Nachrichten - Uni Paderborn http://www.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen der Universität Paderborn de_DE Uni Paderborn Mon, 30 Mar 2020 15:41:12 +0200 Mon, 30 Mar 2020 15:41:12 +0200 Uni Paderborn news-93263 Mon, 30 Mar 2020 14:44:00 +0200 Coronavirus: Aktuelle Informationen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93263/ Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise der Hochschulleitung Hinweise der Hochschulleitung

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Infektionserkrankung COVID-19 („Corona virus induced disease“) breiten sich nach aktuellem Stand weiter aus.

Die Universität Paderborn hat deshalb bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und Regelungen festgelegt, die zusammen mit weiteren Informationen laufend auf der dafür eingerichteten Webseite aktualisiert werden. Durch die Einhaltung dieser Maßnahmen tragen Sie dazu bei, der weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen.

Für Universitätsangehörige wurden die Mailadressen coronavirus-beschaeftigte(at)uni-paderborn(dot)de (Beschäftigte) und coronavirus-studierende(at)uni-paderborn(dot)de (Studierende) eingerichtet, an die sie sich mit ihren Fragen wenden können.

Weitere Informationen und Hinweise finden Sie hier.

Jede Aktualisierung wird auf der zentralen Info-Homepage durch die Angabe von Datum, Uhrzeit und des Bereichs, in dem es neue Informationen gibt, kenntlich gemacht. 

 

English

Coronavirus: Current information from the executive board

The novel coronavirus SARS-CoV-2 and the resulting infectious disease COVID-19 ("Corona virus induced disease") are currently spreading.

Paderborn University has therefore taken certain precautionary measures and established regulations, which, together with further information, are continuously updated on the website set up for this purpose. By adhering to these measures you can help to prevent the further spread of the virus.

For members of the University, the mail addresses coronavirus-beschaeftigte(at)uni-paderborn(dot)de (for employees) and coronavirus-studierende(at)uni-paderborn(dot)de (for students) have been set up to address these questions.

For further information click here.

Each update is identified on the central information homepage by indicating the date, time and the area in which new information is available. 

]]>
news-93399 Mon, 30 Mar 2020 14:34:32 +0200 Digitalisierung der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93399/ Neues Forschungsprojekt in der Soziologie Neues Forschungsprojekt an der Universität Paderborn

Die aktuelle Corona-Pandemie macht es deutlicher denn je: Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Viele Beschäftigte erledigen ihre Arbeit von zuhause aus – Homeoffice ist zum Regelfall geworden. Tätigkeiten, die eigentlich eine Präsenz erfordern, finden auf einmal online statt oder werden von Computern übernommen. Der Einsatz digitaler Technik bringt vielfältige Veränderungen der Arbeitsorganisation, der Zusammenarbeit und der Verbindung von Arbeits- und Privatleben mit sich. Wie Beschäftigte diesen Wandel wahrnehmen, wird jetzt in einem neuen Forschungsprojekt der Universität Paderborn untersucht.

Das Vorhaben soll beleuchten, welche Herausforderungen sich für Angestellte durch die Digitalisierung ergeben und wie sich deren persönliche Situation durch die Umstellung ändert. Schon jetzt wird klar: „Männer und Frauen verbinden unterschiedliche Versprechungen und Befürchtungen mit der Digitalisierung. Das hat meine Kollegin Prof. Dr. Bettina Kohlrausch in einer repräsentativen Umfrage festgestellt. Frauen sehen sich eher Nachteilen ausgesetzt als Männer“, sagt Dr. Lena Weber vom Institut für Humanwissenschaften, die das auf ein Jahr angelegte Forschungsprojekt leitet und zusammen mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Larissa Rieke M.A. bearbeitet. Bislang sei laut der Soziologin kaum mit qualitativen Studien untersucht worden, wie der digitale Wandel in der Arbeitswelt von den Geschlechtern aufgenommen und im Alltag umgesetzt würde. Weber: „Es besteht eine Forschungslücke darin, welche Chancen und Risiken die Geschlechter mit der Digitalisierung assoziieren“. Ziel sei es deshalb auch, die sozial-strukturellen Bedingungen herauszuarbeiten, die die Unterschiede erklären können.

Während in der öffentlichen Berichterstattung in erster Linie diskutiert wird, wie es um die Automatisierbarkeit von Arbeitsaufgaben und damit das Wegfallen ganzer Berufsfelder bestellt ist, geht es bei dem Projekt um das Entstehen neuer Arbeitsbereiche und damit verbundenen Qualifikationsanforderungen. „Nehmen wir zum Beispiel Pflegeberufe: Die Anwendung von digitaler Technik während des Pflegeprozesses nimmt stetig zu. Auch die elektronische Datenverwaltung wird immer wichtiger – Tätigkeiten, die nicht typischerweise mit dem Pflegeberuf verbunden werden“, so Weber.

Einen einheitlichen Trend bei den Veränderungen in der Arbeitsorganisation gibt es der Wissenschaftlerin zufolge nicht: „Einerseits geben Unternehmen mehr Verantwortung an die Arbeitnehmerinnen und -nehmer ab. Mithilfe von Clouds oder Apps können die Beschäftigten selbstständig Budgets verwalten und Arbeitseinsätze planen. Das gibt ihnen zwar mehr Gestaltungsmöglichkeiten, heißt aber auch, dass sie unter Umständen jederzeit erreichbar sein müssen. Andererseits werden Arbeitnehmer durch die digitalen Tools stärker kontrolliert. Ihre Produktivität wird kleinteiliger überprüft, was enormen Zeitdruck bedeutet.“  

Lena Weber legt bei ihren Untersuchungen besonderes Augenmerk auf den Dienstleistungssektor und techniknahe Berufsfelder: „Eine These besteht darin, dass Männer und Frauen sich auf dem Arbeitsmarkt in unterschiedliche Branchen segregieren und ihre Arbeitsplätze somit unterschiedlich stark von der Digitalisierung betroffen sind. Die meisten Frauen sind in den klassisch ‚weiblich‘ besetzten kulturellen und sozialen Dienstleistungsberufen beschäftigt. Dort ist das Risiko geringer, ersetzt zu werden. Davon sind eher Männer in techniknahen, typisch ‚männlichen‘ Berufsfeldern betroffen. Insofern müssten eigentlich Männer häufiger einen Verlust von Privilegien befürchten.“ Welche Faktoren tatsächlich zum Tragen kommen und wie sich das erklären lässt, soll bis Ende des Jahres herausgefunden werden. Dann sollen auch erste Ergebnisse vorliegen.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

]]>
news-93337 Mon, 30 Mar 2020 09:00:00 +0200 Ausschreibung: Preise für Innovationen und Qualität in der Lehre https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93337/ Die Hochschulleitung schreibt auch in diesem Jahr Preise für Innovationen und Qualität in der Lehre aus. Alle Lehrenden werden ermutigt, sich an der Ausschreibung des „Lehrpreises für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ oder des „Förderpreises für Innovationen und Qualität in der Lehre“ zu beteiligen. Bewerbungen für das Jahr 2020 sind ab dem 30. März bis zu den jeweiligen Ausschlussfristen möglich. Die Hochschulleitung schreibt auch in diesem Jahr Preise für Innovationen und Qualität in der Lehre aus. Alle Lehrenden werden ermutigt, sich an der Ausschreibung des „Lehrpreises für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ oder des „Förderpreises für Innovationen und Qualität in der Lehre“ zu beteiligen. Bewerbungen für das Jahr 2020 sind ab dem 30. März bis zu den jeweiligen Ausschlussfristen möglich.  

„Lehrpreis des Präsidiums für den wissenschaftlichen Nachwuchs“

Das Präsidium schreibt erneut den „Lehrpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ aus. Ziel ist die Würdigung von Lehrkonzepten und -methoden mit herausragendem und beispielhaftem Charakter. Ebenso werden Leistungen in der Lehre durch den Preis gewürdigt, die in tradierten und bewährten Lehrformen erbracht werden und sich durch ihre herausragende Qualität auszeichnen. Der Preis soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich für eine gute Hochschullehre zu engagieren. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 EUR dotiert. Es können bis zu drei Preise vergeben werden.

Schriftliche Bewerbungen sind vom 30. März bis einschließlich 17. August (Ausschlussfrist) einzureichen.

Die genaue Zielgruppe, Intention und Verfahrenshinweise entnehmen Sie bitte den folgenden Informationen und weiterführenden Links: www.uni-paderborn.de/universitaet/bildungsinnovationen-hochschuldidaktik/lehrpreis

Ansprechpartner für weitere Informationen: Dr. Nerea Vöing, Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik

„Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre“

Mit dem „Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre“ rückt das Präsidium qualitativ hervorragende und besondere innovative Ansätze zur Verbesserung der Lehre an der Universität Paderborn ins Blickfeld. Gegenüber dem Lehrpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs, der bereits umgesetzte Lehrleistungen würdigt, dient der Förderpreis als Anschubfinanzierung zur Realisierung einer Idee oder Durchführung einer Pilotphase zur Verbesserung oder Innovation der Qualität in der Lehre, kann weiterhin auch für bestehende Konzepte verwandt werden, um diese weiterzuentwickeln und/ oder einen Transfer in andere Bereiche zu ermöglichen. Der Preis unterstützt das Engagement der Lehrenden für die Hochschullehre und macht die Qualität der Lehre an der Universität Paderborn sichtbar. Insgesamt werden bis zu fünf Förderpreise mit einem Preisgeldvolumen von insgesamt bis zu 150.000 EUR vergeben.

Bewerbungen sind vom 30. März bis einschließlich 2. Juni (24 Uhr) einzureichen.

Die genaue Zielgruppe, Intention und Verfahrenshinweise entnehmen Sie bitte den Informationen auf der Webseite des Förderpreises: www.uni-paderborn.de/zv/3-1/foerderpreis

Ansprechpartner für weitere Informationen: Lutz Heidemann, Dezernat 3.1

]]>
news-93381 Thu, 26 Mar 2020 13:13:37 +0100 Software-Engineering-Preis für ehemaligen Wissenschaftler der Universität Paderborn und des Fraunhofer IEM https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93381/ Wie können verheerende Fehler in der Programmierung wichtiger Software vermieden werden? Mit dieser Frage hat sich Dr. Johannes Späth während seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM beschäftigt. Wie können verheerende Fehler in der Programmierung wichtiger Software vermieden werden? Mit dieser Frage hat sich Dr. Johannes Späth während seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM beschäftigt. Das Ergebnis seiner Forschung, mit der er am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn promovierte, wird nun mit dem renommierten Ernst Denert Software-Engineering-Preis ausgezeichnet. Auch für den Transfer in die Praxis ist gesorgt: Zusammen mit dem Fraunhofer IEM und der Universität Paderborn plant der Wissenschaftler eine Ausgründung.

Kern der Forschung von Dr. Johannes Späth sind effiziente und präzise Algorithmen, die Softwareentwicklerinnen und Softwareentwicklern helfen, Fehler in ihrem Programmcode frühzeitig aufzudecken. Die Jury des mit 5.000 Euro dotierten Ernst Denert Software-Engineering-Preises hat Späth mit seiner Arbeit überzeugt. Er setzte sich unter sieben nominierten hochkarätigen Beiträgen aus ganz Deutschland durch.

Der Preis wird jährlich für einen herausragenden Beitrag zum Software-Engineering vom Fachbereich Softwaretechnik der Gesellschaft für Informatik (GI) in Kooperation mit der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) und der Österreichischen Computergesellschaft (OCG) vergeben. In diesem Jahr fand die Preisverleihung auf der Tagung Software Engineering (SE) in Innsbruck statt. „Der Ernst Denert Preis ist in der deutschsprachigen Softwaretechnik eine bekannte Marke. Die Auswahl ist sehr kompetitiv. Umso mehr freut es mich, dass mit Herrn Späths Arbeit bereits die dritte Promotion meiner Fachgruppe diese Auszeichnung gewinnen konnte,“ erläutert Prof. Eric Bodden (Direktor für Softwaretechnik und IT-Sicherheit am Fraunhofer IEM und Leiter des Lehrstuhls „Softwaretechnik“ am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn).

Geplante Ausgründung bringt Forschung in die Praxis

Wichtige Kriterien der Jury sind immer auch Anwendbarkeit und Praxisorientierung. Hier konnte die Arbeit von Späth besonders punkten, da sie die Basistechnologien für die effiziente und präzise statische Codeanalyse des Tools CogniCrypt liefert, das sicherheitsrelevante Schwachstellen im Programmcode innerhalb von Sekunden aufdeckt. Derzeit bereitet der ehemalige Mitarbeiter des Fraunhofer IEM zusammen mit zwei Wissenschaftlern der Universität Paderborn die Gründung des Unternehmens CodeShield vor. Ziel ist es, Unternehmen Werkzeuge für die sichere Softwareentwicklung zur Verfügung zu stellen. Sie können so nicht nur erkennen, ob sie verletzliche Komponenten einsetzen, sondern auch, ob diese so eingesetzt werden, dass die jeweilige Schwachstelle für das System relevant ist und daher ein Update eingespielt werden muss. Dies hilft Unternehmen, ihre Systeme besser zu sichern und signifikant Kosten zu sparen. „Die Praxistauglichkeit der exzellenten und nun preisgekrönten Forschungsergebnisse ist beeindruckend. Ich freue mich darauf, am IEM weitere anwendungsnahe Forschung darauf aufzubauen und künftig gemeinsam mit CodeShield in die Praxis zu bringen", sagt Dr. Matthias Meyer (Leiter der Abteilung Softwaretechnik und IT-Sicherheit am Fraunhofer IEM).

Weitere Informationen

IT-Sicherheit am Fraunhofer IEM: www.iem.fraunhofer.de/de/forschung/kernkompetenzen/it-security.html 

Zum Tool CogniCrypt: www.iem.fraunhofer.de/de/forschung/kernkompetenzen/it-security.html#werkzeuge

Zu CodeShield: www.codeshield.de

]]>
news-93367 Thu, 26 Mar 2020 11:00:00 +0100 Steuerliche Soforthilfe in der Corona-Krise: Wissenschaftler schlagen sofortigen Verlustrücktrag vor https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93367/ Die durch das Coronavirus entstandene Ausnahmesituation in Deutschland, Europa und vielen anderen Ländern bringt prosperierende Unternehmen und Selbstständige in akute Schwierigkeiten und gefährdet dadurch zahlreiche Arbeitsplätze. Das größte Problem ist die fehlende Liquidität, die durch Umsatzeinbruch bei gleichzeitig weiterlaufenden Zahlungsverpflichtungen wie Gehältern und Miete entsteht. Die durch das Coronavirus entstandene Ausnahmesituation in Deutschland, Europa und vielen anderen Ländern bringt prosperierende Unternehmen und Selbstständige in akute Schwierigkeiten und gefährdet dadurch zahlreiche Arbeitsplätze. Das größte Problem ist die fehlende Liquidität, die durch Umsatzeinbruch bei gleichzeitig weiterlaufenden Zahlungsverpflichtungen wie Gehältern und Miete entsteht.

