Nachrichten - Uni Paderborn http://www.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen der Universität Paderborn de_DE Uni Paderborn Fri, 15 Nov 2019 10:36:26 +0100 Fri, 15 Nov 2019 10:36:26 +0100 Uni Paderborn news-91825 Fri, 15 Nov 2019 08:22:34 +0100 Intensivsprachkurse an der Universität im Februar: Anmeldungen bis zum 15. Dezember https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91825/ Das Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn bietet im kommenden Februar erneut Intensivsprachkurse an. Diese finden über zwei oder drei Wochen abends statt und sind somit nicht nur für Studierende, sondern auch für alle Sprachbegeisterte aus Paderborn und Umgebung geöffnet. Das Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn bietet im kommenden Februar erneut Intensivsprachkurse an. Diese finden über zwei oder drei Wochen abends statt und sind somit nicht nur für Studierende, sondern auch für alle Sprachbegeisterte aus Paderborn und Umgebung geöffnet. Die Anmeldung zu den Kursen ist bis zum 15. Dezember möglich und erfolgt online über: 
www.upb.de/zfs/sprachenlernen/intensivkurse 

Dort gibt es auch weitere Informationen zu Inhalten, Terminen und Kursbeiträgen (zwischen 75 und 300 Euro). Die Teilnehmerzahl ist auf 20 pro Kurs begrenzt – die Mindestteilnehmerzahl beträgt 12. Rückfragen können per E-Mail an zfs(at)upb(dot)de oder telefonisch unter 05251-60-5537 (mittwochs bis freitags) gestellt werden.

Zum Programm der Intensivsprachkurse gehört beispielsweise ein Japanisch-Kurs für Anfänger. Für Spanisch und Schwedisch stehen diesmal Aufbaukurse (Niveau A2) auf dem Programm. Auch ein Italienisch-Kurs wird angeboten, an dem Interessierte mit geringen Vorkenntnissen teilnehmen können. Für Englischlerner, die ihre Sprachkenntnisse für den beruflichen Alltag erweitern möchten, wird es den Business English-Kurs (Niveau B1+) geben.

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news-91821 Thu, 14 Nov 2019 08:22:01 +0100 "Frauen weltweit eine Stimme gegeben“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91821/ Universität Paderborn verleiht Ehrendoktorwürde an Maria von Welser Universität Paderborn verleiht Ehrendoktorwürde an Maria von Welser

Die Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn hat gestern, am 14. November, Maria von Welser mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Die Journalistin wurde dabei in erster Linie für ihren Einsatz für Frauen in Afghanistan, Syrien und Afrika sowie für ihr jahrelanges Engagement an der Universität geehrt. Von Welser führt seit 2015 Studierende in ihren Seminaren intensiv an die Medienarbeit heran und gibt ihnen damit wertvolle Einblicke in die berufliche Praxis.

„Das ist die höchste Auszeichnung, die eine Universität vergeben kann“, sagte Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften. Mit der Verleihung reiht sich von Welser in eine Gruppe bedeutender Würdenträger ein. Zuletzt wurde der Ehrendoktor der Fakultät an Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier verliehen.

Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf stellte fest: „Dies ist auch für uns ein Ereignis von herausragender Bedeutung. Mit dem Ehrendoktor zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die unseren tiefsten Respekt und unsere Hochachtung verdienen. Sie, Frau von Welser, haben mit Nachdruck und Ernsthaftigkeit auf Themen wie die Massenvergewaltigungen im Krieg, den globalen Femizid, die Dimensionen von Schutzlosigkeit und den Missbrauch von Frauen hingewiesen und sie damit ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt. Mit ihrem kritischen, investigativen Journalismus haben sie nicht nur öffentliche, sondern auch politische Diskurse und sogar Gesetzesänderungen angestoßen. Sie haben den Frauen weltweit eine Stimme gegeben.“

Mediale Frauengeschichte geschrieben

Prof. Dr. Ruth Hagengruber vom Institut für Humanwissenschaften, die 2013 den Kontakt zu von Welser hergestellt und die Gastdozentur initiiert hat, sagte in ihrer Laudatio: „Maria von Welser ist eine Ausnahmejournalistin. Sie hat das Sprachbild als mediales Instrument, das sie mit der Sprache der Betroffenen kreiert, wie kaum eine andere geprägt. Sie ist wertend, aber erhebt nie den moralischen Zeigefinger. Mit ihren Berichten, u. a. in den mehr als 400 Folgen ihres Magazins Mona Lisa, hat sie Menschenrechtsverletzungen öffentlich angezeigt und die deutsche Gesellschaft geformt.“ Inhaltlich ging es bei ihrem Vortrag um das Thema „Frauen im Krieg – Ethik in den Medien“. Maria von Welser erhielt 1996 für ihre Berichte zum Jugoslawienkrieg und ihren journalistischen Einsatz gegen die Kriegsverbrechen an den Frauen das Bundesverdienstkreuz. Ende der 1980er Jahre hat sie mit „ML Mona Lisa“ die erste Frauensendung im deutschen Fernsehen gegründet, konzipiert und moderiert. Damit habe sie mediale Frauengeschichte geschrieben, so Hagengruber.

„Ich bin gerührt, atemlos und sprachlos“, sagte von Welser anlässlich der Urkundenüberreichung. In ihrer Ansprache ging sie auf eine für das zwischenmenschliche Zusammenleben essentielle Fähigkeit ein und gab zu bedenken: „Ich habe Angst, dass wir das Zuhören verlernt haben.“ Gehör hat von Welser vor allem den Opfern von Gewalt, Missbrauch und Verachtung geschenkt. Angesichts der schweren Schicksale sei das für sie häufig ein Kraftakt und immer „harte Arbeit“ gewesen. Sie berichtete von Frauen, die nach jahrelangem Schweigen zum ersten Mal über ihre tragischen Erlebnisse gesprochen haben. „Sie waren froh, dass ihnen jemand Aufmerksamkeit geschenkt hat. Der Zuhörer ist ein schweigender Schmeichler“, zitierte sie Kant. „Heute ist mir das aber sehr leicht gefallen“, sagte von Welser zum Schluss.  

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Fernsehjournalistin Maria von Welser im Interview

Maria von Welser, Fernsehjournalistin, lehrt seit 2015 als Gastdozentin an der Universität Paderborn. Für dieses Engagement sowie für ihren Einsatz für Frauen in Afghanistan, Syrien und Afrika erhält sie am Donnerstag, 14. November, die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Im Interview spricht die u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Journalistin über ihren Werdegang, Erlebnisse in Kriegsgebieten und über die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Prof. Dr. Ruth Hagengruber, die bei der Verleihung die Laudatio hält, ordnet Maria von Welsers Bedeutung für die Universität und Studierende ein.

Liebe Frau von Welser, Sie waren als Journalistin u. a. für den Münchner Merkur, den Bayerischen Rundfunk, das ZDF und den Norddeutschen Rundfunk tätig. Was hat Sie Ende der 1960er Jahre dazu bewogen, Journalistin zu werden? Welche Erfahrungen haben Sie damals in einer überwiegend von Männern geführten Branche in einem konservativen Bayern gemacht?

Maria von Welser: Meine Mutter war Mode-Journalistin, ich bin also damit aufgewachsen, dass auch Frauen diesen Beruf ausüben können. Meistens war ich an der Basis. Als Volontärin war man mit Männern überwiegend gleichgestellt, aber in der Führungsriege waren damals nur Männer und ich war auch relativ schnell in einer reinen Männer-Redaktion die einzige Frau. Ich habe da aber keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wenn man an der Basis arbeitet, wird geschaut, dass man ordentliche Arbeit leistet. Und: So konservativ ist der Journalismus in Bayern nicht gewesen. Es gibt ja in Bayern auch die SPD und die großen Städte dort waren und sind überwiegend SPD-regiert.

1988 haben Sie mit „ML Mona Lisa“ die erste Sendung im deutschen Fernsehen ins Leben gerufen und moderiert, die sich explizit den Interessen und Themen von Frauen widmete. Wie kam dieses Format an und wie nehmen Sie heute die mediale Berichterstattung über Frauen und Themen, die Frauen bewegen, wahr?

Maria von Welser: Als wir das Programm von „ML Mona Lisa“ von Kochen und Mode zu ernsthaften Themen und allem, was Frauen interessiert, umgestellt haben, ist die Sendung sehr gut angekommen. Wir hatten z. B. 40 Prozent Männer als Zuschauer und so lautete auch unsere Überschrift „Es gibt Männer in Deutschland, die sich für Frauen interessieren“. Es war außerdem die einzige Frauen-Sendung im deutschen Fernsehen, die leider vor zwei Jahren eingestellt wurde. Heute ist es so, dass es immer noch viel zu wenig Frauen in den Führungsebenen der Zeitungen und Zeitschriften sowie in den Radio- und Fernsehsendern gibt. Die Themen werden überwiegend von Männern gesetzt und Frauen kommen dabei immer noch viel zu wenig vor.

