Nachrichten - Uni Paderborn http://www.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen der Universität Paderborn de_DE Uni Paderborn Fri, 20 Sep 2019 00:00:09 +0200 Fri, 20 Sep 2019 00:00:09 +0200 Uni Paderborn news-91040 Thu, 19 Sep 2019 17:28:44 +0200 Sport als therapeutische Maßnahme: Studierende erwerben Lizenz des Deutschen Behindertensportverbands https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91040/ Studierende des Bachelorstudiengangs „Angewandte Sportwissenschaft“ der Universität Paderborn erwarben kürzlich die Lizenz für den „Rehabilitationssport für Menschen mit inneren Erkrankungen“ und „Sport für Menschen mit Behinderung“. Mit der von der Akademie des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) vergebenen Lizenz können sie nun Sport als therapeutische Maßnahme in Einrichtungen des Gesundheits- und Rehabilitationssports anwenden. Studierende des Bachelorstudiengangs „Angewandte Sportwissenschaft“ der Universität Paderborn erwarben kürzlich die Lizenz für den „Rehabilitationssport für Menschen mit inneren Erkrankungen“ und den „Sport für Menschen mit Behinderung“. Mit der von der Akademie des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) vergebenen Lizenz können sie nun Sport als therapeutische Maßnahme in Einrichtungen des Gesundheits- und Rehabilitationssports anwenden.

In einem Vertiefungslehrgang lernten die Studierenden, sportliche Maßnahmen belastungsreduziert, aber leistungsfördernd einzusetzen – sowohl bei Personen mit eingeschränkter Herz- oder Lungenfunktion als auch bei Kindern und Jugendlichen mit Handicap. Die Studierenden können nun spielerisch entwicklungsfördernden Sport vermitteln, so z. B. im Rollstuhl über Rampen balancieren oder mit verbundenen Augen Fußball spielen.

Während des Lehrgangs lernten die Studierenden, das im Studium erworbene Fachwissen aus den Bereichen Medizin, Orthopädie, Psychomotorik und Motodiagnostik praxisorientiert umzusetzen. So simulierten sie beispielsweise mit atembehindernden Masken und sichteinschränkenden Brillen altersdegenerative und krankheitsbedingte Veränderungen und lernten so, Trainingsbeanspruchungen dosiert einzusetzen. Diese enge Verzahnung von universitärer Lehre und Praxis ermöglicht es künftig, den hohen qualitativen und personellen Anforderungen im Rehabilitations- und Behindertensport gerecht zu werden.

Bei kooperierenden Paderborner Vereinen konnten die Studierenden ihr Fachwissen mit realer Patientenführung anwenden, begleitet durch Mentoren. In den rehabilitativen Sportgruppen der Vereine macht sich der demographische Wandel besonders deutlich bemerkbar: „Die Nachfrage nach fachkundigem Personal, insbesondere im rehabilitativen Vereinssport, ist nachhaltig steigend und kann momentan nicht ausreichend gedeckt werden", berichtet etwa Juliane Pietschmann, Therapieleiterin bei der Coronar-Sportgemeinschaft Paderborn.

Studierende können seit 2014 berufsrelevante Lizenzen erwerben

An der Universität Paderborn haben Studierende des Bachelorstudiengangs „Angewandte Sportwissenschaft“ seit 2014 die Möglichkeit, berufsrelevante Lizenzen, wie die des DBS, zu erwerben. Möglich machten das Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger und Dr. Thorsten Barthel vom Sportmedizinischen Institut unter Anerkennung des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands NRW (BRSNW) und des Deutschen Behindertensportverbands (DBS).

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news-91038 Thu, 19 Sep 2019 15:07:59 +0200 „Fremdsprachentag“ informierte über aktuelle Themen und Trends des Fremdsprachenunterrichts https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91038/ Der Fremdsprachentag an der Universität Paderborn hat sich mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung, die am 18. Septem-ber stattfand, eines der Highlights des Fortbildungsangebotes für Fremdsprachenlehrer*innen und wurde von 420 Teilnehmer*innen besucht. Rund 30 Angebote gaben einen Überblick über aktuelle Trends und Themen des Fremdsprachenunterrichts in den Fächern Englisch, Spanisch und Französisch. Die umfangreiche Buch- und Medienausstellung wurde ebenfalls gut angenommen. Der Fremdsprachentag an der Universität Paderborn hat sich mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung, die am 18. September stattfand, eines der Highlights des Fortbildungsangebotes für Fremdsprachenlehrer*innen und wurde von 420 Teilnehmer*innen besucht. Rund 30 Angebote gaben einen Überblick über aktuelle Trends und Themen des Fremdsprachenunterrichts in den Fächern Englisch, Spanisch und Französisch. Die umfangreiche Buch- und Medienausstellung wurde ebenfalls gut angenommen.

Im Fokus des Tages standen zukunftsweisende Themen, wie der Einsatz digitaler Medien für den Spracherwerb. Ebenso diskutierten Expert*innen Neuerungen in den Lehrplänen und Ansätze zur Lernmotivation, die den Herausforderungen einer immer heterogener werdenden Schülerschaft Rechnung tragen sollen.

Dr. Angelika Schlimmer, 1. Vorsitzende des Fachverbandes Englisch und Mehrsprachigkeit NRW (E&M NRW), begrüßte die Teilnehmer*innen. Grußworte hielten ebenfalls im Namen der PLAZ-Professional School Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Freese und Monika Kabst, Dezernentin der Bezirksregierung Detmold. „Der Fremdsprachentag an der Universität Paderborn ist zu einer Institution und Tradition in Ostwestfalen-Lippe geworden“, so Monika Kabst.

Motivationsverlust im Fremdsprachenunterricht: Workshop zeigte Lösungen auf

Einen Einblick in die Themenfelder des Fremdsprachentags gab unter anderem Christine Adammek mit ihrem Workshop „Motivierende Lernzugänge durch neue Medien im Französischunterricht“. Hier beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit dem Problem des Motivationsverlusts beim Erlernen einer Fremdsprache – ein Phänomen, das besonders in höheren Klassenstufen anzutreffen sei. Adammek zeigte aber nicht nur Probleme auf, sondern auch Lösungswege: „Durch die Beschäftigung mit ausgewählten Motivationstheorien und den vielfältigen medialen Angeboten lassen sich ganz unterschiedliche (innovative) Lernzugänge für einen motivierenden Französischunterricht finden, immer mit dem Ziel einer sinnvollen Verknüpfung von digitalen und analogen Medien.“

Fremdsprachentag erfreut sich anhaltender Beliebtheit

Dr. Angelika Schlimmer freute sich insbesondere über die auf dem Fremdsprachentag gegebenen neuen Impulse und einen gelungenen Fachtag: „Die gleichbleibend hohe Teilnehmerzahl und die vielen positiven Rückmeldungen von Lehrkräften und Referenten zeigen, welchen hohen Stellenwert Fortbildungen für die Kolleginnen und Kollegen haben. Und diese Rückmeldungen sind Ansporn für uns, die Durchführung des Fremdsprachentages fortzusetzen“.

Veranstalter des Fremdsprachentags sind der Fachverband E&M NRW, der Spanischlehrerverband NRW, das Institut für Romanistik der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn und die PLAZ-Professional School der Hochschule. Der Fremdsprachentag findet seit 2014 jährlich an der Universität Paderborn statt.

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news-91036 Thu, 19 Sep 2019 13:05:25 +0200 Genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91036/ Anlässlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) vom 4.-5. September eine Fachtagung zum Thema genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung. Im Fokus stand die Diskussion um aktuelle Forschungsergebnisse im Dialog von Theorie und Praxis. Mit über 80 Teilnehmer*innen, unter anderem aus dem schulischen Kontext, der Berufs- und Studienwahlberatung, der Arbeitsagenturen sowie Forscher*innen geschlechter­reflektierender Berufs- und Studienorientierung, war die Tagung sehr gut besucht und das Interesse übertraf die Vorstellungen der Organisatorinnen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) vom 4.-5. September eine Fachtagung zum Thema genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung. Im Fokus stand die Diskussion um aktuelle Forschungsergebnisse im Dialog von Theorie und Praxis. Mit über 80 Teilnehmer*innen, unter anderem aus dem schulischen Kontext, der Berufs- und Studienwahlberatung, der Arbeitsagenturen sowie Forscher*innen geschlechter­reflektierender Berufs- und Studienorientierung, war die Tagung sehr gut besucht und das Interesse übertraf die Vorstellungen der Organisatorinnen. Eine Leitfrage der Tagung beschäftigte sich mit dem gesellschaftlichen Einfluss auf junge Frauen in der MINT-Berufs- und Studienorientierung. Außerdem wurde danach gefragt, ob es Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Studien- und Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Männern in und außerhalb von Deutschland gibt. Auch der Einfluss der Eltern, der Schule und des Fernsehens auf die Studien- und Berufsorientierung junger Frauen war an diesen zwei Tagen ein Thema.

Der erste Tag startete mit der Begrüßung der BeSt-MINT-Teilnehmer*innen durch Prof.in Dr.in - Ing.in Katrin Temmen (Professur Technik Didaktik, Vorsitzende der Projekt-Steuerungsgruppe) und Franziska Pestel (Projektleiterin "Frauen gestalten die Informationsgesellschaft"). Im Anschluss stimmten Prof.in Dr.in Birgitt Riegraf (Präsidentin der Universität Paderborn), Prof.in Dr.in - Ing.in Katrin Temmen und Magdalena Hein (Landesgeschäftsstelle zdi.NRW) die Tagungsteilnehmer*innen ein, boten einen ersten Blick auf das Thema Frauen in MINT an der Universität Paderborn und die Vielfalt der MINT-Projekte in NRW.

Prof.in Dr.in Christiane Micus-Loos (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) eröffnete die Tagung mit ihrem Vortrag zum Thema „Des eigenen Glückes Schmied*in?! Geschlechterreflektierende Perspektiven auf berufliche Orientierungen und Lebensplanungen junger Frauen“. Sie sprach von normativen Anforderungen, mit denen sich bereits Jugendliche, aber vor allem junge Frauen ab 14 Jahren konfrontiert sehen und dem Nachteil der Individualisierung, in dem auch das mögliche Scheitern individualisiert wird. Anschließend berichtete Dr.in Katja Driesel-Lange (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Zentrum für Berufsorientierungs- und Berufsverlaufsforschung) speziell zur Berufs- und Studienorientierung in Deutschland. Sie ging zudem auf Theorien ein, welche den Prozess der Berufs- und Studienwahl bzw. -orientierung beschreiben und wie früh im Kindesalter dieser durch gesellschaftliche Bilder beeinflusst wird.

Den Ausklang des ersten Tages bildete eine Stadtführung durch Paderborn mit einem anschließenden Abendempfang im Rathaus. Der stellv. Bürgermeister Martin Pantke begrüßte die Gäste und stellte die Stadt Paderbornvor. Bei Live-Musik und gutem Essen stand zudem die Vernetzung und der Austausch im Vordergrund.

Am Donnerstag startete die BeSt-MINT-Tagung mit einer Retrospektive: 20 Jahre Frauen gestalten die Informationsgesellschaft durch Franziska Pestel. Sie zeigte nicht nur, wie das Projekt sich in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt hat, sondern auch wie ehemalige Teilnehmerinnen die besuchten Maßnahmen in Bezug auf die Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung einschätzen. Anschließend stellte Prof.in Dr.in Barbara Schwarze (Hochschule Osnabrück) in ihrem Vortrag das erfolgreiche Konzept des Technikum Niedersachsens vor. Am frühen Mittag konnten die Teilnehmer*innen zwischen zwei parallelen Panels auswählen. Dr. Stefan Brämer (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Projekt InvestMINT) stellte drei Studien zum familiären Einfluss auf die Berufs- und Studienorientierung vor. Heike vom Orde (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen, München) referierte über den Einfluss von Fernsehen auf die Berufs- und Studienorientierung. Den Tagungsabschluss bildete ein DisQspace. Dieses Format bot die Chance, eine Roll-Up-Ausstellung „Ist MINT etwas für meine Tochter?“, eine Poster-Ausstellung und ein World-Café mit Vortragenden der verschiedenen Panels noch einmal für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zu nutzen.

Das Organisationsteam von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ bedankt sich ganz herzlich bei allen Vortragenden, den Tagungsgästen, sowie den Unterstützer*innen: Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies (ZG) der Universität Paderborn, Universitätsgesellschaft Paderborn e. V., der Gleichstellungsbeauftragten Irmgard Pilgrim, der Zentralen Studienberatung, dem Lehrstuhl Technikdidaktik der Universität Paderborn und dem zdi Zentrum FIT.Paderborn.