Zahlreiche Stimmen fordern daher kurzfristige Finanzhilfen bei Liquiditätsengpässen von Unternehmen und Selbstständigen und zum Erhalt der Arbeitsplätze. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DFG-Sonderforschungsbereichs TRR 266 „Accounting for Transparency“ haben unterschiedliche steuerliche Ansatzpunkte zur Bereitstellung dieser Liquiditätshilfen analysiert. Sie sind der Ansicht, dass die bisher von der Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen in die richtige Richtung gehen. Darüber hinaus kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein sofortiger Verlustrücktrag wichtig ist, um betroffenen Unternehmen kurzfristig zusätzliche Liquidität zur Verfügung zu stellen.

Begründung

• Die Maßnahmen zur Herstellung der Liquidität müssen so kurzfristig und unbürokratisch erfolgen, dass eine Antragstellung mit Bedürftigkeitsprüfung im Einzelfall entfällt.

• Die Liquiditätsversorgung sollte dennoch unternehmensspezifisch ausgestaltet sein, das heißt eine pauschale Überweisung eines Betrages unabhängig von der Größe des Unternehmens ist nicht sinnvoll.

• Eine Orientierung am Gewinn des Vorjahres stellt kurzfristig und unbürokratisch eine unternehmensspezifische Hilfe sicher.

• Die vorgeschlagenen Maßnahmen stellen keine Steuersenkung dar, sondern sind eine zeitliche Verschiebung der Steuerbelastung, um unbürokratisch Soforthilfe zu leisten.

Zur Durchführung

Einkommensteuer/Körperschaftsteuer:

• Auf Basis des letzten verfügbaren Steuerbescheides sollte die aus diesem hervorgehende gezahlte Einkommensteuer beziehungsweise Körperschaftsteuer sofort auf formlosen Antrag des Steuerpflichtigen zurücküberwiesen werden.

• Diese Liquiditätsversorgung sollte unabhängig von der Größe der betroffenen Unternehmen erfolgen und wird nicht verzinst.

• Je nach gewünschter Liquiditätswirkung könnte auch über eine anteilige Auszahlung diskutiert werden. So könnten je nach geschätzter Dauer der wirtschaftlichen Probleme (drei, sechs, 12 Monate in 2020) 3/12, 6/12 oder die volle Steuer erstattet werden.

• Die Rücküberweisung entspricht einem Verlustrücktrag, bei dem ein aktuell entstehender Verlust sofort, während des laufenden Veranlagungszeitraums, mit Gewinnen des Vorjahres verrechnet wird. Dazu ist der Verlustrücktrag gemäß § 10d EStG zeitlich und betragsmäßig zu erhöhen. Analog zum jetzigen § 10d EStG sollte hierbei am vorjährigen Gesamtbetrag der Einkünfte angesetzt werden und nicht an der Steuerzahlung. Dadurch kann beispielsweise sichergestellt werden, dass ein sofortiger Verlustrücktrag nicht versagt wird, wenn durch im Vorjahr durchgeführte Verlustverrechnung die vorjährige Steuerzahlung Null betragen kann. Eine Erweiterung dieses sofortigen Rücktragszeitraums von einem Jahr (Vorjahr) auf das davorliegende Jahr wäre denkbar.

Ähnliche Vorschläge werden bereits von Bundestagsabgeordneten diskutiert; mit ihrer Forderung unterstützen die Wissenschaftler nachdrücklich diese Ideen, z. B. der negativen Gewinnsteuer.

Gewerbesteuer:

• Zumindest anteilig sollte eine Rückzahlung an den Steuerpflichtigen auch für die Gewerbesteuer gelten, die Kapitalgesellschaften durchschnittlich in der gleichen Höhe wie die Körperschaftsteuer belastet, aber auch Personengesellschaften trotz pauschalierter Gewerbesteueranrechnung zum Teil belastet. Die Gewerbesteuer kennt jedoch keinen Verlustrücktrag. Technisch entspräche dies daher einer Vorauszahlung auf eine zukünftig erfolgende Verlustverrechnung.

Umsetzung

• Die gesetzliche Grundlage muss noch in dieser Sitzungswoche im Bundestag (letzte Märzwoche) geschaffen werden.

• Die Steuerauszahlungen müssen unbürokratisch, ohne Antragsformulare und innerhalb von wenigen Tagen ausgezahlt werden. Eine formlose Meldung über die fehlende Möglichkeit, die Geschäftstätigkeit auszuüben, oder den grob geschätzten Umsatzeinbruch genügen.

• Die Steuerauszahlungen durch den sofortigen Verlustrücktrag sind zeitlich befristet einzuführen.

Direkthilfen in nicht abgedeckten Fällen

• Es gibt betroffene Unternehmen und Selbstständige, die durch diesen Vorschlag nicht hinreichend versorgt werden, bei denen aber eine weitergehende Liquiditätshilfe anzustreben wäre. Beispiele sind Unternehmen, die Arbeitsplätze geschaffen haben, aber (noch) nicht profitabel sind. Diese Hilfe sollte besser außerhalb des Steuersystems durch Direkthilfe, z. B. in Abhängigkeit von der Sozialversicherungsbeitragshöhe, erfolgen.

Über den Sonderforschungsbereich TRR 266 Accounting for Transparency“

Der Sonderforschungsbereich „TRR 266 Accounting for Transparency“ startete im Juli 2019 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für zunächst vier Jahre gefördert. Er ist der erste SFB mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt. Am SFB sind rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von acht Hochschulen beteiligt: Universität Paderborn (Sprecherhochschule), Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Mannheim, Ludwig-Maximilians-Universität München, European School of Management and Technology Berlin, Frankfurt School of Finance & Management, Goethe-Universität Frankfurt am Main, und WHU - Otto Beisheim School of Management. Die Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie Rechnungswesen und Besteuerung die Transparenz von Unternehmen beeinflussen und wie sich Regulierungen des Rechnungswesens und der Besteuerung sowie Unternehmenstransparenz auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken. Das Fördervolumen des SFBs beträgt rund 12 Millionen Euro.

Team innerhalb des TRR 266:   

Prof. Dr. Joachim Gassen,

Prof. Dr. Martin Jacob,

Prof. Dr. Ralf Maiterth,

Prof. Dr. Jens Müller,

Jun-Prof. Dr. Katharina Nicolay,

Jun.-Prof. Dr. Regina Ortmann,  

Prof. Dr. Deborah Schanz,

Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane,  

Prof. Dr. Johannes Voget

Weitere Informationen zum SFB: www.accounting-for-transparency.de

]]>
news-93373 Thu, 26 Mar 2020 10:40:00 +0100 Bezirksregierung übergibt Förderbescheide für digitales Modellprojekt des Kreises und der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93373/ Komplizierte Konstruktionspläne werden per Knopfdruck vom Computer auf die Fertigungsmaschine übertragen. Roboter transportieren Fertigungsteile von einer Maschine zur nächsten und standardisierte Software-Schnittstellen lassen Maschinen unterschiedlicher Hersteller miteinander „sprechen“: Industrie 4.0 gilt als neue digitale und vollautomatisierte Wunderwelt. Digitaler Fortschritt in Betrieben soll gefördert werden

Komplizierte Konstruktionspläne werden per Knopfdruck vom Computer auf die Fertigungsmaschine übertragen. Roboter transportieren Fertigungsteile von einer Maschine zur nächsten und standardisierte Software-Schnittstellen lassen Maschinen unterschiedlicher Hersteller miteinander „sprechen“: Industrie 4.0 gilt als neue digitale und vollautomatisierte Wunderwelt. Aber was ist mit den Betrieben, die ihren Maschinenpark und ihre Mitarbeiterschaft fit machen müssen? Die Antwort hierauf soll die innovative Idee des Maschinenbaulernbetriebs liefern, die zukünftig im Paderborner Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Anwendung finden und umfangreich gefördert wird.

Zum Projektstart übergab die Bezirksregierung Detmold nun zwei Bescheide über eine Förderung von insgesamt 535.253 Euro an den Kreis Paderborn. Die technische Ausstattung des Maschinenbaulernbetriebs wird mit 444.450 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert, während die Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Paderborn 90.803 Euro aus der Förderung der Digitalen Modellregionen durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen beträgt. Zusätzlich investiert der Kreis Paderborn weitere 467.150 Euro in das Gesamtprojekt.

„Als digitale Modellregion sehen wir es auch als unsere Aufgabe, den digitalen Fortschritt in die Betriebe zu bringen und ihnen somit zu helfen, stark und wettbewerbsfähig zu bleiben“, bekräftigt Landrat Manfred Müller. Aus diesem Grund wird das technische Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Paderborn zu einem vollautomatisierten Maschinenbaulernbetrieb ausgebaut. Mit Hilfe der Förderung wird unter anderem eine elf Jahre alte CNC-Fräsmaschine, die zum Beispiel zur Bildung der Industrie-, Zerspanungs- und Werkzeugmechaniker oder Maschinenbautechniker in spe genutzt wird, für den Fünf-Achs-Betrieb samt Simulationssoftware aufgerüstet. Außerdem wird das Berufskolleg eine neue CNC-Drehfräsmaschine, die dem neusten Stand der Technik entspricht, anschaffen. „Genau mit diesem Mix aus alt und neu, von verschiedenen Herstellern und durch eigene Bauelemente und Schnittstellenprogrammierungen ergänzt, entspricht unser Maschinenbaulernbetrieb dem, was unsere Lernenden auch in den Betrieben vorfinden“, erklärt Schulleiterin Alexandra Hubenthal.

„Industrie 4.0 auf dem neuesten Stand der Technik“

Allein eine neue CNC-Drehmaschine, wie sie auch das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg bekommt, kostet rund 380.000 Euro. „Das ist eine Investitionssumme, die sich jeder Betrieb mit 20 oder 30 Beschäftigten gut überlegen muss“, so Hubenthal. Die realitätsnahe Bildung sei ein Herausstellungsmerkmal des Maschinenbaulernbetriebes am Richard-Weizsäcker-Berufskolleg. Dadurch bilde es Facharbeiter, Gymnasiasten und Fachhochschulreifeabsolvent aus, wie der regionale Markt sie braucht. Gleichzeitig profitieren die Betriebe aber auch durch das Wissen, dass die BK-Absolventen mitbringen. „Die Schülerinnen und Schüler lernen hier Industrie 4.0 auf dem neuesten Stand der Technik. Mit diesem Wissen gehen sie in die Betriebe und werden dort Impulsgeber für die Digitalisierung“, betont Landrat Müller.

Bedarfsgerechte Aufrüstung

Der Maschinenbaulernbetrieb am Berufskolleg ist ein Projekt der Digitalen Modellregion des Kreises und der Stadt Paderborn sowie der Städte Delbrück und Bielefeld. Es wird bei der Umsetzung eng von der Universität Paderborn im Software Innovation Campus Paderborn (SICP) begleitet. Die Wissenschaftler*innen unterstützen die Lehrkräfte des Berufskollegs bei der Weiterentwicklung der didaktischen Konzepte und Evaluieren den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. „Eine wichtige Besonderheit des automatisierten Maschinenbaulernbetriebs 4.0 ist, so wie er hier realisiert wird, dass nicht ein komplett neuer Maschinenpark angeschafft wird, sondern vorhandene Maschinen bedarfsgerecht aufgerüstet, teilweise durch neue Maschinen ergänzt und um digitale Lösungen, zum Beispiel CAD-Entwurfswerkzeuge und Simulatoren, ergänzt werden", betont Dr. Stefan Sauer, Geschäftsführer im SICP, ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Vorhabens. „Der notwendige Retrofit der vorhandenen Maschinen für die Digitalisierung, die Heterogenität der Anlagen und die notwendige Umstellung auf standardisierte Protokolle wie OPC-UA spiegeln dabei realistisch die Situation gerade in kleineren und mittelgroßen Betrieben der Region wider, für die das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg vorrangig ausbildet. Somit werden die Schülerinnen und Schüler besonders gut für die betrieblichen Herausforderungen in der Praxis vorbereitet", ergänzt Sauer.

Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die aus dem Modellprojekt gewonnen Erkenntnisse NRW-weit auf weitere Berufskollegs und allgemeinbildende Schulen zu übertragen. Außerdem wird über die Universität eine Kooperation mit dem coolMINT-Schülerlabor der Universität Paderborn und dem Heinz Nixdorf MuseumsForum angestrebt, damit Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I als Ferienaktion oder Klassenbesuch im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ihr Interesse für technische Fächer entdecken und vertiefen können.

]]>
news-93363 Thu, 26 Mar 2020 09:42:00 +0100 smartmarket² kann in der Krise zusammenführen – Aus der Erlebnis-App wird ein Service-Baustein https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93363/ Die aktuelle Situation ist von einer großen Dynamik geprägt. Davon sind in nie dagewesenem Ausmaß Einzelhändler, die Gastronomie und weitere Bereiche betroffen. Auch in Paderborn gibt es weitreichende Einschränkungen und die Herausforderung besteht darin, den Kunden mitzuteilen, welche Leistungen momentan auf welchem Weg angeboten werden. Die aktuelle Situation ist von einer großen Dynamik geprägt. Davon sind in nie dagewesenem Ausmaß Einzelhändler, die Gastronomie und weitere Bereiche betroffen. Auch in Paderborn gibt es weitreichende Einschränkungen und die Herausforderung besteht darin, den Kunden mitzuteilen, welche Leistungen momentan auf welchem Weg angeboten werden.

Vor rund zwei Jahren wurde die App smartmarket² in der Stadt vorgestellt. Diese Service-Applikation kann in der Corona-Krise Anbieter und Kunden auf einfache Weise zusammenführen. Ursprünglich war die Lösung als Erlebnis-App projektiert; aktuell wird sie zu einem möglichen Service-Baustein für lokale Unternehmen.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts smartmarket² haben Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Beverungen von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gemeinsam mit ihren Projektpartnern smartmarket² entwickelt. Eng eingebunden in das Projekt sind die Werbegemeinschaft Paderborn und das Citymanagement.

Die Partner haben sich jetzt zunächst mit einer Information an die Mitglieder der Werbegemeinschaft gewandt und für die Nutzung der für alle Seiten kostenlosen App geworben.

Die smartmarket²-App ermöglicht es Bürger*innen, sich über aktuelle Aktionen in der Innenstadt zu informieren. „Gerade in der aktuellen Situation können lokale, stationäre Händler mit ihren Kunden in Kontakt bleiben und diese einfach und zielgerichtet über ihr derzeitiges Angebot informieren“, ist sich Ingo Berendes, smartmarket²-Projektmitarbeiter, sicher. Dies könnten neben veränderten Öffnungszeiten auch das Angebot eines Lieferdienstes oder der Verweis auf einen Online-Shop sein. Auch die Verlegung von Veranstaltungen auf digitale Kanäle könne auf diesem Weg mitgeteilt werden.

„Die App ist technisch bewährt und seit über einem Jahr in Paderborn etabliert“, sagt Prof. Dr. Daniel Beverungen. „Die Bedienung ist auf beiden Seiten – Anbieter und Kunde – sehr einfach. Das ist eine Grundvoraussetzung für die Akzeptanz.“

Uwe Seibel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Paderborn, hofft darauf, dass die Zahl der Nutzenden nun weiter ansteigt: „Je mehr Unternehmen mitmachen, desto höher ist der Nutzen für die Bevölkerung.“

Citymanager Heiko Appelbaum macht deutlich, dass schon kleine Informationen eine große Hilfe sein können: „Wer seinen Kunden einen Lieferdienst anbietet und das bisher nicht getan hat, kann die Information über die App in kurzer Zeit verbreiten. Damit ist sie eine gute Ergänzung etwa zu den lokalen Medien und den sozialen Netzwerken, die in Krisenzeiten ebenso eine große Rolle spielen.“

Die App steht der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und kann für iOS- und Android-Geräte im jeweiligen Appstore heruntergeladen werden.