Sie waren in Ländern wie Afghanistan, Indien, Syrien oder im Kongo unterwegs, haben dort mit Frauen gesprochen, für die sonst nur sehr Wenige ein offenes Ohr haben und schufen ihnen eine Öffentlichkeit. 1992 waren Sie im zerfallenden und von einem Bürgerkrieg gezeichneten Jugoslawien unterwegs und berichteten über Verbrechen an Frauen. Wie haben die Menschen dort auf Sie reagiert und welches Erlebnis berührte Sie besonders?

Maria von Welser: Die Frauen haben überwiegend positiv darauf reagiert, dass da jemand war und sich für sie interessiert und ihnen zugehört hat. Viele haben gesagt „Wie schön, dass Du da bist und unsere Geschichten aufschreibst, damit niemand sagen kann, er habe es nicht gewusst“. Es ist natürlich alles sehr berührend gewesen. Ich schütze mich aber auch ein wenig davor, indem ich das sofort aufschreibe. Wenn die Interviews aufgeschrieben sind, liegt es bei mir nicht mehr an der vordersten Front von meinem Herzen und meinen Gefühlen.

Internationale Frauenrechte: Was waren aus Ihrer Sicht in den letzten Jahrzehnten bedeutende politische und gesellschaftliche Meilensteine und wo besteht heute noch Handlungsbedarf?

Maria von Welser: Großartig war natürlich die Leistung der Juristin und Politikerin Elisabeth Selbert, bei der Erarbeitung des Grundgesetzes in den Jahren 1948 und 1949 dort den Gleichstellungsparagraphen einzubringen. Viele Männer wollten damals, dass Männer und Frauen „gleich“ sind und Elisabeth Selbert hat das erkannt und gesagt „Nein, wir sind nicht gleich, sondern gleichberechtigt“. Sie hat damals einen langen Kampf geführt, um das zu erreichen, was eine großartige Leistung war und die Basis für vieles heute Erreichte darstellt. Es hat dann aber noch viele Jahre gedauert, bis dieses Gesetz umgesetzt wurde – und es wird bis heute leider nicht ganz fair umgesetzt. So kann man zwar jetzt sagen, dass wir in Deutschland alle per Gesetz gleichberechtigt sind, aber es ist immer noch so, dass es zwischen Männern und Frauen bundesweit und auf allen Ebenen eine Gehaltslücke von 22 Prozent gibt. Da ist also noch viel zu tun. Frauen sind immer noch nicht ausreichend in den Vorständen dieses Landes vertreten. Dafür haben wir aber endlich eine Frauenquote von 30 Prozent in den Aufsichtsräten, die langsam aufgefüllt wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat fünf Ministerinnen im Kabinett, was schon sehr beachtlich ist. Ansonsten brauchen wir aber auch mehr Ganztagsschulen und Ganztagskindergärten, damit Frauen die gleichen Chancen haben wie Männer.

Sie lehren seit 2015 an der Universität Paderborn. Welche Themen haben Sie in Ihren Seminaren bisher behandelt und was ist Ihnen besonders wichtig, den Studierenden zu vermitteln?

Maria von Welser: In erster Linie ist es mir wichtig, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Dann lege ich in meinen Seminaren Wert darauf, die Themen Frauen, Krieg und Gewalt zu diskutieren und darzulegen, wie die Welt sich darstellt, in der Frauen und auch Kindern großes Unrecht widerfährt. In den letzten Semestern habe ich außerdem Frauen, die Kriege geführt haben, als Thema aufgenommen, also z. B. Margaret Thatcher (Thatcher war britische Premierministerin während des Falklandkrieges, Anm. d. Red.). Hier diskutierte ich mit Studierenden darüber, wer diese Frauen waren und was sie dazu bewog, Krieg zu führen.

Liebe Frau Hagengruber, wie kam es dazu, dass die Universität Paderborn Maria von Welser für einen Lehrauftrag gewinnen konnte? Wie und wann ergab sich der Kontakt?

Ruth Hagengruber: Maria von Welser lernte ich im Rahmen des „Netzwerkes der Deutschen Akademikerinnen“ kennen, für das wir beide aktiv sind. 2013 fand eine Netzwerktagung in Paderborn statt. Berufe in den Medien sind klassische Berufe für Philosoph*innen. Als medienaffine Dozentin bin ich immer daran interessiert, auch unseren Studierenden der Philosophie, die nicht Lehrer werden, dahingehend Unterstützung anzubieten. Als ich die Ehre und das Vergnügen hatte, Maria von Welser kennen zu lernen und sie mir sagte, dass sie bereits an der Universität Hamburg lehre, war ich kühn genug, sie zu fragen, ob sie bereit wäre, einen Lehrauftrag zum Thema „Ethik in den Medien“ für unsere Studierenden anzubieten. Die Bedeutung dieses Themas kann nicht oft genug wiederholt werden und ist heute noch dringender und das Interesse der Menschen daran noch größer als vor einigen Jahren.

Wofür steht Maria von Welser Ihrer Meinung nach und was können Studierende, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen von ihr lernen?

Ruth Hagengruber: Philosophie an der Universität Paderborn zielt in ihrer praktischen Ausrichtung und in der berufsqualifizierenden Intention darauf ab, unseren Absolvent*innen Fertigkeiten zu vermitteln, um Konventionen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Die Reportagen und Berichte von Maria von Welser erzeugten eine Aufmerksamkeit für Sachverhalte, die zwar Fakt waren, aber doch von den großen Medien nicht für berichtenswert befunden wurden. Maria von Welser hat in Deutschland einen Trend gesetzt und mit ihrem Frauen-Journal „ML Mona Lisa“ den seinerzeit geltenden Rahmen des journalistischen Metiers und insbesondere den eines Frauen-Magazins gesprengt. Sie hat hier den Blick gewendet. Genau so hat sie es gemacht, als sie über die Frauen berichtete, die Kriegsopfer sind – etwa in Afghanistan, Syrien und im Kongo. Sie hat diese Sachverhalte zum Thema der öffentlichen Debatte gemacht. Diese Wendung des öffentlichen Blickes ist eine Leistung, die Mut verlangt. Maria von Welser ist daher für mich ein Vorbild und ich denke, das kann sie auch für die Studierenden sein.

Das Interview führte Kamil Glabica, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91817 Wed, 13 Nov 2019 15:42:07 +0100 Schlüsselfigur der Energiewende hält Vortrag an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91817/ Prof. Dr. Robert Schlögl, Leiter des Departments für Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft Berlin, hält am Montag, 18. November, einen öffentlichen Vortrag an der Universität Paderborn. Prof. Dr. Robert Schlögl, Leiter des Departments für Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft Berlin, hält am Montag, 18. November, einen öffentlichen Vortrag an der Universität Paderborn. Im Zuge der Neuausrichtung des Departments Chemie und der offiziellen Gründung des „Center for Sustainable Systems Design“ spricht Prof. Schlögl, der wesentliche Beiträge auf dem Gebiet der Energiewende geleistet hat, im chemischen Kolloquium zum Thema „Dynamisches Verhalten heterogener Katalyse“. Der Vortrag findet um 17.15 Uhr im Hörsaal A4 statt. Das Kolloquium wird ausgerichtet von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und dem Department Chemie der Universität Paderborn.

Komplexe Herausforderungen der Energiewende

Prof. Schlögl hat sich schon früh auf Themen und Prozesse spezialisiert, die heute im Rahmen der Energiewende Schlüsselpositionen einnehmen. Außerdem ist er geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr und leitet dort die Forschungsabteilung „Heterogene Reaktionen“. In dem Institut werden grundlegende chemische Prozesse der Energieumwandlung erforscht, die zur Entwicklung neuer und leistungsfähiger Katalysatoren beitragen. Dazu untersuchen die Wissenschaftler um Schlögl die Bedeutung heterogener Katalysatoren bei Energieumwandlungsprozessen der Natur. Ausgelegt ist seine Forschung insbesondere auf eine möglichst effiziente und nachhaltige Gewinnung und Speicherung von Energie sowie auf deren Transport vor dem Hintergrund zukünftiger Energiesysteme und den komplexen Herausforderungen der Energiewende.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91815 Wed, 13 Nov 2019 14:59:56 +0100 13. Absolvententag der Fakultät für Kulturwissenschaften https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91815/ Am Samstag, 9. November, hat die Fakultät für Kulturwissenschaften gemeinsam mit ca. 110 Absolvent*innen sowie deren Angehörigen und Ehrengästen den 13. Absolvententag im Auditorium maximum gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verabschiedung der Absolvent*innen der Bachelor- und Master of Arts-Studiengänge und der DSH-Absolvent*innen des akademischen Jahres 2018/2019. Am Samstag, 9. November, hat die Fakultät für Kulturwissenschaften gemeinsam mit ca. 110 Absolvent*innen sowie deren Angehörigen und Ehrengästen den 13. Absolvententag im Auditorium maximum gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verabschiedung der Absolvent*innen der Bachelor- und Master of Arts-Studiengänge und der DSH-Absolvent*innen des akademischen Jahres 2018/2019.

