Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Autorenlesung im Hörsaal G Bildinformationen anzeigen
Experimentalvortrag im Audimax Bildinformationen anzeigen
Lernen im Gebäude O Bildinformationen anzeigen
Foyer mit Service Center Bildinformationen anzeigen

Autorenlesung im Hörsaal G

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Experimentalvortrag im Audimax

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Lernen im Gebäude O

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Foyer mit Service Center

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Corona-FAQ - Lehrende und Mitarbeitende

Letzte Aktualisierung: 06.11.2020

Finanzierung und Förderung durch Erasmus+ (KA103)

Ich möchte eine Erasmus+ Förderung für eine Fort- oder Weiterbildung (STT) oder eine Kurzzeitdozentur (STA) beantragen. Können solche Reisen im Moment angetreten und gefördert werden? Was muss ich berücksichtigen?

Eine Förderung für eine Fort- oder Weiterbildung oder eine Kurzzeitdozentur im Rahmen des Erasmus+ Programms kann beantragt und Förderzusagen können erstellt werden.

Im Erasmus+ Programm haben Gesundheit und Sicherheit oberste Priorität. Informieren Sie sich deshalb ausführlich über die Situation im Gastland und an der Gasteinrichtung. Beachten Sie dabei auch mögliche Reisebeschränkungen, die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes inklusive der Regelungen zur Rückkehr nach Deutschland aus Ihrem Zielgebiet, die Empfehlungen des RKI sowie die behördlichen Regelungen an Ihrem Zielort. Informieren Sie sich unbedingt vor Reiseantritt bei der Vertretung Ihres Reiseziels nach den aktuellsten Einreisebestimmungen. Mehrere Länder haben die Einreise beschränkt. Ob die Beschränkungen zum Zeitpunkt Ihrer Ausreise noch gelten, lässt sich nicht vorhersagen. 

Informieren Sie sich auch über die aktuellen Regelungen der Universität Paderborn hinsichtlich der Genehmigung von Dienstreisen während der Corona-Zeit und der eventuell nachträglichen Aufhebung einer bereits erteilten Dienstreisegenehmigung, sollte Ihr Zielgebiet zum Risikogebiet erklärt werden.

Die Ausstellung einer Förderzusage durch das International Office bedeutet lediglich, dass Ihr Vorhaben die Förderbedingungen des Erasmus+ Programms erfüllt und deshalb bei Durchführung gefördert wird. Die Ausstellung einer Förderzusage entspricht nicht einer Reiseempfehlung oder Dienstreisegenehmigung. Es liegt in Ihrer Verantwortung, sich über die aktuelle Situation am Zielort, die aktuellen relevanten Regelungen und möglichen Beschränkungen sowie über die Risiken zu informieren und zu entscheiden, ob Sie unter den aktuellen Umständen eine Erasmus+ Mobilität durchführen möchten.

Ich möchte eine geplante Reise antreten. Was muss ich beachten?

Zum derzeitigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wie sich die Lage weltweit entwickelt. Es kann passieren, dass die Gasteinrichtung von sich aus das Vorhaben absagt, oder dass zum Zeitpunkt Ihrer Ausreise eine Einreisebeschränkung für Ihr Gastland gilt. Um unnötige Kosten durch Stornierungen etc. zu vermeiden, sollten Sie mit Reisebuchungen warten und eine Reiserücktrittskostenversicherung abschließen. Bei einer finanziellen Förderung über Erasmus+ sind Sie zur Schadensminderung verpflichtet. D.h. Ihnen werden ggf. nur unabwendbare Kosten erstattet. Siehe auch Abschnitt Förderung.

Beachten Sie unbedingt die aktuellen Regelungen der Reisekostenstelle zur Genehmigung von Dienstreisen während der Corona-Zeit, z.B. anhand der aktuellen Informationen der Hochschulleitung zum Coronavirus (Unterpunkt "Dienstreisen und allgemeine Reisetätigkeit", über diesen Link erreichbar).

Prüfen Sie aber, ob Ihre Reiserücktrittskostenversicherung oder Ihre Auslandskrankenversicherung eine Pandemieklausel enthält, die eine Erstattung ausschließt. Achten Sie bitte dringend darauf, dass Sie bei Aufenthalt in Gebieten mit Reisewarnung und in Pandemiefällen über ausreichend Versicherungsschutz verfügen. Lesen Sie auch die Antworten im Bereich „Finanzierung/Förderung“.

Der DAAD fordert Reisende dringend dazu auf, sich vor Reiseantritt über eventuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu informieren.

Tragen Sie sich bei Antritt Ihrer Reise in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND des Auswärtigen Amtes ein (nur deutsche Staatsangehörige). Beim Verlassen des Gastlandes müssen Sie sich entsprechend wieder austragen.

Die Europäische Kommission und der DAAD bitten alle Beteiligten nachdrücklich, sich an die Präventionsmaßnahmen der örtlichen Behörden sowie die Vorgaben der Gasteinrichtungen zu halten.

Ich habe bereits meine Reise / meinen Aufenthalt gebucht, aber das Gastland / die Gasteinrichtung hat kurzfristig vorher die Einreise verboten bzw. den Betrieb eingestellt. Wer kommt für die Kosten auf?