]]>
news-93375 Thu, 26 Mar 2020 07:51:00 +0100 Internationales Forschungsprojekt "ApresSF" gestartet https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93375/ Genauer messen mit Quantendetektoren Genauer messen mit Quantendetektoren

Präzise Zeit- und Frequenzmessungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie kommen bei Materialüberprüfungen, bei der Detektion von Gaslecks oder bei der lichtbasierten Entfernungsmessung zum Einsatz. Bei Letzterer wird ein Lichtpuls in Richtung eines Objekts geschickt und die Zeit gemessen, die das zurückgestreute Licht braucht, um den Messapparat zu erreichen. Aus dieser Zeit und der bekannten Lichtgeschwindigkeit kann dann die Entfernung des Objekts errechnet werden. Allerdings ist die Auflösung dieser Messungen – also ihre Genauigkeit – begrenzt. Sind die Entfernungen zu gering, können sie nicht mehr ermittelt werden. Forscher*innen der Universität Paderborn um die Physikerin Prof. Dr. Christine Silberhorn ist es kürzlich gelungen, diese Auflösungsbegrenzung zu umgehen, indem sie Methoden der Quantenphysik eingesetzt haben. Bei einem internationalen Forschungsprojekt, das am 1. März gestartet ist, sollen die Ergebnisse jetzt mit Partner*innen aus Frankreich, Polen, Spanien und der Tschechischen Republik bis zur Anwendungsreife weiterentwickelt werden.

„ApresSF“ (Application-ready superresolution in space and frequency), das im Rahmen der QuantERA-Initiative der EU gefördert wird, hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 234.000 Euro unterstützt. An der Universität Paderborn, bei der auch die Leitung der deutschen Projektarbeit liegt, werden dabei neue Methoden zur immer präziseren Bestimmung von spektralen und zeitlichen Abständen entwickelt. Neue quanteninformationstheoretische Ansätze sollen für die Realisierung von Messungen mit Auflösungen jenseits der klassischen Grenzen erforscht werden. Dazu werden u. a. neue Wellenleiterbauteile entwickelt. Die Ansätze arbeiten am fundamentalen Quantenlimit. Besonderes Augenmerk wird auf eine möglichst einfache Umsetzung gelegt, damit die Experimente als Grundlage für eine spätere Technologieentwicklung geeignet sind.

„Unser Ziel ist es, Auflösungen zu realisieren, die unsere Messgeräte für echte Anwendungen relevant machen. Dabei wollen wir spektral Auflösungen im Megahertz-Bereich erreichen, die es erlauben, verschiedene Moleküle zu identifizieren. Das ist zum Beispiel bei der Gasdetektion interessant. Parallel dazu wollen wir Zeitauflösungen von wenigen Femtosekunden, also wenigen Billiardstel einer Sekunde realisieren. Mit solchen Auflösungen könnte man Abstände bis auf wenige Mikrometer genau bestimmen“, sagt Dr. Benjamin Brecht, ein für Paderborn federführend an ApresSF beteiligter Wissenschaftler. 

Die Ergebnisse des Projekts sollen die Grundlagen für neue Messapparate legen, die das gesamte Potential der Quantenmechanik ausschöpfen. Damit sind sie vielversprechende Kandidaten für Quantentechnologien, die im Alltag Einzug halten können.

Weitere Informationen: 
https://www.quantentechnologien.de/forschung/foerderung/quantera-call-2019/apressf.html

Dr. Benjamin Brecht; Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

]]>
news-93371 Tue, 24 Mar 2020 12:22:59 +0100 Weierstraß-Vorlesung wird verschoben https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93371/ Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und der aktuellen Empfehlungen des Kreises und Landes wird die für den 24. April geplante Weierstraß-Vorlesung 2020 verschoben. Die Veranstalter bitten dafür um Verständnis und teilen mit: „Wir werden zu gegebener Zeit auf den üblichen Kanälen über einen Nachholtermin informieren und würden uns über Ihr weiteres Interesse und Ihre Teilnahme an der Veranstaltung sehr freuen." Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und der aktuellen Empfehlungen des Kreises und Landes wird die für den 24. April geplante Weierstraß-Vorlesung 2020 verschoben. Die Veranstalter bitten dafür um Verständnis und teilen mit: „Wir werden zu gegebener Zeit auf den üblichen Kanälen über einen Nachholtermin informieren und würden uns über Ihr weiteres Interesse und Ihre Teilnahme an der Veranstaltung sehr freuen."

]]>
news-93351 Fri, 20 Mar 2020 10:23:41 +0100 Tag der Lehre 2020 abgesagt https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93351/ Aufgrund der momentan unklaren Lage, ausgelöst durch die Ausbreitung des Coronavirus, muss der für den 12. Mai geplante Tag der Lehre 2020 leider ersatzlos abgesagt werden. Bereits getätigte Einreichungen können selbstverständlich für den Tag der Lehre 2021 erneut eingereicht werden. Aufgrund der momentan unklaren Lage, ausgelöst durch die Ausbreitung des Coronavirus, muss der für den 12. Mai geplante Tag der Lehre 2020 leider ersatzlos abgesagt werden. Bereits getätigte Einreichungen können selbstverständlich für den Tag der Lehre 2021 erneut eingereicht werden.

Fragen beantwortet gerne Dr. Nerea Vöing: nerea.voeing@upb.de, 05251-60 3332

]]>
news-93339 Tue, 17 Mar 2020 12:14:38 +0100 Jetzt um ein Deutschlandstipendium in OWL bewerben https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93339/ Ab sofort bis zum 5. Mai können sich Studierende und Studieninteressierte für ein Deutschlandstipendium der Stiftung Studienfonds OWL bewerben. Dabei kommt es nicht allein auf die Noten an. Stiftung Studienfonds OWL fördert Studierende mit 3.600 Euro pro Jahr

Ab sofort bis zum 5. Mai können sich Studierende und Studieninteressierte für ein Deutschlandstipendium der Stiftung Studienfonds OWL bewerben. Dabei kommt es nicht allein auf die Noten an. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber im kommenden Wintersemester 2020/21 an der Universität Paderborn, der Universität Bielefeld, der Fachhochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe oder der Hochschule für Musik Detmold studieren. Sowohl Studierende als auch Studieninteressierte können sich bewerben. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten werden die Schul- und Studienleistungen sowie ehrenamtliches Engagement und besonders herausfordernde persönliche Umstände berücksichtigt. Alle Informationen zum Bewerbungsprozess und das Online-Bewerbungsformular stehen unter www.studienfonds-owl.de/stipendien/deutschlandstipendium zur Verfügung.

„Bei uns werden auch Hürdenläuferinnen und Hürdenläufer gefördert“, erklärt Projektkoordinator Fabian Klipsch, „denn nicht nur die Schul- und Studienleistungen sind für unsere Auswahl relevant, sondern auch besondere biografische Hürden oder Besonderheiten werden mit in die Bewertung einbezogen. Dies kann die Betreuung kleiner Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger sein oder ein vielleicht nicht ganz geradliniger Lebensweg“. Die Bewerbung erfolgt in sechs Schritten online. „Der Aufwand einer Bewerbung ist weniger hoch, als viele vielleicht annehmen“, motiviert Klipsch potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten, und ergänzt: „Wer engagiert ist, gerne auch im sozialen oder gesellschaftlichen Bereich, den Blick über den Tellerrand riskiert und natürlich auch, wer herausragende Leistungen aufweisen kann, sollte sich auf jeden Fall um ein Stipendium bewerben.“

Die Stipendien werden im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms vergeben und belaufen sich auf 3.600 Euro im Jahr. Das Stipendium wird einkommensunabhängig und auch unabhängig von BAföG gezahlt; das Geld steht zur freien Verfügung und muss nicht zurückgezahlt werden. Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1.800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderer des Studienfonds OWL finanziert. Zu diesen Förderern zählen Unternehmen, Stiftungen, Vereine sowie Privatpersonen aus der Region OWL. Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Studienfonds OWL ein umfangreiches ideelles Förderprogramm in Kooperation mit seinen Förderern: Im Rahmen von Unternehmensbesuchen, Besichtigungen kultureller Einrichtungen wie Theater und Museen, Ausflügen in Kletterparks oder zum Geocaching, aber auch in Form von zahlreichen Workshops zur persönlichen Entwicklung haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten mehrmals im Monat die Gelegenheit, am Programm der Stiftung teilzunehmen.

Bereits 2.200 junge Menschen per Stipendium gefördert

Aktuell werden an den fünf regionalen Hochschulen rund 450 Studierende mit einem Stipendium der Stiftung Studienfonds OWL unterstützt. Neben den Deutschlandstipendien werden in einem anderen Bewerbungsverfahren auch Sozialstipendien vergeben. Die betreffende Bewerbungsphase findet im August 2020 statt. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat der Studienfonds OWL gemeinsam mit über 250 Förderern bereits über 2.200 Studierende mit einem Stipendium gefördert.

Bundespräsident würdigte Arbeit der Stiftung

Im Oktober 2019 war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gast bei der Stiftung Studienfonds OWL, um sich über die Arbeit zu informieren und gezielte Gespräche mit beteiligten Akteurinnen und Akteuren zu führen. Eingeladen waren sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Förderer der Stiftung sowohl Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumni, die sich in besonderer Weise gesellschaftlich, sozial oder familiär engagieren.

Kontakte knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennenlernen

Das Stipendium verhilft den Studierenden auch zu neuen Kontakten. „Unsere Förderung ist ideal dafür geeignet, dass sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten fachübergreifend austauschen und sich untereinander vernetzen,“ so Katja Urhahne, Geschäftsführerin der Stiftung, und ergänzt: „Darüber hinaus haben alle durch uns geförderten jungen Menschen die Möglichkeit, frühzeitig Kontakt zu ihren Förderern zu knüpfen. Diese stehen ihnen nicht nur mit der eigenen Lebenserfahrung zur Seite, sondern bieten den Studierenden auch attraktive Berufsperspektiven im und nach dem Studium.“

Die Geschäftsstelle der Stiftung Studienfonds OWL wirbt in der Region für mehr Unterstützerinnen und Unterstützer bei der Finanzierung von Stipendien. Ziel ist es, bis zum Beginn des neuen Förderjahres möglichst viele neue Stipendien zu ermöglichen. Der Bund stellt den fünf am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen Geld für 900 Stipendien zur Verfügung, d. h. mehr als die Hälfte der Mittel kann bislang mangels privater Spender nicht abgerufen werden. Dies soll sich ändern. Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Privatpersonen – jeder kann sich beteiligen und Förderer werden und dazu beitragen, leistungsstarke und engagierte junge Menschen zu unterstützen.

Fragen beantwortet gerne Fabian Klipsch in der Studienfonds-Geschäftsstelle: 05251-605234

]]>
news-93283 Tue, 17 Mar 2020 09:38:00 +0100 -- Abgesagt -- Von Zauberern, Robotern und Fabelwesen: Osterferien-Betreuung für Kinder von Studierenden und Beschäftigten https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93283/ Vom 14. bis 17. April bietet die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Paderborn wieder eine Ferienfreizeit für Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität an. Interessierte können sich vom 16. März bis zum 7. April im Sekretariat des Gleichstellungsbüros im Raum E2.106 anmelden. --- Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus können die Kinderferienfreizeiten in den Osterferien leider nicht stattfinden. --- 

Vom 14. bis 17. April bietet die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Paderborn wieder eine Ferienfreizeit für Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität an. Interessierte können sich vom 16. März bis zum 7. April im Sekretariat des Gleichstellungsbüros im Raum E2.106 anmelden. Der Anmeldebogen ist ab dem 13. März hier downloadbar.

Ganztagsangebot „Das Zauberbuch von Thereskoop“ vom 14. bis 17. April

Kursbeschreibung: Tauche mit uns ein in die Welt der Magie und der Zaubersprüche. Versuche Dich an eigenen Sprüchen und Deinem Zauberstab. Welches Abenteuer steht bevor? Finde es mit uns heraus!

Kursleiter: Dirk Tegetmeyer
Uhrzeit: 8.30 bis 16 Uhr
Ort: Universität Paderborn/Haxtergrund
Kurs für Kinder im Alter von: 6 bis 12 Jahren
Elternbeitrag: 40 Euro

Halbtagsangebot I „SpheroBolt – Die spannendste Kugel der Welt“ vom 14 bis 15. April

Kursbeschreibung: Im Kurs lernst Du die Steuerung und einfache Programmierung von Robotern kennen und wendest diese Kenntnisse in einem Parcours an. In der Ausstellung des Heinz Nixdorf MuseumsForums findest Du heraus, wofür 3D-Druck in der Zukunft eingesetzt werden kann. Anschließend hast Du die Möglichkeit, mit dem Konstruktionsprogramm „TinkerCAD“ eigene Ideen zu konstruieren oder mit einem 3D-Stift selbst kreativ zu werden. Abgeschlossen werden die Tage mit einem Wettbewerb, bei dem Du versuchst, eine stabilste Brücke herzustellen – vielleicht ist sie sogar für den SpheroBolt geeignet.

Kursleiter: Edmond Thevapalan
Uhrzeit: 8.30 bis 14 Uhr
Ort: Heinz Nixdorf MuseumsForums
Kurs für Kinder im Alter von: 8 bis 12 Jahren
Elternbeitrag: 10 Euro

Halbtagsangebot II „Kunstworkshop für Neugierige“ vom 16. bis 17. April

Kursbeschreibung: Kennst Du Bilder, aus denen etwas herauskommt, z. B. eine gemalte Burg und eine fliegende Fledermaus? So etwas erschaffen wir im Kurs am ersten Tag (Pop up Bilder) – experimentell, phantasievoll und fröhlich. Mittags mahlen wir mit einer Steinmühle selbst Mehl aus Dinkelkörnern und mit frisch gelegten Eiern aus dem Hühnerstall gibt es Crêpes aus der Eisenpfanne. Am zweiten Tag (Bildhauen von Fabelwesen) erlernst Du die Grundtechniken des Bildhauens. Wir werkeln Fantasiewesen aus Porenbetonstein, Hammer, Meißel und Raspel. Mit Farbe und bunten Steinchen vollenden wir das Werk. Freu Dich auf zwei Frühlingstage im naturnahem Ambiente eines Ateliers.