Die Bilder zur Tagung finden Sie hier: groups.uni-paderborn.de/gallery/index.php

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news-91032 Thu, 19 Sep 2019 12:13:37 +0200 Besucherzufriedenheit im Kulturbetrieb erhöhen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91032/ Offizieller Startschuss des Paderborner Verbundprojekts „TheaterLytics“ Offizieller Startschuss des Paderborner Verbundprojekts „TheaterLytics“

Anfang September hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl im Paderborner Rathaus den Zuwendungsbescheid für das Verbundprojekt „TheaterLytics“ an die Projektpartner Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele GmbH, die OPTANO GmbH und das SI-Lab der Universität Paderborn übergeben. Im Rahmen des Projekts „TheaterLytics“ wird ein Entscheidungsunterstützungssystem (EUS) für das datenbasierte Erlösmanagement und die Angebotsgestaltung von Kulturveranstaltungen entwickelt. Die Dauer des Vorhabens beläuft sich auf drei Jahre und wird im Rahmen der Digitalen Modellregion OWL vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) mit 652.000 Euro gefördert.

Besucher binden und neue gewinnen

Entscheidungen zur Angebots- und Preisgestaltung bei Kulturbetrieben, die bislang oftmals „aus dem Bauch heraus“ getroffen wurden, könnten dank des EUS zielgenauer erfolgen. „Es geht thematisch neben der Auslastung des Theaters auch um Fragen zur Terminierung von Veranstaltungen, um die Angebotsgestaltung und um das Saalplatzmanagement“, erklärt Prof. Dr. Dennis Kundisch, Direktor des Kompetenzbereichs Digital Business im Software Innovation Campus Paderborn (SICP) und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insb. Digitale Märkte. Mit welcher Auslastung ist in den nächsten vier Wochen zu rechnen? Sollten im Repertoirebetrieb zusätzliche Veranstaltungen angeboten werden? Wie viele verschiedene Platzkategorien sind sinnvoll, um ein möglichst breites Besucherspektrum anzusprechen? Kurzum, die Besucherzufriedenheit soll erhöht werden, Besucher sollen gebunden und gewonnen werden. Dies betrifft gerade die Zielgruppe der jungen Menschen. „Aufgrund der Vielzahl der digitalen Medienangebote fällt es heute zunehmend schwerer, sie als Besucher des Theaters nachhaltig zu gewinnen“, so Katharina Kreuzhage, Intendantin des Theater Paderborns.

„Mit dem Projekt „TheaterLytics“ wird insgesamt eine Digitallösung geschaffen, sodass Organisatoren von Kulturveranstaltungen ein IT-Werkzeug an die Hand bekommen, das ihnen eine zielgenaue Planung der Ressourcen und Kapazitäten von öffentlichen Kulturbetrieben ermöglicht“, hebt Dr. Jens Peter Kempkes, Geschäftsführer der OPTANO GmbH, hervor. Dazu bringt die OPTANO GmbH als Unternehmenspartner ihre langjährige Expertise im Bereich „Prescriptive Analytics“ ein und setzt unter anderem auf Verfahren des Maschinellen Lernens, die auf die Charakteristika der Kulturbranche angepasst werden.

Höhere Zufriedenheit und Attraktivität durch Auslastungsprognosen

Eine der Zielsetzungen des Projekts ist eine möglichst genaue Auslastungs-prognose. Dadurch sollen Planungsrisiken aufgrund schwankender Besucherzahlen minimiert werden, sodass Ressourcen passgenau eingesetzt werden können. Zum Beispiel merken dies Besucherinnen und Besucher beim nächsten Theaterbesuch daran, dass kürzere Warteschlangen an der Theaterkasse oder in der Pause beim Getränkekauf entstehen. Mittelfristig sollen diese Maßnahmen zu einer höheren Zufriedenheit bei Besuchern sowie zu einer höheren Attraktivitätswirkung auf Nichtbesucher führen.

Das entwickelte EUS soll nach Projektende von der OPTANO GmbH weiter professionalisiert werden und anschließend über ein passendes Betreibermodell verbreitet werden, sodass möglichst viele Kulturbetriebe auch in anderen Kommunen von NRW von den Ergebnissen profitieren können. Dazu dient auch der im Projekt entwickelte Handlungsleitfaden zur Anwendung und praktischen Umsetzung des EUS. „Dieser soll interessierten Akteuren aus anderen Regionen und auch Branchen dazu befähigen, die eigenen Potenziale der Digitallösung in Abhängigkeit der jeweiligen Umfeldbedingungen zu bewerten und bei der Einführung und des Betriebs des EUS durch konkrete Handlungsempfehlungen unterstützen“, erläutert Projektmanager Dr. Christoph Weskamp, Manager Digital Business im SICP.

Erfahrungsaustausch beim Kick-Off

Das Projekt ist bereits mit einer Kick-Off Veranstaltung gestartet. Dabei erfolgte ein Erfahrungsaustausch zu den Kompetenzen und bisherigen Aktivitäten der Projektpartner. Des Weiteren wurden erste Workshops zur Anforderungsdetaillierung durchgeführt. Im nächsten Schritt werden die aktuellen Planungsprozesse des Theaters auf mögliche Verbesserungspotenziale hin untersucht.

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news-91030 Thu, 19 Sep 2019 10:41:42 +0200 „College Kickoff“: Offizielle Begrüßung der Erstsemester am 10. Oktober https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91030/ Zum Start des Wintersemesters 2019/20 veranstaltet die Universität Paderborn am Donnerstag, 10. Oktober, erstmals den „College Kickoff“, die offizielle Semestereröffnungsfeier. Über den Campus verteilt legen auf vier Bühnen 12 DJs Musik auf – von Trash, Elektronika und Hip Hop bis hin zu Electronic Dance Music. Los gehts um 22 Uhr. Ende der Veranstaltung ist am Folgetag um 3.30 Uhr. Zum Start des Wintersemesters 2019/20 veranstaltet die Universität Paderborn am Donnerstag, 10. Oktober, erstmals den „College Kickoff“, die offizielle Semestereröffnungsfeier. Über den Campus verteilt legen auf vier Bühnen 12 DJs Musik auf – von Trash, Elektronika und Hip Hop bis hin zu Electronic Dance Music. Los gehts um 22 Uhr. Ende der Veranstaltung ist am Folgetag um 3.30 Uhr.

Für Erstsemester gibt es 1.250 kostenlose Zutrittsbändchen, erhältlich bei den Begrüßungen der Fachschaften während der Orientierungstage. Alle anderen Studierenden können von Dienstag, 8. Oktober, bis Donnerstag, 10. Oktober, von 10 bis 14 Uhr Tickets für 6 Euro im Bibo-Foyer erwerben. 

Das komplette Line-up erscheint in den kommenden Tagen hier: bit.ly/CollegeKickoffWs1920

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news-91026 Wed, 18 Sep 2019 16:27:20 +0200 Schlüsselkompetenzen für den späteren Job sammeln: Jetzt für „Winter School 2019“ bewerben https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91026/ Damit sie nach dem Studium einen passenden Job finden, sollten Studierende nicht nur auf gute Abschlussnoten setzen, sondern sich auch Schlüsselqualifikationen aneignen – so etwa über Praktika. Die Universität Paderborn bietet ihren Studierenden mit den kostenlosen „Summer und Winter Schools“ ein weiteres spezielles Angebot. Hier sammeln Bachelor- und Masterstudierende aller Fakultäten während des Winter- und Sommersemesters Erfahrungen in interdisziplinären Teams, lernen regionale Unternehmen und das dort gefragte Know-how kennen und können ihr im Studium erworbenes theoretisches Wissen bei praktischen Problemstellungen anwenden. Anmeldungen für die kommende „Winter School“ sind bis zum 20. Oktober möglich: go.upb.de/winterschool2019 Damit sie nach dem Studium einen passenden Job finden, sollten Studierende nicht nur auf gute Abschlussnoten setzen, sondern sich auch Schlüsselqualifikationen aneignen – so etwa über Praktika. Die Universität Paderborn bietet ihren Studierenden mit den kostenlosen „Summer und Winter Schools“ ein weiteres spezielles Angebot. Hier sammeln Bachelor- und Masterstudierende aller Fakultäten während des Winter- und Sommersemesters Erfahrungen in interdisziplinären Teams, lernen regionale Unternehmen und das dort gefragte Know-how kennen und können ihr im Studium erworbenes theoretisches Wissen bei praktischen Problemstellungen anwenden. Anmeldungen für die kommende „Winter School“ sind bis zum 20. Oktober möglich: go.upb.de/winterschool2019

Der Besuch des Angebots wird ab dem 3. Fachsemester empfohlen. Im Rahmen des Studium Generale können bis zu 6 ECTS-Punkte bei einer erfolgreichen Teilnahme angerechnet werden (Anrechnungsmöglichkeiten müssen selbständig geprüft werden; wenn ECTS-Punkte angerechnet werden sollen, ist eine zusätzliche Anmeldung über PAUL nötig). Die „Winter und Summer Schools“ werden vom „Career Service“ der Zentralen Studienberatung und der Arbeitsgruppe „Bildungsmanagement und Bildungsforschung in der Weiterbildung“ organisiert.

Folgende Unternehmen können Studierende während der „Winter School 2019“ kennenlernen:

  • BANG StarterCenter GmbH mit dem Projekt: „Weiterentwicklung des Talentepfades“
  • Connext Communication GmbH mit dem Projekt: „Pflegeplatzsuche“
  • MöllerWerke mit dem Projekt „Qualitätssicherung durch 3D-Scanning“
  • BENTELER Automobiltechnik GmbH mit dem Projekt: „Entwicklung von Total Cost of Ownership (TCO) verschiedener Mobilitätsgeschäftsmodelle“

Für alle Unentschlossenen gibt es am Dienstag, 15. Oktober, von 13.15 Uhr bis 14 Uhr eine unverbindliche Informationsveranstaltung im Raum I4.413.

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news-91022 Wed, 18 Sep 2019 15:21:50 +0200 Wie berechenbar ist Chaos? https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91022/ Emmy Noether-Gruppe im Bereich Mathematik eingerichtet Emmy Noether-Gruppe im Bereich Mathematik eingerichtet – 1,2 Millionen Euro für die Universität Paderborn

Das Bild ist bekannt: Wird Tinte in ein Wasserglas getropft, entsteht ein kompliziertes und in sich verworrenes Schlierenmuster. Mit der Zeit verteilt sich die Farbe und das anfängliche Durcheinander gerät ins Gleichgewicht – eine Eigenschaft, die sogenannte chaotische Systeme aufweisen. Mit diesen (Un)Ordnungen beschäftigt sich die mathematische Chaosforschung, die jetzt im Fokus junger Wissenschaftler der Universität Paderborn steht. Ab Oktober nimmt dort eine Emmy Noether-Gruppe ihre Arbeit auf, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 1,2 Millionen Euro gefördert wird.

Unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Tobias Weich von der Arbeitsgruppe Spektralanalysis werden die chaotischen Systeme mathematisch studiert. Dazu erklärt Weich: „Wir untersuchen sehr abstrakte dynamische Modelle, die in der reinen Mathematik an vielen zentralen Stellen auftauchen. So ist zum Beispiel die gleichförmige Bewegung von Teilchen in einem gekrümmten Raum unter bestimmten Bedingungen chaotisch. Eine aktuelle Fragestellung, mit der sich die Nachwuchsgruppe dann u. a. beschäftigen wird, ist, inwiefern das Streben in Richtung Gleichgewicht mit geometrischen Eigenschaften des gekrümmten Raumes zusammenhängt.“

Zwei Nachwuchsgruppen pro Jahr

Weich: „Pro Jahr richtet die DFG bundesweit für gewöhnlich im Schnitt nur zwei Emmy Noether-Gruppen im Bereich der Mathematik ein“. Das Programm ermöglicht es besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern, sich durch die Leitung einer Nachwuchsgruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Weich weiß dabei insbesondere den Stellenwert internationaler Zusammenarbeit zu schätzen: „Die Förderung intensiviert die starke Vernetzung mit Kooperationspartnern in den USA, Frankreich und Japan“. Den Doktoranden biete sich dadurch die seltene Gelegenheit, einen Teil ihrer Promotionszeit in Berkeley, am MIT oder der Université-Paris-Sud zu verbringen, fügt der Paderborner Mathematiker hinzu.