Die Gratulationen richteten sich außerdem an die über 40 Promovend*innen sowie 4 Habilitand*innen aus kulturwissenschaftlichen Disziplinen, die ihre Arbeit im Laufe der vergangenen zwei Semester erfolgreich abgeschlossen haben. Die musikalische Begleitung durch NaDu sowie ein abschließender Empfang im Foyer rundeten das Programm ab.

Die mit je 500 Euro dotierten Preise für die besten Abschlussarbeiten, gefördert durch die BREMER AG, gingen in diesem Jahr an Gudrun Agethen (Bachelor of Arts - Fach Musikwissenschaft), Alice Bleistein (Bachelor of Arts - Fach Deutschsprachige Literaturen), Saskia Detmar (Bachelor of Arts - Fach Mode-Textil-Design), Katharina Kaiser (Bachelor of Arts - Fach Mode-Textil-Design), Julia Schneider (Master of Arts - English and American Studies), Carolin Streuber (Master of Arts - Kultur und Gesellschaft) sowie Jens Wolfgang Matthes (Master of Education - Fach Evangelische Religionslehre).

Der Margarete-Schrader-Preis für Studierende (dotiert mit 750 Euro) wurde Laura Brauner (Master of Education - Fach Evangelische Religionslehre) verliehen.

Den BREMER AG Promotionspreis, dotiert mit 1.500 Euro, erhielt Dr. Sarah Masiak für ihre Arbeit im Fach Geschichte mit dem Titel: „Deüffelskinder“ Die besondere Wirkmacht eines gesellschaftlichen Stigmas am Beispiel der fürstenbergischen Hexenverfolgungen im Hochstift Paderborn (1601-1702).

Im Namen der Studierenden zeichneten die Fachschaften Prof. Dr. Doris Tophinke (Germanistische Sprachwissenschaft) für die Gruppe der Professor*innen sowie Dr. Andrea Krause (Sprachpraxis Anglistik/Amerikanistik) für den wissenschaftlichen Mittelbau mit den Preisen für besondere Lehre aus. Der Mittelbaupreis ist mit 500 Euro dotiert.

Besonderer Dank für das Engagement wurde der BREMER AG ausgesprochen, die durch ihre Förderung die Auszeichnungen erst möglich macht.

Fotos vom Absolvententag 2019 gibt es in der Fotogalerie.

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news-91811 Wed, 13 Nov 2019 14:10:53 +0100 Glorifizierung von Männlichkeit in Pop und Rock: Vortrag von Musikjournalist Simon Reynolds am 18. November an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91811/ Woher kommt die Glorifizierung von Männlichkeit in Pop und Rock? Damit beschäftigt sich der britische Musikjournalist Simon Reynolds in seinem Buch „Sex Revolts – Gender, Rock und Rebellion“, das er am Montag, 18. November, um 17 Uhr im Raum H1.232 der Universität Paderborn vorstellen wird. Woher kommt die Glorifizierung von Männlichkeit in Pop und Rock? Damit beschäftigt sich der britische Musikjournalist Simon Reynolds in seinem Buch „Sex Revolts – Gender, Rock und Rebellion“, das er am Montag, 18. November, um 17 Uhr im Raum H1.232 der Universität Paderborn vorstellen wird. Das Buch, das bereits 1995 veröffentlicht wurde, erscheint im kommenden Februar in der deutschen Fassung. Die Veranstaltung, die von Prof. Dr. Christoph Jacke, Leiter des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“, moderiert wird, enthält neben dem Vortrag eine anschließende Diskussion. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

In „Sex Revolts – Gender, Rock und Rebellion“ erzählt und analysiert Reynolds die Historie des Rock’n’Roll anhand von Performerinnen und Performern. Dazu zählen u. a. die Rolling Stones, Jack Kerouac, Björk, The Raincoats, Patti Smith und Yoko Ono. Zusammen mit seiner Co-Autorin Joy Press geht er in dem Buch auf das Frauenbild der männlichen Protagonisten der Rockgeschichte ein. Gleichzeitig wird in „Sex Revolts“ aber auch die Rolle der Frauen in der Popmusikgeschichte behandelt. Neben dieser Thematik wird Reynolds an der Universität Paderborn auf weitere seiner Veröffentlichungen eingehen, die seit Jahrzehnten in Journalismus, Wissenschaft und Künsten ausgiebig diskutiert werden. So stellte er etwa in seinem 2011 veröffentlichten Buch „Retromania“ die Behauptung auf, dass Popkultur bzw. Popmusik keine Zukunft mehr habe, da diese sich nur noch aus Vergangenem speisen würde. Darüber hinaus haben Abhandlungen über die Rave-Kultur, das Post-Punk-Zeitalter und den Glam-Rock Reynolds zu einem der weltweit bekanntesten Popmusik-Journalisten gemacht.

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news-91807 Wed, 13 Nov 2019 12:54:18 +0100 Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Universität Paderborn ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91807/ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn wurde zum neuen Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) berufen. Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn wurde zum neuen Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) berufen. Der Informatiker leitet das Fachgebiet „Verteilte Eingebettete Systeme“ am Heinz Nixdorf Institut der Universität.

Acatech ist eine von Bund und Ländern geförderte nationale Akademie und gilt als Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland. Sie stellt leistungsfähige Strukturen für den wissenschaftsbasierten Dialog über technologiebezogene Zukunftsfragen bereit. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeiten fundierte Handlungsentwürfe und bringen diese dann in die öffentliche und politische Debatte ein.

Die Mitglieder werden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer hohen Reputation in die Akademie aufgenommen. Sie stammen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Medizin sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften.

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news-91801 Wed, 13 Nov 2019 08:20:54 +0100 Forschungen zu Kreditausfallversicherungen: Benjamin Hippert und Sascha Tobias Wengerek erhalten Preis der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91801/ Die voranschreitende Globalisierung und Digitalisierung nationaler Finanz- und Kapitalmärkte bedingt eine zunehmende Angleichung der Renditeeigenschaften zahlreicher Anlageklassen sowie eine vermehrte markt- und länderübergreifende Übertragung und Korrelation von Risiken. Die voranschreitende Globalisierung und Digitalisierung nationaler Finanz- und Kapitalmärkte bedingt eine zunehmende Angleichung der Renditeeigenschaften zahlreicher Anlageklassen sowie eine vermehrte markt- und länderübergreifende Übertragung und Korrelation von Risiken. Investoren und Portfoliomanager stehen in diesem Zuge vor der Herausforderung, ihre Finanzanlagen an aktuelle Marktentwicklungen anzupassen und Strategien zur Risikoabsicherung zu erarbeiten. Ob hierbei Kreditausfallversicherungen, sogenannte „Credit Default Swaps“ (CDS), ein geeignetes Instrument zur Rendite-Risiko-Steuerung darstellen können, haben Benjamin Hippert und Sascha Tobias Wengerek, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Paderborn, erforscht. Für ihre Forschungsleistung und ihre Koautorenschaft an einem Artikel im internationalen Fachjournal „Review of Derivates Research“ erhielten sie nun den „Dean’s Young Scholar Research Award“ der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Mit ihrem wissenschaftlichen Ansatz haben Hippert und Wengerek Kreditausfallversicherungen erstmals in diesem Forschungszweig als neue und eigenständige Anlageklasse eingeführt. Dabei untersuchten sie u. a. ihr Rendite- und Risikoverhalten im Portfoliokontext. Zu diesem Zweck berechneten die beiden Wissenschaftler die von Investoren tatsächlich zu realisierenden Erträge bzw. Verluste dieser Anlageklasse, um so eine Vergleichbarkeit mit traditionellen Investments zu ermöglichen. Ihre Arbeit stellt einen wichtigen Beitrag innerhalb der aktuellen akademischen Forschung sowie in Bezug auf praktisches Portfoliomanagement dar. Neben einem tieferen Verständnis für den Aufbau, die Handelbarkeit und die Rendite-Risiko-Strukturen von CDS-Indizes, erweitern sie den bisherigen Stand der Forschung um neue Erkenntnisse bezüglich der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen den unterschiedlichen Anlageklassen und deren Auswirkungen auf finanzielle Portfolios. In der Praxis ergänzen CDS-Indizes die Anlagemöglichkeiten eines Vermögensverwalters, da diese in Zeiten von niedrigen Zinsen und fragilen Finanzmärkten eine angemessene Rendite bei gleichzeitig hohem Verringerungspotential von Risikofaktoren im Portfoliokontext bieten können. CDS-Indizes erweisen sich somit als ein nützliches Instrument zur Portfoliorisikosteuerung, speziell für konservative Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont (z. B. Lebensversicherer und Pensionsfonds).