Kursleiterin: Barbara Leiße
Uhrzeit: 8.30 bis 14 Uhr
Ort: Atelier Barbara Leiße (Im Lohfeld 75, Paderborn)
Kurs für Kinder im Alter von: 6 bis 12 Jahren
Elternbeitrag: 10 Euro

]]>
news-93327 Tue, 17 Mar 2020 09:02:34 +0100 Intelligente Umformprozesse https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93327/ Neues Verfahren für hochoptimierte, fälschungssichere Stahlbauteile Neues Verfahren für hochoptimierte, fälschungssichere Stahlbauteile

Die Universität Paderborn, die Technische Universität Dortmund und das Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM arbeiten seit Februar in einem neuen Forschungsprojekt daran, durch Umformprozesse nicht nur die äußere Form von Stahl zu verändern, sondern auch gezielt die Eigenschaften anzupassen. Dieses Verfahren ermöglicht künftig eine effizientere, ressourcenschonende Herstellung optimierter, fälschungssicherer Stahlbauteile. Das Projekt „Eigenschaftsbasierte Regelung von Verfestigungs- und Phasenumwandlungsprozessen beim Drücken und Drückwalzen metastabiler Austenite“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit circa 450.000 Euro für zunächst zwei Jahre gefördert und gehört zum Schwerpunktprogramm „Eigenschaftsgeregelte Umformprozesse“ der DFG. Sie fördert hier insgesamt 11 Forschungsverbünde, mit dem Ziel, die wissenschaftlichen Grundlagen der prozessintegrierten Eigenschaftsregelung von Umformprozessen zu erforschen und neue Ansätze der Eigenschaftsregelung zu erproben und zu validieren.

Ob Haushalt, Infrastruktur oder Industrie: Stahl ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Moderne Stahlwerkstoffe ermöglichen erst in Verbindung mit fortschrittlichen Fertigungstechnologien die Herstellung von vielen Hochleistungsprodukten. Ein typisches Beispiel ist der Einsatz des Drückwalzens für die Herstellung von Bauteilen aus Edelstählen für Zentrifugen- oder Strahltriebwerke. Kommt hier ein spezieller Stahl, ein sogenannter metastabiler austenitischer Stahl, zum Einsatz, lässt sich nicht nur gezielt die äußere Form, sondern auch die Eigenschaft des Metalls durch Phasenumwandlung beeinflussen.

Die Wissenschaftler der Universität Paderborn, der Technischen Universität Dortmund und des Fraunhofer IEM arbeiten an einem intelligenten Drückwalzprozess, mit dem Hersteller gezielt die Eigenschaften ihrer künftigen Bauteile sehr fein ortsaufgelöst einstellen und dadurch wertvolle Zusatzfunktionen integrieren können. Dies kann z. B. für die Überwachung von Bauteilzuständen und Prozessen oder einer eindeutigen und manipulationssicheren Kennzeichnung von Bauteilen genutzt werden.

Vorteile für den Herstellungsprozess

• Ressourcenschonend: Umformprozesse fertigen Teile ohne den Abtrag wertvollen Materials, wie dies z. B. beim Fräsen geschieht. Weiterhin ermöglicht es der intelligente oder geregelte Drückwalzprozess, sehr definiert und reproduzierbar auf physikalische beziehungsweise mechanische Eigenschaften wie z. B. die Festigkeit oder Härte des Stahls Einfluss zu nehmen. Neben einer deutlichen Verbesserung der Funktionalität können Hersteller Material einsparen bzw. gezielter einsetzen.

• Kostengünstig: Eine vergleichbare Funktionalität ist bisher – wenn überhaupt – durch aufwendige und teure Nacharbeit beziehungsweise den Einsatz zusätzlicher Bauteile möglich. Die Fertigung innerhalb eines Regelkreises ermöglicht es auch, die Bauteilqualität zu verbessern und Ausschuss zu reduzieren.

Vorteile für das fertige Stahlbauteil 

• Intelligente, fälschungssichere Stahlbauteile: Das intelligente Drückwalzen erschließt spezielle physikalische Eigenschaften der metastabilen austenitischen Stähle für eine Vielzahl von Anwendungen. So kann beispielsweise ein magnetischer Barcode in das Stahlbauteil integriert werden. Dieser äußerlich unsichtbare, eindeutig identifizierbare Code ermöglicht es, fälschungssichere Produkte herzustellen.

Die Forschungspartner

Für das Vorhaben bündeln die Partner verschiedene Kompetenzen. Der Lehrstuhl für Umformende und Spanende Fertigungstechnik (LUF) der Universität Paderborn besitzt umfangreiche Erfahrungen im Hinblick auf die erfolgreiche Auslegung von Drückverfahren. Diese nutzt er für die Erarbeitung der verfahrensspezifischen Grundlagen, die rechnerische Beschreibung und die umformtechnische Bewertung des intelligenten Drückwalzens.

Das Fachgebiet Werkstoffprüftechnik (WPT) der Technischen Universität Dortmund bringt Expertise im Bereich der Charakterisierung der Mikrostrukturen und verformungsinduzierten Phasenumwandlungen sowie der Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen unter betriebsrelevanten Beanspruchungen im Sinne von Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit auf der Basis eines Prozess-Struktur-Eigenschaft-Schädigung-Verständnisses ein.

Der Forschungsbereich „Scientific Automation“ des Fraunhofer IEM aus Paderborn liefert Knowhow aus der Regelungstechnik und Industrieautomatisierung. Seine Aufgabe ist es auch, als Bindeglied zwischen Prozess- und Mess-/Werkstofftechnik zu arbeiten und den späteren intelligenten Drückwalzprozess zu modellieren, Sensorik und Aktorik einzubinden und auf einer Industriesteuerung zu realisieren.

Zum LUF der Universität Paderborn

Der Lehrstuhl für Umformende und Spanende Fertigungstechnik (LUF) arbeitet intensiv an einer Weiterentwicklung der Produktionstechnik und hier insbesondere der Umformtechnik. Dabei konzentrieren sich die Forschungstätigkeiten auf die Untersuchung und Auslegung von Prozessen, Werkzeugen und Maschinen zur flexiblen und effizienten Fertigung von Bauteilen aus Blechen und Profilen.

Zum WPT der Technischen Universität Dortmund

Das Fachgebiet Werkstoffprüftechnik (WPT) liefert mit modernen Mess- und Prüfverfahren sowie optimierten Analyse- und Auswertetechniken die Datenbasis für die Konstruktion und Fertigung sowie für die virtuelle Entwicklung betriebssicherer Hochleistungsprodukte für unterschiedlichste wirtschaftliche Branchen. Neben der beanspruchungsgerechten Qualifizierung der Werkstoffe und Optimierung industrieller Fertigungsprozesse gewinnen Maßnahmen des Structural Health Monitorings zur kontinuierlichen Überwachung der strukturellen Integrität hochbeanspruchter Bauteilsysteme genauso an Bedeutung wie Berechnungsansätze zur möglichst präzisen Bestimmung der Leistungsfähigkeit und (Rest-) Lebensdauer.

Zum Fraunhofer IEM

Das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM bietet am Standort Paderborn Expertise für intelligente Mechatronik im Kontext Industrie 4.0. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Maschinenbau, Softwaretechnik und Elektrotechnik arbeiten fachübergreifend zusammen und erforschen innovative Methoden und Werkzeuge für die Entwicklung von intelligenten Produkten, Produktionssystemen und Dienstleistungen.

Weitere Informationen zum DFG-Schwerpunktprogramm „Eigenschaftsgeregelte Umformprozesse“: www.spp2183.de

Weitere Informationen zum LUF der Universität Paderborn: https://mb.uni-paderborn.de/luf

Weitere Informationen zum WPT der Technischen Universität Dortmund: www.wpt-info.de

Weitere Informationen zum Fraunhofer IEM: www.iem.fraunhofer.de

]]>
news-93319 Fri, 13 Mar 2020 17:01:56 +0100 Start der Vorlesungszeit an der Universität Paderborn verschoben https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93319/ Schutz der Hochschulangehörigen hat oberste Priorität

Der Start der Vorlesungszeit an der Universität Paderborn wird verschoben. Statt am 6. April startet die Vorlesungszeit nach aktuellem Stand landesweit am 20. April. Mit dieser Maßnahme trägt die Universität ihren Teil dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Alle Lehrveranstaltungen und alle nicht notwendigen öffentlichen Veranstaltungen an der Universität sind bis auf Weiteres abgesagt.

Die Universität Paderborn ist in permanentem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Kreises Paderborn, dem Kreis, der Stadt und dem zuständigen Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Zum Schutz von Hochschulangehörigen, deren Angehörigen und von Gästen hat die Universität bereits Ende Februar Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, die laufend an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Über die Maßnahmen informiert die Universität auf einer Webseite: go.upb.de/CoronavirusInfos

]]>
news-93305 Thu, 12 Mar 2020 08:22:00 +0100 „Flugreisen sind trotz der Auswirkungen auf den Klimawandel auf einem Höchststand“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93305/ Interview mit Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies Interview mit Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies zum Weltverbrauchertag

Kassenbon-Pflicht, Nutri-Score, teurere Flugtickets: 2020 bringt für Konsument*innen viele Veränderungen mit sich. Kontroverse Diskussionen gab es bereits im Vorfeld. Zuletzt hat der Skandal um mit Listerien verunreinigte Wurst den Verbraucherschutz als Top-Thema in die Medien und die Politik katapultiert. Zum Weltverbrauchertag am 15. März beantwortet Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies, Expertin für Verbraucherforschung und -bildung an der Universität Paderborn, Fragen zu aktuellen Entwicklungen, Risiken und Herausforderungen durch das Internet.

Frau Schlegel-Matthies, welche Themen beschäftigen Verbraucher*innen aktuell besonders?

Schlegel-Matthies: Derzeit verunsichert vor allem das Coronavirus die Verbraucher*innen. Für viele ist unklar, wie sich das Virus z. B. auf geplante Urlaubsreisen auswirkt und welche Rechte Reisende haben. „Sind meine Stornierungen kostenlos möglich? Wann kann ich von der Reise zurücktreten? Bekomme ich mein Geld zurück, wenn mein Flug gestrichen wird?“ Diese und ähnliche Fragen stellen sich Verbraucher*innen aktuell besonders häufig.

Abgesehen davon spielt im Verbraucheralltag das Internet eine große Rolle: Cyberkriminalität, Abzocke mit Dating-Portalen im Netz, fehlende oder mangelhafte Beratung bei Telefon- und Internethotlines sind nur einige Problemfelder. Online warten mitunter viele Kostenfallen und Sicherheitslücken auf die Verbraucher*innen.

Was sind aktuelle Verbraucherthemen in der Politik?

Schlegel-Matthies: In der Politik geht es allgemein um Phänomene, die mit der zunehmenden Digitalisierung zu tun haben wie personalisierte Werbung, künstliche Intelligenz (KI) und automatisierte Entscheidungstechnologien (ADM). Ein konkretes gegenwärtiges Thema ist das sogenannte „Scoring“, bei dem z. B. der Staat das Verhalten von Menschen durch Überwachung bewertet, um es zu honorieren oder zu bestrafen, wie es in China der Fall ist. Hier stellt sich grundlegend die Frage nach dem Schutz der Persönlichkeitsrechte.

Auf EU-Ebene sind neue Strategien für die Verbraucher*innen geplant. So soll die Umsetzung des Europäischen Green Deals beginnen, um bis 2050 klimaneutral zu werden. Auch die Einführung von einheitlichen EU-weiten Ladegeräten für Handys und Tablets wird von der EU-Kommission vorbereitet.

Welche Veränderungen kommen 2020 auf die Verbraucher*innen zu?

Schlegel-Matthies: Seit Jahresbeginn gilt z. B. bundesweit für alle Einkäufe eine Kassenbon-Pflicht. Wichtig für Verbraucher*innen ist aber: Der Bon muss nicht mitgenommen werden. Außerdem hat die Bundesregierung Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen: Verbraucher*innen können in diesem Jahr mit einem Aufschlag bei Flugtickets rechnen, gleichzeitig aber auch mit billigeren Bahntickets, durch Senkung der Mehrwertsteuer. Auch die EEG-Umlage, mit der der Ausbau von erneuerbaren Energien finanziert wird, steigt. Eine weitere Neuerung ist der freiwillige Nutri-Score bei Lebensmitteln. Dieser soll Verbraucher*innen mit einem Ampelsystem auf der Verpackung über die Menge an Nährwerten des jeweiligen Produkts informieren. Darüber hinaus startet der Einbau intelligenter Stromzähler, es wird strengere Grenzwerte für 33 krebserregende Substanzen bei Textilien geben und ab Mai ist der Verkauf mentholhaltiger Zigaretten verboten. All das sind nur einige Änderungen, die in diesem Jahr auf die Verbraucher*innen zukommen.

Tausende Menschen gehen derzeit für den Klimaschutz auf die Straße. In Supermärkten finden sich immer mehr vegane Produkte: Sind wir heute kritischere Konsument*innen?

Schlegel-Matthies: Man könnte das glauben, zumal in Befragungen deutlich wird, dass die Verbraucher*innen um die Probleme wissen. Das alltägliche Handeln passt aber nicht zum Wissen. Flugreisen und SUV-Käufe sind trotz der Auswirkungen auf den Klimawandel auf einem Höchststand. Auch Fleisch wird nicht weniger gegessen. Allerdings sind insgesamt die Gruppen, die tatsächlich etwas bewirken wollen, größer geworden. Sie machen aber eben nicht den Mainstream aus.

Heute macht die Digitalisierung das Konsumieren einfach: online shoppen, Filme streamen, im Internet Kredite aufnehmen – Gibt es dadurch andere oder verstärkte Gefahren?

Schlegel-Matthies: Tatsächlich gibt es für Verbraucher*innen unzählige Beispiele für Risiken und Gefahren, mit denen sie durch das Internet konfrontiert werden. Bei personalisierter Werbung, individualisierten Preisen und Fakestores besteht die Gefahr, im Online-Handel leicht getäuscht und abgezockt zu werden. Probleme können aber auch durch den internationalen Handel entstehen, insbesondere bei unterschiedlichen rechtlichen Regelungen außerhalb der EU.

Ein weiteres großes Thema ist der Datenschutz im Internet, z. B. im „Smart Home“. Hier stellen sich u. a.  Fragen nach dem Speicherort der Daten und nach den Zugriffsrechten. Durch die Vernetzung von Informations- mit Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräten steigt die Gefahr von Angriffen durch Cyber-Kriminelle.

Auch soziale Netzwerke stehen im Fokus: Hass- und Mobbingaktivitäten sind dort leider keine Seltenheit. Zwar sind die sozialen Netzwerke verpflichtet, auf Beschwerden ihrer Nutzer*innen hin strafbare Inhalte zu sperren oder zu löschen, doch die Anonymität im Netz machen Hetze und strafbare Äußerungen auf diesen Plattformen einfach.

Hat sich demnach auch der Verbraucherschutz in Zeiten der Digitalisierung verändert?

Schlegel-Matthies: Ja. Es sind z. B. zunehmend internationale, grenzüberschreitende Regelungen notwendig, da durch die Digitalisierung heute aus allen Teilen der Welt Konsumgüter bezogen werden. Das hat u. a. Auswirkungen auf Regelungen zur Produkt- und Qualitätssicherheit, aber auch hinsichtlich sicherer Zahlungsmöglichkeiten, z. B. bei Onlineshops. In diesem Zusammenhang gewinnt auch der Datenschutz zunehmend an Bedeutung.