Laut Weich liefere das Institut für Mathematik ein exzellentes Umfeld für die Forschungsvorhaben: „Auf dem Gebiet der Harmonischen Analysis auf Lie-Gruppen, was für unsere Arbeit essentiell ist, besitzt Paderborn ein internationales Renommee.“ Auch das ausgezeichnete Ausbildungsniveau der Studierenden sei ein ausschlaggebender Faktor bei der Standortwahl gewesen, so Weich weiter. „Durch die Einführung thematischer Masterschwerpunkte erhalten die Studierenden eine fokussierte Mathematikausbildung, durch die sie direkt in aktuelle Forschungsfragen einsteigen können“.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91018 Wed, 18 Sep 2019 12:54:45 +0200 Studie zu „Jugend musiziert“ vorgestellt https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91018/ Wettbewerb fördert auch hochqualifizierten Nachwuchs in außermusikalischen Berufen Wettbewerb fördert auch hochqualifizierten Nachwuchs in außermusikalischen Berufen

Seit über einem halben Jahrhundert nehmen Kinder und Jugendliche an dem landes- und bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil. In einer Studie fanden Forscher des Instituts für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn nun heraus, dass der Wettbewerb nicht nur dazu beiträgt, die Musikkultur weiterzuentwickeln, sondern auch hochqualifizierten Nachwuchs in außermusikalischen Berufen fördert. Prof. Dr. Heiner Gembris, Leiter des IBFM, stellte die Studie, die in Kooperation mit den Landesmusikräten Baden-Württembergs, Bayerns, Nordrhein-Westfalens, des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz entstand, während einer Pressekonferenz am 18. September in München vor.

Hohes Bildungsniveau unter den Befragten

„Mit der Studie wurde zum ersten Mal in einem größeren Umfang untersucht, wie sich die Lebenswege von ehemaligen Teilnehmern entwickelt haben und welche Rolle dabei der Wettbewerb für sie gespielt hat“, schildert Gembris. Dabei konnten die Forscher vollständiges Datenmaterial von knapp über 800 Befragten in die Analyse einbeziehen. Gembris: „Das Durchschnittsalter lag bei 43 Jahren. Frauen und Männer waren gleichermaßen vertreten. Bemerkenswert war insbesondere das sehr hohe formale Bildungsniveau: 62 Prozent besitzen einen Hochschulabschluss, weitere 18 Prozent haben sogar promoviert.“ Mittels eines Fragebogens über physische, psychische, soziale und umweltbezogene Aspekte fanden die Forscher zudem heraus, dass die Lebensqualität der ehemaligen Teilnehmer deutlich über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung liegt, was auch mit jenem Bildungsniveau zusammenhängen könnte.

Hälfte übt heute einen Musikberuf aus

Die Studie ergab, dass etwa die Hälfte der Befragten heute einer beruflichen Tätigkeit mit Musikbezug nachgeht – teils fest angestellt, teils freiberuflich. Von dieser Hälfte arbeiten 40 Prozent freiberuflich als professionelle Musiker. In Orchestern spielen 20 Prozent, einer freiberuflichen musikpädagogischen Tätigkeit gehen 30 Prozent nach. Die andere Hälfte der Befragten, die keinen direkten musikbezogenen Beruf ausübt, arbeitet z. B. in administrativen, sozialen, bildungsbezogenen, medizinischen oder technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen.

„Jugend musiziert“ fördert auch Nachwuchs über die Musik hinaus

Dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ bescheinigen 75 Prozent der Befragten einen durchweg positiven Einfluss auf ihre musikalische Entwicklung. Lediglich 3 Prozent berichteten über negative Erlebnisse. „Insbesondere diejenigen, die Musikberufe ergriffen oder am Bundeswettbewerb teilgenommen haben, oder sogar beides, schreiben dem Wettbewerb eine hohe Bedeutung für ihre berufliche Laufbahn zu“, erklärt Gembris. Vor allem der Erwerb von Soft Skills, wie etwa Erfahrungen durch Auftritts-, Wettbewerbs- und Prüfungstraining, genauso wie der Erwerb von Disziplin und Durchhaltevermögen, sei von den Befragten positiv hervorgehoben worden, so der Wissenschaftler.

Die Studie belegt, dass der Wettbewerb weit über den musikalischen Bereich hinauswirkt, wie Gembris feststellt: „Insgesamt zeigt sich, dass „Jugend musiziert“ nicht nur den musikalischen Nachwuchs fördert, sondern auch hochqualifizierte Kulturträgerinnen und Kulturträger sowie Multiplikatoren in außermusikalischen Berufen. Mit einem hohen Maß an musikkultureller Verantwortung für künftige Generationen wirken sie gestalterisch auf das Musikleben in Gesellschaft und Familie ein und nehmen damit Einfluss auf die generationsübergreifende Tradierung und Weiterentwicklung der Musikkultur.“

Musik spielt in der Familie eine wichtige Rolle

Weiterhin zeigt sich: Auch für jene ehemaligen Wettbewerbsteilnehmer, die heute keinen Musikberuf ausüben, bleibt Musik bedeutsam. Gembris: „Mehr als ein Drittel von ihnen musiziert regelmäßig in der Woche oder sogar täglich.“ Grundsätzlich sei Musik bei fast allen Befragten in der Familie verankert: „Bei 95 Prozent spielt die musikalische Erziehung der Kinder eine wichtige Rolle. Die Studie zeigt, dass es bei vielen ehemaligen Wettbewerbsteilnehmern ein hohes Bedürfnis nach Kulturtransfer an nachfolgende Generationen gibt“, erläutert der Musikforscher.

Kamil Glabica, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91016 Wed, 18 Sep 2019 11:30:37 +0200 Infoveranstaltung über die vielfältigen Verbindungen der Universität Paderborn nach China am 27. September https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91016/ In der Zeit vom 22. bis 29. September finden in Paderborn die Chinesischen Kulturtage statt. Am Freitag, 27. September, richtet die Universität Paderborn in diesem Rahmen eine Veranstaltung aus, die über die vielfältigen Verbindungen der Hochschule nach China informiert. In der Zeit vom 22. bis 29. September finden in Paderborn die Chinesischen Kulturtage statt. Am Freitag, 27. September, richtet die Universität Paderborn in diesem Rahmen eine Veranstaltung aus, die über die vielfältigen Verbindungen der Hochschule nach China informiert. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Hörsaal G. Neben kurzen Vorträgen, u. a. zum Studierendenaustausch, dem Chinesisch-Deutschen Campus und dem kulturellen Erbe Chinas, wird es auch Gelegenheit zum Austausch geben. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Das vollständige Programm gibt es hier.

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news-91014 Wed, 18 Sep 2019 11:11:51 +0200 Netzwerken auf internationaler Ebene: Studierende knüpfen Kontakte beim „International Students Forum“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91014/ Ende August nahmen vier Bachelorstudierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn am neunten „International Students Forum“ (ISF) im chinesischen Shenzhen teil. Ziel des zweijährlich stattfindenden internationalen Studierendenforums ist es, Studierende verschiedener Wirtschaftsregionen und Kulturkreise zusammenzubringen, damit sie sich ein akademisches Netzwerk aufbauen können, um globale wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu diskutieren. Ende August nahmen vier Bachelorstudierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn am neunten „International Students Forum“ (ISF) im chinesischen Shenzhen teil. Ziel des zweijährlich stattfindenden internationalen Studierendenforums ist es, Studierende verschiedener Wirtschaftsregionen und Kulturkreise zusammenzubringen, damit sie sich ein akademisches Netzwerk aufbauen können, um globale wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu diskutieren. Am Forum sind neben der Universität Paderborn als einziger europäischer Universität die Ewha Womans University (Südkorea), die Oita University (Japan), die Vietnam National University, die Chiang Mai University (Thailand) sowie die Shenzhen University (China) beteiligt. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn ist Gründungsmitglied.

Das diesjährige Forum drehte sich insbesondere um die Herausforderungen und Innovationen im Zusammenhang des globalen Wirtschaftsraums. Die Studierenden der Universität Paderborn wurden von Prof. Dr. Stefan Jungblut, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, und Elisabeth Bloch, Mitarbeiterin im fakultätseigenen Internationalisierungsbüro, begleitet.

Das dreitätige Forum begann mit einem gemeinsamen Abendessen. Der folgende Tag startete mit einer Eröffnungszeremonie. Vertreter der Universität Shenzhen hießen die Teilnehmenden willkommen und betonten, wie wichtig die etablierten Universitätskooperationen seien. Im Anschluss eröffneten die Paderborner Studierenden mit ihren Vorträgen die Studierendenpräsentationen über zuvor erarbeitete Themen. Sie präsentierten innovative Ansätze vor allem im Bereich des Umweltbewusstseins. Die Werksführung bei Huawei am letzten Tag bot den Studierenden spannende Einblicke in die Produktentstehung bei einem globalen Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die kulturellen Aspekte des ISFs standen am letzten Abend im Mittelpunkt. Bei Musik und Tanz veranstalteten die Studierenden zuvor eingeübte Performances und feierten den Abschluss des Forums. Trotz der kurzen Zeit wurden viele internationale Freundschaften geschlossen und es zeigte sich: das International Students Forum baut Brücken und verbindet.

Die Teilnahme am etablierten ISF ist ein bedeutender Teil der Internationalisierung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Dazu Stefan Jungblut: „Durch das einzigartige Format wird die Pflege der Partnerschaften auf besondere Weise gefördert. Der Austausch mit Studierenden sowie Kolleginnen und Kollegen von Universitäten aus verschiedenen Ländern zu aktuellen Themen stärkt die internationalen Beziehungen.“

Im Jahr 2021 findet das zehnte ISF an der Universität Paderborn statt, organisiert von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

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news-91012 Wed, 18 Sep 2019 11:04:11 +0200 Forschungsprojekt zum UNESCO-Weltdokumentenerbe „Family of Man“ erfolgreich abgeschlossen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91012/ Mit der „Teutloff Collection“ konnte nun ein langjähriges Forschungsprojekt aus der Fakultät für Kulturwissenschaften zum UNESCO-Weltdokumentenerbe „Family of Man“ erfolgreich in die Realität umgesetzt werden. Mit der „Teutloff Collection“ konnte nun ein langjähriges Forschungsprojekt aus der Fakultät für Kulturwissenschaften zum UNESCO-Weltdokumentenerbe „Family of Man“ erfolgreich in die Realität umgesetzt werden. Dr. Sabine Weichel-Kickert, seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Kunst an der Universität Paderborn, hatte die Idee, das Opus Magnum Edward Seichens in einen visuell sichtbaren Dialog mit der „Lutz Teutloff Collection“, einer privaten Fotosammlung aus Bielefeld, zu setzen, die sich „The Contemporary Family of Man“ nannte. Lutz Teutloff war, wie viele Künstler, Kuratoren und Sammler, inspiriert von „The Family of Man“. Seit 1993 begleitete Weichel-Kickert den Aufbau der Sammlung als Kuratorin.

„The Family of Man“ ist eine historisch bedeutsame Ausstellung, ein humanistischer Essay in Fotografien, die Edward J. Steichen als Kurator am New Yorker „Museum of Modern Arts“ 1955 zusammengestellt hatte. Die Ausstellung gilt als Meilenstein der humanistischen Fotogeschichte und befindet sich heute als letzte Version auf Schloss Clervaux in Luxemburg.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender „Kunst und ihre Didaktik (Malerei)“ nutzte Weichel-Kickert die Möglichkeit, den Dialog zwischen dem UNESCO-Weltdokumentenerbe „Family of Man“ und der „Teutloff Collection“ auch als Forschungsgegenstand für mehrere Seminare und Exkursionen, sodass die Studierenden das Thema für ihre eigenen Forschungsarbeiten aufgriffen. Ebenso war „Family of Man“ in Objekten und Werken in den letzten Ausstellungen im Kunstsilo der Universität sichtbar. 2018 promovierte Weichel-Kickert erfolgreich über dieses Thema.

Die Übergabe der Sammlung wurde bei einem Besuch im Mai 2017 beschlossen, bevor Lutz Teutloff im August 2017 verstarb. Den beiden Kuratorinnen, Anke Reitz vom „Centre National de l'Audiovisuel“ (CNA), und Sabine Weichel-Kickert (Teutloff Collection), gelang postum die Umsetzung dieser Idee und die außergewöhnliche Sammlungserweiterung für das CNA mit Unterstützung des Luxemburgischen Kulturministeriums.

Am 12. September erfolgte die Pressekonferenz zur Übergabe der „Teutloff Collection“ (Bielefeld) an die Steichen Collections CNA (Luxemburg). Mit der Sicherung dieser privaten Fotosammlung für die Öffentlichkeit und ihrer Übernahme durch die Steichen Collections in Luxemburg gelang ein Brückenschlag zu einem UNESCO-Weltdokumentenerbe, was dadurch in der öffentlichen Wahrnehmung eine willkommene zeitgenössische Reflexion erfährt.