Prof. Dr. André Uhde, Mentor der beiden Paderborner Doktoranden und Mitverfasser des Forschungsartikels, freut sich über diese Leistung: „Das Forschungspapier führt die eher traditionelle Portfoliotheorie und das deutlich innovativere ‚Financial Engineering‘ zusammen. Aus dieser Synthese generiert es äußerst relevante und ökonomisch wie ökonometrisch überzeugende Erkenntnisse für die Portfoliosteuerung aus wissenschaftlicher und praxisorientierter Sicht in einem zunehmend internationalen und instabilen Marktumfeld. Mit dieser hervorragenden Forschungsleistung haben Benjamin Hippert und Sascha Tobias Wengerek in einem außerordentlichen Maße zur internationalen Sichtbarkeit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften beigetragen.“

Über den „Dean’s Young Scholar Research Award“

Mit der Auszeichnung sollen die Erfolge des wissenschaftlichen Nachwuchses der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften nach außen noch sichtbarer und exzellente Grundlagenforschung gewürdigt werden. „An unserer Fakultät wird Hervorragendes geleistet und es ist an der Zeit, dies noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Mit den Dean’s Young Scholar Awards haben wir einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen“, unterstreicht Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane, Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Das Dekanatsteam der Fakultät sieht im erreichten Publikationserfolg von Benjamin Hippert und Sascha Tobias Wengerek in dem weltweit renommierten „Review of Derivatives Research” eine Verstärkung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn im Bereich der betriebswirtschaftlichen Spitzenforschung.

Weitere Informationen

Titel: „Portfolio benefits of adding corporate credit default swap indices: evidence from North America and Europe“
Quelle: Review of Derivatives Research, July 2019, Volume 22, Issue 2, pp 203–259
Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11147-018-9148-8

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news-91793 Tue, 12 Nov 2019 13:24:34 +0100 Im Hörsaal wird’s lustig – AStA Hörsaal Comedy bringt deutsche Comedy-Elite nach Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91793/ Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Paderborn hat jüngst sein Veranstaltungsrepertoire erweitert. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Paderborn hat jüngst sein Veranstaltungsrepertoire erweitert. Neben den etablierten Musikveranstaltungen wie dem AStA Sommerfestival oder den politischen Diskussionen beim FORUM organisiert der AStA nun auch Comedy-Veranstaltungen auf dem Campus. 

Für die AStA Hörsaal Comedy wurde ein vielfältiges Comedy-Programm auf die Beine gestellt, das so gut wie jeden Geschmack bedient. Das Universitätsgelände eignet sich dafür bestens, denn die Hörsäle bieten eine perfekte Veranstaltungsfläche. Am 7. Dezember startet die AStA Hörsaal Comedy mit einem echten Hochkaräter der deutschen Comedy-Szene: Ingo Appelt wird mit seinem neuen Programm „Der Staats-Trainer“ die Lachmuskeln im Audimax beanspruchen.

Im neuen Jahr geht es dann so richtig los mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt: Am 10. Januar kommt das Springmaus Improvisationstheater an den Paderborner Campus. Für alle Fußballfans wird am 24. Januar der bekannte WDR2-Radiokommentator Sven Pistor sein Programm „Pistors Fußballschule – VOLLPFOSTEN RELOADED!!!“ im Audimax zum Besten geben. Pistors Bühnenshow ist eine wilde Fußballreise in Wort und Bild, zwischen Poesie und Fankultur.

Am 8. Februar geht es dann mit abwechslungsreichem Kabarett der Bullemänner weiter. Knapp eine Woche später gastiert am 16. Februar das national bekannte Kölner Comedy-Format „Nightwash“ an der Universität, welches schon vielen heutigen Comedy-Größen wie Luke Mockridge oder Mario Barth früh in ihrer Karriere eine Bühne geboten hat.

Weitere Informationen: https://asta.uni-paderborn.de

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news-91791 Tue, 12 Nov 2019 12:07:05 +0100 Willkommen an der Universität Paderborn: Neue Mitarbeiter*innen begrüßt https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91791/ Am Montag, 11. November, begrüßten Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität, und Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, mehr als 50 neue Mitarbeiter*innen der Universität im Rahmen einer Willkommensveranstaltung. Am Montag, 11. November, begrüßten Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität, und Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, mehr als 50 neue Mitarbeiter*innen der Universität im Rahmen einer Willkommensveranstaltung.

Ein Quiz vermittelte den neuen Kolleg*innen spielerisch wichtige Informationen über ihren neuen Arbeitgeber. Der Uni-Bläserkreis sorgte für die musikalische Begleitung der Veranstaltung. Im Anschluss stellten sich auf einem Infomarkt zentrale Anlaufstellen sowie Ansprechpersonen an der Universität vor und boten Gelegenheit zum Austausch.

Wie auch im vergangenen Semester wurde die Willkommensveranstaltung vom Team der Personalentwicklung organisiert. Neue Mitarbeiter*innen sollen sich hier kennenlernen, Kontakte knüpfen können und eine schnelle erste Orientierung an ihrem neuen Arbeitsplatz erhalten.

Weitere Informationen zur Personalentwicklung an der Universität Paderborn: https://www.uni-paderborn.de/zv/4-5/personalentwicklung

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news-91785 Tue, 12 Nov 2019 10:19:36 +0100 Paderborner Physikerin in Max Planck School aufgenommen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91785/ Photonik: Herausragende Forschung Herausragende Forschung auf dem Gebiet der Photonik

Die Paderborner Physikerin und Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Christine Silberhorn wurde als Fellow an der Max Planck School of Photonics (MPSP) aufgenommen. Ziel der Max Planck Schools ist es, die Graduiertenausbildung in Deutschland für international herausragende Doktorandenanwärter*innen attraktiver zu machen. Besonders renommierte Forscher*innen eines Fachgebiets haben sich dabei zusammengeschlossen, um ihr Wissen an den akademischen Nachwuchs weiterzugeben. Die Schools fungieren als Knotenpunkte. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich die besten Wissenschaftler*innen einer Disziplin in Deutschland häufig an verschiedenen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen befinden. 

Die MPSP, an der Prof. Silberhorn seit Oktober Fellow ist, ist eine überregionale Graduiertenschule. Im Promotionsprogramm werden dabei herausragende Studierende mit Masterabschluss bei einem Fellow innerhalb des Netzwerks aufgenommen. Das Studium vernetzt alle Akteure durch koordinierte Workshops und Weiterbildungsprogramme eng miteinander. Aus der Arbeitsgruppe von Prof. Silberhorn hat Laura Padberg ihre Arbeit als Promovierende in der Graduiertenschule der Max Planck School of Photonics begonnen. Sie forscht im Bereich der Quantenphotonik sowie zu deren Einsatz in modernen Technologien. Das Team um Silberhorn beschäftigt sich mit neuartigen integriert-optischen Quantenbauelementen und Methoden hinsichtlich ihrer Anwendungen in der Quanten-Informationsverarbeitung und der Kommunikation.

Im Profilbereich „Optoelektronik und Photonik“ werden an der Universität Paderborn seit einigen Jahren die physikalischen Grundlagen und Anwendungen optischer Technologien erforscht. Dabei kommen innovative Konzepte aus der Quantenoptik, der kohärenten Optik, der ultraschnellen Nanooptik und Optoelektronik zum Einsatz. Ziel ist die Etablierung neuartiger Informationstechnologien, die auf der nichtlinearen Licht-Materie-Wechselwirkung und auf Quanteneffekten basieren. Schon 2005 hat die Universität mit der Gründung des CeOPP (Center for Optoelectronics and Photonics) ein eindeutiges Signal für den Ausbau der zukunftsträchtigen Forschungsbereiche Optoelektronik und Photonik gesetzt. Das CeOPP besteht aus Arbeitsgruppen der Departments Chemie und Physik sowie des Instituts für Elektrotechnik und Informationstechnik. Die interdisziplinäre Kooperation im Profilbereich „Optoelektronik und Photonik“ wird außerdem durch einen Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Weitere Informationen zum CeOpp: https://www.ceopp.de/
Weitere Informationen zum Sonderforschungsbereich "Tailored Nonlinear Photonics: From Fundamental Concepts to Functional Structures": https://trr142.uni-paderborn.de/de/

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news-91781 Tue, 12 Nov 2019 09:45:08 +0100 „Deutsche Literatur der Gegenwart“: Lesung von Lea Streisand aus ihrem Roman „Hufeland, Ecke Bötzow“ am 18. November an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91781/ Wie bereits in den Vorjahren bietet das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn auch im Wintersemester 2019/20 eine Reihe von Lesungen an, zu denen die Studierenden sowie alle an Literatur Interessierten aus Hochschule, Stadt und Region herzlich eingeladen sind. Die Lesungsreihe findet jeweils montags, 16.15 bis 17.45 Uhr, im Hörsaal G auf dem Campus der Universität statt. Der Eintritt ist frei. Wie bereits in den Vorjahren bietet das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn auch im Wintersemester 2019/20 eine Reihe von Lesungen an, zu denen die Studierenden sowie alle an Literatur Interessierten aus Hochschule, Stadt und Region herzlich eingeladen sind. Die Lesungsreihe findet jeweils montags, 16.15 bis 17.45 Uhr, im Hörsaal G auf dem Campus der Universität statt. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 18. November, ist Lea Streisand zu Gast an der Universität, wo sie aus ihrem neuen Roman „Hufeland, Ecke Bötzow“ lesen wird. Streisand, geboren 1979 in Berlin, studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik an der HU Berlin. Seit 2003 tritt sie auf Lesebühnen und bei Poetry Slams auf. Sie ist festes Mitglied der Lesebühne Rakete 2000 in Berlin/Neukölln und Veranstalterin von „Hamset nicht kleina?“ in Friedrichshain. Streisand veröffentlichte einige Hörbücher, u. a. „Wahnsinn in Gesellschaft“ (2009) und „Berlin ist eine Dorfkneipe“ (2012). Außerdem schreibt sie die monatliche Taz-Berlin-Kolumne „immer bereit“ und ist seit 2014 Kolumnistin im „Schönen Morgen“ auf radioeins. 2016 erschien ihr erster Roman „Im Sommer wieder Fahrrad“ und der Erzählband „War schön jewesen.“