Grundsätzlich sind Sie zur Schadensminderung verpflichtet, z.B. durch den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Sobald feststeht, dass eine Mobilität nicht angetreten werden kann, sind Sie zudem dazu verpflichtet, Stornierungs- und Erstattungsmöglichkeiten zu prüfen, zu dokumentieren und die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Falls Sie bereits ein gültiges Mobility Agreement oder Grant Agreement haben und Ihre Reise nicht ohne zusätzliche Kosten abgesagt werden kann, ermöglicht die Europäische Kommission im Zusammenhang mit Corona und unter bestimmten Voraussetzungen die Erstattung von tatsächlich angefallenen Kosten für Unterkunft und Reise (z.B. Flugtickets), die im Zusammenhang mit der geplanten Mobilität entstanden sind, bis maximal zur Höhe des im Grant Agreement angegebenen Förderbetrages. 

Um eine Erstattung beantragen zu können, müssen Sie zunächst alle Möglichkeiten einer Stornierung oder Erstattung von anderer Stelle (Fluggesellschaft, Hotel, Versicherung etc.) beantragen und dies dokumentieren. Die Erstattung kann nur für Kosten beantragt werden, die Ihnen nachweislich nicht durch andere Stellen erstattet worden sind. Beachten Sie auch, dass für einen Erstattungsantrag alle Dokumente im Original und in Papierform eingereicht werden müssen. Bei Dokumenten, die nicht auf Deutsch oder Englisch vorliegen, müssen Sie diese übersetzen (lassen).

Diese Regelungen gelten nur im Zusammenhang mit Corona.

Mobilität virtuell von Deutschland aus begonnen und fortgesetzt

Die Mobilität war von Anfang an als virtuelle Mobilität mit Teilnahme nur von Deutschland aus geplant. Sie können nicht finanziell gefördert werden. (Einzureichende Unterlagen: Confirmation of Participation)

Mobilität im Gastland begonnen und im Gastland fortgesetzt

Die Mobilität war in Präsenz (oder mit Blended Learning) geplant und Sie sind ins Gastland gereist, um von dort daran teilzunehmen. Nach Beginn wurde jedoch auf eine virtuelle Mobilität umgestellt. Sie bleiben im Gastland und nehmen von dort aus an den virtuellen Veranstaltungen teil/ lehren aus dem HomeOffice. Sie können für die Dauer Ihres Aufenthaltes zu Lehrzwecken/ Fortbildungszwecken gefördert werden. (Einzureichende Unterlagen: Confirmation of Participation, ggf. Reisedokumente)

Beginn der physischen Mobilität im Gastland, aber virtuelle Fortsetzung der Lehre/Teilnahme an der Gastinstitution von Deutschland aus

Sie waren physisch im Gastland, um von dort an physischer, virtueller oder blended mobility teilzunehmen. Dann reisen Sie aufgrund von Corona zurück nach Deutschland. Sie nehmen aber weiterhin an virtuellen Aktivitäten der Gastinstitution vom Heimatland aus teil und die Aktivitäten tragen zur Erreichung der Ziele wie im Mobility Agreement festgelegt bei. 

Lassen Sie sich die Daten für physische und virtuelle Teilnahme in Ihrer Confirmation of Participation von der Gastinstitution bestätigen. Sie können bis zum Ende der virtuellen Teilnahme an Aktivitäten der Gastinstitution gefördert werden. (Einzureichende Unterlagen: Confirmation of Participation, ggf. Reisedokumente)

Beginn einer physischen Mobilität im Gastland, Abbruch des Aufenthaltes und der Aktivität an der Gastinstitution

Sie waren physisch im Gastland, um von dort an physischer, virtueller oder blended mobility teilzunehmen. Aufgrund von Corona brechen Sie den Aufenthalt vor Ort allerdings ab, und können oder möchten auch nicht virtuell von Deutschland aus weiter an der Gastinstitution lehren/lernen.

Sie können taggenau bis zum Abbruch gefördert werden. Wenn Sie nach Ihrem Abbruch noch Ausgaben haben, die direkt und ausschließlich mit dem Erasmus-Aufenthalt in diesem Land verbunden sind (z. Bsp. Miete, Strom, Zeitkarten ÖPNV), muss in einer Einzelfallprüfung geprüft werden, ob Ihnen solche Kosten erstattet werden können. (Einzureichende Unterlagen: Confirmation of Participation, Reisedokumente, ggf. weitere Belege - Belege für Kosten im Original (falls sie nicht auf Deutsch oder Englisch vorliegen, müssen Sie zusätzlich eine Übersetzung einreichen)

Mobilität virtuell von Deutschland aus begonnen, dann Start eines physischen Aufenthaltes im Gastland

Der virtuelle Beginn von Deutschland aus ist nicht förderbar. Eine finanzielle Förderung ist möglich ab Start der physischen Mobilität zu Lehrzwecken/Fortbildungszwecken im Gastland. Falls Sie nach Beginn der physischen Phase diese aufgrund von Corona abbrechen und nach Deutschland zurückkehren müssen, gelten die oben genannten Regelungen (Einzureichende Unterlagen: Confirmation of Participation, Reisedokumente)

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Informationen regelmäßig bearbeitet und angepasst werden.

Allgemeiner Hinweis zu Förderungen

Die aufgeführten Sonderregelungen können nur bei von Corona betroffenen Mobilitäten angewendet werden und können nicht auf andere Mobilitäten übertragen werden!

Reisedokumente

Wenn Sie Reisedokumente zum Nachweis von Kosten oder einer Förderfähigkeit im Zusammenhang mit Corona einreichen, beachten Sie, dass diese immer im Original und in Papierform vorliegen müssen. Ggf. müssen Dokumente auch auf Deutsch oder Englisch übersetzt werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft