Nachrichten - Uni Paderborn http://www.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen der Universität Paderborn de_DE Uni Paderborn Mon, 20 Jan 2020 15:44:08 +0100 Mon, 20 Jan 2020 15:44:08 +0100 Uni Paderborn news-92851 Mon, 20 Jan 2020 14:30:00 +0100 10 Jahre „lernPause“: Jubiläumsveranstaltung am 4. Februar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92851/ E-Learning wird in der Hochschullehre zunehmend wichtiger. In der „lernPause“ können sich Lehrende, Studierende und weitere Interessierte im Monatsrhythmus über den Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen, Wissensmanagement und Didaktik austauschen und neue Angebote vorstellen. In diesem Jahr feiert das Gemeinschaftsangebot der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik und des Zentrums für Informations- und Medientechnologien (IMT) 10-jähriges Bestehen. Für die Jubiläumsveranstaltung am Dienstag, 4. Februar, können sich Interessierte bis zum 27. Januar per Mail anmelden: bildungsinnovationen@uni-paderborn.de. Mit der Anmeldungsbestätigung wird der Veranstaltungsraum mitgeteilt. E-Learning wird in der Hochschullehre zunehmend wichtiger. In der „lernPause“ können sich Lehrende, Studierende und weitere Interessierte im Monatsrhythmus über den Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen, Wissensmanagement und Didaktik austauschen und neue Angebote vorstellen. In diesem Jahr feiert das Gemeinschaftsangebot der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik und des Zentrums für Informations- und Medientechnologien (IMT) 10-jähriges Bestehen. Für die Jubiläumsveranstaltung am Dienstag, 4. Februar, können sich Interessierte bis zum 27. Januar per Mail anmelden: bildungsinnovationen@uni-paderborn.de. Mit der Anmeldungsbestätigung wird der Veranstaltungsraum mitgeteilt.

Die „lernPause“ findet während der Vorlesungszeit regelmäßig am zweiten Dienstag im Montag von 12.45 Uhr bis 14 Uhr statt. Das Angebot startet mit einem kleinen Mittagessen. Im Anschluss können sich Interessierte in Form von Kurzvorträgen und Diskussionen austauschen.

Die Jubiläumsveranstaltung der „lernPause“ am 4. Februar startet um 12 Uhr mit einem Sekt- und Essensempfang. Um 13 Uhr begrüßt Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner, Vizepräsident für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement. Danach blickt Prof. Dr. Gudrun Oevel von der Universität Paderborn auf 10 Jahre „lernPause“ und E-Learning-Projekte an der Hochschule zurück. Zum Abschluss wagt Prof. Dr. Kerstin Mayrberger von der Universität Hamburg einen Ausblick auf die „Digitalität von Lernen und Lehren an Hochschulen im Jahr 2030“.

Die Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik der Universität Paderborn ist beim Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement angesiedelt. Sie berät und begleitet Lehrende und Studierende in allen Fragen zu Lehr-Lern-Prozessen. Das Team der Stabsstelle bildet unter anderem studentische E-Learning-Tutoren aus und organisiert den jährlichen „Tag der Lehre“ (in diesem Jahr am 12. Mai).

Weitere Informationen zur „lernPause“: go.uni-paderborn.de/lernpause

Alle Angebote der Stabsstelle im Überblick: www.uni-paderborn.de/universitaet/bildungsinnovationen-hochschuldidaktik

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news-92855 Mon, 20 Jan 2020 13:34:54 +0100 „Innovationsstandort im Herzen Europas“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92855/ Traditioneller Neujahrsempfang an der Universität Paderborn Traditioneller Neujahrsempfang an der Universität Paderborn

„Gerade in unsicheren Zeiten – und in solchen leben wir in vielerlei Hinsicht – braucht es Momente der Bestandsaufnahme ebenso wie der Vergewisserung, um nicht den sprichwörtlichen „Boden unter den Füßen“ zu verlieren“. Mit diesen eindringlichen Worten leitete Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf ihre Ansprache zur Entwicklung der Hochschule beim diesjährigen Neujahrsempfang am Sonntag, 19. Januar, ein. Rund 550 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren gekommen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen und ihrer Verbundenheit zur Universität Ausdruck zu verleihen.

„Viele Veränderungen fordern uns derzeit als Universität und als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus“, gab Prof. Riegraf zu bedenken. Was sich aktuell abzeichne, sei eine planetarische Umwelt- und Ressourcenkrise, für deren Bewältigung dringend innovative und nachhaltige Strategien erforderlich seien. Für diese Prozesse gelte es, Analysen und Lösungen zu erarbeiten – eine Verantwortung, der sich die Universität Paderborn in besonderem Maße stelle, so die Präsidentin weiter. In allen fünf Fakultäten werde zu hochrelevanten Themen mit großem Erfolg geforscht. „Es erfüllt mich mit Stolz, aber vor allem stimmt es mich zuversichtlich, dass wir als Universität einen sichtbaren Beitrag zu den großen Herausforderungen unserer unsicheren Zeit leisten können“, stellte Prof. Riegraf fest.

Ins Zentrum ihrer Bestandsaufnahme rückte sie den Wissens- und Technologietransfer als einen Bereich, an dem die Rolle der Universitäten für die Gesellschaft besonders deutlich werde – und als einen Bereich, in dem die Universität besonders gut aufgestellt sei. Davon zeugten u. a. die zahlreichen Kooperationen mit der Wirtschaft in der Region und darüber hinaus. Ein „bedeutender Meilenstein“ sei insbesondere die Einweihung des neuen Y-Gebäudes gewesen, das seit letztem Frühjahr das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen beheimate. Als weiteres Highlight des vergangenen Jahres nannte Prof. Riegraf den im Rahmen des Exzellenz Start-up Center NRW geförderten Start-up Hotspot "Akzelerator.OWL", der jetzt auf dem ehemaligen Gelände der Barker Barracks realisiert werden könne. Damit wachse die Universität „noch ein gutes Stück weiter in die Stadt hinein“.

„Die Basis für unsere erfolgreichen Transferaktivitäten und das große inter- wie transdisziplinäre Kooperationspotential ist eine exzellente Grundlagenforschung. Unsere jüngsten Erfolge im Bereich der DFG-Förderung kommen nicht von ungefähr und sind ein eindrucksvoller Indikator sowohl für die Sichtbarkeit der Universität in der Forschungslandschaft als auch für die Qualität der Forschung, die hier betrieben wird“, führte Riegraf aus und nahm Bezug auf die verlängerten bzw. neu eingerichteten Sonderforschungsbereiche.

Mit dem Neubau des Rechenzentrums und der zweiten Ausbaustufe des Hochleistungsrechners Noctua könne die Universität ihre Forschungsinfrastruktur noch einmal nachhaltig verbessern. „Der Forschungsstandort Paderborn steigt damit in die erste Liga der Hochleistungsrechner auf“, so Prof. Riegraf. „Als Innovationszentrum im Herzen Europas ist die Universität Paderborn ein zunehmend attraktiver, enorm produktiver und leistungsfähiger Wissenschaftsstandort: regional verwurzelt, national vernetzt und international verbunden“.

Festredner in diesem Jahr war Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, der über den Umgang mit Risiken in unsicheren Zeiten sprach. Der Wissenschaftler bemängelte insbesondere eine häufig fehlende Risikokompetenz: „Wir kommen immer weiter weg von einer Leistungskultur und bewegen uns hin zu einer Absicherungskultur“, so Prof. Gigerenzer. Davon zeuge auch die große Zahl an Beratungsfirmen, die Unternehmen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. „Haben Sie den Mut, selbst zu entscheiden und mitzudenken“, lautete sein Rat.  

Wie in jedem Jahr wurde der feierliche Rahmen genutzt, um Preise für herausragende Leistungen zu verleihen. Darunter Dissertationspreise, der Preis des DAAD sowie Preise der Universitätsgesellschaft. Auch die diesjährigen Forschungspreisträger Prof. Dr. Eyke Hüllermeier und Dr.-Ing. Oliver Wallscheid nahmen ihre Auszeichnung entgegen, die sie für die Erforschung intelligenter Systeme für eine nachhaltige Energiewende erhalten hatten.

Für Abwechslung beim Neujahrsempfang, der zum ersten Mal von Ulrich Lettermann moderiert wurde, sorgte „Gabriele 30“: Die mittlerweile schon fast als historisch geltende Schreibmaschine der Marke Adler wurde von Solist Eckhard Wiemann passend zum Stück „The Typewriter“ als Musikinstrument umfunktioniert. Das Hochschulorchester, das wie immer für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte, konnte das Publikum vor allem mit seiner Interpretation des Klassikers „Eye of the Tiger“ begeistern.

Hier finden Sie die vollständige Rede von Prof. Dr. Birgitt Riegraf.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-92853 Mon, 20 Jan 2020 13:21:15 +0100 Absolventenfeier und Ball der Fakultät für Maschinenbau am 15. Februar – Anmeldungen bis 26. Januar möglich https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92853/ Die Fakultät für Maschinenbau, die Fachschaft Maschinenbau und die Hochschulgruppe Wirtschaftsingenieurwesen e.V. laden herzlich ein: Die Fakultät für Maschinenbau, die Fachschaft Maschinenbau und die Hochschulgruppe Wirtschaftsingenieurwesen e.V. laden herzlich ein:

Absolventenfeier
Samstag, 15. Februar, im Auditorium maximum der Universität Paderborn
Einlass:             ab 13.45 Uhr
Beginn:             15 Uhr

Ball der Fakultät für Maschinenbau
Samstag, 15. Februar, auf Gut Lippesee
Einlass:             ab 19 Uhr
Beginn:             19.30 Uhr

Die Anmeldefrist wurde verlängert und die Anmeldung auf www.mb-ball.de ist für beide Veranstaltungen noch bis zum 26.1. möglich.

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news-92841 Mon, 20 Jan 2020 08:51:40 +0100 Preise für herausragende Leistungen beim Neujahrsempfang der Universität Paderborn verliehen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92841/ Die Auszeichnung herausragender Leistungen bildet traditionell einen wichtigen Teil des Neujahrsempfangs der Universität Paderborn, der am Sonntag, 19. Januar, im Auditorium maximum stattgefunden hat. Die Auszeichnung herausragender Leistungen bildet traditionell einen wichtigen Teil des Neujahrsempfangs der Universität Paderborn, der am Sonntag, 19. Januar, im Auditorium maximum stattgefunden hat. Gleich in mehreren Kategorien konnten sich erfolgreiche Jung-Akademiker*innen über Auszeichnungen freuen.

Preise des Präsidiums für ausgezeichnete Dissertationen erhielten Dr. Dominik Gutt, Dr.-Ing. Sebastian Rieks, Dr. Johanna Sackel, Dr. Johannes Späth und Dr. Carina Witte. Die Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert.

Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten erhielten Lasse Lennart Wolf in der Kategorie Ingenieur- und Naturwissenschaften und Boluwatife Marie Akinro in der Kategorie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einschließlich Wirtschaftswissenschaften Preise von der Universitätsgesellschaft und eine Förderung von je 1.300 Euro.

Der Preis für internationale Studierende ging an Ange Gaelle Simo Noumbissi.

Der Preis des DAAD an internationale Studierende der Universität Paderborn ging an Kai Zhao.

Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern in den Laudationes.

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news-92837 Fri, 17 Jan 2020 14:49:55 +0100 Deutsch als Zweit- und Fremdsprache: Noch freie Plätze im Weiterbildungskurs für Lehrer*innen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92837/ Im weiterbildenden Studium „Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweit- und Fremdsprache“ an der Universität Paderborn sind im Kurs „Kleine Variante“ im kommenden Sommersemester noch freie Plätze verfügbar. Im weiterbildenden Studium „Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweit- und Fremdsprache“ an der Universität Paderborn sind im Kurs „Kleine Variante“ im kommenden Sommersemester noch freie Plätze verfügbar. Der Kurs richtet sich an Lehrer*innen, die an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen arbeiten und sich für sprachbildenden Unterricht interessieren. Start des berufsbegleitenden Studiums ist Mittwoch, 8. April. Das Studium besteht aus einem Modul und endet am 15. Juli. Bei erfolgreichem Abschluss stellt die Universität Paderborn ein Zertifikat aus. Bewerbungen sind noch bis zum 21. März (Ausschlussfrist) möglich unter go.upb.de/Zertifikatsstudium. Das Weiterbildungsstudium wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes NRW bis Ende 2022 gefördert.

Fragen zum Weiterbildungsstudium beantwortet Lydia Böttger gerne per E-Mail: dazwbs(at)uni-paderborn(dot)de

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news-92833 Fri, 17 Jan 2020 14:47:17 +0100 Studiokonzert mit Studierenden des Fachs Musik am 22. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92833/ Vielseitig und mit hörbarer Freude am Musizieren präsentieren sich die Musikstudierenden des Lehramts am Mittwoch, 22. Januar, um 20 Uhr im Auditorium maximum der Universität Paderborn. Vielseitig und mit hörbarer Freude am Musizieren präsentieren sich die Musikstudierenden des Lehramts am Mittwoch, 22. Januar, um 20 Uhr im Auditorium maximum der Universität Paderborn. Das Publikum darf auf einen bunten Mix von klassischen Werken bis hin zu Jazz, Musical und Eigenkompositionen gespannt sein. Die Tanzgruppe des Seminars „Classroommove“ rundet das Programm ab. Durch das Programm führt Eckhard Wiemann. Der Eintritt ist frei.

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news-92829 Fri, 17 Jan 2020 10:59:35 +0100 Silo-Ausstellung 2020 wird am 28. Januar eröffnet https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92829/ Am Dienstag, 28. Januar, um 19 Uhr wird die jährliche Ausstellung der Fächer Kunst und Textil an der Universität Paderborn im Silo-Gebäude durch die Präsidentin der Universität Prof. Dr. Birgitt Riegraf, den Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften Prof. Dr. Volker Peckhaus sowie Lehrende und Studierende der Fächer Kunst und Textil eröffnet. Die Ausstellung ist vom 29. Januar bis zum 3. Februar täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Führung im Bereich Textil findet am Montag, 3. Februar, um 12 Uhr statt. Treffpunkt ist im Raum S4.106 des Silos. Am Dienstag, 28. Januar, um 19 Uhr wird die jährliche Ausstellung der Fächer Kunst und Textil an der Universität Paderborn im Silo-Gebäude durch die Präsidentin der Universität Prof. Dr. Birgitt Riegraf, den Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften Prof. Dr. Volker Peckhaus sowie Lehrende und Studierende der Fächer Kunst und Textil eröffnet. Die Ausstellung ist vom 29. Januar bis zum 3. Februar täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Führung im Bereich Textil findet am Montag, 3. Februar, um 12 Uhr statt. Treffpunkt ist im Raum S4.106 des Silos.

Die Werkstätten und Ateliers des Silos sind auf allen sechs Etagen geöffnet, um aktuelle Arbeiten von Studierenden aus unterschiedlichen Semesterjahrgängen sowie Projekte zu präsentieren. Mit Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur, Installation, Fotografie, digitaler Bildproduktion, Film und Video, Performance sowie mit Textil und Modedesign repräsentieren die Arbeiten zugleich die vielfältigen Bereiche innerhalb der Studiengänge. Darüber hinaus eröffnen sie auf unterschiedliche Weise Einblicke in künstlerisch-gestalterische Arbeitsweisen und -prozesse aus Seminaren und Workshops, insbesondere auch von den im Fach Kunst lehrenden Gastdozentinnen und Gastdozenten.

Der Studiengang Kunst an der Universität Paderborn zeichnet sich in seiner Ausrichtung durch eine enge Verknüpfung von künstlerischer Praxis, Kunstwissenschaft, künstlerischer Kunstvermittlung, kuratorischer Praxis, Medienästhetik und Kunstpädagogik aus. Künstlerisches Denken und Handeln, gattungsübergreifende und forschende Experimente, ortsspezifische Ausdrucksformen und Materialerprobungen, bundesweite Kooperationen mit Museen gehören ebenso zur Ausbildung wie das Studium der Kunstgeschichte, die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Tendenzen in der Bildenden Kunst sowie die Verbindung der so gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen mit kunstpädagogischen und -didaktischen Konzepten und Umsetzungen. Theorie und Praxis gehen so eine intensive Verbindung ein, die zusätzlich durch Exkursionen, aber insbesondere auch durch Impulse aus Gastvorträgen durch Künstler/innen und Wissenschaftler/innen und den Silogesprächen bereichert wird.

So verhält es sich auch mit den Studiengängen im Fach Textil in Paderborn. Die Universität gehört dank dieses Angebots innerhalb von Deutschland zu den herausragenden, zukunftsweisenden Standorten auf diesem Gebiet. Zwei-Fach-BA Mode-Textil-Designer*innen und angehende Textillehrer*innen lernen auf der Basis von textilen Techniken den künstlerischen Umgang mit dem Material Textil.

Auch in diesem Jahr wurde die Präsentation des Faches Textil wieder von Studierenden kuratiert. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger Kleidung im Bereich der slow fashion, die z. B. mit zerowaste geschneidert wird. Dazu ist auch der entsprechende Film der Modenschau auf der fair friends Messe 2019 zu sehen sowie der der creativa Messe 2019, an der viele Studierende sehr erfolgreich mitgearbeitet haben. Insgesamt zeigt die  Ausstellung einen Querschnitt vom ersten Semester bis hin zur Abschlussphase.

Als Ort der lebendigen Begegnung und des kulturellen Austauschs, der künstlerischen Produktion und Reflexion präsentiert sich das Silo auf dem Campus der Universität mit dieser jährlichen Ausstellung auch als Plattform für die künstlerische Nachwuchsförderung.

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news-92827 Thu, 16 Jan 2020 13:28:59 +0100 Von Atari bis zu zweiseitigen Märkten: 30 Jahre Wirtschaftsinformatik an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92827/ Smartphones, Internet und digitale Streaming-Dienste sind heute aus dem täglichen Leben der Menschen in Europa nicht mehr wegzudenken. Die Digitalisierung ist keineswegs mehr Neuland, sondern längst zu einem zentralen, wenn nicht zu einem beherrschenden Thema in unserer Gesellschaft geworden. Smartphones, Internet und digitale Streaming-Dienste sind heute aus dem täglichen Leben der Menschen in Europa nicht mehr wegzudenken. Die Digitalisierung ist keineswegs mehr Neuland, sondern längst zu einem zentralen, wenn nicht zu einem beherrschenden Thema in unserer Gesellschaft geworden. Kein Lebensbereich bleibt von ihr unberührt: Sie verändert unsere Kommunikationsgewohnheiten mit Freunden und Verwandten genauso wie unser Einkaufsverhalten, unsere Freizeitgestaltung und unser Arbeitsleben.

Mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik begleitet, erforscht und gestaltet das Department Wirtschaftsinformatik der Universität Paderborn diese Entwicklungen nun schon seit über 30 Jahren erfolgreich mit. Die Wirtschaftsinformatik entwickelt dabei u. a. neue Informationssysteme für Unternehmen und Verwaltungen, untersucht unser digitales Verhalten anhand von Daten, entwickelt neue Verfahren zur Anwendung Künstlicher Intelligenz und begleitet junge Unternehmen durch die Gründungsphase.

Begonnen hat die Geschichte der Wirtschaftsinformatik bereits 1973 mit der Einrichtung eines Lehrstuhls für „Datenverarbeitung und Organisation“ an der damals neu gegründeten Universität-Gesamthochschule Paderborn. Das Themenspektrum wurde bereits in den Folgejahren um Systeme für die elektronische Zusammenarbeit im Unternehmen sowie die Lösung von Optimierungsproblemen erweitert. Nachdem digitale Themen zuerst als Vertiefungsfach in den Wirtschaftswissenschaften angeboten wurden, begannen im Wintersemester 1989/90 erstmals 58 Studierende ihr Diplomstudium im eigenständigen Fach Wirtschaftsinformatik in Paderborn – damals ein Novum. Auch studentische Initiativen, wie die Hochschulgruppe Wirtschaftsinformatik (HG-WINFO), haben das junge Fach schon damals geprägt und machen bis heute einen Teil des besonderen Paderborner Charakters der Wirtschaftsinformatik aus.

In ihrer fast fünfzigjährigen Historie hat sich die Paderborner Wirtschaftsinformatik ständig erneuert und weiterentwickelt, nicht nur, um mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten, sondern vielmehr, um selbst eine aktive Rolle bei der Gestaltung unserer Informationsgesellschaft einzunehmen. War die Digitalisierung zunächst ausschließlich ein Thema für Unternehmen und „Technik-Nerds“, so ist sie seitdem schrittweise in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Meilensteine, wie die Erfindung objektorientierter Programmiersprachen in den Siebzigern, die Erfindung des Personal Computers und von Betriebssystemen, wie MS-DOS (1981), das Online-Banking mit BTX (1983), die Etablierung des World Wide Web (1991), der Markteintritt von Spielekonsolen, wie der PlayStation (1994), der Start der Google-Suchmaschine (1997), die Etablierung von Musik-Streaming-Diensten, wie Napster (1997), die Gründung von Facebook (2004), das Apple iPhone (2007), Peer-to-Peer Plattformen, wie Uber (2009) und viele andere Trends haben die bis dahin geltenden Spielregeln in der jeweiligen Industrie immer wieder fundamental verändert. Kennzeichnend für neue Informationstechnologie ist, dass sie immer auch unternehmerische und gesellschaftliche Innovationen und Veränderungen mit sich gebracht haben – Chancen, aber auch Gefahren.

Auch an der Universität gab es über die Zeit hinweg manche Änderungen: Die Universität-Gesamthochschule entwickelte sich zur Universität weiter, der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik wurde zum Bachelor-/Master-Studiengang und Studienbeiträge wurden erst eingeführt und dann wieder abgeschafft. Über alle Änderungen hinweg blieb die Wirtschaftsinformatik ihrer Schnittstellenfunktion treu und erfand sich gleichzeitig immer wieder neu: „Heute verfügen wir über IT-Labore auf dem neusten Stand der Technik. Unser soda.lab (social and data-intensive computing lab) befähigt uns dazu, neue Verfahren der Data Science, des Social Computing und des Operations Research mit den Studierenden zu entwickeln“, unterstreichen die Professoren Oliver Müller, Guido Schryen und Matthias Trier das Potenzial daten- und modellgetriebener Verfahren.

Mit fünf voll ausgebauten Lehrstühlen sowie drei Honorarprofessoren betrachtet die Wirtschaftsinformatik in Paderborn heute als einer der wenigen Standorte in Deutschland alle entscheidenden Facetten der Digitalisierung. So setzen sich die Lehrstühle der Professoren Beverungen, Kundisch, Müller, Schryen und Trier in den Bereichen Betriebliche Informationssysteme, Digitale Märkte, Data Analytics, Operations Research und Social Computing mit den maßgeblichen Herausforderungen der Digitalisierung auseinander und entwickeln digitale Innovationen für die Zukunft. Auf der Liste haben die Forscher neben aktuell erfolgreichen Technologien auch disruptive Entwicklungen, wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, High-Performance Computing, Augmented/Virtual Reality und das Internet der Dinge. „Die Geschwindigkeit der Digitalisierung wird sich in der Zukunft weiter erhöhen. In der Wirtschaftsinformatik entwickeln wir Technologien zum Nutzen von Unternehmen, der Gesellschaft und letztendlich den Menschen. Wir denken Technologie daher immer systemisch, zusammen mit ihren betrieblichen und sozialen Konsequenzen“, fasst Beverungen die Kerneigenschaften des Fachs zusammen.

Mit 150 Erstsemestern pro Studienjahr zählt der Studiengang Wirtschaftsinformatik in Paderborn nun schon seit vielen Jahren zu einem der anerkanntesten Standorte in Deutschland und belegt regelmäßig Spitzenpositionen in Studienrankings (z. B. im CHE-Ranking und im Forscherranking der Wirtschaftswoche). Der Vorteil am Standort Paderborn: Der Studiengang ist in die großen Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik (EIM) eingebettet und profitiert so von einem fachübergreifenden Lehr- und Forschungsangebot. „Studierende lernen bei uns daher besonders gut, Informationssysteme zusammen mit betrieblichen Anwendungen zu entwickeln und eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformation einzunehmen“, bringt Dennis Kundisch die Stärke des IT-Standorts Paderborn auf den Punkt. Die Betreuung der Erstsemester erfolgt sowohl im Bachelor als auch im Master über ein umfangreiches Mentoring-Programm und führt die Studierenden somit erfolgreich in ihr Studium und alle damit verbundenen Aspekte ein. Neben der Wirtschaftsinformatik gibt es den Masterstudiengang Management Information Systems, der sich die digitale Transformation mit einer Schwerpunktsetzung auf Inhalte an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftsinformatik und aus dem Management auf die Fahnen schreibt. Dabei können die Studierenden ein umfassendes Angebot für Auslandssemester in Anspruch nehmen und somit von Lehre und Forschung des internationalen Lehrpersonals profitieren.

Prägend für alle Studienprogramme der Wirtschaftsinformatik ist der enge Kontakt zum Fachschaftsrat sowie zu Unternehmen und Verwaltungen in der Region. Dies wird unter anderem durch Exkursionen erreicht. In der Veranstaltungsreihe „Kaminabend bei Unternehmen im digitalen Wandel“ bietet sich für Studierende, Praktiker*innen und Forscher*innen so immer wieder eine Gelegenheit, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung hautnah zu erfahren und sich aktiv in ihre Gestaltung einzubringen.

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news-92821 Thu, 16 Jan 2020 12:41:41 +0100 Zertifikat „Basiskompetenz Singen und Musizieren in der Grundschule“ für (angehende) Lehrer: Infoveranstaltung am 31. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92821/ Am Freitag, 31. Januar, bietet das Fach Musik eine Infoveranstaltung zum Zertifikat „Basiskompetenz Singen und Musizieren in der Grundschule“ (BaSiMusiG) an. Das Zertifikat richtet sich an angehende Grundschullehrer*innen, die nicht das Fach Musik studieren, sowie an interessierte Lehrer*innen als berufs- bzw. studienbegleitende Weiterbildungsmöglichkeit. Am Freitag, 31. Januar, bietet das Fach Musik eine Infoveranstaltung zum Zertifikat „Basiskompetenz Singen und Musizieren in der Grundschule“ (BaSiMusiG) an. Das Zertifikat richtet sich an angehende Grundschullehrer*innen, die nicht das Fach Musik studieren, sowie an interessierte Lehrer*innen als berufs- bzw. studienbegleitende Weiterbildungsmöglichkeit. Es soll innerhalb von zwei Semestern grundlegende Fertigkeiten vokalen und instrumentalen Musizierens sowie musikunterrichtliche Kompetenzen vermitteln. Die Infoveranstaltung startet um 14 Uhr im Raum H8.125.

Weitere Informationen zum Zertifikatsprogramm: https://kw.uni-paderborn.de/fach-musik/studium/lehramt-musik/basimusig

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news-92819 Thu, 16 Jan 2020 10:27:17 +0100 Silogespräche am 21. Januar mit Dr. Ulrich Blanché über Punk Stencils, Robert Del Naja und Banksy https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92819/ Seit der Steinzeit wird die Schablone (auch Stencil oder Pochoir genannt) als Technik zur Herstellung von Bildern benutzt. Am Dienstag, 21. Januar, findet die erste Ausgabe der „Silogespräche“ im neuen Jahr statt. Street-Art-Forscher Dr. Ulrich Blanché von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg spricht über Punk Stencils, Robert Del Naja & Banksy. Die Einführung hält Prof. Dr. Max Schulze (Lehrstuhl Kunst/Malerei). Los gehts um 18 Uhr im Silo. 

Seit der Steinzeit wird die Schablone (auch Stencil oder Pochoir genannt) als Technik zur Herstellung von Bildern benutzt. So sprühten Steinzeit-Menschen in der Höhle „Cueva de las Manos“ im Südwesten Argentiniens in der Zeit von 7.000 bis 1.000 B.C. Farbe über ihre Hände, die sie an die Wand hielten, und erzeugten auf diese Weise ein Negativbild. Seit einigen Jahrhunderten wird Schablonenmalerei dazu genutzt, um Wände, Möbel, Tapeten und andere Gegenstände zu dekorieren. In den 1920er und 1930er Jahren, in denen Druckmaschinen noch keine guten farbigen Abbildungen liefern konnte, wurden mit der Schablone in Verbindung mit Lithographie, Holzschnitt, Holzstich, Zeichnung oder Radierung in mehreren Farbschichten experimentiert und die Dekorationstechnik wandelte sich zur bildenden Kunst.

Jean Saudé, ein französischer Grafiker in Paris, veröffentlichte 1925 das Buch „Traité d'enluminure d'art au pochoir“, einen Leitfaden für die Pochoir-Technik. Seit der Einführung der Farb-Sprühdosen nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese anfangs vor allem von sozialpolitischen Gruppen wie den „Ateliers Populaires des Beaux Arts“ in Paris genutzt, um politische Forderungen, Anmerkungen, Sprüche oder kleine Bilder an die Wände der Städte zu sprühen. Etwas später wurde das Stenciling als Kunstform vor allem im Bezug zur Punkkultur, u. a. in Amsterdam durch den Künstler Blek le Rat bekannt. Spätestens seit Banksy im Oktober 2018 sein Bild „Girl with Balloon“ im Rahmen einer Sotheby’s Auktion in London nach seiner Versteigerung für gut eine Millionen Pfund von selbst „zerstörte“, indem der untere Teil des Bildes durch einen im Rahmen versteckten Schredder gezogen wurde, ist das Stencil auf der großen Bühne des Kunstmarktes angekommen.

Der Street-Art-Forscher Ulrich Blanché wird in seinem Vortrag mit den drei Eckpunkten: Punk Stencils, Robert Del Naja & Banksy über das Phänomen der Stencils sprechen. Er hat seit 2019 ein eigenes Postdoc-Forschungsprojekt: „A Street Art History of Stencils“ (gefördert durch Fritz-Thyssen-Stiftung) an der Universität Heidelberg. Davor war er dort sechs Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter, wo er u. a. die Habilitationsschrift zu „Affen in Bildern seit 1859“ verfasste. Er veröffentlichte mehrere Aufsätze zu Street Art und ist zudem Co-Herausgeber für den englischen Sammelband „Urban Art. Creating the Urban with Art“. Nach einem Master in Communication in Sydney 2006 folgte ein Magister 2008 in Erlangen in Kunstgeschichte, Theater- und Medienwissenschaften, um als Stipendiat der Bayerischen Eliteförderung in London seine Dissertation „Konsumkunst. Kultur und Kommerz bei Banksy & Damien Hirst“ zu verfassen.

Der Vortrag ist eine theoretische Ergänzung zum praktischen Malerei-Seminar „Commedia dell Arte of the Colored Dogs - Stencils in der bildenden Kunst“ von Prof. Dr. Max Schulze.

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news-92815 Thu, 16 Jan 2020 09:16:44 +0100 Von Dribblern und Dirigenten: „Maspernhölle“ geht in die Verlängerung https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92815/ Zwei Jahre nachdem das Hochschulorchester der Universität Paderborn zusammen mit den heimischen Uni Baskets die Maspernhalle in einen Konzertsaal verwandelt hat, gibt es eine Neuauflage des außergewöhnlichen Events. Zwei Jahre nachdem das Hochschulorchester der Universität Paderborn zusammen mit den heimischen Uni Baskets die Maspernhalle in einen Konzertsaal verwandelt hat, gibt es eine Neuauflage des außergewöhnlichen Events. Unter dem Motto „Maspernhölle 2.0 – Hochschulorchester & Friends meet Uni Baskets“ bilden am Sonntag, 26. Januar, Musik und Basketball um 17 Uhr ein besonderes Duett.

Steffen Schiel, Dirigent des Hochschulorchesters, ist Initiator der Veranstaltung: „Ich bin als Dauerkartenbesitzer großer Fan der Baskets. Als ich die Idee vor zwei Jahren der Unileitung unterbreitet habe, war sie sofort begeistert. Das Event war ein riesiger Erfolg, eine Wiederholung lag nah.“

Ein Mix aus Klassik, Stomp und Symphonic Rock verspricht ein facettenreiches Programm. Tenor Stephan Boving wandelt auf den Spuren von Freddie Mercury, die Spieler der Profimannschaft dribbeln rhythmisch im Takt und die Uni Baskets Stomp Kids treten gemeinsam mit einem Percussion-Ensemble auf. Special Guests sind „Shawn & the Wolf“. Das Jazz-Duo kombiniert unterschiedliche Genres und die Klänge von Posaune und Gitarre miteinander. Moderiert wird die Veranstaltung von Uli Lettermann.

Der Eintritt beträgt fünf Euro. Für Schülerinnen, Schüler und Studierende gibt es kostenlose Tickets, die ebenso wie die regulären Tickets bei der Fahrschule Ringhoff erhältlich sind. Karten gibt es außerdem an der Abendkasse. Einlass ist ab 16 Uhr.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-92813 Wed, 15 Jan 2020 13:35:38 +0100 Dialoge-Gesprächsreihe „Von den auferweckten Toten“: Patrick Roth liest im Diözesanmuseum Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92813/ Der mehrfach ausgezeichnete Autor Patrick Roth hat sich als Erzähler von biblisch-mythischen Stoffen einen Namen gemacht. Der mehrfach ausgezeichnete Autor Patrick Roth hat sich als Erzähler von biblisch-mythischen Stoffen einen Namen gemacht. Seine Werke sind erzählerische Grenzgänge zwischen Religion, Film und Literatur, die die Leser*innen auf Traumreisen zu ihrer Seele mitnehmen und dabei in ganz beeindruckender Weise in den Bann ziehen. Am 22. Januar kommt er ins Diözesanmuseum Paderborn, um aus seinen Werken zu lesen, u.a. aus der „Christus-Trilogie" und dem jüngsten großen Roman „Sunrise – Das Buch Joseph". Sie thematisieren mit den Figuren des Judas und des Vaters Jesu besondere Charaktere der christlichen Überlieferung. Die Lesung Patrick Roths ist auch die Abschlussveranstaltung der aktuellen Dialoge-Gesprächsreihe „Von den auferweckten Toten“ des  Dialoge-Gastgebers Prof. Lothar van Laak (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn). Er wird in die Lesung einführen und Bezüge des Werks zu Tod und Auferstehung, zu Kunst und Mythos herstellen. Der Autor lebt nach langen Jahren in Los Angeles nun in Mannheim. Tickets gibt es für 5 Euro.

Weitere Informationen: www.dioezesanmuseum-paderborn.de

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news-92791 Wed, 15 Jan 2020 09:25:00 +0100 Künstliche Intelligenz soll innovative Geschäftsmodellideen entwickeln https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92791/ „Smart-GM“ wird mit 1,4 Millionen Euro gefördert NRW-Wirtschaftsminister überreicht Förderbescheid für Projekt „Smart-GM“

Mit der Übergabe des Förderbescheids durch Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in Düsseldorf fiel am 8. Januar der Startschuss für das Projekt „Smart-GM“. In dem Vorhaben arbeiten im „Software Innovation Campus Paderborn“ das „SI-Lab“ der Universität Paderborn und die Unternehmen aXon, myconsult, UNITY sowie WP Kemper gemeinsam an einem Assistenzsystem, das seinen Nutzern passende innovative Geschäftsmodellideen vorschlägt. Grundlage dafür sind zum einen eine umfangreiche Wissensbasis zu Geschäftsmodellen, zum anderen eine Künstliche Intelligenz. Die KI-Algorithmen sollen aus der großen Zahl möglicher Kombinationen zielgerichtet neue Ideen erzeugen. Anschließend werden diese auf einer öffentlichen Crowd-Plattform oder von Kunden und Experten bewertet. Mit steigender Zahl an Bewertungen wird langfristig auch die Qualität neuer Geschäftsmodellvorschläge des Assistenzsystems erhöht. Das Projekt mit seinem Gesamtvolumen von circa 2 Millionen Euro wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der EU mit bis zu 1,4 Millionen Euro gefördert.

„Es reicht heutzutage nicht mehr aus, tolle Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen tun sich häufig schwer, für ihre Leistungsangebote innovative Geschäftsmodelle zielgerichtet und systematisch zu entwickeln. Die Qualität eines Geschäftsmodells hat jedoch einen maßgeblichen Einfluss auf den späteren Markterfolg des Leistungsangebots“, erklärt Dr. Stephan Kassanke, Geschäftsführer myconsult. „Genau hier setzt das Projektvorhaben an: So soll ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt werden, welches dem Nutzer Vorschläge für Geschäftsmodellinnovationen unterbreitet“, erläutert Dr. Christoph Weskamp, Projektleiter und R&D Manager im SICP.

„Im Projekt werden erstmals Kompetenzen und Methoden aus den Bereichen Geschäftsmodellinnovationen, Technikakzeptanz, maschinellem Lernen, (crowd-basierter) Bewertung von Ideenqualität sowie computergestützter Ideengenerierung für die Entwicklung von Geschäftsmodellinnovationen miteinander vereint“, hebt Prof. Dr. Dennis Kundisch, Direktor des Kompetenzbereichs Digital Business im SICP und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insb. Digitale Märkte, hervor. „Damit leiten wir die nächste Generation von Geschäftsmodellinnovationsmethoden ein: von passiver Unterstützung zu aktiver Assistenz“, ergänzt Christoph Plass, Vorstand UNITY. „Gründern und kleinen Unternehmen wird es so erleichtert, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln.“

Auf der Seite des „SI-Labs“ beteiligen sich darüber hinaus Prof. Dr. Nancy Wünderlich und ihr Team vom Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement sowie Prof. Dr. Eyke Hüllermeier und sein Team von der Fachgruppe „Intelligente Systeme und Maschinelles Lernen“. Sie bringen ihre Expertise zur Technikakzeptanz des Assistenzsystems bzw. bei der Entwicklung von KI-Methoden zur Unterstützung der Geschäftsmodellinnovationen in das Projekt ein.

Ist es erst entwickelt, soll das Assistenzsystem im Projekt regelmäßig evaluiert werden. Dafür sind entsprechende Fallstudien bei den am Projekt beteiligten Unternehmen geplant. „Im Zuge von Industrie 4.0 gewinnen Smart Services, wie bspw. Predictive Maintenance, zunehmend an Bedeutung. Hier stellt sich die Frage, welche Geschäftsmodelle für solche Produkt- und Dienstleistungsbündel in Zukunft tragfähig sein werden“, so Dr. Michael Euler, Geschäftsführer WP Kemper. „Heutige Unternehmenssoftware wird als Cloud Solution mit tagesgenauer Abrechnung ausgeliefert und Kunden erwarten Software im Container-Design die Multi-Cloud-fähig ist. Die Sicherstellung von Compliance-Richtlinien, das Trainieren von KI oder die Überwachung von automatisierten KI-Entscheidungen lassen völlig neue Geschäftsfelder für Managed Services entstehen, deren zukünftige Gestaltung noch viele ungeklärte Fragen aufwerfen“, ergänzt Adelhard Türling, Geschäftsführer aXon.  

Darüber hinaus ist geplant, dass im Projektverlauf auch weitere Unternehmen das Assistenzsystem im Rahmen von Innovations-Workshops erproben können und somit ihre Innovationskraft verbessern können.

Weitere Informationen: www.sicp.de/projekte/smart-gm

Über den SICP

Der „SICP – Software Innovation Campus Paderborn“ an der Universität Paderborn ist ein interdisziplinärer Forschungs- und Innovationsverbund, in dem Unternehmen und Wissenschaft digitale Innovationen gemeinsam erforschen und umsetzen. Dabei werden Lösungen für völlig neuartige Herausforderungen in unserer digitalen Gesellschaft entwickelt, aber auch anwendungsnahe Konzepte und Systeme effizient, sicher und skalierbar umgesetzt. Mit dem Neubau der „Zukunftsmeile 2“ an der Fürstenallee wird ein gemeinsamer Forschungscampus realisiert, auf dem digitale Innovationen durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Unternehmen besonders effektiv und agil entwickelt werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft versteht der SICP als wesentlichen Erfolgsfaktor bei der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Innovationen. In den fünf Kompetenzbereichen „Cyber-Physical Systems“, „Digital Business“, „Digital Security“, „Smart Systems“ und „Software Engineering“ werden am SICP fachgebietsübergreifend neue Konzepte, Methoden und Technologien u.a. für verteilte und intelligente Systeme, sichere drahtlose Kommunikation, agile und menschenzentrierte Entwicklung sozio-technischer Systeme, digitale Geschäftsmodelle, datengetriebene Entscheidungen und intelligentes Kundenmanagement entwickelt. Dabei werden digitale Innovationen immer als eine enge Verzahnung von Organisation und IT betrachtet.

Weitere Informationen: www.sicp.de

Grafik: Adobe Stock/Coloures-Pic

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news-92805 Wed, 15 Jan 2020 08:59:25 +0100 Internationale Forschung: Paderborner Wirtschaftswissenschaftler profitieren von deutsch-französischer Kooperation https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92805/ Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn verbindet seit Jahren eine enge Partnerschaft zu der Universität Straßburg. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn verbindet seit Jahren eine enge Partnerschaft zu der Universität Straßburg. Nachwuchswissenschaftler haben innerhalb dieser Kooperation die Möglichkeit, an beiden Universitäten zu recherchieren und länderüberschreitende Betreuung zu erhalten. Davon hat auch Dr. Cyrille Yoda Gebrauch gemacht, der im vergangenen November seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigen konnte.

In seiner Dissertation beschäftigte sich der Wirtschaftswissenschaftler mit der Ausweitung des Handelsverkehrs zwischen der EU und den AKP-Staaten. Ein Thema, das aufgrund entsprechender Bemühungen Europas und insbesondere der deutschen Bundesregierung an wissenschaftlicher und praktischer Bedeutung gewinnt. Betreut wurde er bei seinem Forschungsvorhaben zunächst von Prof. Dr. Dieter Krimphove, Inhaber des Paderborner Lehrstuhls Wirtschaftsrecht und Europäisches Wirtschaftsrecht. Durch seinen Forschungsaufenthalt in Straßburg erhielt er bei seiner Dissertation zusätzliche Unterstützung von Prof. Dr. Francis Kern, ehemaliger Vizepräsident der dortigen Universität. Yoda, der aufgrund seines vorherigen Studienabschlusses den Studienpreis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhielt, führte einen entscheidenden Teil seiner Recherchen in Burkina Faso durch. Ermöglicht wurde dies durch ein Promotionsstipendium, mit dem er von der Konrad Adenauer Stiftung ausgezeichnet wurde. Seine Dissertation ist beispielgebend für die international ausgerichtete Forschung an der Universität Paderborn und soll darüber hinaus auch zukünftig Nachwuchswissenschaftler ermutigen, von der deutsch-französischen Kooperation bei Forschungsarbeiten zu profitieren.

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news-92797 Tue, 14 Jan 2020 15:22:30 +0100 Weltkulturerbe in der Zukunft: Vortrag von Prof. Dr. Martin Eberle am 22. Januar an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92797/ Am Mittwoch, 22. Januar, hält Prof. Dr. Martin Eberle, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, um 11.15 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Hörsaal G der Universität Paderborn. Am Mittwoch, 22. Januar, hält Prof. Dr. Martin Eberle, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, um 11.15 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Hörsaal G der Universität Paderborn. In seinem Vortrag beschäftigt sich Eberle mit der Museumslandschaft Hessen Kassel und der Frage, wie sich ein Weltkulturerbe und seine Einrichtungen für die Zukunft ausrichten können. Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung „Kulturelles Erbe: Entwicklung, Geschichte, Denkmalpflege und aktuelle Positionen“ von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Inhaberin des Lehrstuhls für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an einer Diskussion zu beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Jahr 2013 wurde der Bergpark in Kassel zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Verpflichtung darstellt. Dabei umfasst die Museumslandschaft Hessen Kassel neben diesem ebenso die Karlsaue und das Schloss Wilhelmsthal. Auch herausragende Sammlungen wie die Gemäldegalerie, die Antikensammlung oder die Kunstkammer der Landgrafen von Hessen Kassel und Schlösser von Weltrang wie Schloss Wilhelmshöhe, Schloss Wilhelmsthal sowie die Löwenburg gehören dazu. Im Vortrag geht Eberle auf die 600 Jahre alten Sammlungen, Gebäude und Parks ein, die vor neuen Anforderungen durch Nutzer*innen und vor neuen Problemen wie dem Klimawandel stehen. Hinzu kommen Änderungen des Besucherverhaltens, aber auch Herausforderungen wie die Digitalisierung. Um diesen Entwicklungen und Änderungen gerecht werden zu können, müssen laut Eberle tragbare Lösungsansätze gefunden werden – ein Grenzgang zwischen Kulturgüterschutz, touristische Anforderungen und Bildung für Jedermann.

Weitere Informationen unter: www.kulturerbe-forschung.de

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news-92793 Tue, 14 Jan 2020 12:53:21 +0100 Präsident des Umweltbundesamts referiert am 22. Januar über die Herausforderungen des Anthropozäns für Wissenschaft und Gesellschaft https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92793/ Zum Abschluss der Ringvorlesung „Das Anthropozän in der Diskussion“ hält Prof. Dr. Dirk Messner am Mittwoch, 22. Januar, einen Vortrag über die Herausforderungen des Anthropozäns für Wissenschaft und Gesellschaft. Messner ist frisch berufener Präsident des Umweltbundesamts. In dieser Funktion wird er künftig die deutsche Umweltpolitik maßgeblich mitgestalten. Die Veranstaltung startet um 18 Uhr im Historischen Rathaus Paderborn. Der Eintritt ist kostenlos. Zum Abschluss der Ringvorlesung „Das Anthropozän in der Diskussion“ hält Prof. Dr. Dirk Messner am Mittwoch, 22. Januar, einen Vortrag über die Herausforderungen des Anthropozäns für Wissenschaft und Gesellschaft. Messner ist frisch berufener Präsident des Umweltbundesamts. In dieser Funktion wird er künftig die deutsche Umweltpolitik maßgeblich mitgestalten. Die Veranstaltung startet um 18 Uhr im Historischen Rathaus Paderborn. Der Eintritt ist kostenlos. 

Aufgrund seiner früheren Funktionen als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik gilt Dirk Messner als ausgewiesener Kenner einer „globalen Anthropozänpolitik“. Die Ringvorlesung „Das Anthropozän in der Diskussion“ wird vom Historischen Institut der Universität Paderborn organisiert.

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news-92783 Mon, 13 Jan 2020 09:50:36 +0100 MASPERNHÖLLE 2.0: Neuauflage des Konzertprojekts am 26. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92783/ Zwei Jahre nach der erfolgreichen „MASPERNHÖLLE – Hochschulorchester & friends meet Uni Baskets“ erlebt das Konzertprojekt mit der „MASPERNHÖLLE 2.0“ am Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr eine Neuauflage. Zwei Jahre nach der erfolgreichen „MASPERNHÖLLE – Hochschulorchester & friends meet Uni Baskets“ erlebt das Konzertprojekt mit der „MASPERNHÖLLE 2.0“ am Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr eine Neuauflage. Steffen Schiel, Dirigent des Hochschulorchesters, versammelt erneut einige Kolleg*innen und Ensembles aus dem Fach Musik der Universität Paderborn, um die Maspernhalle zu einem sportlichen Konzertsaal umzubauen. Als special guests sind das Jazz-Duo „Shawn & the Wolf“, die ProA-Mannschaft der Uni Baskets Paderborn sowie junge Basketballer des Vereins als Uni-Baskets-STOMP-Kids mit dabei. Der Eintrittspreis kostet 5 Euro. Schüler*innen und Studierende haben freien Eintritt, benötigen dennoch ein Ticket, das bei den Heimspielen der Uni Baskets, in der Fahrschule Ringhoff und an der Konzertkasse erhältlich ist.

Die Mitwirkenden:
Hochschulorchester Paderborn
Jazz-Duo „Shawn & the Wolf”
Stephan Boving, Tenor
Eckhard Wiemann, Klavier
Percussionensemble (Ltg. Heinrich Klingmann)
ProA-Mannschaft der Uni Baskets Paderborn
Uni Baskets-STOMP-Kids
Fanclub Maspernpower

Moderation: Uli Lettermann
Gesamtleitung: Steffen Schiel

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news-92775 Fri, 10 Jan 2020 15:17:35 +0100 „Zwischenmiete“-Konzerte mit Paderborner Studierenden am 23. und 24. Januar im Stadtmuseum und Rathaus https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92775/ Studierende des Masterstudiengangs „Populäre Musik und Medien“ der Universität Paderborn laden am 23. und 24. Januar im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zwischenmiete“ zu Konzerten in außergewöhnlicher Atmosphäre ein. Studierende des Masterstudiengangs „Populäre Musik und Medien“ der Universität Paderborn laden am 23. und 24. Januar im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zwischenmiete“ zu Konzerten in außergewöhnlicher Atmosphäre ein. Am Donnerstag, 23. Januar, treten Loki, Songwriter und Produzent, und die Band Hopo Pongo im Stadtmuseum Paderborn auf. Das Publikum erwartet ein Abend mit lyrischen Anekdoten und popkulturellen Referenzen aus Lokis Album „The Tales Of Antheon The Rabbit“ und genreübergreifenden Klängen von Hopo Pongo, die von Indie-Pop und Disco über Jazz bis hin zu Post-Rock reichen. Am darauffolgenden Tag öffnet das Paderborner Rathaus für die Veranstaltungsreihe seine Tore, wo die beiden Bands „Alter Kaffee“ und „Die Lieferanten“ mit ironische Texten, verspielten Arrangements und energiegeladenen Bühnenauftritten zu einem humorvollen Abend einladen. Die Konzerte beginnen um 19.30 Uhr. Einlass ist jeweils um 19 Uhr. Tickets gibt es kostenlos im Internet auf www.eventbrite.de.

Die Veranstaltungsreihe „Zwischenmiete“ gibt es bereits seit 2017 und fand bisher in ausgewählten Wohnzimmern Paderborns statt. Finanzielle und organisatorische Unterstützung erhält „Zwischenmiete“ vom Kulturamt der Stadt.

Weitere Informationen unter: www.facebook.com/zwischenmietepb

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news-92755 Thu, 09 Jan 2020 15:08:00 +0100 Neujahrsempfang der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92755/ Am Sonntag, 19. Januar, findet der Neujahrsempfang der Universität Paderborn um 11.15 Uhr im Auditorium maximum statt. Am Sonntag, 19. Januar, findet der Neujahrsempfang der Universität Paderborn um 11.15 Uhr im Auditorium maximum statt. Auf die Ansprache zur Entwicklung der Universität durch Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf folgt der Festvortrag von Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Thema ist der Umgang mit Risiken in unsicheren Zeiten. Anmeldungen sind bis zum 13. Januar per E-Mail an tegethoff(at)zv.upb(dot)de oder über das Online-Formular möglich: www.uni-paderborn.de/neujahrsempfang.

Die Einladung als PDF-Flyer gibt es hier.

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news-92769 Thu, 09 Jan 2020 14:32:00 +0100 Paderborner Universitätsreden Nr. 153: „Demokratische Außenpolitik – Legitimation und Legitimität europäischen Außenhandels“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92769/ Die 153. Ausgabe der Paderborner Universitätsreden (PUR) ist erschienen und setzt damit die überregional bekannte Traditionsreihe fort. Die 153. Ausgabe der Paderborner Universitätsreden (PUR) ist erschienen und setzt damit die überregional bekannte Traditionsreihe fort. Am 6. November 2019 hielt Prof. Dr. Andreas Marchetti anlässlich der Verleihung der Bezeichnung Honorarprofessor seine Antrittsvorlesung im Rahmen der Paderborner Europa-Vorlesungen. Der Titel des Vortrags lautete „Demokratische Außenpolitik – Legitimation und Legitimität europäischen Außenhandels“. Marchetti ist studierter Politikwissenschaftler, zu dessen Forschungsinteressen die deutsch-französischen Beziehungen in Europa, die Erweiterung und Vertiefung der europäischen Integration sowie die europäische Nachbarschaftspolitik als besondere Form europäischer Außenbeziehungen gehört. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter im binationalen Bachelorstudiengang „Études européennes“ an der Universität Paderborn.

Das Heft ist kostenlos erhältlich: Universität Paderborn, Stabsstelle Presse und Kommunikation, Tel.: 05251-60-2553, oder: presse(at)zv.upb(dot)de. Seit 1984 gibt der Paderborner Amerikanist und Initiator der Reihe, Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese, die Paderborner Universitätsreden heraus. Die Hefte erscheinen vier bis sechs Mal im Jahr.

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news-92763 Thu, 09 Jan 2020 09:39:51 +0100 Automatische Spracherkennung https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92763/ Prof. Dr.-Ing. Reinhold Häb-Umbach zum „IEEE Fellow“ ernannt Prof. Dr.-Ing. Reinhold Häb-Umbach zum "IEEE Fellow" ernannt

Das US-amerikanische „Institute for Electrical and Electronic Engineers (IEEE)“ hat Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach von der Universität Paderborn zum „IEEE Fellow“ ernannt. Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik, erhält diese Auszeichnung für seine Beiträge zur Verbesserung der Robustheit von automatischer Spracherkennung gegenüber Verzerrungen. Die Technik stellt für Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home einen wichtigen Bestandteil dar, um z. B. Umgebungsgeräusche auszublenden, wenn sich ein Sprecher weiter weg von der Aufnahmequelle befindet.

Das IEEE ist mit mehr als 400.000 Mitgliedern in über 160 Ländern die weltweit größte Ingenieursorganisation und beschäftigt sich mit Technologien und Entwicklungen u. a. in den Bereichen Telekommunikation, Computer, Elektrizität, Luftfahrtsysteme und Verbraucherelektronik. Jedes Jahr erhalten weniger als 0,1 Prozent der IEEE-Mitglieder ein Fellow-Zertifikat, das herausragende wissenschaftliche Errungenschaften auszeichnet.

Häb-Umbach ist seit 2001 Professor an der Universität Paderborn und leitet die DFG-Forschungsgruppe „Akustische Sensornetze“, deren Förderung kürzlich mit rund 1,5 Millionen Euro um drei Jahre verlängert wurde. In der Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftler der Universitäten Paderborn, Bochum und Erlangen-Nürnberg seit 2016 an akustischer Signalverarbeitung der nächsten Generation, die u. a. in der Überwachung von Gebäuden oder Artenschutzgebieten und sogenannten „intelligenten Räumen“ (Smart Rooms) zum Einsatz kommen soll.

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news-92610 Thu, 09 Jan 2020 07:55:00 +0100 University goes Theatre: Exklusive Aufführung des Stücks „Jugend ohne Gott“ für Studierende und Uni-Mitarbeiter*innen am 10. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92610/ Am Freitag, 10. Januar 2020, öffnet das Theater Paderborn mit „Jugend ohne Gott“ nach Ödön von Horváth, in einer Bearbeitung von Katharina Kreuzhage, den Vorhang exklusiv für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Paderborn. Am Freitag, 10. Januar 2020, öffnet das Theater Paderborn mit „Jugend ohne Gott“ nach Ödön von Horváth, in einer Bearbeitung von Katharina Kreuzhage, den Vorhang exklusiv für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Paderborn. Zudem haben Hochschulangehörige die Möglichkeit, um 19.30 Uhr die moderne Romanadaption für nur 5 Euro im Großen Haus zu sehen. Karten sind ab sofort gegen Vorlage eines Studierenden- oder Mitarbeiter*innenausweises an der Theaterkasse am Neuen Platz 6 oder im Onlineshop erhältlich. Eine Reservierung ist nicht möglich.

Weitere Infos zum Theater und zum Stück:
www.theater-paderborn.de
www.theater-paderborn.de/final/html/event_64764.php

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news-92753 Wed, 08 Jan 2020 13:26:47 +0100 Roboter zur Aufrechterhaltung der biologischen Vielfalt: EIM-Fakultätskolloquium https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92753/ Am Montag, 13. Januar, findet um 16 Uhr in Hörsaal O1 das Kolloquium der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik statt. Am Montag, 13. Januar, findet um 16 Uhr in Hörsaal O1 das Kolloquium der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik statt. Zu der Vortragsreihe werden namhafte Wissenschaftler eingeladen, die anschauliche Einblicke in faszinierende Forschungsgebiete geben.

Vortragender in diesem Semester ist Prof. Dr. Mag. Thomas Schmickl von der Karl-Franzens-University in Graz. Der Wissenschaftler spricht über den Einsatz von Robotern zur Aufrechterhaltung der biologischen Vielfalt. Hintergrund ist die Tatsache, dass weltweit Ökosysteme zusammenbrechen und insbesondere Insektenarten nach und nach aussterben. Mit seinem Team hat Schmickl das kollektive Schwarmverhalten von zwei stark bedrohten Tiergruppen – Honigbienen und Fischen – untersucht. Dazu haben sie zwei Roboterspezies entwickelt, die diese Ökosysteme infiltrieren.

Wie diese außergewöhnliche Verbindung zerbrechliche Ökosysteme stabilisieren kann, wird Schmickl bei seinem Vortrag erklären.

Schmickl ist Professor an der Zoologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er das von ihm 2007 gegründete „Artificial Life Lab“ betreut.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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news-92749 Wed, 08 Jan 2020 12:57:47 +0100 „How dare you?“ Diskussionsveranstaltung über klimaethische Fragen am 14. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92749/ Klimaethische Fragen stehen am Dienstag, 14. Januar, im Zentrum der dritten „Philosophischen Intervention“ von „PEGASUS“, der Studierendengruppe des Projekts „In der Philosophie zu Hause“. Ab 18 Uhr hält Anja Westermann von der Universität Paderborn im Raum L1.202 einen Impulsvortrag. Im Anschluss können Interessierte mit ihr über das Thema diskutieren.   Klimaethische Fragen stehen am Dienstag, 14. Januar, im Zentrum der dritten „Philosophischen Intervention“ von „PEGASUS“, der Studierendengruppe des Projekts „In der Philosophie zu Hause“. Ab 18 Uhr hält Anja Westermann von der Universität Paderborn im Raum L1.202 einen Impulsvortrag. Im Anschluss können Interessierte mit ihr über das Thema diskutieren.  

„Wir gehen im Augenblick von circa 20 Millionen Klimaflüchtlingen in Afrika aus“, warnte Entwicklungsminister Gerd Müller Ende November 2019. Eine kausale Beziehung zwischen dem Klimawandel und Migration herzustellen ist allerdings heikel. Allerdings zeigen zahlreiche Studien, dass die Umwelt den Druck zur Migration steigen lässt, da das Klima wirtschaftliche, soziale und politische Ebenen beeinflusst. Aber Definition und Zahl dieser Flüchtenden sind unscharf, sie sind von der UN-Konvention zum Schutz der Flüchtlinge nicht erfasst – und politisch ein heißes Eisen. Anja Westermanns Vortrag will die philosophischen Fragen, die sich aus dem Zusammenhang von Klimawandel und Migration ergeben, beleuchten.

Die „Philosophischen Interventionen“ finden regelmäßig über die Semester verteilt statt. Im Anschluss an einen Impulsvortrag besteht immer die Gelegenheit, über Themen, die gesellschaftspolitisch kontrovers diskutiert werden und Gegenstand philosophischer Untersuchung sind, zu diskutieren. Die Philosophie legt dabei, frei nach dem Modell der psychologischen Interventionen den Finger auf die blinden Flecken der Gesellschaft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.facebook.com/events/1072543616426331

Weitere Informationen zu „PEGASUS“ und „In der Philosophie zu Hause“:

https://kw.uni-paderborn.de/fach-philosophie/forschung/in-der-philosophie-zu-hause/pegasus

https://kw.uni-paderborn.de/fach-philosophie/forschung/in-der-philosophie-zu-hause

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news-92745 Wed, 08 Jan 2020 10:30:19 +0100 „The Whale and the Raven“ – Dokumentarfilmemacherin Mirjam Leuze am 13. und 14. Januar in Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92745/ In ihrem Dokumentarfilm „The Whale and the Raven" erzählt Regisseurin Mirjam Leuze eine Geschichte über Wale und Walforscher sowie ein stark gefährdetes Ökosystem. In ihrem Dokumentarfilm „The Whale and the Raven" erzählt Regisseurin Mirjam Leuze eine Geschichte über Wale und Walforscher sowie ein stark gefährdetes Ökosystem. Am Montag, 13. Januar, wird der Film um 18.30 Uhr in Anwesenheit von Leuze im Paderborner Pollux gezeigt. Zusätzlich dazu gibt es am darauffolgenden Tag um 9.15 Uhr die Gelegenheit, die Filmemacherin an der Universität Paderborn zu treffen, wo sie ihre Filme und die große Frage diskutieren wird, wie auf aktuelle ökologische Krisen reagiert werden kann. Die Veranstaltung findet im Raum J3.213 statt. Interessierte sind zu beiden Veranstaltungen herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet Prof. Dr. Christoph Ribbat per E-Mail: ribbat(at)mail.upb(dot)de

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news-92741 Wed, 08 Jan 2020 07:34:02 +0100 Auszeichnung als REGIONALE 2022-Projekt https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92741/ Startschuss für die OWL.Kultur-Plattform Startschuss für die OWL.Kultur-Plattform

Doppelter Grund zum Feiern: Regierungspräsidentin Judith Pirscher übergab heute für die OWL.Kultur-Plattform im Stadttheater Bielefeld die Förderbescheide in Höhe von in Summe rund 1,1 Millionen Euro. Außerdem nahmen die Projektträger OWL GmbH, Universität Paderborn und die Firma aXon GmbH gemeinsam die Auszeichnungsurkunde als REGIONALE-Projekt entgegen. Mit der OWL.Kultur-Plattform wird eine intelligente Weblösung entwickelt, die alle Kulturangebote der Region Ostwestfalen-Lippe zusammenfasst.

Vom großen Museum bis zum ehrenamtlichen Akteur, in der Stadt wie auf dem Land: Die OWL.Kultur-Plattform soll ab 2022 das gesamte Kulturangebot Ostwestfalen-Lippes bündeln und so eine Übersicht über das facettenreiche Kulturleben in der Region schaffen. Zentrales Element ist ein personalisierter Veranstaltungskalender mit einer innovativen Benutzeroberfläche. Ähnlich wie Netflix und Co. erstellt das System präferenzbezogene Vorschläge und bietet hilfreiche Filteroptionen wie Fahrtzeit, Kosten, nahegelegene Kulturangebote. Die Kulturakteure der Region werden außerdem bei ihrer Arbeit unterstützt, z. B. über die Anbindung an digitale Angebote der Verwaltung. Zudem bietet die Plattform zahlreiche hilfreiche Werkzeuge für die Organisation und Kommunikation ihrer Veranstaltungen.

„Ich freue mich, dass ich heute den Förderbescheid für dieses herausragende Kultur-Projekt überreichen kann. Die OWL.Kultur-Plattform ist in Nordrhein-Westfalen einzigartig und schlägt für die Kultur in OWL und NRW eine neue Tür auf. OWL wird mit diesem REGIONALE-Projekt nach innen weiter gestärkt und auch über die regionalen Grenzen hinaus sichtbarer gemacht“, so Regierungspräsidentin Judith Pirscher. Die Maßnahmen werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie gefördert.

Schon im November hatte das UrbanLand-Board der OWL Kulturplattform den Status eines offiziellen Projektes der REGIONALE 2022 gegeben. REGIONALE-Managerin Annette Nothnagel fasst zusammen: „Die OWL.Kultur-Plattform ist als eines von derzeit fünf REGIONALE-Projekten beschlossen worden und geht in die Realisierung. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir zum Präsentationsjahr der REGIONALE 2022 schon konkret zeigen können, wie mithilfe technologischer Innovationen Kulturerlebnisse in ländlichen und urbanen Räumen sichtbarer werden. Damit rücken Stadt und Land im UrbanLand OstWestfalenLippe für die Menschen näher zusammen.“

Verantwortlich für die Projektorganisation und -struktur zeichnet das OWL Kulturbüro der OWL GmbH. Wissenschaftlich begleitet wird die OWL.Kultur-Plattform vom SI-Lab, der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Paderborn im SICP – Software Innovation Campus Paderborn. Die technische Entwicklung und Umsetzung verantwortet die aXon GmbH.

„Die Partnerschaft mit der OWL GmbH, der Universität Paderborn bzw. dem SICP und der aXon GmbH ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Wirtschaft und Wissenschaft in OWL hervorragend zusammenarbeiten. In Wirtschafts- und Forschungsprojekten ist es ja an der Tagesordnung, wie it’s OWL oder das neue Projekt OWL 2025 zeigen, für den Bereich Kultur ist das noch neu. Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit und sind sicher, dass wir unsere Stärken in dieses Projekt einbringen und auf diese Weise etwas Großartiges hervorbringen“, so Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH.

Jana Duda, Leiterin des OWL Kulturbüros: „Unbestritten bietet OstWestfalenLippe ein facettenreiches Kulturangebot, allerdings fehlt noch eine übersichtliche Gesamtdarstellung dessen im Internet. Die OWL.Kultur-Plattform wird in Zukunft das breite Angebot bündeln und die Kulturregion OstWestfalenLippe durch die vielen intelligenten Features sichtbarer und erlebbarerer machen als bisher. Sowohl für die Menschen der Region als auch für kulturinteressierte Gäste.“

Prof. Dr. Daniel Beverungen, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität Paderborn: „Wir freuen uns, das Projekt mit innovativen Konzepten und Technologien zu unterschützen und so die digitale Transformation im Bereich Kultur in OWL voranzubringen“.

 „Wir von der aXon GmbH freuen uns sehr, das Projekt mit unserem technischen Know-how unterstützen zu dürfen. Durch moderne Cloud-Technologien und dank künstlicher Intelligenz stellt die  Plattform nicht nur ein großes Angebot an Kulturveranstaltungen bereit, sondern berücksichtig zugleich die individuellen Interessen der Benutzer. So wird die Suche zu einem einzigartigen Erlebnis“, so Natascha Ersch und Elias Koutsonas von der aXon GmbH.