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news-91777 Mon, 11 Nov 2019 15:51:07 +0100 Ehrenprofessur der Jiangsu University für Prof. Dr. Dirk Kuckling https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91777/ Im Zuge seiner China-Reise an verschiedene renommierte Universitäten wurde Prof. Dr. Dirk Kuckling, Department Chemie der Universität Paderborn, am 8. Oktober in einer festlichen Zeremonie die Ehrenprofessur an der Jiangsu University, Zhenjiang, China verliehen. Im Zuge seiner China-Reise an verschiedene große Universitäten wurde Prof. Dr. Dirk Kuckling, Department Chemie der Universität Paderborn, am 8. Oktober in einer festlichen Zeremonie die Ehrenprofessur an der Jiangsu University, Zhenjiang, China verliehen. Die Urkunde wurde vom Dekan der Fakultät für Materialwissenschaften, Prof. Dr. Guanjun Qiao, überreicht. Damit wurden seine Erfolge und langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit in Deutsch-Chinesischen Gemeinschaftsprojekten auf dem Gebiet der Polymerchemie geehrt.

Prof. Kuckling ist seit März 2008 Professor für Organische und Makromolekulare Chemie an der Universität Paderborn. Sein Hauptinteresse gilt der Synthese und Charakterisierung von Polymerstrukturen mit aktorischen und sensorischen Eigenschaften. Seit mehr als 20 Jahren bestehen sehr gute Beziehungen u. a. zu Gruppen in Zhenjiang, Shanghai, Hangzhou und Beijing.

Die Jiangsu University wurde 1902 gegründet und umfasst z. Z. ca. 34.000 Studierende. Die Fakultät für Materialwissenschaften wird unter den besten 1 Prozent aller Universitäten in China gerankt. Mit der Ehrenprofessur wird der Wunsch auf eine engere Kooperation beider Universitäten verbunden.

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news-91771 Mon, 11 Nov 2019 13:48:53 +0100 Dialogveranstaltung am 13. November: "Vulnerabilität: Eine Denkkategorie islamischer Theologie?" https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91771/ Am Mittwoch, 13. November, hält Jun.-Prof. Dr. Muna Tatari um 13 Uhr (s. t.) im Raum L1.201 einen Impulsvortrag zum Thema "Vulnerabilität: Eine Denkkategorie islamischer Theologie?". Am Mittwoch, 13. November, hält Jun.-Prof. Dr. Muna Tatari um 13 Uhr (s. t.) im Raum L1.201 einen Impulsvortrag zum Thema "Vulnerabilität: Eine Denkkategorie islamischer Theologie?". Die Veranstaltung wird organisiert vom Arbeitskreis "Muslima in der Philosophie" des Projekts "In der Philosophie zuhause" und ist Teil einer Dialogreihe. Im Anschluss an den Vortrag sind alle Interessierten eingeladen, über Themen mitzudiskutieren, die von Studierenden mit einem muslimischen kulturellen Hintergrund initiiert sind.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Reihe:

11. Dezember 2019:
Titel: Alles Auslegungssache? Feministische Interpretationen des Korans
Referentin: Esra Inci

15. Januar 2020:
"Feminism Inshallah: A History of Arab Feminism"
Ein Film von Feriel Ben Mahmoud

Beide Veranstaltungen finden genau wie der erste Impulsvortrag im selben Raum und zurselben Uhrzeit statt.

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news-91767 Mon, 11 Nov 2019 11:09:12 +0100 Auftakt zu den „Philosophischen Interventionen“ am 12. November https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91767/ „Pegasus“, die Studierendengruppe des Projekts „In der Philosophie zu Hause“, veranstaltet im Wintersemester wieder die Reihe „Philosophische Interventionen“. Mit Impulsvorträgen und anschließenden Diskussionen behandelt die Reihe Themen, die sowohl gesellschaftspolitisch kontrovers diskutiert werden als auch Gegenstand philosophischer Untersuchung sind. Die Philosophie legt dabei, frei nach dem Modell der „psychologischen Interventionen“, den Finger auf die blinden Flecken der Gesellschaft. „Pegasus“, die Studierendengruppe des Projekts „In der Philosophie zu Hause“, veranstaltet im Wintersemester wieder die Reihe „Philosophische Interventionen“. Mit Impulsvorträgen und anschließenden Diskussionen behandelt die Reihe Themen, die sowohl gesellschaftspolitisch kontrovers diskutiert werden als auch Gegenstand philosophischer Untersuchung sind. Die Philosophie legt dabei frei nach dem Modell der „psychologischen Interventionen“ den Finger auf die blinden Flecken der Gesellschaft.

Den Auftakt zur Reihe macht am Dienstag, 12. November, um 18 Uhr im Raum L1.201 Prof. Dr. Katrin Klingsieck. Auch in diesem Semester wird in der Diskussionsreihe wieder ein Beratungsangebot für Studierende vorgestellt. Klingsieck wird über „ProLernen“ sprechen, die Beratungsstelle gegen Prokrastination an der Universität Paderborn. Interessierte sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

Die weiteren Termine der Reihe im Überblick:

Dienstag, 10. Dezember: Dr. Maria Robaszkiewicz „Migrationsethik und ihre Grenzen“, 18 Uhr im Raum L1.201

Dienstag, 14. Januar 2020: Anja Westermann „How dare you? Klimaethische Fragen in der Diskussion, 18 Uhr, Raum tba

 

Weitere Informationen zur Reihe und zu Pegagus:  

www.facebook.com/events/2832748226759521

www.uni-paderborn.de/in-der-philosophie-zu-hause/pegasus

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news-91761 Mon, 11 Nov 2019 09:17:18 +0100 Kulturelle Teilhabe fördern https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91761/ Paderborner Wissenschaftler erforschen innovative Preiskonzepte für Kulturbetriebe Wissenschaftler der Universität Paderborn erforschen innovative Preiskonzepte für Kulturbetriebe

Mit Freunden ins Kino gehen, mit der Schulklasse einen Ausflug ins Museum machen oder als Familie die Theatervorstellung besuchen: Kulturelle Angebote wahrzunehmen, ist nicht für jeden selbstverständlich. Als „verletzliche Verbraucher“ bezeichnet man Menschen, die beispielsweise aufgrund ihres geringen Einkommens oftmals nicht die Möglichkeit haben, am urbanen kulturellen Leben im vollen Umfang teilzunehmen und die deshalb in Gefahr geraten, vom sozialen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen zu werden. Die Debatte um Inklusion und kulturelle Teilhabe führt zwangsläufig zu der Frage nach Preiskonzepten von Kultureinrichtungen. Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn wollen deshalb die Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten von alternativen und innovativen Preiskonzepten für Kulturbetriebe erforschen und vor Ort testen. Langfristiges Ziel ist es, sowohl verletzlichen Verbrauchern auf Dauer die kulturelle Teilhabe zu ermöglichen als auch für die Kulturbetriebe ökonomisch nachhaltige Einnahmepotenziale sicherzustellen. Das Projekt „Steigerung der kulturellen Teilhabe mittels innovativer und ökonomisch nachhaltiger Preiskonzepte – kurz: kulturPreis“ wird über drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 760.000 Euro gefördert.

Erforschung von innovativen Preiskonzepten vor Ort

„Bürger*innen mit wenig ökonomischem, sozialem, kulturellem und symbolischem Kapital bedürfen als ,verletzliche Verbraucher‘ Unterstützung, um am kulturellen Leben teilnehmen zu können. Das versuchen Kulturbetriebe im Sinne ihres kulturpolitischen Auftrages in der Regel über die Preisgestaltung – als wirksamste absatzpolitische Maßnahme – zu erreichen“, erklärt Projektleiterin Prof. Dr. Nancy Wünderlich, die den Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn inne hat. Gemeinsam mit zwei weiteren Wissenschaftler*innen soll eine fakultätsübergreifende Forschung ermöglicht werden, die sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche und kulturelle Aspekte in den Blick nimmt: Neben Prof. Dr. Dennis Kundisch, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Digitale Märkte der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, ist auch Prof. Dr. Beate Flath, Juniorprofessorin für Eventmanagement mit den Schwerpunkten Populäre Musik, Medien und Sport der Fakultät für Kulturwissenschaften, an dem Vorhaben beteiligt.

Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Wirksamkeit und die Einsatzmöglichkeiten von alternativen und innovativen Preiskonzepten für Kulturbetriebe. Um die wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt in der Praxis zu erproben, sind neben der Universität weitere Akteure aus Paderborn an dem Projekt beteiligt: das Heinz Nixdorf MuseumsForum, der Caritasverband Paderborn e.V., der Kreis Paderborn, das Kulturamt der Stadt Paderborn, das Pollux by Cineplex, das Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele GmbH und der Musikclub Wohlsein. Geplant ist, ausgewählte alternative Preisgestaltungen für die am Projekt beteiligten Kulturbetriebe zu adaptieren und bei ihnen im Realbetrieb einzusetzen. Unter Berücksichtigung von Akzeptanztreibern und -hemmnissen sollen so beispielsweise partizipative Bezahlmodelle oder transaktionsabhängige Spenden, bei denen die Gäste und Kunden frei entscheiden dürfen, wie viel sie bezahlen möchten, praktisch angewendet werden. Anschließend wollen die Wissenschaftler*innen die nachhaltige Wirkung der neuen Preiskonzepte auf verletzliche Verbraucher, auf die gesellschaftliche Teilhabe sowie die Finanzierbarkeit messen und auswerten.

Verletzliche Verbraucher unterstützen

„Die Steigerung der kulturellen Teilhabe mittels einer ökonomisch und sozial nachhaltigen Gestaltung von Preiskonzepten übt grundsätzlich einen positiven Einfluss auf das Gemeinwohl aus, da kulturelle Teilhabe eine zentrale Voraussetzung für die freie Entfaltung von Individuen und Gruppen in demokratischen Gesellschaften ist“, sagt Prof. Flath. „Die gesellschaftspolitische Brisanz dieses Zusammenhanges wird aktuell besonders deutlich, da sich immer größere Teile der Gesellschaft ökonomisch, sozial und kulturell ,abgehängt‘ fühlen“, so die Forscherin. Maßnahmen zur Erhöhung kultureller Teilhabe durch angepasste Preise würden häufig nicht das intendierte Ziel erreichen, die verletzlichen Verbraucher am kulturellen Leben zu beteiligen, sodass die Preisnachlässe ungenutzt blieben. „Gründe dafür sind beispielsweise die trotz Rabattierung als zu hoch empfundenen Preise, eine mangelnde Miteinbeziehung der Adressat*innen in die Preisgestaltung oder auch die Stigmatisierung der sozial Benachteiligten im Bezahlprozess“, so Prof. Wünderlich. „Alternative Preiskonzepte finden in anderen Kontexten zwar bereits Anwendung, wie beispielsweise ,Pay-what-you-want‘ oder der ,suspended coffee‘, hier bezahlen Verbraucher*innen den zweifachen Preis für einen Kaffee und spenden damit einen Kaffee an Bedürftige. Diese Konzepte werden aufgrund unsicherer Rentabilitätsprognosen von Kulturbetrieben jedoch meist nicht implementiert“, erklärt die Expertin. Zudem gebe es bisher nur wenige Erkenntnisse über Stigmatisierung einzelner Gruppen bei dem Kauf und der Nutzung von kulturellen Angeboten, so die Wissenschaftlerin. In den nächsten drei Jahren wollen die Projektmitglieder gemeinsam innovative Strategien erarbeiten und deren Wirksamkeit validieren, damit Betriebe und Verbraucher*innen in gleichem Maße von den neuen Preiskonzepten profitieren.

Jennifer Strube, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91755 Mon, 11 Nov 2019 09:12:00 +0100 Digitale Kulturwissenschaften im Fokus: Jahrestagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ vom 2. bis 6. März an der Universität Paderborn – Anmeldung jetzt möglich https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91755/ Von Montag, 2. März, bis Freitag, 6. März 2020, veranstaltet der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd) an der Universität Paderborn seine siebte Jahrestagung. Bei der Tagung, die unter dem Motto „Spielräume – Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation“ stattfindet, werden verschiedene Themen der Digitalen Kulturwissenschaften beleuchtet. Interessierte können sich ab heute anmelden. Deadline ist der 16. Februar 2020. Erwartet werden bis zu 600 Gäste. Wer bis zum 15. Januar 2020 bucht, erhält einen Frühbucherrabatt. Die Tagung wird von einem Team um Prof. Dr. Michaela Geierhos organisiert, die an der Universität Paderborn die Professur für Digitale Kulturwissenschaften innehat. Von Montag, 2. März, bis Freitag, 6. März 2020, veranstaltet der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd) an der Universität Paderborn seine siebte Jahrestagung. Bei der Tagung, die unter dem Motto „Spielräume – Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation“ stattfindet, werden verschiedene Themen der Digitalen Kulturwissenschaften beleuchtet. Interessierte können sich ab heute anmelden. Deadline ist der 16. Februar 2020. Erwartet werden bis zu 600 Gäste. Wer bis zum 15. Januar 2020 bucht, erhält einen Frühbucherrabatt. Die Tagung wird von einem Team um Prof. Dr. Michaela Geierhos organisiert, die an der Universität Paderborn die Professur für Digitale Kulturwissenschaften innehat.

Die Digitalen Kulturwissenschaften bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Computerlinguistik und Kulturwissenschaften. An der Universität Paderborn beispielsweise entwickeln und erforschen Kulturwissenschaftler*innen und Informatiker*innen im Profilbereich „Digital Humanities“ gemeinsam Techniken und Methoden der Informationstechnik und erarbeiten Daten- und Kodierungsstandards.

Keynote-Speaker aus den USA

Die Eröffnungskeynote der Tagung hält Prof. Dr. Julia Flanders von der Northeastern University Boston/USA. Sie wird über „From Modeling to Interpretation“ sprechen. Die Keynote findet am 3. März um 19 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Das weitere Tagungsprogramm beinhaltet unter anderem Workshops und Sessions zu Themen wie Modellierung von (Interpretations-)Spielräumen, Perspektivwechsel durch Visualisierung oder Hands-On Übungen zur Entwicklung von Digital-Humanities-Tools. Die Abschlusskeynote am 6. März um 14 Uhr im Audimax der Universität hält Prof. Dr. Alan Liu von der University of California in Santa Barbara/USA. Er wird über „Humans in the Loop: Humanities Hermeneutics and Machine Learning” referieren.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Der Eröffnungsempfang startet am 3. März um 19 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Während des Empfangs werden Musiker der Hochschule für Musik Detmold eine über Tablets koordinierte Performance gestalten. Das Conference-Dinner findet am 5. März um 19 Uhr in der Benteler-Arena statt. Zum weiteren Rahmenprogramm gehören ein Besuch des Heinz Nixdorf MuseumsForums, eine Besichtigung der Benteler-Arena, Stadtführungen sowie eine Show der Event-Physik der Universität. Im Anschluss an die Konferenz wird am 7. März der traditionelle DHd-Skitag angeboten – diesmal im Skigebiet Winterberg.

Über den Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd)

Der Verband „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ wurde 2013 gegründet und versteht sich als Forum und formelle Interessenvertretung für alle, die sich im deutschsprachigen Raum in Forschung und Lehre unabhängig von der Fachdisziplin im Arbeitsbereich der Digital Humanities engagieren. Aktuell sind 347 Forscherinnen und Forscher Mitglied im DHd.

Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung: dhd2020.de 

Weitere Informationen zum Profilbereich „Digital Humanities“ der Universität Paderborn: www.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/digital-humanities

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91757 Fri, 08 Nov 2019 14:16:20 +0100 Vorbereitung der Antragstellung für eine Europäische Universität: Treffen in Toledo am 4. November https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91757/ Am 4. November nahmen Vertreter*innen der Universität Paderborn an einem Treffen mit vier weiteren europäischen Universitäten in Toledo, Spanien teil. Am 4. November nahmen Vertreter*innen der Universität Paderborn an einem Treffen mit vier weiteren europäischen Universitäten in Toledo, Spanien teil. Die Universitäten dieser Allianz planen, sich gemeinsam an der zweiten Pilot-Ausschreibungsrunde der European Universities Initiative 2020 zu beteiligen. Ziel des Treffens in Toledo war die Konkretisierung der inhaltlichen Schwerpunkte der geplanten Aktivitäten mit den Partnerhochschulen Castilla-La Mancha (Spanien), Le Mans (Frankreich), Neapel (Italien) und Mälardalen (Schweden). Die begonnenen Diskussionen sollen in den nächsten Monaten fortgeführt und intensiviert werden. Das nächste Treffen wird Anfang Dezember in Brüssel stattfinden. Der gemeinsame Antrag soll im Februar 2020 bei der EU eingereicht werden.

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news-91753 Fri, 08 Nov 2019 13:16:55 +0100 Landesweiter Aktionstag fördert Begeisterung für das Lehramt am Berufskolleg https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91753/ Den Berufswunsch Lehrerin oder Lehrer hegen viele Jugendliche. Diesen in einem technischen Fach an einem Berufskolleg zu verwirklichen, haben allerdings nicht viele von ihnen auf dem Plan. Daher beteiligte sich die Universität Paderborn am Mittwoch, 6. November, zum sechsten Mal an den landesweiten Aktionstagen „Lehrerberuf Berufskolleg“. In Ostwestfalen-Lippe fanden sie in diesem Jahr unter der Federführung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Bielefeld statt. Den Berufswunsch Lehrerin oder Lehrer hegen viele Jugendliche. Diesen in einem technischen Fach an einem Berufskolleg zu verwirklichen, haben allerdings nicht viele von ihnen auf dem Plan. Daher beteiligte sich die Universität Paderborn am Mittwoch, 6. November, zum sechsten Mal an den landesweiten Aktionstagen „Lehrerberuf Berufskolleg“. In Ostwestfalen-Lippe fanden sie in diesem Jahr unter der Federführung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Bielefeld statt.

Der Uni-Tag bot Schüler*innen die Möglichkeit, sich über den Lehrberuf an Berufskollegs, Zugangsmöglichkeiten zum Studium und das Studium selbst zu informieren. Die PLAZ-Professional School an der Universität Paderborn richtete den Uni-Tag mit Lehrenden der Erziehungswissenschaft und der Technikdidaktik sowie mit den Fachhochschulen aus, um junge Menschen für das Lehrerdasein an Berufsschulen zu begeistern.

So begrüßten Silke Ernesti, Leiterin ZfsL Bielefeld, und Dr. Annegret Hilligus, Geschäftsführerin PLAZ, die interessierten Schüler*innen: „An der Universität Paderborn können Sie heute in alle Formate eintauchen, die eine Universität bietet.“ Die Teilnehmenden wurden damit eingeladen, sich alle ihre Fragen rund ums Lehramt an Berufskollegs beantworten zu lassen. Erste Gelegenheiten hierzu boten ein informativer Vortrag und eine anregende Podiumsdiskussion zum Thema „Auf dem Weg in den Lehrerberuf“, worin viele wichtige Infos rund um den Einstieg in den Lehrberuf vermittelt wurden.

Anschließend wurden die Jugendlichen selbst in verschiedenen Workshops aktiv, in denen sie von Lehrenden und Studierenden der Universität begleitet wurden. In einem Workshop zum Thema „Lehrkräfte – Expertinnen und Experten für Lernen“ wurden beispielsweise die für Lehrer*innen besonders wichtigen Eigenschaften erarbeitet. Daran wurde unter anderem ersichtlich, dass es einer guten Ausbildung bedarf, um später souverän in der Klasse agieren zu können.

„Uni-Luft zu schnuppern und sehr interessante Einblicke in den Lehrerberuf zu bekommen, hat mir besonders gefallen“, beschrieb Teilnehmer Jonas Stuckmann die am Infotag gewonnenen Erfahrungen. Diese Eindrücke aus der Universität wolle der 18-Jährige, der am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh Abitur macht, mit zu den weiteren Veranstaltungen des Aktionstages nehmen und dort vertiefen. Gelegenheit dazu gab es am Folgetag am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld. Dort konnten die Schüler*innen hautnah erleben, wie Lehrer*innen unterrichten. Abgerundet wurden die Aktionstage mit einem Besuch im ZfsL Bielefeld.

Weiterführende Informationen zum Lehrerberuf am Berufskolleg finden Interessierte im Internet auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Bildung unter www.lehrer-werden.nrw.

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news-91743 Fri, 08 Nov 2019 07:38:39 +0100 Uneinigkeit unter deutschen Wirtschaftsweisen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91743/ Paderborner Wirtschaftswissenschaftler nimmt Stellung Das deutsche Wirtschaftswachstum flacht ab – und Experten sind sich uneinig darüber, was nun zu tun ist. Das zeigt das aktuelle Jahresgutachten des „Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“. Einmal im Jahr geben die fünf sogenannten Wirtschaftsweisen des Rats eine Einschätzung dazu ab, wie die Wirtschaftspolitik auf aktuelle Trends und Veränderungen reagieren soll. Bislang waren die Jahresgutachten nie besonders spannend – denn die Wirtschaftsweisen stimmten mit Ausnahme des Ökonomen Peter Bofinger, der seit Februar 2019 nicht mehr im Amt ist, stets überein.

Alljährlich riet der Sachverständigenrat zum marktliberalen Kurs. Die Schuldenbremse sollte dabei ernst genommen und die Schwarze Null heiliggehalten werden. Doch im diesjährigen Gutachten herrscht große Uneinigkeit zwischen den Ökonomen. Angesichts einer womöglich näher rückenden Rezession wollen zwar alle Mitglieder von der Schwarzen Null ablassen. Zwei von ihnen, Achim Truger und Isabel Schnabel, schlagen jedoch vor, auch die Schuldenbremse zu lockern, um mehr Investitionen zu ermöglichen und damit die Wirtschaft anzukurbeln. Das ist der große Streitpunkt unter den Wirtschaftsweisen. Denn die Schuldenbremse gilt als wichtiger Stabilitätsfaktor für den Staatshaushalt sowie als Vorbild für andere EU-Staaten. Zudem ist sie im Grundgesetz verankert – die drei marktliberalen Ökonomen des Sachverständigenrats, Lars Feld, Volker Wieland und Christoph Schmidt, wollen daran nichts ändern.

„Konjunkturpolitisch blanker Unsinn“

Auch Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp, Leiter des Lehrstuhls für Institutionenökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Paderborn, hält eine Lockerung der Schuldenbremse für problematisch. Zwar gibt er Truger und Schnabel recht, dass eine etwas höhere Verschuldung sinnvoll sein kann, um für eine Stabilisierung der Konjunktur zu sorgen.

Doch der Plan scheitere an der Umsetzbarkeit: „Etwas“ lasse sich gesetzlich ebenso wenig gut greifen, wie die nur unscharf zu erfassenden Umstände, in denen eine Verschuldung möglich sein sollte. Außerdem sieht Hehenkamp Deutschland in der Verantwortung für weitere EU-Staaten: „Mit Blick auf die Fiskalunion in der EU würde eine unschärfer formulierte, gelockerte Schuldenbremse die Verschuldungstendenzen der südeuropäischen EU-Länder wieder befeuern und somit kontraproduktiv wirken“, so der Paderborner Ökonom.

Seiner Einschätzung nach wird Deutschland knapp an einer Rezession vorbeischrammen – wenn sich die Wirtschaftspolitik von der Schwarzen Null abwende. „Die Schwarze Null ist konjunkturpolitisch blanker Unsinn und gefährlich, da sie im Gegensatz zur Schuldenbremse eine prozyklische Wirkung entfalten kann, die den Abschwung verstärkt und so mit höherer Wahrscheinlichkeit in die Rezession führt“, meint der Professor.

Investitionen im Abschwung erhöhen

Eine grundlegende Änderung in der deutschen Wirtschaftspolitik hält Hehenkamp für unnötig. Denn das abflachende Wirtschaftswachstum sei vor allem durch äußere Faktoren begründet. Die gesamte Weltwirtschaft wachse langsamer, was auf fundamentale Unsicherheiten in der internationalen Welt- und Handelspolitik zurückzuführen sei. Sich abschottende Handels- und Wirtschaftspolitiken, wie zum Beispiel Großbritannien und die USA, wirken sich laut dem Wirtschaftswissenschaftler negativ auf die Nachfrage nach deutschen Investitions- und Industriegütern aus und schwächen somit das deutsche Wirtschaftswachstum. „Letztlich hat die deutsche und europäische Wirtschaftspolitik auf die Exportnachfrage wenig Einfluss. Ein staatsfinanziertes Konjunkturprogramm würde das ebenso wenig ändern“, meint Hehenkamp.

Den Streit zwischen den Wirtschaftsweisen führt er nicht nur auf eine sich wandelnde Wirtschaftsdynamik zurück. Auch die Veränderung in der Zusammensetzung des Sachverständigenrats sei ein Grund für die Uneinigkeit der Wirtschaftsweisen. Schließlich gehe die Forderung nach neuen wirtschaftspolitischen Maßnahmen von den beiden zuletzt berufenen Ökonomen aus: „Ob sich hier ein Generationenwechsel anbahnt, wird die Zukunft zeigen.“

Obwohl der Paderborner Professor eine grundlegende Reform der deutschen Wirtschaftspolitik für überflüssig hält, fordert er eine dringende Abkehr von der Schwarzen Null und eine „Beschränkung auf die Umsetzung der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse“. Das allein erlaube, die Investitionen im Abschwung zu erhöhen, um so die Konjunktur anzukurbeln, ohne dabei die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden.

Lea-Melissa Vehling, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91739 Thu, 07 Nov 2019 14:24:26 +0100 Konstruktive Gespräche: Landtagsabgeordnete zu Gast an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91739/ Forschungsförderung, Unternehmensgründungen, Startups und der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – um diese Themen ging es bei einem Besuch der Landtagsabgeordneten Raphael Tigges (MdL Gütersloh, stellv. Vorsitzender Wissenschaftsausschuss NRW), Daniel Sieveke (MdL Paderborn, Vorsitzender Innenausschuss Landtag NRW) und Dr. Stefan Nacke (MdL Münster, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion) an der Universität Paderborn. Forschungsförderung, Unternehmensgründungen, Startups und der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – um diese Themen ging es bei einem Besuch der Landtagsabgeordneten Raphael Tigges (MdL Gütersloh, stellv. Vorsitzender Wissenschaftsausschuss NRW), Daniel Sieveke (MdL Paderborn, Vorsitzender Innenausschuss Landtag NRW) und Dr. Stefan Nacke (MdL Münster, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion) an der Universität Paderborn. Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität, und Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, die die Abgeordneten empfingen, berichteten über aktuelle und zukünftige Projekte der Universität.