Die „Teutloff Collection“ umfasst bemerkenswerte Werke von Künstlern internationalen Ranges der letzten 50 Jahre. Eine Auswahl von 471 Werken (ca. 800 Objektnummern) von 195 Autoren aus 40 Ländern ist nun in die Obhut des CNA übergeben worden. Zudem ist mit der Werksammlung die etwa 4.000 Bände umfassende Bibliothek zur zeitgenössischen Foto- und Kunstgeschichte an das CNA übergegangen.

Zurzeit arbeitet ein 16-köpfiges Expertenteam an der Aufnahme ins Archiv, prüft die Objekte, erstellt Zustandsberichte und Digitalisate, restauriert und konserviert. Zeitgleich wird daran gearbeitet, einen geeigneten Ausstellungsraum für die Sammlungspräsentation in unmittelbarer Nähe des Schlosses Clervaux zu schaffen: Ein historisches Brauhaus aus dem 18. Jahrhundert soll auf drei Etagen den idealen Rahmen bieten, um beide Sammlungen in einen räumlichen Kontext zu setzen und eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen. Eine erste Ausstellung soll voraussichtlich 2023 stattfinden.

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news-91002 Tue, 17 Sep 2019 16:34:01 +0200 Chancen und Risiken der Digitalisierung: Gemeinsame Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Oliver Müller, Prof. Dr. Guido Schryen und Prof. Dr. Matthias Trier am 16. Oktober https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91002/ Am Mittwoch, 16. Oktober, halten Prof. Dr. Oliver Müller, Prof. Dr. Guido Schryen und Prof. Dr. Matthias Trier ihre gemeinsame Antrittsvorlesung an der Universität Paderborn. Die Wirtschaftsinformatiker sprechen über „Chancen und Risiken der Digitalisierung“. Die Vorlesung beginnt um 16 Uhr im Gebäude Q0.101. Interessierte sind herzlich eingeladen. Am Mittwoch, 16. Oktober, halten Prof. Dr. Oliver Müller, Prof. Dr. Guido Schryen und Prof. Dr. Matthias Trier ihre gemeinsame Antrittsvorlesung an der Universität Paderborn. Die Wirtschaftsinformatiker sprechen über „Chancen und Risiken der Digitalisierung“. Die Vorlesung beginnt um 16 Uhr im Gebäude Q0.101. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Die Vorlesung besteht aus drei Einzelvorträgen mit anschließendem Empfang. Interessierte können sich per Mail und telefonisch bis zum 4. Oktober anmelden: birgit.petermeier@upb.de und 05251 60-3256.

Oliver Müller wird in seinem Vortrag die Digitalisierung von Forschungsmethoden in den Wirtschaftswissenschaften erörtern. Im Mittelpunkt des Vortrags von Guido Schryen steht die Digitalisierung von Services durch das sogenannte High Performance Business Computing. Matthias Trier wird in seinem Vortrag die Digitalisierung des intra-organisationalen sozialen Netzwerks vorstellen.

Weitere Informationen zu Oliver Müller

Oliver Müller hat seit Oktober 2018 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Data Analytics, an der Universität Paderborn inne. Er promovierte 2011 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Danach war er Assistenzprofessor an der Universität Liechtenstein und Associate Professor an der IT University of Copenhagen. Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind die Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme mittels Methoden des Maschinellen Lernens und das Messen der Akzeptanz und des wirtschaftlichen Nutzens von Maschinellem Lernen in Organisationen.

Ein Forschungsportrait über Oliver Müller finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Guido Schryen

Guido Schryen hat seit Oktober 2018 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Operations Research, an der Universität Paderborn inne. Seine Lehr- und Forschungsaktivitäten fokussieren mathematische Modelle, Optimierungsalgorithmen und IT-Systeme zur Entscheidungsunterstützung in organisationalen Umgebungen.

Weitere Informationen zu Matthias Trier

Matthias Trier leitet seit Oktober 2018 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Social Computing. Er promovierte an der TU Berlin. Danach arbeitete er an der University of Amsterdam als Assistenzprofessor und an der Copenhagen Business School als Associate Professor. In seiner Lehre und Forschung betrachtet er digitale soziale Nutzerinteraktion als komplexes Phänomen innerhalb von Organisationen sowie an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Konsumenten im Kontext von Social Media Management.

Ein Forschungsportrait über Matthias Trier finden Sie hier.

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news-90998 Tue, 17 Sep 2019 14:22:43 +0200 Gute-KiTa-Gesetz: Professor der Universität Paderborn in Expertengremium des Bundesministeriums berufen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90998/ Anfang des Jahres ist das Gute-KiTa-Gesetz in Kraft getreten, mit dessen Hilfe die Qualität in Kindertageseinrichtungen verbessert werden soll. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das dafür 5,5 Milliarden Euro investiert, plant einen Abschluss der Vertragsverhandlungen mit den Bundesländern für Herbst dieses Jahres. Die Umsetzung ist mit einem deutschlandweiten und landesspezifischen Monitoring verbunden. Um diesen Prozess wissenschaftlich zu begleiten, ist ein Expertengremium geschaffen worden, in das nun Prof. Dr. Timm Albers, Leiter der Arbeitsgruppe „Inklusive Pädagogik“ der Universität Paderborn, berufen wurde Anfang des Jahres ist das Gute-KiTa-Gesetz in Kraft getreten, mit dessen Hilfe die Qualität in Kindertageseinrichtungen verbessert werden soll. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das dafür 5,5 Milliarden Euro investiert, plant einen Abschluss der Vertragsverhandlungen mit den Bundesländern für Herbst dieses Jahres. Die Umsetzung ist mit einem deutschlandweiten und landesspezifischen Monitoring verbunden. Um diesen Prozess wissenschaftlich zu begleiten, ist ein Expertengremium geschaffen worden, in das nun Prof. Dr. Timm Albers, Leiter der Arbeitsgruppe „Inklusive Pädagogik“ der Universität Paderborn, berufen wurde. Vertreter*innen aus Wissenschaft und Politik arbeiten dabei zusammen, um das Vorgehen zu diskutieren, mögliche Anpassungsbedarfe aufzuzeigen und die Ergebnisse abzusichern.

Beginnend ab November wird Albers bis Ende 2022 seine Expertise als Erziehungswissenschaftler in die Arbeit des Gremiums einbringen. Ziel ist u. a., geeignete Erhebungsinstrumente für das Monitoring zu entwickeln und dessen Ergebnisse in den Kontext der wissenschaftlichen Forschung zu stellen.

Unter Albers‘ Leitung ist bereits 2017 an der Universität Paderborn ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstütztes Projekt zur Förderung von Inklusion in Kindertagesstätten gestartet, bei dem es um die Weiterbildung des Kita-Personals geht. Außerdem leitet der Experte die wissenschaftliche Begleitstudie zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des BMFSFJ. Die Arbeitsgruppe untersucht, wie Kindern und Familien mit Fluchterfahrung und ähnlichen Lebenslagen der Zugang zum Bildungssystem erleichtert werden kann. In den vergangenen Jahren war Albers immer wieder als Experte und Gutachter in verschiedene Gremien von Bund und Ländern berufen worden. 

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90906 Tue, 17 Sep 2019 13:35:00 +0200 Barrierefrei studieren und forschen: Chemielabor für Studierende und Mitarbeitende mit körperlicher Beeinträchtigung erweitert https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90906/ Moderne Labore mit zeitgemäßer Ausstattung: Im 2011 errichteten Gebäude K der Universität Paderborn sind die Wissenschaftler des Departments Chemie bestens ausgerüstet. Doch Studierende und Mitarbeitende mit körperlicher Beeinträchtigung konnten die Einrichtungen bislang nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Die Universität Paderborn baute nun ein Labor so um, dass jetzt auch Studierende und Mitarbeitende mit körperlicher Beeinträchtigung dort lernen und forschen können. Moderne Labore mit zeitgemäßer Ausstattung: Im 2011 errichteten Gebäude K der Universität Paderborn sind die Wissenschaftler des Departments Chemie bestens ausgerüstet. Doch Studierende und Mitarbeitende mit körperlicher Beeinträchtigung konnten die Einrichtungen bislang nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Die Universität Paderborn baute nun ein Labor so um, dass jetzt auch Studierende und Mitarbeitende mit körperlicher Beeinträchtigung dort lernen und forschen können.

„In der Chemie ist Laborarbeit von zentraler Bedeutung und im Studium spielen chemische Experimente eine wichtige Rolle. In einem unserer Labore haben wir mit dem Hersteller der Laboreinrichtung einen Versuchsarbeitsplatz und einen Abzug so umgestaltet, dass Studierende und Kolleg*innen mit körperlicher Beeinträchtigung die Experimentierbereiche mit einem Rollstuhl unterfahren und die Arbeitsplatten für ihre jeweilige Tätigkeit höhenverstellbar anpassen können“, erläutert Dr. Andreas Hoischen, der im Department Chemie der Universität Paderborn unter anderem studentische Praktika koordiniert und die Laborräume betreut. „Mit dem umgebauten barrierefreien Labor verfügt die Universität Paderborn über eine Einrichtung, die in der deutschen Hochschullandschaft nahezu einmalig ist“, so der Wissenschaftler.

Der Umbau des Chemielabors kostete 35.000 Euro und ermöglicht nun allen Studierenden und Mitarbeitenden des Departments Chemie ein selbstständiges und sicheres Arbeiten.

Über das Department Chemie und das Chemiestudium an der Universität Paderborn

Das Department Chemie ist Teil der Fakultät für Naturwissenschaften. Am Department forschen Professoren und ihre Teams in Arbeitskreisen zu den Themen „Anorganische und analytische Chemie“, „Physikalische Chemie“, „Technische Chemie“, „Theoretische Chemie“, „Organische Chemie“ und „Didaktik der Chemie“. Weitere Informationen zum Department Chemie und der dortigen Forschung: chemie.uni-paderborn.de

Die Universität Paderborn bietet die Studiengänge „Chemie“ (Abschlüsse Bachelor, Master oder Lehramt), „Chemieingenieurwesen“ (Bachelor und Master) sowie den englischsprachigen Masterstudiengang „Materials Science“ an (interdisziplinärer Studiengang mit natur- und ingenieurwissenschaftlichen Anteilen aus Chemie, Physik, Maschinenbau und Elektrotechnik). Interessierte können sich noch bis 21. September bewerben: go.upb.de/Studienangebot und bit.ly/BewerbungWS1920

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90992 Tue, 17 Sep 2019 13:25:33 +0200 Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung vom 23. bis 26. September an Universität Paderborn und Hochschule für Musik Detmold https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90992/ Von Montag, 23. September, bis Donnerstag, 26. September, veranstaltet die Gesellschaft für Musikforschung (GfM) an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold ihre Jahrestagung. Erwartet werden rund 300 Teilnehmer. Von Montag, 23. September, bis Donnerstag, 26. September, veranstaltet die Gesellschaft für Musikforschung (GfM) an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold ihre Jahrestagung. Erwartet werden rund 300 Teilnehmer. Die viertägige Veranstaltung hat vier Themenschwerpunkte: „Brückenschläge – Informatik und Musikwissenschaft im Dialog“, „Komponieren für das Radio“, „Die Begleiterin – Clara Schumann, Lied und Liedinterpretation“ sowie „Musikwissenschaft – Feminismus – Kritik.“ Die Tagung richtet sich an Musikwissenschaftler, Wissenschaftler anderer Fachrichtungen, Fachverlage und -händler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Die Anmeldung ist unter www.muwi-detmold-paderborn.de/gfm-2019 möglich. Hier ist auch das komplette Programm einsehbar, es können spezielle Hotelkontingente und eine Kinderbetreuung gebucht werden. Für den 25. September wird ein Shuttlebus-Service zwischen Paderborn und Detmold eingerichtet.

Die Tagung, die am 23., 24. und 26. September in Paderborn und am 25. September in Detmold stattfindet, wird von der Gesellschaft für Musikforschung und dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Hochschulen Detmold und Paderborn organisiert. Prof. Dr. Rebecca Grotjahn vom Musikwissenschaftlichen Seminar leitet die Tagung. „Ich freue mich, dass die Jahrestagung im Jahr 2019 in Paderborn und Detmold stattfindet. Die Kooperation der beiden Hochschulen am Musikwissenschaftlichen Seminar steht für die gelebte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kunst, die für ein Fach wie die Musikwissenschaft essenziell ist“, unterstreicht die Wissenschaftlerin.

Theater- und Hörspielautorin Gisela von Wysocki hält Festvortrag

Die Tagung beginnt am 23. September um 14 Uhr. Verteilt über den Campus werden Symposien, Round Tables, Referate und Präsentationen angeboten. Die Eröffnungsfeier startet um 19 Uhr im Audimax der Universität Paderborn mit einem Festvortrag von Gisela von Wysocki. Der Vortrag der Essayistin, Theater- und Hörspielautorin und Literaturkritikerin ist öffentlich.

Konzerte und „Conference Party“

Die drei weiteren Veranstaltungstage werden ebenfalls mit einem Abendprogramm abgerundet: Am 25. September gibt es um 16 Uhr in Detmold das Gesprächskonzert „Im Salon bei Clara und Robert Schumann” und um 19.30 Uhr ein weiteres Konzert. Zum Abschluss der Jahrestagung startet am 26. September um 20.30 Uhr die „Conference Party“ mit der Sebastian Müller Band in der Kulturwerkstatt Paderborn (Bahnhofstraße 64).

Über das Musikwissenschaftliche Seminar Detmold/Paderborn

Das Musikwissenschaftliche Seminar Detmold/Paderborn ist eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule für Musik Detmold und der Universität Paderborn. Sitz des Seminars und einer Fachbibliothek ist Detmold. Das Seminar unterhält mehrere Forschungsprojekte und gilt insbesondere im Bereich der Musikedition als führend (DFG-Forschungsprojekt zur digitalen Musikedition „Edirom“; Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe). Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die musikwissenschaftliche Genderforschung.

Weitere Informationen: www.muwi-detmold-paderborn.de/gfm-2019

Über die Gesellschaft für Musikforschung

Die Gesellschaft für Musikforschung (GfM) ist der Fachverband der in Deutschland in Studium, Forschung und Lehre tätigen Musikwissenschaftler. Gegenwärtig gehören ihr rund 1.600 Mitglieder im In- und Ausland an. Die Gesellschaft fördert die musikwissenschaftliche Forschung auch im Dialog mit anderen Disziplinen. Darüber hinaus versteht sie sich als Vermittlungsorgan von Erkenntnissen aus dem Gebiet der Musik an eine breitere Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: www.musikforschung.de

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90990 Tue, 17 Sep 2019 12:41:23 +0200 Erfolgreicher Abschluss der 5. Auflage der internationalen brain@sports summerschool an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90990/ Im Rahmen der brain@sports summerschool „applied neurosciences in sports and exercise“ beschäftigten sich Ende August zwölf Studierende aus unterschiedlichen Ländern eine Woche lang mit einem neurowissenschaftlichen Blickwinkel auf die Bereiche Sport, Gesundheit und Leistung. Im Rahmen der brain@sports summerschool „applied neurosciences in sports and exercise“ beschäftigten sich Ende August zwölf Studierende aus unterschiedlichen Ländern eine Woche lang mit einem neurowissenschaftlichen Blickwinkel auf die Bereiche Sport, Gesundheit und Leistung. Betreut wurden sie dabei von Dozentinnen und Dozenten aus Sportmedizin und Trainingswissenschaften sowie externen Experten. Höhepunkt der Woche: Ein Dinnertalk im Koberstein zusammen mit Dozenten und Verantwortlichen der Universität Paderborn sowie Vertretern von lokalen Sport- und Gesundheitsorganisationen.

Auf dem Programm des Dinnertalks standen u. a. kurze Fachvorträge, die sich schwerpunktmäßig um Schädel-Hirn-Verletzungen (engl.: Concussion) im Sport drehten. Elena Bonke, eine der Alumni der summerschool 2017 und erste Absolventin des gleichnamigen internationalen Masterprogramms an der Universität Paderborn, stellte die Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor und beschrieb welchen Einfluss wiederholte Gehirnerschütterungen auf Gleichgewicht, Bewegungskontrolle und Hirnrindendicken von Eishockeyspielern haben können.

Wer für den Schutz und die optimale Betreuung von Athleten mit Concussion die Verantwortung tragen sollte, stellte Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Leiter des Sportmedizinischen Instituts, in den Mittelpunkt seines Vortrages. Darin beschrieb er die komplexe und individuelle Ausprägung der Verletzung und machte klar, dass ein verantwortungsvolles, ganzheitliches Management nur im Verbund aus Athleten, Trainern, Betreuern, medizinischer Abteilung, Offiziellen und Angehörigen erfolgen kann.

„An diesem Abend wird immer viel diskutiert und gelacht“, beschrieb Hubert Böddeker, Vorstand Stiftungen der Sparkassen Paderborn-Detmold in Stadt und Kreis, das jährliche Highlight am Ende einer intensiven summerschool. „Schön, dass wir mit unseren Stiftungen dazu beitragen können, dass sich junge internationale Studierende in Paderborn begegnen und zusammen lernen können. Wenn sie an so einem Abend mit den Aktiven aus der Region fachsimpeln können, entstehen Chancen für alle Seiten.“

Begeisterung für Forschung in Paderborn wecken und vertiefen

Das Programm, das die brain@sports foundation in Kooperation mit dem Sportmedizinischen Institut der Universität Paderborn seit fünf Jahren in der letzten Augustwoche organisiert und umsetzt, soll internationale Studierende am Ende ihres Bachelorstudiums nach Paderborn ziehen. „Bei uns lernen die jungen Menschen durch eine neurowissenschaftliche Brille auf sport- und gesundheitswissenschaftliche Themen zu schauen, sie lernen relevante Methoden, Forschungs- und Handlungsfelder im Leistungs- und Breitensport sowie in der Sporttherapie kennen. So bekommen sie eine Idee davon, dass man im Sport das Gehirn schützen und dass man Sport gezielt gestalten kann, um bestmögliche therapeutische Erfolge zu erzielen. Zudem erfahren sie, dass sich ein Blick auf das komplexe Nervensystem lohnt, um Leistungsentwicklung zu optimieren“, fasst Reinsberger die Inhalte der Woche zusammen.

„Wir möchten den Studierenden am Ende ihres Bachelorstudiums eine gezielte Orientierung geben, wie es weitergehen kann“, erklärt Katrin Hemschemeier von der brain@sports foundation. „Dafür widmen wir einen Teil der Woche ‚neurowissenschaftlichen Karrieremöglichkeiten‘ in Wissenschaft, Training und Therapie und möchten die internationalen Studierenden für unseren gleichnamigen Masterstudiengang begeistern.“

Neben Vorlesungen, Seminaren und Workshops zeichnet sich die summerschool ebenso durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus. So nahmen die Studierenden neben dem Dinnertalk an einer Stadtführung, einer „Game Night“ und an einem Athletik-Training teil. Auf diese Weise konnten sie Paderborn als Standort für Leben, Studium und Beruf kennenlernen und sich mit Experten, Gleichgesinnten und Mentoren austauschen.

Über die summerschool und Stiftung

Die summerschool wird durch die Stiftungen der Sparkasse Paderborn für Stadt und Kreis finanziell gefördert mit dem Ziel, nachhaltige Programme mit zunehmender Internationalisierung für junge Studierende in Paderborn zu entwickeln. Die brain@sports foundation startete ihre Arbeit 2015. Sie geht aus der Stiftung Jugendfußball hervor, die im Jahr 2000 von besonders erfolgreichen Deutschen Fußballern und Experten aus dem Sport gegründet wurde. Stiftungszweck ist die Förderung von Wissenschaft, Sport und Gesundheit auf dem Gebiet der neurologischen und neurowissenschaftlichen Sportmedizin. Die Stiftung ist am Sportmedizinischen Institut der Universität Paderborn ansässig. Netzwerkbildung, Nachwuchsförderung, gesellschaftsrelevante Anwendung in Training und Sporttherapie sowie die Verbreitung neuer Erkenntnisse sind die Felder, in der die Stiftung aktiv ist.

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news-90984 Tue, 17 Sep 2019 10:04:32 +0200 Universität Paderborn richtet Deutsche Hochschulmeisterschaft im Mountainbike aus https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90984/ Am 21. September richtet der Hochschulsport der Universität Paderborn im Auftrag des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) erneut die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) für Mountainbiker auf der Marathondistanz aus. Seit 2016 findet die DHM im sauerländischen Medebach-Titmaringhausen statt und wird wieder im Rahmen des „3-Täler-Marathons“ ausgetragen. Die Universität Paderborn ist mit fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei – darunter eine aktuelle Titelträgerin. Am 21. September richtet der Hochschulsport der Universität Paderborn im Auftrag des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) erneut die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) für Mountainbiker auf der Marathondistanz aus. Seit 2016 findet die DHM im sauerländischen Medebach-Titmaringhausen statt und wird wieder im Rahmen des „3-Täler-Marathons“ ausgetragen. Die Universität Paderborn ist mit fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei – darunter eine aktuelle Titelträgerin.

Erneut setzen die Verantwortlichen des adh auf Uli Kussin, Leiter des Paderborner Hochschulsports, und sein erfahrenes Team. „Das ist für uns eine große Auszeichnung aber auch ein Ansporn, unsere Organisationskompetenz weiter in die Öffentlichkeit zu tragen“, betont Kussin.

Bei der Meisterschaft treten Amateure und Profis an: Die Hobbysportler fahren um den adh-Pokal. Für die Lizenzfahrer geht es um die Titel der Deutschen Hochschulmeisterschaft und das begehrte Meistertrikot. Die Hobbysportler erwartet eine 59 km lange Strecke mit 1.505 Höhenmetern. Die Lizenzfahrer müssen sich auf einer 86 km langen Strecke beweisen und dabei 2.169 Höhenmeter überwinden. Wie bei den vorausgegangenen Titelkämpfen, so unterstützen auch in diesem Jahr wieder lokale Vereine den Wettbewerb. 2019 sind es der SV RW Titmaringhausen 1945 e.V. und der RadWerk Upland e.V.

Carolin Zinn von der Universität Paderborn will Titel verteidigen

Die größten Hoffnungen der Universität Paderborn liegen auf Carolin Zinn. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Werkstoffkunde und geht als Titelverteidigerin ins Rennen. Bereits bei den Deutschen Meisterschaften im Juni zeigte sie eine gute Leistung. Weiterhin starten für die Hochschule Thomas Kruse, Lukas Kersting, Thorben Kaul und Michael Friederich.

Heiko Appelbaum und Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90982 Tue, 17 Sep 2019 09:41:15 +0200 Görres-Gesellschaft und Diözesanmuseum Paderborn laden zu Vorträgen zum flämischen Barock https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90982/ Zur 122. Jahrestagung der Görres-Gesellschaft unter dem Thema „Fragile Ordnungen“ laden das Diözesanmuseum Paderborn und die Sektion für Kunstgeschichte alle Interessierten zu Vorträgen rund um die für 2020 geplante Ausstellung „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ ein. Führende Forscher der Rubens-Forschung zu Gast in Paderborn

Zur 122. Jahrestagung der Görres-Gesellschaft unter dem Thema „Fragile Ordnungen“ laden das Diözesanmuseum Paderborn und die Sektion für Kunstgeschichte alle Interessierten zu Vorträgen rund um die für 2020 geplante Ausstellung „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ ein.

Verschiedene wissenschaftliche Vorträge von führenden Kunsthistorikern der Rubens-Forschung aus Bonn, Stuttgart und Paderborn widmen sich dem Thema „Kunsttransfer in Zeiten gefährdeter Ordnungen: Antwerpen und Paderborn im 17. Jahrhundert“. Sie geben auf der Basis aktueller Forschungen Einblicke in das inhaltliche Spektrum der großen Schau zu Peter Paul Rubens, die das Diözesanmuseum für das kommende Jahr plant. Die Vorträge beleuchten unterschiedliche Themenfelder der wechselvollen Zeit des Barock: vom Bistum Paderborn im Schatten des Dreißigjährigen Kriegs über die ursprüngliche barocke Ausstattung des Doms bis hin zu den Arbeitsbedingungen und der Migration flämischer Künstler von Antwerpen nach Paderborn und dem Wandel des Sakralraums in Zeiten konfessioneller Konkurrenz. Außerdem gewähren Kuratoren der Rubens-Ausstellung erste Einblicke in die Themen und den Aufbau der Rubens-Ausstellung und nehmen in einem Exkurs die Aktualität des Barock in den Blick.

Die große Schau „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ ist im kommenden Jahr vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 im Diözesanmuseum Paderborn zu sehen.