Die partizipative Entwicklung der Plattform wurde 2017 angestoßen. Nach einer Machbarkeitsstudie geht die konkrete Umsetzung der Plattform jetzt los. Die OWL Kulturplattform ist ein regionales Gemeinschaftsprojekt. Regionale Partner sind die sechs Kreise der Region sowie die Städte Bielefeld, Gütersloh und Herford. Die Umsetzung des Projekts wird mit den Partnern, die auch die erforderlichen Eigenanteile finanzieren, in einem gemeinsamen Steuerungskreis eng abgestimmt.

Ostwestfalen-Lippe richtet die REGIONALE unter der Überschrift „Das neue UrbanLand“ aus. Ziel ist es, perspektivisch die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu stärken. Die gemeinsame Idee vom „UrbanLand OstWestfalenLippe“, einer neuen Balance zwischen Stadt und Land, wird mit REGIONALE-Projekten aktiv ausgestaltet. Die vier Aktionsfelder „Der neue Mittelstand“, „Die neue Mobilität“, „Die neuen Kommunen ohne Grenzen“ und „Das neue Stadt-Land-Quartier“ wurden dafür identifiziert. Die Aktionsfelder orientieren sich an den spezifischen Gegebenheiten der Region und ihren künftigen Herausforderungen. Als „thematische Leitplanken” beschreiben sie den Korridor für die Entwicklung von REGIONALE-Projekten.

REGIONALE-Projekte werden in einem offenen Verfahren gesucht, es gibt keine Ausschluss-Frist. Gute Projektideen können bis zum Jahr 2021 eingereicht werden.

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news-92736 Tue, 07 Jan 2020 16:09:50 +0100 Ausstellung „I would rather be a lover than a fighter“ in der „KleppArt“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92736/ Die KleppArt – Räume für Textiles und Kultur der Universität Paderborn stellt vom 16. Januar bis zum 28. März die künstlerische Arbeit von Nadin Reschke aus. Die textile Installation „I would rather be a lover than a fighter“ beschäftigt sich mit der Rolle der Frau in Indien. Während einer Artist Residency in Bangalore führte Reschke Gespräche mit Frauen, um zu erfahren, wie sie sich Räume innerhalb der Stadt aneignen, vorgegebene Rollen in familiären Umgebungen navigieren, verschiedene Sexualitäten leben und sexueller Gewalt begegnen. Die KleppArt – Räume für Textiles und Kultur der Universität Paderborn stellt vom 16. Januar bis zum 28. März die künstlerische Arbeit von Nadin Reschke aus. Die textile Installation „I would rather be a lover than a fighter“ beschäftigt sich mit der Rolle der Frau in Indien. Während einer Artist Residency in Bangalore führte Reschke Gespräche mit Frauen, um zu erfahren, wie sie sich Räume innerhalb der Stadt aneignen, vorgegebene Rollen in familiären Umgebungen navigieren, verschiedene Sexualitäten leben und sexueller Gewalt begegnen.

Nadin Reschke arbeitet als Künstlerin in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kontexten. Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Gestalten von Prozessen und Situationen der Kommunikation. Sie lebt und arbeitet in Berlin, viele ihrer Arbeiten entstehen jedoch in transkulturellen Zusammenhängen. Textile Stoffe, als vielfältiges und wandelbares bildhauerisches Material, finden häufig Verwendung in ihrer künstlerischen Praxis. Sie setzt diese für die Sichtbarmachung von Identitäten, von kollektiver Geschichte und individuellen Erfahrungen ein. In der Ausstellung betont Reschke die Herkunft der beiden Wörter Textil und Text, indem sie eine Sammlung von indischen Saris mit den einzelnen Erzählungen der Frauen bedruckt. Mit der Technik des Siebdrucks wird so der gemeinsame lateinische Ursprung weben hervorgehoben.

„I would rather be a lover than a fighter“ entstand im Rahmen einer Artist Residency des Goethe Instituts in Bangalore und wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Die Vernissage findet am Mittwoch, 15. Januar, um 19.30 Uhr statt. Zur Begrüßung spricht Prof. Dr. Alexandra Kürtz und die Einführung hält Franziska Friese. Öffnungszeiten der Ausstellung: mittwochs von 17 bis 19 Uhr sowie samstags von 12 bis 14 Uhr.

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news-92728 Tue, 07 Jan 2020 16:00:32 +0100 Britcult Award geht nach Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92728/ Dr. Lisa Ahrens, Lehrbeauftragte an der Universität Paderborn, ist Preisträgerin des „Britcult Awards“ 2019 der Deutschen Gesellschaft für das Studium Britischer Kulturen. Dr. Lisa Ahrens, Lehrbeauftragte an der Universität Paderborn, ist Preisträgerin des „Britcult Awards“ 2019 der Deutschen Gesellschaft für das Studium Britischer Kulturen. Die Anglistin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität erhält die Auszeichnung für ihre Dissertation „(Interactive) Heterotopic Spaces and the Politics of Destabilisation: The Transformative Potential of Black British and British Muslim Literature“. Der Award wird alle zwei Jahre für herausragende Qualifizierungsschriften vergeben und ist mit 1.000 Euro dotiert.

In ihrer Laudatio sagte Jurorin Prof. Dr. Lucia Krämer von der Universität Passau: „Die Studie ist von sehr hohem akademischen Wert. Sie operationalisiert kulturelle Konzepte für die Literaturanalyse und literarische Konzepte für die Kulturanalyse in einer Weise, die nach Ansicht der Jury neue Maßstäbe für die Kombination von Kultur- und Literaturtheorie setzt“.

Thema der Dissertation ist die Rolle von Literatur bei der potenziellen Destabilisierung gesellschaftlicher Machtstrukturen und bei Grenzen, die über Zugehörigkeit und Ausgrenzung ethnischer und religiöser Minderheiten in Großbritannien entscheiden. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Merle Tönnies und Dr. Sara Strauß vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Paderborn.

Stabsstelle Presse und Kommunikation, Nina Reckendorf

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news-92720 Tue, 07 Jan 2020 11:01:17 +0100 Studium für Ältere: Vortrag am 14. Januar: „Sterbehilfe oder Sterbebegleitung – Grenzen und Möglichkeiten der Palliativmedizin“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92720/ Am Dienstag, 14. Januar, hält Prof. Dr. med. Andreas S. Lübbe, Chefarzt der Palliativstation in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe, einen Vortrag zum Thema „Sterbehilfe oder Sterbebegleitung – Grenzen und Möglichkeiten der Palliativmedizin“ in Hörsaal B1 der Universität Paderborn. Am Dienstag, 14. Januar, hält Prof. Dr. med. Andreas S. Lübbe, Chefarzt der Palliativstation in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe, einen Vortrag zum Thema „Sterbehilfe oder Sterbebegleitung – Grenzen und Möglichkeiten der Palliativmedizinin Hörsaal B1 der Universität Paderborn. Der Vortrag findet um 16 Uhr im Rahmen des Studiums für Ältere statt.

Kerngebiete der Palliativmedizin sind die optimale Symptomkontrolle, die bestmögliche Ausnutzung vorhandener Ressourcen, eine geeignete psychosoziale Unterstützung sowie die spirituelle Begleitung von Patienten. Dabei ist das individuelle Leiden höchst variabel und abhängig von verschiedenen Faktoren wie etwa der religiösen Bindung. Erst durch bemühte und möglichst angepasste Kommunikation kann es gelingen, hinter die Fassade eines schwer kranken Menschen zu blicken.

In den letzten beiden Jahrzehnten hat die Palliativmedizin in der ambulanten und stationären Versorgung große Fortschritte gemacht. Sie auf Bereiche außerhalb der Onkologie auszudehnen, also z. B. für Patienten mit Lungen-, Herz- und Nierenerkrankungen, ist eine wichtige Aufgabe der Zukunft, auf die Prof. Lübbe in seinem Vortrag eingehen wird.

Weitere Informationen unter: https://www.uni-paderborn.de/universitaet/studium-fuer-aeltere/

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news-92718 Tue, 07 Jan 2020 09:58:19 +0100 Zeitenwende 1989/90: Europa-Vorlesung mit Prof. Dr. Peter Fäßler am 16. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/92718/ Blick zurück auf eine epochale Zäsur: Am Donnerstag, 16. Januar, startet die Reihe der „Europa-Vorlesungen“ der Universität Paderborn mit einem Vortrag von Prof. Dr. Peter Fäßler ins neue Jahr. Der Neuzeithistoriker referiert zum Thema „Zeitenwende 1989/90 – als Pläne für ein ‚gemeinsames Haus Europa‘ reiften“. Los geht’s um 18.15 Uhr im Hörsaal H 2. Blick zurück auf eine epochale Zäsur: Am Donnerstag, 16. Januar, startet die Reihe der „Europa-Vorlesungen“ der Universität Paderborn mit einem Vortrag von Prof. Dr. Peter Fäßler ins neue Jahr. Der Neuzeithistoriker referiert zum Thema „Zeitenwende 1989/90 – als Pläne für ein ‚gemeinsames Haus Europa‘ reiften“. Los geht’s um 18.15 Uhr im Hörsaal H 2.

Die „Paderborner Europa-Vorlesungen“ wurden im Jahr 2018 vom Institut für Romanistik der Universität Paderborn ins Leben gerufen und behandeln aktuelle Fragen der europäischen Politik. Abgerundet wird die Reihe in diesem Semester am Donnerstag, 30. Januar, mit dem bereits für Dezember angekündigten Vortrag von Dr. Claire Demesmay. Die Leiterin des Bereichs „Deutsch-Französische Beziehungen“ der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin spricht über „Frankreichs Interessen und Ziele für Europas Sicherheit“.

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