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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Dienstag, 03.12.2019 | 18.15 Uhr | Raum E2.339

Ringvorlesung „Medien | Utopien“: Vortrag von Elisa Linseisen: „Ereignishorizonte: Utopien in Hochauflösung“

Teil 4 der Ringvorlesung „Medien | Utopien“ des Instituts für Medienwissenschaften der Universität Paderborn. Die Ringvorlesung findet immer dienstags um 18.15 Uhr im Raum E2.339 statt. Am Dienstag, 3. Dezember, hält Elisa Linseisen von der Ruhr-Universität Bochum einen Vortrag zum Thema „Ereignishorizonte: Utopien in Hochauflösung“.

Medien stellen die ‚Kanäle‘ bereit, um Zukunftsentwürfe wie Utopien und Dystopien zu verbreiten. Beiden Gattungen gemeinsam ist, dass sie die Gesellschaft der Gegenwart beobachten und versuchen Alternativen aufzuzeigen und zu entwickeln. Die Frage nach alternativen Gesellschaftsentwürfen stellt sich angesichts aktueller Probleme wie dem Klimawandel oder der sogenannten Geflüchtetenkrise drängender denn je. Welche Zukünfte sind möglich? Welche erstrebenswert? Was begrenzt unsere Vorstellungskraft?

Medien fungieren hierbei aber nicht nur als maßgeblicher Träger dieser Narrative, sondern dienen wiederkehrend selbst als „Wunschkonstellationen“ (Hartmut Winkler) wie sich an zahlreichen utopisch konnotierten Diskursen beim Auftreten von neuen Medien ablesen lässt. Ausgangspunkt der Ringvorlesung ist dementsprechend das Verhältnis von (Medien-)Utopien und Dystopien sowie die (Medien-)Geschichte der Utopie selbst. Die unterschiedlichen Vorträge bieten Einblicke in aktuelle Forschungen und zeitgenössische Theoriepositionen von radikalen Technikutopien und digitalem Kolonialismus, über visionäre Beschreibungen des frühen Internets  bis hin zu Veränderungen durch eine ‚freie‘ Verbreitung von Wissen oder hochauflösende Bildmedien.

Die Zukunft ist der ungewisse Horizont unserer Handlungen und Entscheidungen. Insofern möchte die Reihe Anstöße geben, Medien als Bestandteil von Veränderungen und der Beobachtung von Zukunftsentwürfen zu diskutieren und nach den medialen Bedingungen für eine ‚andere‘ Gesellschaft zu fragen.

Die Universität der Informationsgesellschaft