Die Vorträge finden am 21. September von 9 Uhr bis ca. 17.30 Uhr in der Universität Paderborn, Warburger Str. 100, im Raum H4.203 statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter: www.goerres-gesellschaft.de/jahrestagungen/2019-paderborn.html

Das Programm im Überblick

„Kunsttransfer in Zeiten gefährdeter Ordnungen: Antwerpen und Paderborn im 17. Jahrhundert“
21.9.2019, Universität Paderborn, Raum H4.203

9.00 Uhr Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck, Bonn: Begrüßung und Einführung

9.15 Uhr Karin Wermert M.A./Dr. Christine Ruhmann, Paderborn: „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ mit einem Exkurs zur Ausstellungseinheit zur Aktualität des Barock

10.15 Uhr Pause

11.15 Uhr Dr. Tilman Moritz, Paderborn: Auferstehung und Ruinen. Das Bistum Paderborn im un-sichtbaren Schatten des Dreißigjährigen Kriegs

11.45 Uhr Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Paderborn: Memoria auf Augenhöhe – Landesherrliche Wandgrabmälerim Zeitalter der Konfessionalisierung

12.30 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Prof. Dr. Nils Büttner, Stuttgart: Antwerpen als kulturelles Zentrum der katholischen Reform

14.30 Uhr Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Bonn: Soll ich bleiben, soll ich gehen? Arbeitsbedingungen und Migrationsbewegungen flämischer Künstler

15.00 Uhr Pause

16.00 Uhr Dr. Meinrad von Engelberg, Darmstadt: Gefährdete Ordnung, erneuerte Kirchen. Zum Wandel des Sakralraums in Zeiten konfessioneller Konkurrenz

16.30 Uhr Abschlussdiskussion

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news-90980 Mon, 16 Sep 2019 16:29:17 +0200 Betreuungsangebot für Kinder von Studierenden und Beschäftigten in den Herbstferien vom 21. bis 25. Oktober https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90980/ In den Herbstferien gibt es für die Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität Paderborn wieder ein Betreuungsangebot: Vom 21. bis 25. Oktober werden Ganztags- und Halbtagskurse angeboten. Organisiert werden sie von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität. Anmeldungen sind vom 23. bis 26. September und vom 7. bis 10. Oktober im Sekretariat des Gleichstellungsbüros im Raum E 2.106 möglich. In den Herbstferien gibt es für die Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität Paderborn wieder ein Betreuungsangebot: Vom 21. bis 25. Oktober werden Ganztags- und Halbtagskurse angeboten. Organisiert werden sie von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität. Anmeldungen sind vom 23. bis 26. September und vom 7. bis 10. Oktober im Sekretariat des Gleichstellungsbüros im Raum E 2.106 möglich.

Ganztagsangebot „Der rostrote Kristall“ vom 21. bis 25. Oktober (8.30 Uhr bis 16 Uhr)

Ein Kristall, so schön wie die Sonne selbst, ist seit Jahrtausenden der Beschützer der Insel Tuvalu. Die Bewohner leben im Einklang mit der Natur. Doch seit kurzem verfärbt sich der Kristall rostrot. Aber warum? - Tuvalu braucht deine Hilfe. Angebot, geleitet vom Erlebnispädagogen Dirk Tegetmeyer.

Zielgruppe: Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren; Kosten: 50 Euro; Ort: Universität Paderborn/Waldschule Haxtergrund

Halbtagsangebot I: „Astronautentraining – wie bereiten wir uns für den Mond vor?“ vom 21. Oktober bis 22. Oktober (8.30 Uhr bis 14 Uhr)

Durch verschiedene altersgerechte Experimente werden sich die Kinder und Jugendlichen damit beschäftigen, wie sie sich optimal auf das Leben im Weltraum oder sogar auf dem Mond vorbereiten können. Sie werden u. a. herausfinden, welche Nutzpflanzen sich am besten für den Mond eignen und anhand von „SpheroBots“ einfache Roboter programmieren, um Aufgaben zu erledigen. Als Abschluss werden sie im „Astronauten-Test“ herausfinden, ob sie bereit für den Weltraum sind. Angebot, geleitet von Edmond Thevapalan.

Zielgruppe: Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren; Kosten: 10 Euro; Ort: Heinz Nixdorf MuseumsForum

Halbtagsangebot II: „Bogenschießen“ am 23. Oktober (8.30 Uhr bis 14 Uhr)

Den Bogen spannen, auf die Scheibe zielen, sich auf den gelben Kreis konzentrieren, loslassen und entspannen. Bogenschießen ist eine Sportart, die zu innerer Ruhe, Konzentrationsfähigkeit und Sammlung verhelfen kann. Wer das in Einklang bringt, gewinnt. Kinder und Jugendliche, die den Bogensport kennenlernen möchten, sind hier genau richtig. Angebot, geleitet von Andreas Droppelmann.

Zielgruppe: Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren; Kosten: 5 Euro; Ort: Haxterhöhe 2, PB

Halbtagsangebot III: „Graffiti-Workshop“ am 24. Oktober (8.30 Uhr bis 14 Uhr)

Lust, selber Graffitis zu sprühen? In diesem Kurs lernen Kinder und Jugendliche die Grundlagen des Graffiti-Sprühens kennen. Sie entwerfen ihre Bilder als Skizze auf Papier und versuchen sich mit einem professionellen Sprayer an der Sprühdose. Angebot, geleitet von Edwin Bormann.

Zielgruppe: Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren; Kosten: 5 Euro; Ort: Universität Paderborn

Halbtagsangebot IV: „Malen wie echte KünstlerInnen“ am 25. Oktober (8.30 Uhr bis 14 Uhr)

Ein Vormittag im Atelier mit Inspirationen, wie etwas zu malen wäre, was schon im Kopf entstanden ist. Mit Anregungen der Künstlerin Barbara Leiße entsteht ein Bild auf einer festen Pappe, in Acryl gemalt. Kinder und Jugendliche lernen die Techniken, den Bildaufbau die Mischung eigener Farben aus den Grundfarben kennen. In den Pausen gibts Tee, es wird geplaudert, Hund und Katze gestreichelt und bei den Hühnern nach Eiern geschaut. Mittags können die jungen Teilnehmer frisches Mehl aus Dinkel mahlen und sich einen Crêpe aus frischen Eiern backen. Angebot, geleitet von Barbara Leiße.

Zielgruppe: Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren; Kosten: 5 Euro; Ort: Im Lohfeld 75, PB

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news-90978 Mon, 16 Sep 2019 15:19:16 +0200 Qualifizierungsangebot für studentische Tutor*innen aus der Fakultät für Kulturwissenschaften – Anmeldung bis 1. Oktober https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90978/ Im kommenden Wintersemester 2019/20 bietet die Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik ein Qualifizierungsangebot für studentische Tutor*innen aus der Fakultät für Kulturwissenschaften an. Im kommenden Wintersemester 2019/20 bietet die Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik ein Qualifizierungsangebot für studentische Tutor*innen aus der Fakultät für Kulturwissenschaften an. Dabei handelt es sich um fakultätsspezifische und hochschuldidaktische Qualifizierungsangebote, die gezielt in Aufgaben in Lehre unterstützen sollen, sei es im Fachtutorium, in der Beratung im Lernzentrum oder in der Übung. Die Anmeldung geht noch bis zum 1. Oktober. Weitere Informationen und Links zu den Angeboten und einzelnen Terminen unter go.upb.de/TutorienprogrammeUPB.

Durch die Teilnahme am Qualifizierungsangebot erhalten Tutor*innen konkrete Ideen und Anregungen für Fachtutorien sowie Lernbegleitungsaufgaben und die Möglichkeit, sich mit anderen studentischen Tutor*innen auszutauschen. Darüber hinaus können alle Teilnehmer*innen das hochschuldidaktische Zertifikat "T-Cert" erwerben und sich das Angebot im Rahmen des Studiums anrechnen lassen (z. B. als Berufsfeldpraktikum oder im Studium Generale).

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news-90974 Mon, 16 Sep 2019 15:01:08 +0200 Erforschung von Produktentstehungsprozessen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90974/ Neues Innovationslabor wird mit 477.000 Euro gefördert Neues Innovationslabor wird von Deutscher Forschungsgemeinschaft mit 477.000 Euro gefördert

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen immer neue Möglichkeiten, Produkte zu entwickeln. In einem „Innovationslabor“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn erforschen Wissenschaftler*innen künftig die Bereiche „Innovationsmanagement“, „Entwicklungsmanagement“ und „Digitale und Virtuelle Produktentstehung“. Das Labor wird mit innovativer Hardware, wie Virtual und Augmented Reality Brillen, Multitouch-Tischen, Lean Production-Arbeitsplätzen sowie mit moderner Produktentwicklungs-Software ausgestattet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Ausstattung des Labors nun mit 477.000 Euro. In der Fachgruppe für Produktentstehung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler entsteht so eine einzigartige Forschungsinfrastruktur.

In Kombination mit dem bereits etablierten „Smart Automation Laboratory“ wird das Team von Gräßler künftig in der Lage sein, den gesamten Produktentstehungsprozess für die experimentelle Forschung abzubilden. Im Smart Automation Laboratory erforschen die Wissenschaftler*innen bereits die Bereiche „Automatisierung“, „Arbeit 4.0“ und das Zusammenspiel von dezentral agierenden Produktions- und Logistiksystemen. „Ein Schwerpunkt ist für uns die Frage, wie die Digitalisierung die Produktentwicklung zukünftig verändern wird. Wie können beispielsweise Künstliche Intelligenz und Virtual Reality die Ingenieure der Zukunft noch besser unterstützen?“, erläutert Iris Gräßler und freut sich auf die neuen Möglichkeiten, die das „Innovationslabor“ künftig ihrer Grundlagenforschung und angewandten Forschung bietet.

Virtuelle und physische Produktprototypen verbinden und gemeinsam nutzen

Durch die flexible und modulare Struktur des Innovationslabors kann das Team von Iris Gräßler künftig Prüfstände situations- und themenabhängig konfigurieren. Die vielseitige Ausstattung des Labors ermöglicht es außerdem, eine große Themenbandbreite zu erforschen.

Eine Herausforderung für die Forscher*innen: Wissensintensive Prozesse in den frühen Phasen der Produktentstehung sollen für Ingenieure nachvollziehbar gemacht werden. Ein Beispiel ist die vernetzte Nutzung von virtuellen und physischen Produktprototypen. Auf der einen Seite bietet Software heute umfangreiche Möglichkeiten, Entwürfe intelligenter technischer Systeme, also mechatronischer und cyber-physischer Systeme, virtuell darzustellen. Auf der anderen Seite schätzen es Ingenieure und künftige Nutzer, Prototypen auch physisch greifen und betrachten zu können. Dabei ist erfolgsentscheidend, dass virtuelle und physische Prototypen effizient gekoppelt werden. Hierfür verankern die Wissenschaftler Schnittstellen und die Implementierung notwendiger Informationen zwischen unterschiedlichen Formen des Prototypings.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation, und Katharina Stemmer, Heinz Nixdorf Institut

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news-90972 Mon, 16 Sep 2019 14:16:16 +0200 Zehn Jahre industrieller 3D-Druck an der Universität Paderborn: Fachkonferenz & Netzwerkveranstaltung zur Industrialisierung am 26. und 27. September mit NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90972/ Das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn feiert zehnjähriges Jubiläum: Aus diesem Anlass findet am 26. und 27. September eine große Fachkonferenz zum Thema Additive Fertigung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn feiert zehnjähriges Jubiläum: Aus diesem Anlass findet am 26. und 27. September eine große Fachkonferenz zum Thema Additive Fertigung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Auf dem Programm stehen u. a. Diskussionsrunden und Keynotes mit und von Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Verbänden, wie z. B. Porsche, Boeing, Siemens und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Auch Kleine und Mittelständische Unternehmen aus der Region OWL zeigen, wie sie die Technologie erfolgreich und gewinnbringend implementieren konnten. Darüber hinaus wird Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes NRW, um 11 Uhr einen Vortrag über die Bedeutung Additiver Fertigung für das Land Nordrhein-Westfalen halten. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.10-years-dmrc.com
Die Veranstaltung richtet sich explizit auch an Hochschulangehörige der Universität Paderborn. Eine rege Teilnahme aus dem Studierenden- und Mitarbeiterkreis ist vom Veranstalter erwünscht. Bei Interesse an einer Teilnahme steht Dennis Menge (dennis.menge(at)dmrc(dot)de) als Ansprechpartner zur Verfügung, der Auskunft über die Modalitäten für Universitätsangehörige gibt. Eine Registrierung über Dennis Menge ist notwendig für die Teilnahme.

Dr.-Ing. Christian-Friedrich Lindemann, Geschäftsführer des DMRC, erklärt: „Im Rahmen der Konferenz möchten wir gerne Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und den verschiedenen Gremien und Verbänden miteinander vernetzen. Unser Ziel war es, die Veranstaltung für Einsteiger, aber auch für Technologieexperten aus Industrie und Wissenschaft gleichermaßen interessant zu gestalten.“

Nach jeder Session können die Teilnehmer*innen direkt mit den Technologieexpert*innen im Rahmen einer interaktiven Podiumsdiskussion in Kontakt treten. Während der Konferenz gibt es mehrere Gelegenheiten, die Produktionsanlagen und die Labore der Universität Paderborn zu besichtigen. Hierzu gehören assoziierte Lehrstühle, das DMRC sowie das neue Gebäude des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH).

