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Traditionell veranstaltet das Department Chemie im Dezember die „Weihnachtsvorlesung“. Bildinformationen anzeigen
Besinnlich geht es im Audimax eher wenig zu – dafür aber umso spektakulärer. Bildinformationen anzeigen
Thema der Weihnachtsvorlesung 2018: „Nachts sind alle Katzen grau, ohne Chemie auch tagsüber – Erhellendes zu Licht und Farbe“ Bildinformationen anzeigen
Chemie gibt es nur im Hörsaal und in Laboren? Nein: Dr. Andreas Hoischen zeigt insbesondere auch chemische Prozesse aus dem Alltag. Bildinformationen anzeigen
Das Finale: keine Weihnachtsvorlesung ohne das abschließende Feuerwerk. Bildinformationen anzeigen

Zum Jahreswechsel – die Weihnachtsvorlesung der Chemie

Traditionell veranstaltet das Department Chemie im Dezember die „Weihnachtsvorlesung“.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Zum Jahreswechsel – die Weihnachtsvorlesung der Chemie

Besinnlich geht es im Audimax eher wenig zu – dafür aber umso spektakulärer.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Zum Jahreswechsel – die Weihnachtsvorlesung der Chemie

Thema der Weihnachtsvorlesung 2018: „Nachts sind alle Katzen grau, ohne Chemie auch tagsüber – Erhellendes zu Licht und Farbe“

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Zum Jahreswechsel – die Weihnachtsvorlesung der Chemie

Chemie gibt es nur im Hörsaal und in Laboren? Nein: Dr. Andreas Hoischen zeigt insbesondere auch chemische Prozesse aus dem Alltag.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Zum Jahreswechsel – die Weihnachtsvorlesung der Chemie

Das Finale: keine Weihnachtsvorlesung ohne das abschließende Feuerwerk.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Dienstag, 16.10.2018 | 19.00 Uhr | Galerie Märzhase, Fürstenbergstraße 21

Künstlerinnengespräch zur Ausstellung „Spiegelungen“ mit Maria-Margaretha Modlmayr und Prof. Dr. Ruth Hagengruber

Am Dienstag, 16. Oktober, 19 Uhr, findet in der Galerie Märzhase, Fürstenbergstraße 21, ein Künstlerinnengespräch zur Ausstellung „Spiegelungen“ statt. Das Gespräch mit der Künstlerin Maria-Margaretha Modlmayr führt Prof. Dr. Ruth Hagengruber, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Paderborn. Ruth Hagengruber gründete den Lehr- und Forschungsbereich „History of Women Philosophers and Scientists“, der sich der Erforschung der Texte von Philosophinnen von der Antike bis heute widmet.

Das Gespräch ist Teil der Ausstellung „Spiegelungen“ von Maria Margaretha Modlmayr, die vom 6. Oktober bis 2. November in der Galerie Märzhase zu sehen ist. Ausgestellt ist eine Reihe von Doppelportraits mit verschiedenen Modellen und ihnen gegenüber das jeweilige Selbstportrait der Künstlerin.  Öffnungszeiten: Mi. und Fr. 15 bis 18 Uhr.

Maria-Margaretha Modlmayr beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung zu einem ganz wesentlichen Teil mit Gesichtern. Das Gesicht des Menschen ist derjenige „Part“ des menschlichen Körpers, der in der Begegnung mit einer anderen Person, in der Interaktion, in der Wahrnehmung die größte Rolle spielt. Im Gesicht, soweit nicht hinter Schleier oder Maske verborgen, lässt sich vieles ablesen, geht es dabei doch nicht nur um Schönheit und Alter, sondern ein Gesicht bringt Aspekte zum Ausdruck, die weit über das Gesagte hinausgehen. Feinste Reaktionen in der Mimik und Haltung spiegeln Eindrücke und Wirkungen von äußeren und inneren Prozessen wider. Genau diese Prozesse sind das, was Modlmayr interessiert. Nicht die Wiedererkennung und die Definition der Linien eines Gesichts stehen bei ihren malerischen Prozessen im Zentrum, sondern die Annäherung an das Bewegte, das Fließende, das Veränderliche eines Gesichts.

Eben das ist es, was die Künstlerin mit bildnerischen Mitteln einfangen und zum Ausdruck bringen will. In der neuen Ausstellung in der Galerie Märzhase steht eine Werkreihe im Mittelpunkt, bei der es Maria Modlmayr nicht nur um das eine Gesicht des Portraitierten geht. Diese intime und intensive, über viele Kanäle der Wahrnehmung über lange Zeiträume sich ausdehnende Beschäftigung mit dem Antlitz einer anderen Person wirkt auch auf die Künstlerin zurück, erzeugt Resonanzen und Spiegelungen in ihr und lässt immaterielle Verbindungslinien entstehen. Diese Spiegelungen verfolgt Modlmayr in einer Reihe von zwölf Doppelportraits: auf der einen Seite die verschiedenen Modelle und ihnen gegenüber das jeweilige Selbstportrait der Künstlerin in diesem Prozess. Sehr sensible Beobachtungen und deren malerische Umsetzung kennzeichnen diese wirklich besondere Werkreihe Maria Modlmayrs.

Die Universität der Informationsgesellschaft