Grundsätzlich sollte ein ordnungspolitischer Rahmen für die Auswirkungen der Digitalisierung geschaffen werden – der auch durch technische Möglichkeiten flankiert werden muss. Denkbar wäre es, rechtliche Regelungen zu beschließen und z. B. eine „Ethik“ in Algorithmen einzubauen, die diese Regelungen dann auch berücksichtigt.

Sollten Verbraucher*innen also verstärkt geschützt werden, beispielsweise durch gesetzliche Regelungen, oder sollten sie eher eigenverantwortlich handeln?

Schlegel-Matthies: Verbraucher*innen können angesichts der wachsenden Komplexität nicht immer und überall eigenverantwortlich handeln. In vielen Bereichen sind ordnungspolitische Maßnahmen zwingend erforderlich. Man denke nur an den Skandal um Pferdefleisch in der Lasagne – so etwas können Verbraucher*innen gar nicht erkennen. Hier ist der Staat mit entsprechenden Lebensmittelkontrollen gefragt. Das gilt in vielen anderen Fällen ebenfalls. Verbraucher*innen können ihre Entscheidungen nicht immer selbstbestimmt und bestinformiert treffen. Jede Person ist in irgendeinem Bereich einmal ein/e „verletzliche/r Verbraucher*in“, d. h., dass er oder sie beispielsweise aufgrund mangelnder Mittel oder Bildung, ein/e schwächere/r und oftmals benachteiligte/r Marktteilnehmer*in ist.

Meinen Sie, dass Verbraucher*innen heutzutage ausreichend informiert sind und ihre Rechte kennen? Oder bedarf es verstärkter Bildung?

Schlegel-Matthies: Es bedarf unbedingt und verstärkt der Verbraucherbildung. An der Universität Paderborn bilden wir am Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit Lehrpersonen für die Verbraucherbildung aus. Leider ist Verbraucherbildung nicht in allen Schulformen verpflichtend angesiedelt. Für eine selbstbestimmte Lebensführung in der digitalisierten Welt ist diese allerdings dringend erforderlich. Nicht nur, um eigenverantwortlich handeln zu können, sondern auch, um zu wissen, an wen man sich bei Problemen wenden kann. Das fängt bei banalen Fragen wie der Reklamation von Konsumgütern an und endet noch lange nicht bei fehlenden Hinweisen auf Widerrufsfristen bei Onlineportalen. Auch das Wissen über nachhaltig erzeugte Produkte sollte gefördert werden, ebenso wie das Verständnis davon, welche Folgen die Lebensweise unserer Gesellschaft für die Umwelt, den Ressourcenverbrauch und die Mitmenschen hat – hier und in anderen Teilen der Welt.

Interview: Jennifer Strube, Stabsstelle Presse und Kommunikation

]]>
news-93307 Wed, 11 Mar 2020 13:42:41 +0100 Tag der IT-Sicherheit an der Universität Paderborn wird verschoben https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93307/ Der 15. Tag der IT-Sicherheit, der ursprünglich am 18. und 19. März an der Universität Paderborn sattfinden sollte, wird verschoben. Der 15. Tag der IT-Sicherheit, der ursprünglich am 18. und 19. März an der Universität Paderborn sattfinden sollte, wird verschoben. Damit reagieren die Veranstalter – Universität und SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn – auf aktuelle Empfehlungen des Kreises und des Bundes. Der Schutz der Gesundheit von Referent*innen, Mitarbeitenden und Gästen habe oberste Priorität, so die Veranstalter. Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

 

]]>
news-93291 Tue, 10 Mar 2020 10:27:00 +0100 IT-Sicherheit ohne Hürden https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93291/ Forschungsprojekt „KMU. Einfach Sicher.“ gestartet Forschungsprojekt „KMU. Einfach Sicher.“ gestartet

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland haben Bedarf, ihre IT-Sicherheit zu verbessern. Der Markt an Produkten ist groß, viele Informationsquellen zu fachlich und Schulungen sind kostspielig. Gefragt sind daher wirkungsvolle und leicht bedienbare Weiterbildungsangebote. An diesem Punkt setzt das Projekt „KMU. Einfach Sicher.“ an. Ende Februar startete es mit einer Kick-Off-Veranstaltung. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit einer Million Euro gefördert. Die Projektlaufzeit endet im Juni 2022.

Das interdisziplinäre Projektteam setzt sich aus Wissenschaftler*innen des SICP – Software Innovation Campus der Universität Paderborn, Expert*innen der Didaktik der Informatik, des Zentrums für Informations- und Medientechnologien (IMT), der Medienpädagogik und empirischen Medienforschung, des Technologienetzwerks InnoZent OWL e. V. und der coactum GmbH zusammen. Zu den assoziierten Transferpartnern zählen die Industrie- und Handelskammern Arnsberg und Ostwestfalen zu Bielefeld. Die Kick-Off Veranstaltung diente dazu, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, einen umfassenden Überblick über den aktuellen Projektstand und die anstehenden Arbeiten und Ziele des Projektes zu geben.

Mit geringem Aufwand zu besserer IT-Sicherheit

„In den Zeiten von Industrie 4.0 prägt die Informationstechnik zahlreiche betriebliche Prozesse, Tendenz steigend. Die Bedeutung von IT-Sicherheit wird daher immer wichtiger. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stehen hierbei vor besonderen Herausforderungen“, so Dr. Simon Oberthür, Projektleiter und Manager des Kompetenzbereichs Digital Security im SICP. Oft fehlt entsprechendes IT-Fachpersonal und damit einhergehendes innerbetriebliches Wissen. Gefragt sind daher kosteneffiziente und leicht bedienbare Lösungen im Bereich IT-Sicherheit wie unter anderem die WIK-Studie zur „Aktuellen Lage der IT-Sicherheit in KMU“ zeigt. „Ziel des Forschungsprojektes ist es, Verfahren und Maßnahmen zu entwickeln und zu integrieren, die es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen, mit geringem Aufwand ihre IT-Sicherheit signifikant zu verbessern“, erläutert Michael Kemkes, Geschäftsführer bei InnoZent OWL.

Weiterbildungsplattform fördert Nachhaltigkeit

Innerhalb des Vorhabens soll eine Weiterbildungsplattform für Unternehmen umgesetzt werden. Diese beinhaltet zum einen ein vereinfachtes Risikobewertungsverfahren, das unkompliziert und einfach den Bedarf und die Gefährdungsbereiche innerhalb der Unternehmen identifiziert. Zum anderen umfasst die Plattform individuelle und kostenfreie multimediale Bildungsangebote. Diese technische Umsetzung wird vom Projektpartner coactum GmbH übernommen. Das übergeordnete Ziel der Plattform ist, die IT-Sicherheit in KMUs nachhaltig zu verbessern. So sollen die Weiterbildungsangebote dazu dienen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die IT-Sicherheitsthemen spannend, arbeitsplatzrelevant und nachhaltig näher zu bringen. „Das Projekt erforscht dabei die Fragestellungen: Kann ein überschaubares Wissen über den Aufbau und die Struktur von Computersystemen hinreichend sein, um diese kompetent und selbstbewusst bedienen zu können? Wie vermittelt man dieses Wissen, sodass einerseits eine gesunde Basis für ein selbstbestimmtes Nutzen von Computersystemen entsteht und andererseits auf Dauer eine nachhaltige Bedienkompetenz von Computersystemen etabliert werden kann“, erläutert Prof. Dr. Carsten Schulte, Professor der Didaktik der Informatik an der Universität Paderborn. „Am Beispiel der Themen rund um die IT-Sicherheit nutzen wir die Chancen des Projektes „KMU. Einfach Sicher.“, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen“, so Schulte weiter.

Darüber hinaus wird durch das Forschungsprojekt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem eLearning-Einsatz in der beruflichen Bildung im Themenfeld IT-Sicherheit ermöglicht. „Dabei wird aus Sicht der Medienforschung untersucht, wie die Weiterbildungsplattform so gestaltet werden kann, dass sie Medienkompetenzen mit dem Ziel einer nachhaltigen Sicherheitskultur innerhalb des Unternehmens erweitert“, so Prof. Dr. Dorothee Meister, Professorin für Medienpädagogik und empirische Medienforschung an der Universität Paderborn. „Wichtig ist es, mit Hilfe von attraktiven Weiterbildungsangeboten die Lernmotivation zu erhöhen und Möglichkeiten zu bieten, über das gesamte Berufsleben hinweg Angebote der Medienbildung gerne wahrzunehmen", ergänzt Meister. Das Erkenntnisinteresse hinsichtlich des didaktischen Konzepts und dessen multimediale Umsetzung steht folglich im Vordergrund des Projektes. Dabei werden immer wieder Bezüge zu weiteren Projekten aus der IT-Sicherheit in der Wirtschaft hergestellt und die KMUs stets miteinbezogen. 

Die Projektergebnisse werden KMUs zukünftig über https://kmu-einfach-sicher.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

]]>
news-93287 Mon, 09 Mar 2020 16:37:17 +0100 „Job-Infotag“ am 28. März wird verschoben https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93287/ Der Job-Infotag für Schülerinnen und Schüler, der ursprünglich am 28. März an der Universität Paderborn sattfinden sollte, wird verschoben. Damit reagieren die Veranstalter – die vier Rotary-Clubs aus Paderborn, die Agentur für Arbeit und die Universität – auf aktuelle Empfehlungen des Kreises und des Bundes für Großveranstaltungen. Primäres Ziel sei es, Besucher*innen und Gäste zu schützen und keine unnötigen Risiken einzugehen. Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

 

 

]]>
news-93275 Mon, 09 Mar 2020 09:22:00 +0100 „Der Gesetzgeber sollte Kryptowährungen flächendeckend verbieten“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93275/ Prof. Dr. Eric Bodden zum Thema IT-Sicherheit Prof. Dr. Eric Bodden zum Thema IT-Sicherheit

Immer wieder werden Bürger und große Einrichtungen zum Ziel von Cyber-Kriminellen – so etwa Ende 2019 medienwirksam die Universität Gießen. Welche Schwachstellen werden hier genutzt und wie arbeitet Schadsoftware? Wodurch lassen sich die eigenen Systeme schützen? IT-Sicherheitsexperte Prof. Dr. Eric Bodden gibt Einblicke und Tipps, sagt, welche Maßnahmen er von der Politik erwartet, und erklärt, welchen Beitrag seine Forschung und der Paderborner „Tag der IT-Sicherheit“ leisten wollen.

Herr Bodden, Ende letzten Jahres wurde die Justus-Liebig-Universität Gießen Ziel eines Angriffs von Cyber-Kriminellen. Um Schlimmeres zu verhindern, wurden alle Uni-Server herunterfahren und die Hochschule war zeitweise komplett offline. So ließ sich vermeiden, dass die eingesetzten Schadprogramme „Emotet“ und „Ryuk“ ihre Wirkung entfalten und massenhaft Daten verschlüsseln konnten. In anderen Fällen waren Cyber-Angriffe bereits erfolgreich. Welche IT-Schwachstellen nutzen Kriminelle bei großen Einrichtungen derzeit?

Eric Bodden: Moderne Malware wird oft arbeitsteilig entwickelt und kommt als Baukasten daher. Es gibt dann viele Varianten, die verschiedenste Schwachstellen in unterschiedlichen Softwaresystemen ausnutzen. Die wohl bekannteste Schwachstelle, die Emotet ausnutzte, lag in Microsofts Implementierung des SMB-Protokolls. Der Server Message Block ist ein Netzprotokoll für beispielsweise Dateidienste in Rechnernetzen und erlaubt den Zugriff auf Dateien und Verzeichnisse, die sich auf einem anderen Computer befinden. Durch das SMB-Protokoll ließen sich viele Windows-Systeme ausnutzen. Die Schwachstelle wurde durch den vom US-Auslandsgemeindienst NSA entwickelten Exploit „EternalBlue“ bekannt. Der Exploit wurde der NSA gestohlen und 2017 publik gemacht. Zu diesem Zeitpunkt stand von Microsoft bereits ein Patch bereit, wurde aber offenbar auf einer großen Anzahl von Systemen nicht zeitnah eingespielt. So hatte Emotet dann leichtes Spiel.

Architektur einer Cyber-Attacke: Wie arbeitet Schadsoftware wie „Emotet“ und „Ryuk“?

Bodden: Aktuelle Schadsoftware ist relativ perfide. So liest Emotet beispielsweise auf infizierten Rechnern E-Mail-Postfächer aus, um dann den darin enthaltenen Kontakten zielgerichtete Mails zu schicken, die aussehen als kämen sie direkt von der Person, der der infizierte Account gehört. Diese Phishing-Mails enthalten dann z. B. Auszüge aus real versandten E-Mails. Das Ziel dieser Mails ist immer, die Empfänger dazu zu verleiten, auf bestimmte Anhänge oder Links zu klicken. Hierdurch wird die Schadsoftware dann auch beim Empfänger aktiv. Neuere Versionen von Schadsoftware nutzen gleich eine ganze Reihe von Verbreitungsvektoren und versuchen beispielsweise, Schwachstellen direkt über eine WLAN-Verbindung auszunutzen. Da genügt es dann schon, mit einem ungepatchten Rechner im falschen Netzwerk zu sein, um infiziert zu werden.

Ob Universität, Industrieanlage oder Verkehrsleitsystem: Durch welche technischen und organisatorischen Maßnahmen lassen sich softwaregesteuerte und vernetzte Systeme derzeit am effektivsten vor Cyber-Angriffen schützen?

Bodden: Wie oben beschrieben ist eine wichtige Schwachstelle leider der Faktor Mensch. Eine erste wichtige Maßnahme ist daher aktuell, die Beschäftigten so zu sensibilisieren, dass sie Phishing-Mails besser erkennen. Mit aktueller Schadsoftware gerät man hierbei jedoch an seine Grenzen, da man die E-Mails eben nicht mehr sofort als Fälschungen erkennt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist daher das schnelle und möglichst automatisierte Einspielen von Sicherheitsupdates. Hierzu gibt es mittlerweile ausgefeilte Systeme, mit denen auch tausende Rechner gleichzeitig administriert werden können. Oftmals besteht aber das Problem, dass bestimmte Sicherheitsupdates nur mit sogenannten Feature-Updates zu haben sind – und diese sind unter Umständen ungewollt, da sie eine Umstellung der gewohnten Arbeitsabfolgen nach sich ziehen. Hier sind daher auch die Softwarehersteller gefragt, solche Updates besser voneinander zu entkoppeln.

Aktuelle Ransomware verschlüsselt regelmäßig die Daten auf den infizierten Systemen und verlangt dann Lösegeld – üblicherweise in Form von Bitcoins. Man kann solche Systeme eigentlich kostenlos wiederherstellen, wenn aktuelle Backups existieren. Eine systematische Backuplösung gehört nicht nur aus diesem Grund heute in jede Unternehmens-IT. Um das Geschäftsmodell der Ransomware-Entwickler zu unterbinden, ist aber auch die Politik gefragt: Es ist heutzutage offensichtlich, dass Kryptowährungen wie Bitcoin in erster Linie der organisierten Kriminalität dienen. Der Nutzen für Privatleute und Unternehmen ist hingegen verschwindend gering. Daher sollte der Gesetzgeber meiner Meinung nach ein flächendeckendes Verbot für solche Technologien aussprechen.

Was ist zu tun, wenn es dennoch zum Cyber-Angriff kommt?

Bodden: In Fällen wie dem an der Universität Gießen zeigte sich, dass noch Schlimmeres verhindert werden konnte, indem viele Rechner relativ frühzeitig nach den ersten erkannten Angriffen heruntergefahren wurden. Damit wird die Infektion zumindest eingedämmt. Die potenziell infizierten Festplatten der Systeme können dann „offline“ bereinigt werden, also ohne sie aktivieren zu müssen. Hierzu sollten unbedingt Expertenteams hinzugezogen werden. Glücklicherweise gibt es mittlerweile auch in Deutschland einige Unternehmen, die auf diese sogenannte Forensik spezialisiert sind.

In der von Ihnen geleiteten Fachgruppe „Softwaretechnik“ am Heinz Nixdorf Institut der Uni Paderborn und im Kompetenzbereich „Digital Security“ des SICP - Software Innovation Campus Paderborn setzen Sie und Ihre Kollegen bereits am Anfang an: bei der Entwicklung von Softwaresystemen. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Forschung?

Bodden: Schadsoftware hat heute vor allem deswegen so leichtes Spiel, weil in aktuellen Systemen unzählige Schwachstellen vorhanden sind. Sie entstehen beispielsweise durch falsche Annahmen bezüglich kryptografischer Protokolle oder der Sicherheitsarchitektur, vor allem aber durch Programmierfehler. Um diese Fehler systematisch zu vermeiden, benötigt man einen durchgeplanten Ansatz zum sogenannten Secure Software Engineering. Hierbei wird der sonst übliche Softwareentwicklungsprozess um eine Reihe von Security Touch-Points erweitert, an denen mittels systematischer Prozesse oder effektiver Werkzeuge die IT-Sicherheit entsprechend beachtet und erhöht wird.

Seit Ende 2019 fördert die EU Ihr Forschungsprojekt „CodeShield“. Was untersuchen Sie hier?

Bodden: Das Ziel des Projekts ist die Gründung der CodeShield GmbH, einer Ausgründung der Universität Paderborn und des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM), der initial neben mir selbst drei ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter angehören werden. Die Einrichtung wird ein Softwarewerkzeug entwickeln und vertreiben, mit dem Unternehmen ihre Software-Lieferkette absichern können. Das ist auch zwingend notwendig, denn: Heutige Softwaresysteme bestehen nur zu circa 10 Prozent aus selbstgeschriebenem Programmcode. Rund 90 Prozent werden beispielsweise über das Einbinden von Open-Source-Bibliotheken realisiert. Aber diese Bibliotheken haben oft Schwachstellen – und die werden regelmäßig prominent bekannt und daher schnell ausgenutzt. Setzt mein System eine anfällige Bibliothek ein, kann diese das System direkt angreifbar machen – teilweise genügt es dafür schon, dass die Bibliothek einfach nur eingebunden wurde.

Die Lösung von CodeShield erlaubt es Unternehmen, nicht nur zu erkennen, ob sie verletzliche Komponenten einsetzen, sondern auch, ob diese so eingesetzt werden, dass die jeweilige Schwachstelle für das System relevant ist und daher ein Update eingespielt werden muss. Dies hilft Unternehmen, ihre Systeme besser zu sichern und signifikant Kosten zu sparen. Als erste Lösung am Markt wird Codeshield hierbei auch Schwachstellen in einem Library-Code erkennen, der neu kompiliert oder zusammengestellt wurde.

Quantencomputer und Co.: Welche neuen IT-Techniken sind derzeit für Sicherheitslösungen besonders Erfolg versprechend? 

Bodden: Die praktische Anwendung von Quantencomputern scheint immer noch Jahrzehnte entfernt, wenn sie denn überhaupt einmal kosteneffektiv möglich werden sollte. Und selbst wenn es sie gäbe, würden diese Computer in Sachen IT-Sicherheit eventuell mehr Probleme verursachen als Lösungen aufzeigen, denn dann würden z. B. Verschlüsselungsalgorithmen wie RSA unbrauchbar, da Quantencomputer sie leicht brechen könnten.

Es gibt aber signifikante Fortschritte auf vielen Feldern der IT-Sicherheit. Im meinem eigenen Gebiet, der Softwaretechnik, wurden in den letzten Jahren großartige Fortschritte in Sachen Build- und Testautomatisierung erzielt. So befähigen wir heute schon Unternehmen, weitaus schneller wesentlich größere Softwaresysteme zu bauen – und zwar kontrolliert und unter Einhaltung von Best Practices in Bezug auf die IT-Sicherheit.

Fortschritte in der angewandten Kryptografie wiederum erlauben beispielweise spannende neue Wege zu mehr Datensparsamkeit. Ein praktisches Beispiel ist etwa der elektronische Personalausweis: Mit diesem können Bürger einen Altersnachweis führen ohne ihre Identität preisgeben zu müssen. Daten, die so eingespart werden, können auch nicht gestohlen werden – ein wichtiger Schritt zu mehr Security by Design.

Am 18. und 19. März richtet der SICP bereits zum 15. Mal den „Tag der IT-Sicherheit“ aus. Was erwartet Interessierte hier und was wollen Sie mit dem Veranstaltungsformat erreichen?

Bodden: Die Veranstaltung richtet sich primär an Security-Verantwortliche und Interessierte aus Unternehmen und Verbänden. Wir bieten auch dieses Jahr wieder einen spannenden Mix aus Vorträgen aus der angewandten Forschung und der Praxis – mit einem breiten Spektrum von technischen bis hin zu juristischen Themen. In Workshops werden einzelne Themen dann interaktiv weiter vertieft. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Interessierte können sich noch bis zum 11. März für den „Tag der IT-Sicherheit“ anmelden: bit.ly/TdITS20.

Interview: Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

 

Titelfoto: madartzgraphics, Darwin Laganzon / Pixabay / CC0 1.0, https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de

]]>
news-93267 Fri, 06 Mar 2020 10:50:07 +0100 Internationale Kooperation: Antrag zum Aufbau einer „Europäischen Universität“ eingereicht https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93267/ Europa stärken: Gemeinsam mit den Universitäten Castilla-La Mancha (Spanien), Le Mans (Frankreich), Kampanien Luigi Vanvitelli (Italien), Jan Dlugosz in Czestochowa (Polen) und Mälardalen (Schweden) hat die Universität Paderborn vergangene Woche bei der Europäischen Kommission einen Vorschlag zum Aufbau einer „Europäischen Universität“ eingereicht. Please find the English version below

Europa stärken: Gemeinsam mit den Universitäten Castilla-La Mancha (Spanien), Le Mans (Frankreich), Kampanien Luigi Vanvitelli (Italien), Jan Dlugosz in Czestochowa (Polen) und Mälardalen (Schweden) hat die Universität Paderborn vergangene Woche bei der Europäischen Kommission einen Vorschlag zum Aufbau einer „Europäischen Universität“ eingereicht. Damit bewirbt sich die Universität mit ihren teils langjährigen Partnern auf die zweite Pilotausschreibung der „European Universities Initiative“, die auf eine Grundsatzrede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zurückgeht. Sollte der Antrag erfolgreich sein, würde die neue transnationale Allianz der sechs Universitäten für drei Jahre finanziell von der EU gefördert.

In seiner im September 2017 an der Pariser Universität Sorbonne gehaltenen Rede präsentierte Emmanuel Macron seine Vision für Europa und schlug unter anderem die Gründung von zwanzig „Europäischen Universitäten“ bis 2024 vor. Im Rahmen einer ersten Pilotausschreibung der Europäischen Kommission werden seit Herbst 2019 bereits 17 europäische Hochschulallianzen gefördert. Während in der ersten Pilotausschreibung insgesamt 85 Millionen Euro zur Verfügung standen, wurde das Gesamtbudget in der zweiten Runde auf 120 Millionen Euro für bis zu 24 Hochschulallianzen erhöht.

Engere Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und beim Wissens- und Technologietransfer

Ziel der neu gegründeten Allianz der Universität Paderborn und ihrer fünf Partnerhochschulen ist es, schrittweise auf allen Ebenen stärker zusammenzuarbeiten. So sollen Synergieeffekte in Lehre und Forschung sowie im Wissens- und Technologietransfer genutzt werden, um die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten zu erhöhen.  Insbesondere geplant sind neue attraktive virtuelle und physische Mobilitätsangebote und parallel sollen Mobilitätshindernisse abgebaut werden.

Regionalen Austausch stärken

Alle Partner der Allianz zeichnen sich durch eine starke regionale Verankerung aus, was sich auch im Namen „iERU - Innovative European Regional Universities“ widerspiegelt. Im eingereichten Antrag steht deshalb außerdem die starke Vernetzung der jeweiligen Regionen im Fokus. Der Antrag wird von regionalen Akteuren unterstützt, unter anderem von der Stadt und dem Kreis Paderborn sowie von Unternehmen.

Ob der Antrag erfolgreich ist und die Allianz eine finanzielle Förderung der EU erhält, wird voraussichtlich im Juni bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur „European Universities Initiative“:  https://ec.europa.eu/education/education-in-the-eu/european-education-area/european-universities-initiative_de

---------------------------------------------------------------------------------------

Application submitted for the development of a European University

Last week, Paderborn University together with the University of Castilla-La Mancha (Spain), Le Mans University (France), the University of Campania Luigi Vanvitelli (Italy), Jan Dlugosz University in Czestochowa (Poland) and Mälardalen University (Sweden) submitted a proposal for the development of a European University at the European Commission.

Paderborn University alongside its partners has thus participated in the second pilot call for the European Universities Initiative, which goes back to a speech of Emmanuel Macron at Sorbonne University in September 2017. President Macron presented his vision for Europe and proposed, among other things, the establishment of twenty European universities by 2024. Since autumn 2019, seventeen European university alliances are being funded by the European Commission within the framework of the first pilot call. While a total of EUR 85 million was available in the first pilot call, the total budget will be increased in the second call to EUR 120 million for up to 24 European university alliances.

The aim of the newly established alliance of Paderborn University and its partners is to gradually work more closely at all levels to exploit synergies in teaching and research, knowledge and technology transfer and to increase international visibility and competitiveness.  In particular, new and attractive virtual and physical mobility offers will be created while endeavouring to remove obstacles to mobility. All the alliance's partners are strongly anchored in their regions, which is also reflected in the alliance’s name "iERU" - "innovative European Regional Universities". The proposal therefore also focuses on the strengthening of regional networks.  Subsequently, the application is supported by regional actors, including the city and the municipality of Paderborn as well as by various companies.

The European Commission's decision regarding the alliances to receive funding for three years is expected to be announced in June 2020.

]]>
news-93257 Wed, 04 Mar 2020 14:00:44 +0100 -- Veranstaltung verschoben -- „Flowery Industry“: Fach Textil mit Messestand auf der „CREATIVA 2020“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93257/ Auch in diesem Jahr wird das Fach Textil der Universität Paderborn wieder mit einem Messestand auf der „CREATIVA“, Europas größter Messe für kreatives Gestalten, vertreten sein. Die „CREATIVA“ findet vom 18. bis 22. März in den Westfallenhallen Dortmund statt. Der Stand befindet sich in Halle 6 C.48. -- Veranstaltung auf den 26. - 30. August verschoben -- 

Auch in diesem Jahr wird das Fach Textil der Universität Paderborn wieder mit einem Messestand auf der „CREATIVA“, Europas größter Messe für kreatives Gestalten, vertreten sein. Die „CREATIVA“ findet vom 18. bis 22. März in den Westfallenhallen Dortmund statt. Der Stand befindet sich in Halle 6 C.48.

Unter der Leitung von Prof. Alexandra Kürtz und Linda Menke konzipierten und organisierten fünf Textilstudentinnen ein Semester lang einen Ausstellungsstand. Die kuratierten Ausstellungsstücke stehen unter dem Motto „Flowery Industry“. Sie zeigen verschiedenste Designs und Gestaltungen, mit denen Studierende innerhalb ihres Studiums textile Werke kreierten. Darunter ist eine künstlerische Technik, die viel Fingerspitzengefühl erfordert und schon fast in Vergessenheit geraten ist: das Klöppeln. Ebenfalls präsentiert werden konzeptionelle Werke, die sich mit den Themen Zero Waste, einer Technik zur möglichst abfallfreien Produktion von Textilien, oder Urbanisierung befassen. 

Darüber hinaus finden Workshops unter der Anleitung der Studierenden statt, bei denen Besucher*innen eine eigene Stofftasche individuell designen können. Es können zwei textile Techniken ausprobiert und kombiniert werden: der Siebdruck und das „Punching Needle“-Verfahren, eine Sticktechnik. Der circa 1,5-stündige Workshop findet jeden Tag ab 13 Uhr und sonntags ab 11 Uhr mit offenem Ende statt. Eine Anmeldung ist online möglich unter: https://docs.google.com/document/u/0/d/1Fti_7flgIkk1t9EOqG9NdI4tIWQCTF0ub5CXBghlGr0/edit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich während der Messe für die noch freien Plätze anzumelden.

Am Messestand können sich Interessente außerdem über die Studiengänge Mode-Textil-Design im Zwei-Fach-Bachelor sowie Textil auf Lehramt (BA/MA) informieren.

]]>
news-93253 Wed, 04 Mar 2020 10:53:03 +0100 Neues Forschungsprojekt über deutsch-britische Beziehungen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93253/ Britische Streitkräfte in Deutschland im Fokus Britische Streitkräfte in Deutschland sind nicht erst seit dem Brexit ein viel beachtetes Thema. Spätestens mit Beginn des Abzugs aus den Regionen der Bundesrepublik ist auch ihre Bedeutung für die lokale Bevölkerung und umgekehrt deren Einfluss auf die Briten zunehmend in den Fokus gerückt. Ein Projekt der Universität Paderborn, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 300.000 Euro gefördert wird, soll dazu jetzt neue Erkenntnisse liefern. Start des auf drei Jahre angelegten Vorhabens war der 1. März.

Das DFG-Projekt folgt auf die Ausstellungen „Briten in Westfalen“ der Stadt Paderborn und „Briten in Nordrhein-Westfalen“ des Landtags NRW in Düsseldorf“, sagt Dr. Bettina Blum vom Historischen Institut der Universität Paderborn, die die Ausstellungen konzipiert hat und das Vorhaben leitet. „Dadurch haben wir schon viel Vorarbeit geleistet, die dabei hilft, die wechselseitigen Beziehungen genauestens zu erforschen“, so Blum weiter. Konkret geht es bei dem Projekt um soziale und kulturelle Auswirkungen, die die Stationierung britischer Truppen in Deutschland über drei Generationen hinweg sowohl auf die etwa zwei Millionen Angehörigen der britischen Streitkräfte als auch auf die lokale Bevölkerung in Nordwestdeutschland hatte.

Inhaltlich geht die Historikerin vor allem der Frage nach, in welchem Verhältnis die britischen Militärgemeinden zur lokalen Bevölkerung in den Garnisonsstädten standen. „In erster Linie geht es dabei um Vorstellungen und Bilder von den jeweils „Anderen“, welche Probleme es gab, aber auch welche Möglichkeiten der Begegnung wie und von wem genutzt wurden“, führt die Wissenschaftlerin aus. Auch die Familienangehörigen und Zivilangestellten der britischen Streitkräfte spielen eine wichtige Rolle: Sie haben laut Blum die Orte, an denen die Soldaten stationiert waren, entscheidend mitgeprägt und viele Kontakte geknüpft.

Private Quellen besonders wichtig, Interessierte können sich melden

Neben Quellen aus deutschen und britischen Archiven arbeitet Blum zu einem großen Teil mit privatem Material: Interviews mit Zeitzeug*innen, private Fotos und Dokumente sollen Auskunft über das deutsch-britische Verhältnis geben. Dazu Blum: „Diese privaten Perspektiven sind besonders wichtig, denn sie verdeutlichen, wie die Lebenswirklichkeit von Deutschen und Briten aussah, wie politische oder militärische Maßnahmen empfunden und wie Begegnungen konkret gestaltet wurden“.

Bisher haben sich rund 400 Menschen am Projekt beteiligt – Deutsche und Brit*innen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Berufe. Manche haben die Besatzungszeit erlebt, andere die Stationierung von Truppen. Die Erfahrungen von Soldat*innen, Schulkindern, Ehefrauen, Lehrer*innen, deutsch-britischen Paaren oder Freundeskreisen, Zivilist*innen, Demonstrant*innen, aber auch von Kneipenbetreiber*innen, Bürgermeister*innen, Verbindungsoffizieren und vielen anderen sind gefragt und bringen zentrale Perspektiven in das Projekt ein. Personen, die im Zuge der weiteren Recherchen von ihren Erfahrungen berichten oder anderes Material wie zum Beispiel Fotos teilen möchten, können eine Mail an bettina.blum@uni-paderborn.de schicken.

Bei dem Projekt soll die gesamte britische Zone, d. h. alle Orte in Deutschland, an denen die Briten stationiert waren, im Zeitraum von 1945 bis zum Truppenabzug untersucht werden. Sowohl deutsche als auch britische Perspektiven sind dabei von Interesse. Erste Ergebnisse werden für Anfang 2021 erwartet.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

]]>
news-93249 Wed, 04 Mar 2020 07:47:47 +0100 -- Veranstaltung abgesagt -- „Produktionssysteme und Szenariotechnik“: Antrittsvorlesung von Dr.-Ing. habil. Volker Grienitz am 26. März https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93249/ Am Donnerstag, 26. März, 17 Uhr, hält Dr.-Ing. habil. Volker Grienitz im Rahmen des „Forum Maschinenbau Universität Paderborn“ seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „Produktionssysteme und Szenariotechnik“. Zu diesem öffentlichen Vortrag und dem anschließenden Empfang im Auditorium maximum der Universität lädt die Fakultät für Maschinenbau herzlich ein. Es wird um eine Anmeldung bis Dienstag, 17. März, gebeten: www.mb.upb.de/ForumMB. Am Donnerstag, 26. März, 17 Uhr, hält Dr.-Ing. habil. Volker Grienitz im Rahmen des „Forum Maschinenbau Universität Paderborn“ seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „Produktionssysteme und Szenariotechnik“. Zu diesem öffentlichen Vortrag und dem anschließenden Empfang im Auditorium maximum der Universität lädt die Fakultät für Maschinenbau herzlich ein. Es wird um eine Anmeldung bis Dienstag, 17. März, gebeten: www.mb.upb.de/ForumMB.

In seinem Vortrag veranschaulicht Grienitz den Einsatz von Szenariotechnik im aktuellen Kontext. Komplexe Produktionssysteme werden durch unterschiedliche Rahmenbedingungen geprägt. Sowohl technische als auch gesellschaftliche bzw. marktgetriebene Anforderungen spielen dabei eine Rolle. Der ganzheitliche Entwurf von Produktionssystemen mit der Szenariotechnik zieht sämtliche Restriktionen ins Kalkül. Basis für differenzierte Produktionssystemszenarien ist eine intelligente Matrix. Durch unterschiedliche Bewertungskriterien können die Szenarien anschließend geprüft und beurteilt werden.

Weitere Informationen:

PD. Dr.-Ing. habil. Volker Grienitz studierte Wirtschaftsingenieurwesen Automatisierung und promovierte zum Thema „Technologieszenarien“ an der Universität Paderborn. Nach achtjähriger Tätigkeit als Unternehmensberater erhielt er den Ruf zum Juniorprofessor für „Industrial Engineering“ an der Universität Siegen. Volker Grienitz ist Mitgründer des Automotive Center Südwestfalen – acs. Seit 2014 arbeitet er bei der BENTELER Automobiltechnik und leitet das Innovationsmanagement mit den Schwerpunkten Foresight Management, Feasibility Studies sowie die Start-up-Zusammenarbeit. 2017 habilitierte er zum Thema „Systems Engineering“ an der Universität Siegen und erhielt 2019 seine Lehrbefugnis an der Universität Paderborn. Darüber hinaus ist er Beiratsmitglied der Forschungsvereinigung Automobiltechnik FAT des VDA sowie Mitglied des Beirats des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH).

Programm:

17 Uhr: Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Mirko Schaper

17.05 Uhr: Antrittsvorlesung von Dr.-Ing. habil. Volker Grienitz

18.15 Uhr: Stehempfang

Eine Einladungskarte im PDF-Format steht zur Verfügung.

]]>
news-93193 Tue, 03 Mar 2020 23:00:00 +0100 Coronavirus: Vorsichtsmaßnahmen (3. März) und Hinweise der Universitätsleitung https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93193/ Die Universitätsleitung beobachtet die fortschreitende Entwicklung der Erkrankungen durch das Coronavirus sorgfältig. English version below

Die Universitätsleitung beobachtet die fortschreitende Entwicklung der Erkrankungen durch das Coronavirus sorgfältig. Vor dem Hintergrund der nun auch in Italien, Südkorea, Japan und dem Iran vermehrt auftretenden Erkrankungen und der Verbreitungsgeschwindigkeit wird die Leitung der Universität Paderborn zum Schutz der Hochschulangehörigen und Gäste folgende über die bisher angekündigten Maßnahmen hinausgehenden Maßnahmen ergreifen:

  • Personen, die aus Hochrisikogebieten kommen, werden gebeten, zwei Wochen dem Campus fernzubleiben.
  • Dienstreisen von Beschäftigten nach China sowie in die gefährdeten Gebiete in Italien (insbesondere die Lombardei, Venetien und Piemont), Südkorea, Japan und dem Iran werden bis auf Weiteres nicht genehmigt.
  • Die Universitätsleitung verschafft sich einen Überblick über die sich zurzeit in den gefährdeten Regionen aufhaltenden Angehörigen der Universität, um ggf. bei einer erforderlichen Ausreise unterstützen zu können.
  • Die Universitätsleitung wird die Fakultäten bitten, sich über Universitätsangehörige zu informieren, die seit dem 1. Januar 2020 entsprechende Aufenthalte absolviert haben, um für den Fall einer Erkrankung ggf. Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus in der Universität veranlassen zu können.
  • Die Universitätsleitung bleibt mit den Fakultäten und dem International Office in Kontakt, um sich über Maßnahmen zu verständigen, wie im Falle von Wissenschaftler*innen und Studierenden, die aus den gefährdeten Gebieten kommen, an der Universität Paderborn im Einzelfall zu verfahren ist.
  • Weiterhin verschafft sich die Universitätsleitung derzeit einen Überblick über beabsichtigte Aufenthalte von Studierenden und Promovierenden in u. a. China und Norditalien im Sommersemester 2020, um das weitere Vorgehen zu beraten und um ggf. eine Beratung im Hinblick auf eventuelle Implikationen der Situation für ihr Studium geben zu können. Dies gilt umgekehrt auch für Studierende aus China und Norditalien, die an der Universität Paderborn eingeschrieben sind und derzeit nicht ausreisen können.
  • Geplante china-, iran-,japan-, südkorea- und italienspezifische Tagungen, Kongresse oder Konferenzen in Paderborn unter Teilnahme von Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in China und Norditalien haben, werden ggf. verschoben.

Bitte informieren auch Sie sich unabhängig von den Hinweisen der Universität regelmäßig auf den Seiten des Robert Koch-Instituts und beachten Sie die Hinweise des Auswärtigen Amts.

https://www.rki.de
www.auswaertiges-amt.de/de/

Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn

 

English version

The executive board is carefully monitoring the development of the coronavirus. In the context of the increasing incidence of the coronavirus in China, Italy, Japan, South Korea and Iran and the speed of its spread, the executive board of Paderborn University will take the following measures to protect students, employees and guests, in addition to the already announced measures: 

  • People coming from high risk areas are asked to stay away from the campus for two weeks.
  • Business trips of employees to China as well as in the endangered areas in Italy (especially Lombardy, Veneto and Piedmont), South Korea, Japan and Iran will not be approved until further notice.
  • The University is trying to get an overview of members of the University who are currently in China, Italy or any other affected region to offer support in case of a necessary departure.
  • The executive board requests information from the faculties regarding members of the university who have spent time in the corresponding regions since January 1, 2020, in order to take measures against the spread of the virus at the university if necessary.
  • The executive board remains in constant contact with the faculties regarding measures to be taken on individual cases for study visits of scientists at Paderborn University.
  • Furthermore, the university is currently obtaining an overview of intended stays of students and doctoral candidates in i. a. China or Northern Italy in the summer semester 2020, to advise on the further procedure and, if necessary, give advice regarding possible implications of the situation for their studies. This also applies vice versa to students from China or Northern Italy who are enrolled at Paderborn University and are currently unable to leave the countries.
  • Planned Chinese, Japan, South Korea, Iran- and Italy-specific meetings, congresses or conferences in Paderborn with the participation of persons who have their permanent residence in China and Northern Italy may be postponed.

Regardless of the information provided by the university, please visit the website of the Robert Koch Institute regularly and follow the instructions of the German Foreign Office.

https://www.rki.de
https://www.auswaertiges-amt.de/de/

Prof. Dr. Birgitt Riegraf, President of Paderborn University

 

]]>
news-93227 Mon, 02 Mar 2020 13:54:04 +0100 Campus OWL präsentiert Forschungsthemen in New York https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93227/ Seit 2019 ist  der Campus OWL als Verbund der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe mit einem Verbindungsbüro in New York vertreten. Vertreter*innen des Hochschulverbundes tauschen sich mit nordamerikanischen Partnern zu Kooperationsmöglichkeiten im Bereich „Arbeit 4.0“ aus

Seit 2019 ist  der Campus OWL als Verbund der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe mit einem Verbindungsbüro in New York vertreten. Mit einer Diskussion und einer öffentlichen Abendveranstaltung zum Thema „Future of Work – Arbeit 4.0“ bot das Büro im German House, in dem die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen, das Generalkonsulat sowie das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus ihren Sitz haben, am 27. Februar nun Gelegenheit zum internationalen Austausch. Wissenschaftler*innen der Hochschulen aus OWL und US-amerikanische Partner stellten dabei ihre aktuellen Forschungsthemen vor, um auch über mögliche Kooperationen zu sprechen.

Ob Mensch-Technik-Interaktion, neue Methoden in der Agrarwissenschaft oder Digitale Transformation in der Arbeitswelt: Die Beiträge der deutschen und amerikanischen Forschenden verdeutlichten die Vielfalt der Forschungsthemen der Hochschulen und somit auch die Möglichkeiten für internationale Kooperationen.

„Für die Eröffnungsveranstaltung des Verbindungsbüros haben wir mit ‚Future of Work – Arbeit 4.0‘ ein Thema gewählt, in dem die Wissenschaftsregion OWL besonders forschungsstark ist und das über hohes Kooperationspotential mit nordamerikanischen Partnern verfügt“, so Dr. Katja Simons, Geschäftsführerin des Verbindungsbüros. „Das Thema verkörpert genau das, wofür der Campus OWL und die Region steht: Innovation, enge Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen sowie angewandte Forschung.“

Förderorganisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellten zudem konkrete Fördermöglichkeiten für deutsch-amerikanische Kooperationen vor, die beispielsweise Studierende und Forschende bei Auslandsaufenthalten unterstützen. Von amerikanischer Seite nahm die National Science Foundation teil.

Bei der anschließenden öffentlichen Abendveranstaltung hielten unter anderem Generalkonsul David Gill und der Leiter des Nordamerika Büros des DAAD Benedikt Brisch eine Begrüßungsrede. Für musikalische Begleitung sorgte ein Streichquartett mit Maren Rothfritz, Absolventin der Hochschule für Musik Detmold. Soziologin Jun. Prof. Dr. Anja Abendroth von der Universität Bielefeld diskutierte die Gestaltung flexibler Arbeitswelten im Zeitalter der Digitalisierung in einem Gespräch mit dem Journalisten Felix Zeltner.

Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, 1. Vorsitzende von „Campus OWL“ und Präsidentin der FH Bielefeld: „Die Vorträge und Gespräche verdeutlichten die Stärken und Potentiale von Campus OWL und der Region. Das Verbindungsbüro leistet dabei einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des internationalen Netzwerkes mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie.“ Neben Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk waren Prof. Dr. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen der Universität Paderborn, Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Technischen Hochschule OWL, Prof. Dr. Thomas Grosse, Rektor der Hochschule für Musik Detmold und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen angereist.

Der 2016 gegründete Verbund Campus OWL der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe bietet einen Rahmen für Kooperationsprojekte und erhöht die Sichtbarkeit der Wissenschaftsregion Ostwestfalen-Lippe in Forschung, Transfer, Internationalisierung und Digitalisierung. Das Verbindungsbüro in New York unterstützt und bewirbt Studien- und Forschungsmöglichkeiten und fördert die Zusammenarbeit mit nordamerikanischen Partnerinstitutionen.

]]>
news-93217 Mon, 02 Mar 2020 10:52:30 +0100 Internationaler Frauentag: Gesprächsrunde über Geschlechterverhältnisse im Netz am 7. März im Historischen Rathaus https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93217/ Anlässlich des Internationalen Frauentages organisiert die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn jährlich ein Programm mit verschiedenen Veranstaltungen. Anlässlich des Internationalen Frauentages organisiert die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn jährlich ein Programm mit verschiedenen Veranstaltungen. In diesem Rahmen findet am Samstag, 7. März, um 13.30 Uhr eine Gesprächsrunde zum Thema „gendergram – Geschlechterverhältnisse im Netz“ im großen Sitzungssaal des Historischen Rathaus statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Veranstalter ist die Projektgruppe des Seminars „Sexualität und Geschlecht“ unter der Leitung von Ana Rodrigues an der Universität Paderborn. Das Seminar ist Teil des Diversity-Projekts „In der Philosophie zu Hause“, das seit 2014 mit einem Event im Veranstaltungsprogramm anlässlich des Internationalen Frauentags vertreten ist.

In der Gesprächsrunde diskutiert die Projektgruppe mit geladenen Expert*innen und dem Publikum über Geschlechterverhältnisse im Internet. Was sind die Chancen und Gefahren der Digitalisierung aus Geschlechterperspektive? Reproduziert die digitale Welt tatsächlich bloß die analogen althergebrachten Geschlechtermuster oder bietet sie nicht vielmehr historisch erstmalige Möglichkeiten für deren Überwindung? Diese und weitere Fragen werden in der Gesprächsrunde diskutiert genauso wie u. a. Frauen- bzw. Männerbilder, Sexualität online, alte und neue Tabus sowie Subkulturen im Netz.

Weitere Informationen zum Projekt „In der Philosophie zu Hause“:
www.upb.de/in-der-philosophie-zu-hause

]]>
news-93215 Mon, 02 Mar 2020 10:49:21 +0100 Fach Kunst zeigt Arbeit des chinesischen Künstlers Ai Weiwei https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93215/ Der kleine Ausstellungsraum „OPEN SPACE“ des Fachs Kunst im Silo-Gebäude zeigt vom 2. März bis 25. April eine Arbeit des chinesischen Künstlers Ai Weiwei (montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, Raum S1.100). Das Fach Kunst zeigt in seinem kleinen Ausstellungsraum „OPEN SPACE“ im Silo-Gebäude vom 2. März bis 25. April eine Arbeit des chinesischen Künstlers Ai Weiwei (montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, Raum S1.100). „Safety Jackets Zipped the Other Way“ ist ein Multiple, das Ai Weiwei in Kooperation mit der Baumarktkette Hornbach realisierte. Die Arbeit ist mehrteilig und besteht aus einzelnen Warn- bzw. Schutzwesten, die durch Reißverschlüsse miteinander verbunden sind. Die Kunstbetrachter sind aufgefordert, die Kleidungsstücke nach den Anweisungen des Künstlers neu miteinander zu kombinieren und zu arrangieren. Die ursprüngliche Bedeutung der Alltagskleidung wird dadurch zerstört und erhält durch das bewusste Eingreifen, Verändern und Präsentieren im Schauzusammenhang eine neue Funktion. Durch Legen oder Hängen transformiert sie hier in eine weiche und zugleich temporäre Skulptur, die zum Betrachten, Erkunden und Berühren einlädt. 

„Safety Jackets Zipped the Other Way“ knüpft an Konzept und Idee des Readymade an, womit der Künstler sich in die Tradition von Dadaismus, Arte Povera und Aktionskunst, von Kurt Schwitters, Marcle Duchamp und Joseph Beuys stellt. Ai Weiwei verwandelt sein Leben in Kunst, wendet die Dinge, die er findet oder Ereignisse, die ihm wiederfahren, in künstlerische Statements. Dabei spielt er besonders mit der Rhetorik des Materials und seinem kulturellen Herkunftsrahmen. Ihm geht es weniger um Perfektion und Utopie, sondern vielmehr um Partizipation, Prozess und Befreiung durch Entwertung. Die im „OPEN SPACE“ ausgestellte Arbeit macht diese Aussagen erfahrbar und ergänzt diese um Fragestellungen zu Originalität, Aura und Handwerk.

Die Präsentation Ai Weiweis, an der sich Interessierte aktiv beteiligen können, geht nach dem 25. April in das kuratorische Projekt „Fantasie und leere Räume“ von Prof. Dr. Sabiene Autsch über.

Über Ai Weiwei

Der chinesische Künstler Ai Weiwei, 1957 in Peking geboren, begann seine künstlerische Arbeit Ende der 1970er Jahre in der Umbruchzeit, die Chinas Abschied vom Maoismus bedeutete. Von 1983 bis 1993 lebte er in New York. Nach seiner Rückkehr 1993 nach China spielte er eine zentrale Rolle in der alternativen Kunstszene. Durch seine Teilnahme an der „documenta 12“ in Kassel (2007) mit zwei Großinstallationen „Fairytale“ und „Template“ und weitere Einzelausstellungen in den USA, in Kanada, in München („So Sorry“, 2009) und in Berlin („Evidence“, 2014) wurde er auch im Westen bekannt. Kennzeichnend für seine installativen Arbeiten sind das Aufgreifen und die ständige Weiterentwicklung von aktuellen gesellschaftspolitischen Themen und die kritische Auseinandersetzung mit Chinas Tradition und Gegenwart. Dinge und Materialien des Alltags wie Stühle, Töpfe, Gefäße oder Fahrräder bilden sein künstlerisches Basismaterial. Durch seine Internetpräsenz ab 2005 wurde er zu einem internationalen Weltstar der Kunst. Seine Biografie ist seither immer auch Thema und Motiv in seinen Werkserien und begehbaren, medialen Rauminstallationen, wodurch der Betrachter zum Komplizen des Künstlers wird.

]]>
news-93207 Fri, 28 Feb 2020 12:28:18 +0100 Digitale Kulturwissenschaften im Fokus: Jahrestagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ vom 2. bis 6. März https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93207/ Vom 2. bis 6. März veranstaltet der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd) an der Universität Paderborn seine siebte Jahrestagung. Bei der Tagung, die unter dem Motto „Spielräume – Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation“ stattfindet, werden verschiedene Themen der Digitalen Kulturwissenschaften beleuchtet. Erwartet werden bis zu 600 Gäste. Die Tagung wird von einem Team um Prof. Dr. Michaela Geierhos organisiert, die an der Universität Paderborn die Professur für Digitale Kulturwissenschaften innehat. Vom 2. bis 6. März veranstaltet der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd) an der Universität Paderborn seine siebte Jahrestagung. Bei der Tagung, die unter dem Motto „Spielräume – Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation“ stattfindet, werden verschiedene Themen der Digitalen Kulturwissenschaften beleuchtet. Erwartet werden bis zu 600 Gäste. Die Tagung wird von einem Team um Prof. Dr. Michaela Geierhos organisiert, die an der Universität Paderborn die Professur für Digitale Kulturwissenschaften innehat.

Die Digitalen Kulturwissenschaften bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Computerlinguistik und Kulturwissenschaften. An der Universität Paderborn beispielsweise entwickeln und erforschen Kulturwissenschaftler*innen und Informatiker*innen im Profilbereich „Digital Humanities“ Techniken und Methoden der Informationstechnik und erarbeiten Daten- und Kodierungsstandards für verschiedene Themenbereiche.

Keynote-Speaker aus den USA

Die Eröffnungskeynote der Tagung hält Prof. Dr. Julia Flanders von der Norhtheastern University Boston/USA. Sie wird über „From Modeling to Interpretation“ sprechen. Die Keynote findet am 3. März um 19 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Das weitere Tagungsprogramm beinhaltet unter anderem Workshops und Sessions zu Themen wie „Modellierung von (Interpretations-)Spielräumen“, „Perspektivwechsel durch Visualisierung“ oder „Hands-On Übungen zur Entwicklung von Digital-Humanities-Tools“. Die Abschlusskeynote am 6. März um 14 Uhr im Audimax der Universität hält Prof. Dr. Alan Liu von der University of California in Santa Barbara/USA. Er wird über „Humans in the Loop: Humanities Hermeneutics and Machine Learning” referieren.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Der Eröffnungsempfang startet am 3. März um 19 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Hier werden Musiker*innen der Hochschule für Musik Detmold eine über Tablets koordinierte Performance gestalten. Das Conference-Dinner findet am 5. März um 19 Uhr in der Benteler-Arena statt. Zum weiteren Rahmenprogramm gehören ein Besuch des Heinz Nixdorf Museums-Forums, eine Besichtigung der Benteler-Arena, Stadtführungen sowie eine Show der „Event-Physik“ der Universität. Im Anschluss an die Konferenz wird am 7. März der traditionelle DHd-Skitag angeboten – diesmal im Skigebiet Winterberg.

Über den Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd)

Der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ wurde 2013 gegründet und versteht sich als Forum und formelle Interessenvertretung für alle, die sich im deutschsprachigen Raum in Forschung und Lehre unabhängig von der Fachdisziplin im Arbeitsbereich der Digital Humanities engagieren. Aktuell sind 347 Forscher*innen Mitglied im DHd.

Weitere Informationen zur Tagung

Webseite: dhd2020.de 

Twitter: https://twitter.com/dhd2020; Veranstaltungs-Hashtag: #DHd2020

Weitere Informationen zum Profilbereich „Digital Humanities“ der Universität Paderborn: www.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/digital-humanities

 

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

]]>
news-93203 Fri, 28 Feb 2020 08:07:40 +0100 Mobilität der Zukunft https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93203/ Europaweites Forschungsprojekt: Sensorsysteme für das autonome Fahren und Fliegen Europaweites Forschungsprojekt entwickelt neuartige Sensorsysteme für das autonome Fahren und Fliegen

Roboterautos oder Flugtaxis für den Personen- und Gütertransport – effizient, energiesparend, unbemannt. Bei einem großangelegten Forschungsvorhaben werden neuartige Sensorsysteme entwickelt, die die Zukunftsvision vom autonomen Fahren und Fliegen bald Realität werden lassen sollen. Durch innovative Mikroelektrik könnte damit auch der Energieverbrauch – verglichen mit heutiger Technik – um etwa 90 Prozent reduziert werden. Das europaweite Vorhaben, bei dem 27 Partner aus Forschung und Industrie zusammenarbeiten, wird mit insgesamt rund 48 Millionen Euro gefördert, auf deutscher Seite u. a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Universität Paderborn ist mit dem Fachgebiet Sensorik an dem Projekt beteiligt. Das aus 14 Organisationen bestehende deutsche Konsortium wird von der Robert Bosch GmbH geleitet. 

FD-SOI-Technologie für schnellere Schaltung

Die Mobilität der Zukunft erfordert leistungsfähige Sensoren und Steuerungssysteme, sowohl für das autonome Fliegen als auch für das autonome Fahren. „OCEAN12“ ist der Titel des öffentlich geförderten Projekts, das dafür bis Ende 2021 praxistaugliche Technologien entwickeln soll. Die Abkürzung steht für „Opportunity to Carry European Autonomous driving further with FDSOI technology up to 12nm node“. Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann, Leiter des Fachgebiets Sensorik an der Universität Paderborn, erklärt, was dahintersteckt: „Die sogenannte FD-SOI-Technologie (Fully-Deplected-Silicon-on-Insulator) ermöglicht die Herstellung eines besonderen Feldeffekttransistortyps, durch den Schaltzeiten deutlich kürzer und Leckströme reduziert werden. Auch die Energiebilanz der einzelnen Transistoren wird damit erheblich verbessert. Ein weiterer positiver Effekt ist mit der geringeren Empfindlichkeit gegenüber ionisierender Strahlung verbunden. So wird u. a. die Zuverlässigkeit der digitalen Speichereinheiten optimiert“.

Umgebungsdaten werden verarbeitet

Gemeinsam entwickeln die Projektpartner unterschiedliche Komponenten, die die Umgebungsdaten von Fahrzeugen und Flugzeugen nicht nur erfassen, sondern auch ganz konkret verarbeiten können. Dazu zählen Umfeldsensoren wie Kameras oder Radarsensoren und Mikroprozessoren. Die Daten werden später in Steuerbefehle für nachgelagerte Komponenten wie die Lenkung beim Auto oder die Antriebssteuerung beim Fluggerät umgewandelt.

An der Universität Paderborn entwickeln die Wissenschaftler*innen um Hilleringmann in Zusammenarbeit mit Dr. Christian Hedayat, Abteilungsleiter des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme (ENAS), ein hocheffizientes Werkzeug für sogenannte Mixed-Signal Systeme, die sowohl analoge als auch digitale Signale verarbeiten. Dabei entsteht ein Tool, das rechnergestützte Entwürfe von elektronischen Systemen anfertigt und eine umfassende Charakterisierung der Schaltungen basierend auf der FD-SOI-Technologie erlaubt. „Mit der Modellierungs- und Simulationsmethode können innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Eigenschaften der Mixed-Signal-Kernschaltungen zur Frequenzsynthese oder Takt- und Datenwiederherstellung vollständig charakterisiert werden. Dadurch wird letztendlich ein robuster Systementwurf gewährleistet“, so Hilleringmann.

Maximale Energieeffizienz

FD-SOI-Technologie ist als Fertigungsansatz für Halbleiter der Schlüssel zur Energieeffizienz: Eine zusätzliche Isolationsschicht im Chip reduziert sogenannte Leckströme, also solche, die abseits der eigentlichen Leitung fließen. „Das führt zu einer deutlichen Senkung des Stromverbrauchs und gleichzeitig zu höheren Rechengeschwindigkeiten“, erklärt Hilleringmann. „Ziel des Projekts ist, dass neue Sensorsysteme für zukünftige Mobilitätskonzepte bis zu 90 Prozent weniger verbrauchen als heutige“, sagt Dr. Tilman Glökler von Bosch, Koordinator des deutschen OCEAN12-Konsortiums. Entsprechende Sensorsysteme sollen auf einem sogenannten SoC (System on Chip) integriert werden. Auf ein vergleichbares Verfahren setzen auch Einplatinencomputer, bei denen fast alle Funktionen eines programmierbaren Systems auf einem Chip implementiert werden. Das ermöglicht u. a. besonders kleine Sensorsysteme.

Bei dem Vorhaben arbeiten Experten aus den Bereichen Halbleitertechnik, Elektronik, Luftfahrt- und Automobiltechnik zusammen. Neben Bosch und der Universität Paderborn sind aus Deutschland die AED Engineering GmbH, Airbus Defence and Space GmbH, Audi AG, die Eberhard Karls Universität Tübingen, Fraunhofer EMFT, Fraunhofer IIS, Fraunhofer IPMS, Globalfoundries, Unity Semiconductor GmbH, MunEDA GmbH, die Technische Universität Dresden und die Universität der Bundeswehr München an OCEAN 12 beteiligt. Das Gesamtvolumen liegt bei rund 103 Millionen Euro.

Website: https://www.elektronikforschung.de/projekte/ocean12

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

]]>
news-93197 Thu, 27 Feb 2020 16:04:38 +0100 Gründer und Innovator Dominik Groenen am 10. März zu Gast in der garage33 https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93197/ Dominik Groenen, mehrfacher Gründer und Start-up-Investor, hält am Dienstag, 10. März, einen Keynote-Vortrag in der garage33. Dominik Groenen, mehrfacher Gründer und Start-up-Investor, hält am Dienstag, 10. März, einen Keynote-Vortrag in der garage33. In dem Vortrag, der Teil der Abschlussveranstaltung „InnovationslaborOWL“ ist, berichtet der Unternehmer über seine persönlichen Erfahrungen in Bezug auf Unternehmenskultur. Groenen, der auf mehr als 20 Jahre Erfahrung als Unternehmer zurückblickt, hat selbst 13 Start-ups gegründet sowie in 40 Start-ups investiert. Als Redner auf zahlreichen Veranstaltungen und über seinen Podcast „ScrewUp Rockstars“ macht er auf verschiedene Themen aus den Bereichen Gründertum und Innovation aufmerksam, womit er die Entwicklung und Unterstützung eines digitalen Start-up-Ökosystems fördern möchte. Der Einlass zu der Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr. Anmeldungen sind online möglich unter: https://www.eventbrite.de/e/wrap-up-event-tickets-91757919407

Neben dem Vortrag steht in Anlehnung an das Veranstaltungsmotto „Culture up your Startup“ auch eine einleitende Gesprächsrunde auf dem Programm. In diesem Gespräch erzählen die beiden erfolgreichen Paderborner Unternehmer Richard Kortenbruck von Partworks und Artur Nachtigal von Cargoboard, wie sie in ihrem Start-up eine Unternehmenskultur etabliert haben.

]]>