Über das DMRC

Das DMRC ist eine industriell geprägte Forschungseinrichtung an der Universität Paderborn mit dem Ziel, die additiven Fertigungsverfahren zu industrialisieren. Im DMRC bearbeiten 29 Industrieunternehmen und 14 verschiedene Professor*innen aus drei Fakultäten alle Fragestellungen rund um das Thema der Additiven Fertigung.

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news-90958 Fri, 13 Sep 2019 12:08:46 +0200 Lieferkettengesetz statt Siegel https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90958/ Prof. Dr. Fahr über die Notwendigkeit einer gesetzlichen Grundlage in der Textilbranche Prof. Dr. Fahr über die Notwendigkeit einer gesetzlichen Grundlage in der Textilbranche

Am 9. September hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den „Grünen Knopf“ vorgestellt. Das staatliche Siegel soll Unternehmen auszeichnen, die ökologische und soziale Qualitätsstandards bei der Textilproduktion einhalten. In Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stößt dieses Siegel überwiegend auf Kritik. „Textilien mit dem „Grünen Knopf“ dürfen nicht als sozial nachhaltig bezeichnet werden“, sagt Prof. Dr. René Fahr, Wirtschaftswissenschaftler und Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität Paderborn. Stattdessen spricht er sich für die Einführung eines bereits mehrfach geforderten Lieferkettengesetzes aus.

Zurzeit beteiligen sich 27 Unternehmen an dem Siegel, u. a. Aldi, Lidl und Rewe, aber auch Start-ups sowie mittelständische Firmen. „Ein großer Kritikpunkt an dem Siegel ist, dass die Anforderungen an die Sorgfaltspflichten hinter andere bereits bestehende Standards zurückfallen. Es ist daher wichtig, dass die Öffentlichkeit nicht über die zertifizierten Standards des „Grünen Knopfes“ in die Irre geführt wird“, betont Fahr. Obwohl insbesondere größere, international tätige Unternehmen unter dem Verdacht stehen, besagte Qualitätsstandards zu verfehlen, offenbare der „Grüne Knopf“ gerade bei kleineren Unternehmen Schwächen, wie der Wirtschaftswissenschaftler erklärt: „Das aktuelle Konzept dieses Siegels ist dahingehend auch kritisch zu betrachten, da es kleinen und mittelständischen Unternehmen eine vereinfachte Nachweisführung für die Qualitätskriterien genehmigt. Eine transparente Berichterstattung kann auf diese Weise nur unzureichend geschehen.“

„Grüner Knopf“ deckt nicht die ganze Lieferkette ab

Fahr, der an der Universität Paderborn Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Corporate Governance ist, sieht die Textilindustrie noch weit davon entfernt, transparente Lieferketten einzuhalten: „Die Tatsache, dass durch die Globalisierung Wertschöpfungsketten umstrukturiert wurden, macht es für Unternehmen schwer, sämtliche Produktionsstätten in den untersten Lieferketten zu identifizieren. Es gibt bereits eine steigende Anzahl an großen Unternehmen, die als Reaktion auf den öffentlichen Druck Informationen über Hauptproduktionsstätten sowie auch Adressen veröffentlichen. Bis Konsumenten wirklich transparente Lieferketten vorfinden können, bleibt aber noch viel zu tun.“ Auch hier zeigen sich Schwächen des umstrittenen Siegels, das sich in seiner dreieinhalbjährigen Pilotphase zunächst lediglich auf spätere Produktionsstufen in Lieferketten konzentriert. Fahr: „Die größten Probleme im Umweltbereich sowie in Teilen der Arbeitsrechte bestehen gerade in tieferen Bereichen, also bei der Textilverarbeitung sowie bei der Rohstoff- oder Fasergewinnung.“

Mehrheit der Unternehmen befürwortet Gesetz

Unternehmen, die sich am „Grünen Knopf“ beteiligen, tun dies auf freiwilliger Basis. „Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass freiwillige Lösungen nicht weit genug reichen und oft zu wenig ambitioniert sind“, gibt der Paderborner Wissenschaftler zu bedenken. Ein Beispiel hierfür sei das Bündnis für nachhaltige Textilien, das laut Fahr zwar eine gute Idee sei, bislang aber noch keine konkreten Veränderungen bewirken konnte. Ein Gesetz würde Unternehmen hingegen in die Pflicht nehmen: „Entscheidend ist, dass diese dann für Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten per Gesetz haftbar gemacht werden könnten.“

Eine wissenschaftliche Arbeit der Universität Paderborn, die am Lehrstuhl von Fahr entstand, zeigte, dass die Mehrheit der befragten Unternehmen Gesetze in diesem Bereich sogar favorisieren und darin keinen Wettbewerbsnachteil sehen, selbst wenn sie davon nicht profitieren würden. Bereits auf dem „Forum Wirtschaftsethik“, das in Kooperation mit der Theologischen Fakultät Paderborn im Juli stattfand, sprachen sich Unternehmensvertreter von Seidensticker und KiK für eine gesetzliche Lösung aus.

Umfrage des Bundesministeriums weist Lücken auf

Zum Start des Siegels machte zeitgleich eine bundesweite Initiative auf sich aufmerksam, die aus 17 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unterstützern besteht und die sich für ein Lieferkettengesetz einsetzt, darunter auch die gemeinnützige Gesellschaft „cum ratione“ aus Paderborn. Gemeinsam mit Fahr kritisieren sie die aktuelle BMZ-Befragung von deutschen Unternehmen, die weltweit agieren, über deren Einsatz für Menschenrechte in ihren Lieferketten. Mit der Befragung soll die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für Menschenrechte (NAP) evaluiert werden. Kerstin Haarmann, Geschäftsführerin von cum ratione: „Sollte bei dieser Umfrage herauskommen, dass mindestens die Hälfte der Unternehmen die vorgegebenen Kriterien erfüllt, würde es kein Gesetz geben. Das Problem hierbei ist die lückenhafte Methodik: Aufgrund der sehr geringen Stichprobe reicht es paradoxerweise bereits aus, dass lediglich 3 Prozent der 7.100 befragten Unternehmen diese Kriterien erfüllen, um den Gesetzesentwurf zu verhindern.“

Kamil Glabica, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90954 Fri, 13 Sep 2019 10:58:26 +0200 Neues Forschungsgebäude eingeweiht https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90954/ Interdisziplinäre Grundlagenforschung zu hybridem Leichtbau Interdisziplinäre Grundlagenforschung zu hybridem Leichtbau

Die Universität Paderborn wächst weiter: Am Donnerstag, 12. September, wurde das neue Forschungsgebäude des „Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH)“ mit einem Festakt offiziell eingeweiht. Im Gebäude „Y“ arbeiten Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften in 11 Arbeitsgruppen zusammen und betreiben erstmals auf einer gemeinsamen Laborfläche anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu hybridem Leichtbau und additiver Fertigung.

Das Gebäude „Y“ befindet sich auf dem Gelände zwischen Südring und Mersinweg. Baubeginn war im Juli 2017, die Fertigstellung erfolgte Anfang 2019. Die Baukosten beliefen sich auf circa 18 Millionen Euro. In dem neuen Forschungsbau entstanden auf einer Nutzfläche von rund 5.730 Quadratmetern eine Technikhalle, Labore, Büros und Besprechungsräume. Die zeitgemäße und fachgerechte Ausstattung ermöglicht interdisziplinäre Forschung zu Leichtbau mit Hybridsystemen, einem der fünf Profilbereiche der Universität Paderborn.

„Unsere Partner aus Politik und Wirtschaft haben großen Anteil daran, dass wir dieses Forschungsgebäude realisieren konnten. Unser Profilbereich Leichtbau mit Hybridsystemen und unsere interdisziplinäre Grundlagenforschung werden durch dieses tolle Gebäude gestärkt“, betonte Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, bei ihrer Eröffnungsrede. Paderborns Bürgermeister Michael Dreier ergänzte: „Das Gebäude schafft hervorragende Rahmenbedingungen für die Wissenschaftler und sendet ein klares Zeichen, dass es an der Universität Paderborn weiter vorangeht.“ Ralf Göttel, CEO der BENTELER Gruppe, unterstrich: „Die strategischen Partner in unserem umfassenden Netzwerk ergänzen unsere eigenen Kompetenzen. Dies gilt auch für unsere Kooperation mit der Universität Paderborn, die bereits seit über 15 Jahren besteht. So stärken wir Paderborn als Forschungsstandort und tragen dazu bei, ein hohes Ausbildungsniveau zu sichern.“ Neben zahlreichen weiteren Industriepartnern sind es insbesondere BENTELER und die DMG MORI AG, die sich im Gebäude „Y“ mit Projekten engagieren werden.

Dem Festakt vorausgegangen waren ein wissenschaftliches Symposium über Leichtbau und ein Industriekolloquium, an dem unter anderem Dr. Masahiko Mori, Aufsichtsratsvorsitzender der DMG MORI AG, teilnahm und das von Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AG, eröffnet wurde. Thönes: „Additive Manunfacturing ist alternativlos. Wir sind überzeugt von der intensiven Partnerschaft mit der Universität Paderborn und dem Zugang zu hochqualifizierten Nachwuchstalenten. Vor allem aber profitieren wir gegenseitig von unseren Forschungsergebnissen im Bereich Vor-, Material- und Serienentwicklung.“

Parallel zum Symposium und dem Kolloquium gab es eine Ausstellung, bei der sich Unternehmen mit Maschinen, Karosserie- und Hybridbauteilen sowie innovativen Werkstoffen präsentierten. In einer „Start-up Area“ stellten junge Selbstständige ihre Gründungsideen vor.

Mit Hybridsystemen lassen sich Kosten und Energie einsparen

„Die Entwicklung neuer Werkstoffe und Fertigungstechnologien für leichtere Bauteile und Strukturen wird weltweit erforscht. Das neue Forschungsgebäude ermöglicht es uns, dazu einen bedeutenden Beitrag zu leisten“, unterstreicht Prof. Dr. Thomas Tröster, Vorstandsvorsitzender des ILH. Hybridsysteme haben großes Potenzial für einen ganzheitlichen Leichtbauansatz und ermöglichen erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen. Die Systeme entstehen aus einer Kombination von artverschiedenen Materialien innerhalb eines Bauteils – so etwa Metallen oder faserverstärkten Kunststoffen. Das ermöglicht eine optimale Belastungsanpassung und damit extrem leichte Baukomponenten. Neben der dadurch bewirkten hohen Ressourceneffizienz können zusätzliche Eigenschaften wie etwa eine hohe Korrosionsbeständigkeit gewährleistet werden.

Da für die Erforschung und Entwicklung von Hybridsystemen vielfältige Kompetenzen in den Bereichen Werkstoffe, Oberflächen und Fertigungstechnologien benötigt werden, verfolgt das ILH einen interdisziplinären Ansatz: Das Forschungsgebäude vereint verschiedene Lehrstühle und Fachgebiete, wie Werkstoffwissenschaften, Produktions- und Fügetechnik, Chemie und Physik, und ermöglicht dadurch eine neue Art der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Über das „Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen“ (ILH)

Das ILH wurde im Herbst 2012 gegründet und befasst sich mit Hybridbauweisen, die einen kostengünstigen und großserientauglichen Extremleichtbau ermöglichen. Am Institut schlossen sich 11 Arbeitsgruppen aus verschiedenen Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammen, um interdisziplinär anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben. Die Universität Paderborn bündelt in dieser zentralen wissenschaftlichen Einheit die Kompetenzen mehrerer Fakultäten.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Webseite des ILH: ilh.uni-paderborn.de

Über die fünf Profilbereiche der Universität Paderborn: www.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil

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news-90950 Wed, 11 Sep 2019 15:32:55 +0200 Wie umgehen mit „Hate Speech“? Fachtag am 25. Oktober an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90950/ Beiträge und Kommentare im Netz, in denen einzelne Menschen oder ganze Gruppen beschimpft, abgewertet oder bedroht werden: Hate Speech im Internet ist ein weltweites Phänomen und spielte jüngst bei den Wahlkämpfen in Sachsen und Brandenburg wieder eine Rolle. Sprache verroht, bedient sich ein-facher Muster und Vorurteile und ist wirkungsvoll. Für Betroffene können Hass-reden gravierende physische und psychische Folgen haben. Was führt zu Hate Speech, welche Ausprägungen gibt es und wie können wir damit umgehen? Darum dreht sich am Freitag, 25. Oktober, der Fachtag „Hate Speech in der Data Society“ der Universität Paderborn. Veranstalter sind das Präsidium der Universität, das Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies, die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA). Interessierte können sich bis zum 17. Oktober anmelden: go.upb.de/hatespeech. Beiträge und Kommentare im Netz, in denen einzelne Menschen oder ganze Gruppen beschimpft, abgewertet oder bedroht werden: Hate Speech im Internet ist ein weltweites Phänomen und spielte jüngst bei den Wahlkämpfen in Sachsen und Brandenburg wieder eine Rolle. Sprache verroht, bedient sich einfacher Muster und Vorurteile und ist wirkungsvoll. Für Betroffene können Hassreden gravierende physische und psychische Folgen haben. Was führt zu Hate Speech, welche Ausprägungen gibt es und wie können wir damit umgehen? Darum dreht sich am Freitag, 25. Oktober, der Fachtag „Hate Speech in der Data Society“ der Universität Paderborn. Veranstalter sind das Präsidium der Universität, das Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies, die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA). Interessierte können sich bis zum 17. Oktober anmelden: go.upb.de/hatespeech.

