlegungen

Donnerstag, 06.07.2017 | 18.00 Uhr | Q0.101

Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Oldenburg)

„Migration“ ist ein grundlegendes Kennzeichen gesellschaftlicher Wirklichkeit. Die mit Migrationsphänomenen einhergehenden Wandlungsprozesse betreffen hierbei nicht allein spezifische gesellschaftliche Bereiche, sondern vielmehr Strukturen und Prozesse der Gesellschaft im Ganzen. Problembeschreibungen sind hierbei charakteristisch für das Verhältnis von Pädagogik und Migration. Pädagogisches Handeln und pädagogische Institutionen scheinen sowohl unter der Perspektive Handlungsfähigkeit als auch unter dem Gesichtspunkt Legitimität durch die migrationsgesellschaftliche Wirklichkeit grundlegend herausgefordert zu sein. Besonders klar zeigt sich dies in schulischen Kontexten. In dem Vortrag werden zunächst diese Herausforderung
genauer skizziert und anschließend der Ansatz der Migrationspädagogik vorgestellt und darauf eingegangen, wie die Schule zu Allgemeinbildung in der Migrationsgesellschaft beitragen kann.

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