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Hausmeisterservice

Hausmeisterservice (1)

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Rechte der betroffenen Personen

Die Universität Paderborn muss gewährleisten, dass die von einer Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten betroffenen Personen ihre Rechte aus Kapitel III DSGVO wahrnehmen können, insbesondere:

Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)

Betroffene Personen können von der Universität darüber Auskunft verlangen, ob diese personenbezogene Daten von ihnen verarbeitet und wenn dies der Fall ist, Auskunft über die gespeicherten Daten verlangen. Die Universität Paderborn muss der betroffenen Person dann in der Regel spätestens binnen eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO) die verarbeiteten Daten sowie weitere in Art. 15 Abs. 1 und 2 DSGVO festgelegte Informationen bereitstellen.

IT-Systeme sollen die Möglichkeit bieten, für einzelne Personen die über sie gespeicherten Daten in möglichst gut lesbarer Form auszugeben. Bei der Beschaffung oder Programmierung von IT-Systemen darauf zu achten, dass mit den Systemen die Auskunftspflicht umgesetzt werden kann. Betreiber von IT-Systemen müssen sicherstellen, bei Anfragen das Auskunftsrecht der Betroffenen binnen der Monatsfrist erfüllen zu können.

Stellt eine betroffene Person ein Auskunftsersuchen, so ist dieses an den Zentralen Datenschutzkoordinator oder den Datenschutzbeauftragten weiterzuleiten, damit die Auskunft fristgerecht erfolgt, die Identität der anfragenden Person geprüft wird und die für die Auskunft erforderlichen Informationen aber keine Daten über andere Personen enthält.

Weitere Informationen: Kurzpapier Nr. 6, "Auskunftsrecht der betroffenen Person" der Datenschutzkonferenz

Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)

Jede Person hat das Recht, unrichtige personenbezogene Daten mit Bezug zu ihrer Person von der Universität korrigieren und unvollständige Datensätze vervollständigen zu lassen. Dies setzt voraus, dass die Person ihr Recht auf Auskunft ausüben kann, denn nur dann ist sie in der Lage, unrichtige oder unvollständige Daten mit Bezug zu ihrer Person zu erkennen.

Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)

Das Recht auf Löschung personenbezogener Daten kann sich auf unrechtmäßig verarbeitete Daten – insbesondere auf Grund einer (inzwischen) fehlenden Rechtsgrundlage – beziehen. Auf Daten, die die Universität mittels einer Einwilligung verarbeitet, wirkt sich das Recht auf Löschung gemeinsam mit dem Recht auf Widerruf der Einwilligung aus. Durch den Widerruf entfällt die Einwilligung als Rechtsgrundlage.

Sofern die Universität personenbezogene Daten, die einem Löschanspruch unterliegen, veröffentlicht oder anderen Verantwortlichen offenbart hat, so ist sie verpflichtet, alle Empfänger und diejenigen, die im Internet Hyperlinks auf die veröffentlichten Daten gesetzt haben, über die Löschverpflichtung zu informieren ("Recht auf Vergessenwerden“).

Weitere Informationen: Kurzpapier Nr. 11 Recht auf Löschung / „Recht auf Vergessenwerden" der Datenschutzkonferenz

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)

Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung ist dann anzuwenden, wenn

  1. die Daten eigentlich gelöscht werden müssten, aber die betroffene Person die Daten für die Durchsetzung von Rechtsansprüchen benötigt, oder die Löschung durch die betroffene Person abgelehnt wird. Das auslösende Ereignis kann ein Wegfall der Erforderlichkeit für die Erreichung des Verarbeitungszwecks oder die Erkenntnis einer unrechtmäßigen Verarbeitung sein.
  2. die Richtigkeit der Daten von der betroffenen Person bestritten wird oder die betroffene Person Widerspruch gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat. In diesen Fällen werden die Daten vorübergehend gesperrt, bis die Universität die Richtigkeit der Daten überprüft bzw. die berechtigten Gründe der Universität Paderborn für die Verarbeitung gegenüber denen der betroffenen Person abgewogen hat.

Die Einschränkung der Verarbeitung muss unverzüglich umgesetzt werden, wobei eine Verarbeitung der gesperrten Daten nicht mehr durchgeführt werden darf. Die Einschränkung der Verarbeitung betrifft ausschließlich die ausgewählten personenbezogenen Daten. Alle Daten, die nicht der Einschränkung der Verarbeitung unterliegen, dürfen weiterhin für die jeweiligen Verarbeitungszwecke verwendet werden.

Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)

Mit dem Recht auf Datenübertragbarkeit soll es betroffenen Personen ermöglicht werden, den Anbieter oder Dienstleister vereinfacht zu wechseln, indem ein Anspruch gegenüber dem bisherigen Anbieter besteht, die dortigen Kundendaten in einem portablen Format zu einem neuen Anbieter oder Dienstleister mitzunehmen.

Das Recht auf Datenübertragbarkeit ist nur für diejenigen Daten anzuwenden, die aufgrund einer Einwilligung oder eines Vertrags zwischen der Universität und der betroffenen Person verarbeitet wurden. Im Bereich ihrer Aufgabenerfüllung wird die Universität üblicherweise auf Grundlage einer gesetzlichen Aufgabenbeschreibung und Pflicht zur Datenverarbeitung agieren, weswegen das Recht auf Datenübertragbarkeit keine Anwendung auf diese Bereiche findet.

Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)

Bei Verarbeitungen personenbezogener Daten, die aufgrund Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgen, haben davon betroffene Personen ein Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO , wobei sich die Gründe aus der besonderen Situation der jeweiligen Person ergeben. Bei eingelegtem Widerspruch ist es Aufgabe der Universität, durch eine Interessensabwägung zwischen der besonderen Situation der betroffenen Person sowie den zwingenden schutzwürdigen Gründen der Universität durchzuführen. Dabei müssen die Gründe der Universität die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

 

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