Der Fachtag findet von 10.30 Uhr bis 16.45 Uhr im Hörsaal O1 der Universität statt. In seinem Eröffnungsvortrag gibt Prof. Dr. Andreas Zick von der Universität Bielefeld Einblick in seine Forschungsbeobachtungen zu Hate Speech und zu Radikalisierung in unserer Gesellschaft. Anschließend blickt Prof. Dr. Britta Hoffarth von der Universität Hildesheim in ihrem Eröffnungsvortrag auf das Thema „(Sexismus und Anti-)Feminismus in digitalen Öffentlichkeiten“.

In drei parallel stattfindenden Workshops werden weitere Aspekte von Hate Speech behandelt. Inga Heidland von der Initiative „Neue deutsche Medienmacher“ berichtet über die Hintergründe von Hassrede und zeigt Gegenstrategien sowie juristische Möglichkeiten auf, mit denen sich Betroffene wehren können. Gunnar Meyer vom Berliner Verein „BildungsBausteine“ erläutert in seinem Workshop, wie Antisemitismus, Rassismus und Sexismus oftmals verknüpft sind und wie sich dieses Zusammenspiel erkennen und verstehen lässt. Dr. Kathy Meßmer, Autorin, Bloggerin und Mit-Initiatorin der Kampagne #aufschrei, behandelt das Thema Antigenderismus und erklärt mögliche Gegenstrategien.

Weitere Informationen zum Programm: go.upb.de/hatespeech.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90870 Wed, 11 Sep 2019 15:14:00 +0200 „Internationale Studierende als Fachkräfte von morgen“ – Tagung für Unternehmer am 10. Oktober https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90870/ Am Donnerstag, 10. Oktober, laden um 14 Uhr das InRegio Projekt des International Office der Universität Paderborn und die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld mit weiteren Partner*innen die Personalverantwortlichen mittelständischer Unternehmen zu der Tagung „Internationale Studierende als Fachkräfte von morgen“ ein. Am Donnerstag, 10. Oktober, laden um 14 Uhr das InRegio Projekt des International Office der Universität Paderborn und die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld mit weiteren Partner*innen die Personalverantwortlichen mittelständischer Unternehmen zu der Tagung „Internationale Studierende als Fachkräfte von morgen“ ein. Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität, und Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn, begrüßen die Teilnehmer*innen im Historischen Rathaus der Stadt. Dabei geht es um Fragen rund um internationale Bewerber*innen, unter welchen Voraussetzungen sich Arbeitgeber für sie entscheiden würden und welche ausländerrechtlichen Rahmenbedingungen es zu beachten gibt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis 15. September möglich unter: go.upb.de/TagungInternationaleFachkräfte

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news-90944 Tue, 10 Sep 2019 15:15:46 +0200 315 Schülerinnen und Schüler aus dem Hochstift in den Naturwissenschaften ausgezeichnet – Universität Paderborn verleiht Förderpreis der Wirtschaft https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90944/ Zum dreizehnten Mal hat die Universität Paderborn am Montag, 9. September, den Förderpreis der Wirtschaft verliehen. 315 Schülerinnen und Schüler der Kreise Paderborn und Höxter wurden für ihr naturwissenschaftliches Wissen belohnt. Zum dreizehnten Mal hat die Universität Paderborn am Montag, 9. September, den Förderpreis der Wirtschaft verliehen. 315 Schülerinnen und Schüler der Kreise Paderborn und Höxter wurden für ihr naturwissenschaftliches Wissen belohnt. Im voll besetzten Audimax erhielten die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler unter dem Applaus zahlreicher Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehrengäste ihre Urkunde, ein Preisgeld von 75 Euro sowie einen Gutschein für einen Besuch im Heinz Nixdorf MuseumsForum.

Der Förderpreis der Wirtschaft prämiert besondere Leistungen in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Hierin wurden die besten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 aller 26 Gymnasien und Gesamtschulen im Hochstift ausgezeichnet.

In ihrer Begrüßungsansprache lobte Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf die hervorragenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler und spornte sie an, sich weiter in den naturwissenschaftlichen Fächern zu engagieren. In diesem Zusammenhang stellte sie weitere Angebote der Universität Paderborn für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe und Oberstufe vor, u. a. das Programm MINT@UniPB. Auch die anschließende Show-Einlage von Dr. Marc Sacher und seinem Team der „EventPhysik“ demonstrierte eindrucksvoll, dass Physik nicht nur aus Formeln und Theorie besteht.

Rudolf Jäger, Vorstandsmitglied VerbundVolksbank OWL, und Manfred Müller, Landrat Kreis Paderborn, unterstrichen, wie bedeutend diese junge Talente für die Region sind. Sylvia Looks, Geschäftsführerin der Claas Stiftung, lud die beste Schülerin bzw. den besten Schüler einer jeden Schule zusätzlich in die Firma Claas zum „Tag der Landtechnik“ ein und rief zur Teilnahme an der Forschungsexpedition Master Mint auf. Bernd Schäfer-Maiwald, dSPACE, wies auf die Ausbildungsmöglichkeiten beim Paderborner Unternehmen hin.

Der Förderpreis, der von der regionalen Wirtschaft finanziert wird, wird in Kooperation mit der Stabsstelle des Präsidiums vergeben. Die regionale Wirtschaft zeigt damit das Interesse an der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Fachkräfte von morgen. Zu den vier Sponsoren gehören die Firma dSPACE, die Claas Stiftung Harsewinkel, die VerbundVolksbank OWL und die Sponsorengemeinschaft aus dem Kreis Höxter, bestehend aus den Unternehmen Hegla GmbH & Co. KG (Beverungen), Mahrenholz GmbH (Beverungen) und der Vauth-Sagel GmbH (Brakel).

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news-90942 Tue, 10 Sep 2019 14:59:05 +0200 Fremdsprachentag 2019 am 18. September an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90942/ Wie schon in den vergangenen Jahren bietet der Fremdsprachentag an der Universität Paderborn auch dieses Jahr verschiedene Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Fragen und Themenbereichen des Fremdsprachenunterrichts. Lehrer*innen, Lehramtsanwärter*innen sowie Lehramtsstudierende der Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch sind eingeladen, am Mittwoch, 18. September, 9 Uhr, in den Gebäuden B, C und H der Universität an zahlreichen Programmpunkten teilzunehmen. Interessierte können sich online oder vor Ort am Tagungsstand anmelden: www.eum-nrw.de/anmeldung Wie schon in den vergangenen Jahren bietet der Fremdsprachentag an der Universität Paderborn auch dieses Jahr verschiedene Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Fragen und Themenbereichen des Fremdsprachenunterrichts. Lehrer*innen, Lehramtsanwärter*innen sowie Lehramtsstudierende der Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch sind eingeladen, am Mittwoch, 18. September, 9 Uhr, in den Gebäuden B, C und H der Universität an zahlreichen Programmpunkten teilzunehmen. Interessierte können sich online oder vor Ort am Tagungsstand anmelden: www.eum-nrw.de/anmeldung

Das umfangreiche Fortbildungsangebot umfasst insgesamt 14 Beiträge für Englisch, 7 für Spanisch und 6 für Französisch, in denen u. a. Ansätze zur Lernmotivation von heterogenen Schülergruppen vorgestellt, Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Medien für den Spracherwerb präsentiert und neue Themen in den Curricula in den Blick genommen werden.

Veranstalter sind der Fachverband Englisch und Mehrsprachigkeit (E&M) NRW, der Spanischlehrerverband NRW sowie seitens der Universität Paderborn das Institut für Romanistik der Fakultät für Kulturwissenschaften und das Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung – PLAZ-Professional School.

Weitere Informationen zum Programm unter:
www.eum-nrw.de/fremdsprachentag/fremdsprachentag-2019

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news-90940 Tue, 10 Sep 2019 12:45:47 +0200 Workshop-Seminar „Jazz is Life“ an der Universität Paderborn: Jazz-interessierte Bürger werden zu Forschern https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90940/ Im kommenden Wintersemester können Jazz-Interessierte an der Universität Paderborn erneut zu Forschern werden: Im Workshop-Seminar „Jazz is Life“ geht es darum, die Musik-Biographien von Jazz-Liebhabern zu erforschen und die Bedeutung der Musik im Laufe des Lebens zu untersuchen. Im kommenden Wintersemester können Jazz-Interessierte an der Universität Paderborn erneut zu Forscher*innen werden: Im Workshop-Seminar „Jazz is Life“ geht es darum, die Musik-Biographien von Jazz-Liebhaber*innen zu erforschen und die Bedeutung der Musik im Laufe des Lebens zu untersuchen. Start des Seminars ist am Samstag, 26. Oktober, im Raum H7.321 der Universität. Das Seminar geht von 10 bis 16 Uhr und wird an folgenden drei Samstagen jeweils zur selben Uhrzeit fortgesetzt: 16. November, 7. Dezember und 11. Januar. In der ersten Sitzung wird ausführlich über Inhalte, Arbeitsweise und Ziele des Seminars informiert. Um formlose Anmeldung per E-Mail an jonas.menze(at)uni-paderborn(dot)de wird gebeten. Für die Teilnahme ist keine wissenschaftliche Vorbildung oder ein Studium notwendig. Erwünscht sind Neugierde und Freude am Ausprobieren, Interesse an Musik, Menschen und ihren musikalischen Lebenswegen. Die Teilnehmenden sollten auch die Bereitschaft mitbringen, sich über ein Semester regelmäßig aktiv im Seminar einzubringen.

Bei „Jazz is Life“ sind alle mit Interesse an Jazz und Wissenschaft eingeladen, von Ihrer Beziehung zum Jazz zu berichten und hautnah mitzuerleben, wie aus Interviews und anderen Daten, musikpsychologisches Wissen gewonnen wird. Hintergrund ist das Konzept der Citizen Science (Bürgerwissenschaften), das in den Naturwissenschaften und weiteren Bereichen bereits erfolgreich angewendet wird. Unter dem Motto „BürgerInnen forschen mit“ bietet dieses Konzept Menschen jeden Alters vielseitige Möglichkeiten, sich in wissenschaftliche Forschungen einzubringen. So gibt es die Gelegenheit, an Wissenschaft teilzuhaben, Neues zu lernen, Wissen auszutauschen und Anerkennung zu erhalten. Der Gewinn für die Wissenschaft besteht hier darin, neue Anstöße zu bekommen, um weitere Ideen zu entwickeln und Blickwinkel zu erschließen.

Das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) bietet im kommenden Wintersemester unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Gembris und Dr. Jonas Menze ein Citizen-Science-Seminar bereits zum zweiten Mal an, in dem Studierende und interessierte Bürger*innen unter der Anleitung erfahrener Wissenschaftler*innen gemeinsam lernen und forschen. Im Rahmen des Seminars werden auch Interviews mit Jazz-Liebhabern geführt und ausgewertet. Die Ergebnisse daraus sollen nach Abschluss der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Jazz is Life“ ist gleichzeitig ein Auftakt zur Gründung eines Zentrums für Lebenslanges Lernen in der Musik (L³) in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold.

Weitere Informationen auch unter: www.uni-paderborn.de/ibfm

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news-90938 Tue, 10 Sep 2019 12:38:36 +0200 Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler als Beiratsmitglied der Design Society berufen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90938/ Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Inhaberin des Lehrstuhls für Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, wurde kürzlich als Beiratsmitglied der Design Society berufen. Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Inhaberin des Lehrstuhls für Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, wurde kürzlich als Beiratsmitglied der Design Society berufen. Die Wahl dazu fand im Rahmen der an der niederländischen TU Delft ausgerichteten „International Conference in Engineering Design“ (ICED) statt.

Die Design Society ist eine internationale Vereinigung von Vertretern aus Forschung, Praxis und Lehre. Als weltweit agierende gemeinnützige Gesellschaft hat sie es sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Verbreitung technischer Designs und der dazugehörigen Themenspektren durch die Ausrichtung von nationalen und internationalen Konferenzen und Workshops, durch die Organisation studentischer Events, aber auch durch die Veröffentlichung von Publikationen zukunftsweisend voranzutreiben.

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