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Schatten und Licht am Hörsaal- und Seminargebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die großen Fenster der Mensa lassen nicht nur viel Licht rein, sondern ermöglichen ebenso einen schönen Blick auf den Campus. Bildinformationen anzeigen
Bunte Lichterketten verleihen dem Campus im Winter Farbe. Bildinformationen anzeigen
Noch ist den Bäumen vor der Mensa die kalte Jahreszeit anzusehen. Im Frühling verleihen die rosafarbenen Kirschblüten dem Campus einen ganz besonderen Charme. Bildinformationen anzeigen
Sonne und Schatten sorgen im Zusammenspiel mit architektonischen Verläufen für interessante Linien und Formen. Bildinformationen anzeigen

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Schatten und Licht am Hörsaal- und Seminargebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Die großen Fenster der Mensa lassen nicht nur viel Licht rein, sondern ermöglichen ebenso einen schönen Blick auf den Campus.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Bunte Lichterketten verleihen dem Campus im Winter Farbe.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Noch ist den Bäumen vor der Mensa die kalte Jahreszeit anzusehen. Im Frühling verleihen die rosafarbenen Kirschblüten dem Campus einen ganz besonderen Charme.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Sonne und Schatten sorgen im Zusammenspiel mit architektonischen Verläufen für interessante Linien und Formen.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Freitag, 18.05.2018 | 19.30 Uhr | Studiobühne

Studiobühne der Universität Paderborn: „König Ubu“

Am 12., 15., 19., 25. und 29. April sowie am 5., 15. und 18. Mai, jeweils 19.30 Uhr, führt die Studiobühne der Universität Paderborn das Theaterstück „König Ubu“ des französischen Schriftstellers Alfred Jarry auf. Karten gibt es für 8 Euro bzw. ermäßigt für 5 Euro im Vorverkauf beim Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a; Tel.: 05251-299750) sowie jeweils ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

Im Sommersemester 2018 will die Studiobühne das selten gespielte Stück neu ausloten. Charaktere, die wie Pappkameraden daherkommen, unkonventionelle Sprachspiele, Slapstick-Elemente, Schauspieler, die ihre Rollen nicht ganz ernst nehmen, und Rollen, die ihre Schauspieler nicht ganz ernst nehmen: Dies alles erwartet die Theaterbesucher.

„König Ubu“ ist Alfred Jarrys Erstlingswerk, das er als fünfzehnjähriger Schüler entwarf. Über die Jahre entwickelte es sich zum Gründungsmythos des „Absurden Theaters“.

Vater Ubu ist ein feister, feiger Hinterbänkler, ein Parvenü und Möchtegern, kurz: ein Trottel. Aufgestachelt durch seine Frau, Mutter Ubu, und seinen Gefolgsmann Hauptmann Bordure, reißt er die Macht im Königreich Polen an sich. Indem er König Wenzeslas tötet sowie Adel, Justiz- und Finanzbeamte „enthirnen“ lässt, erhebt er sich zum Potentaten, macht sich aber gleichzeitig den polnischen Königssohn Ladislas zum Feind. Vor lauter Angst flüchtet er sich mit seinem Gefolge in den einzig verbliebenen Ausweg, den Krieg.

Was sich zunächst wie eine historisierende Tragödie anhört, ist bei Alfred Jarry nichts anderes als „Piff, Paff, Puff“. Manchmal hört man „Hommm“, manchmal tönt es auch „Brömmm“. Sinnlichkeit statt Sinnstiftung, Comic statt Charakter – dieses Prinzip erhebt Jarry in „König Ubu“ zum „Inbegriff alles Grotesken“. Seine Figuren sind keine psychologisch erklärbaren Helden oder Anti-Helden, sondern Marionetten und Karikaturen, die jenseits von bestimmbaren Zeiten und Orten schier hemmungslos in einer Phantasie-Welt agieren.

Die Universität der Informationsgesellschaft