Darin, die Entwicklung Paderborns und die Region Ostwestfalen-Lippe gemeinsam weiter voranbringen zu wollen, waren sich alle Beteiligten einig. Bei seinem Antrittsbesuch am 24. Oktober betonte auch MdL Matthias Goeken, CDU Landtagsfraktion NRW, die Notwendigkeit, Ostwestfalen-Lippe gegenüber größeren Metropolregionen deutlicher zu positionieren. Goeken, als ordentliches Mitglied im Wirtschafts- sowie im Verkehrsausschuss, sprach sich – wie auch die weiteren Landtagskollegen – u. a. für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft und Politik aus, um verbesserte Konzepte im Bereich Mobilität entwickeln zu können, insbesondere in eher ländlichen Räumen. Ein weiterer, kontinuierlicher Informationsaustausch wurde von allen Beteiligten zugesichert.

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news-91647 Wed, 06 Nov 2019 13:20:57 +0100 Deutschsprachige Kultur- und Literaturwissenschaften in Israel: Prof. Dr. Michael Hofmann eröffnete Vortragsreihe an der Hebrew University in Jerusalem https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91647/ Am Dienstag, 29. Oktober, eröffnete Prof. Dr. Michael Hofmann vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn an der Hebrew University in Jerusalem eine sechsteilige Vortragsreihe zur Förderung deutschsprachiger Kultur- und Literaturwissenschaften in Israel. Die Reihe wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert und vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt. Organisator ist Prof. Dr. Michael Fisch, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsch-Jüdische Literatur und Kulturstudien an der Hebrew University. Am Dienstag, 29. Oktober, eröffnete Prof. Dr. Michael Hofmann vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn an der Hebrew University in Jerusalem eine sechsteilige Vortragsreihe zur Förderung deutschsprachiger Kultur- und Literaturwissenschaften in Israel. Die Reihe wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert und vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt. Organisator ist Prof. Dr. Michael Fisch, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsch-Jüdische Literatur und Kulturstudien an der Hebrew University.

Michael Hofmann, der an der Universität Paderborn seit 2004 die Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik inne hat, beleuchtete in seinem Eröffnungsvortrag die Geschichtsphilosophie, Religion und Interkulturalität in den Werken des deutsch-jüdischen Philosophen Walter Benjamin. Dabei ging es darum zu zeigen, wie in Benjamins Theorie der Übersetzung und in seinen messianischen Denkbewegungen religiöse Ansätze so fruchtbar gemacht werden, dass sie auch im Kontext säkularen Denkens eine wichtige Bedeutung erlangen können. Interkulturalität kann dadurch im Kontext des Denkens Benjamins eine besondere theoretische Ausprägung erlangen, so dass die verschiedenen Kulturen als Ausprägungen einer umfassenden Suche nach Sinn und Totalität begriffen werden. Die aus religiösen Kontexten vertrauten Begriffe der Toleranz und der Wertschätzung des anderen Glaubens lassen sich auf ein Kulturmodell übertragen, in dem Vielfalt einerseits als Grundlage gemeinsamen Strebens, andererseits aber als das Ensemble spezifischer Ausprägungen dieses Strebens begriffen werden kann.

Seine Überlegungen zu Walter Benjamin an der Hebrew University vorzustellen, war für den Paderborner Germanisten Michael Hofmann eine besondere Erfahrung. In einem von Konflikten geprägten gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld bietet die Hebrew University auch palästinensischen Studierenden einen Ort der Bildung (30 Prozent der Studierenden sind Palästinenser) und ist somit nicht nur ein Ort wissenschaftlicher Exzellenz, sondern auch ein Zentrum des Dialogs zwischen Gruppen und Menschen, die sich häufig als Feinde erleben. Die Jerusalemer Germanistik greift in besonderer Weise auf die Tradition der deutsch-jüdischen Literatur und Kultur zurück und verwendet die Impulse einer interkulturellen Literaturwissenschaft dafür, in Deutschland wie in Israel gegen Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus und für die interkulturelle und interreligiöse Verständigung einzutreten.

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news-91645 Wed, 06 Nov 2019 12:53:56 +0100 Paderborner Wissenschaftler entwickeln mobile virtuelle Lernräume https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91645/ Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Ein digitaler Klassenraum soll es jungen Menschen ermöglichen, bei Krankheit und langen Krankenhausaufenthalten nicht den Anschluss zu verlieren und die schulische oder berufliche Ausbildung weiterzuführen. Als Plattform dient dafür der mobile kooperative Schreibtisch „MokoDESK“. Die Fachgruppe „Kontextuelle Informatik“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn hat die Software entwickelt, die nun in enger Kooperation mit den Projektpartnern von der coactum GmbH aus Paderborn ausgebaut wurde. Ziel des Forschungsprojekts „Mobile virtuelle Lernräume zur individuellen Unterstützung von jungen Menschen mit schweren Erkrankungen“ (kurz: MoviLe) war es, durch den Einsatz innovativer Medien die Chancengleichheit unter Schüler*innen zu verbessern und Nachteile, die durch das Versäumen von regulären Unterrichtsstunden entstehen, zu reduzieren und auszugleichen. Das dreijährige Projekt wurde im Rahmen des Programms „Erasmus+“ von der Europäischen Union mit ca. 100.000 Euro gefördert.

Bei dem Programm handelt es sich um einen vollständig ausgestatteten virtuellen Lernraum, der online-gestützte Lern- und Arbeitsformen ermöglicht. Eine Besonderheit ist der individuelle Betreuungsprozess: Es können sowohl Einzelakteure als auch Gruppen unterstützt und gefördert werden. Dafür gibt es einen Ort des Austauschs. Die Software fördert ihre Nutzer*innen darin, Kompetenzen zu erwerben, die sonst im Unterricht vermittelt werden und schafft dafür die Atmosphäre eines digitalen Klassenraums, der den Schulalltag abbildet. Durch die Plattform erfolgt eine Dokumentation der Lernfortschritte. Ziel war es, den „MokoDESK“ flexibel und praxisnah zu gestalten, sodass bestmöglich auf die Bedürfnisse der erkrankten Kinder und Jugendlichen eingegangen werden kann. Schon die erste Version des Programms wurde 2014 mit dem E-Learning Award in der Kategorie „Learning Communities“ ausgezeichnet. Nun wurde die Software während der dreijährigen Projektlaufzeit um einige Funktionen erweitert.

„Eine Besonderheit des Projekts war der länderübergreifende, praxisnahe Austausch, der verschiedenste Perspektiven vereint“, erklärt Dr. Harald Selke von der Fachgruppe „Kontextuelle Informatik“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn. Beteiligt waren Partner aus Deutschland und Österreich: die Bezirksregierung Detmold, der Landesschulrat für Oberösterreich, das Bildungsnetz Förderung: Individuell e. V., die Pädagogische Hochschule der Diözese Linz sowie Schulen in Bielefeld und Linz. Unter Leitung der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel arbeitete das Projektteam in den letzten drei Jahren daran, den „MokoDESK“ weiter auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Die Heilstättenschule Linz, die Dothanschule Bielefeld-Bethel, LARS Lernen auf Reisen Schule und die JuLe Internetschule nutzen das Programm bereits.

In Zukunft wird der „MokoDESK“ von dem Projektpartner coactum GmbH übernommen, da dieser über die nötigen Kenntnisse und Ressourcen verfügt, um die Software dauerhaft zu managen und fortlaufend zu verbessern. Die Verantwortlichen stehen auch weiterhin in engem Austausch mit Lehrkräften und Nutzer*innen der Software. Unter den Projektpartnern ist bereits ein neues Projekt geplant, das sich in einem ähnlichen Kontext bewegt.

Weitere Informationen unter: www.movile.info

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news-91637 Wed, 06 Nov 2019 10:38:23 +0100 Zonta-Wissenschaftspreis 2019: Dr. Sevil Dräxler für Forschung in der Informatik ausgezeichnet https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91637/ Am Mittwoch, 30. Oktober, zeichnete der Zonta-Club Paderborn Dr. Sevil Dräxler, Absolventin des „Paderborn Center for Advanced Studies“ (PACE) der Universität Paderborn, mit dem „Zonta-Wissenschaftspreis 2019“ aus. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis würdigt Doktorandinnen für herausragende Forschungsleistungen. Sevil Dräxler wuchs im iranischen Täbris auf, absolvierte ihr Masterstudium an der Universität Paderborn und verfasste hier ihre Dissertation. Im Sommer erlangte sie den Doktorgrad. Die Wissenschaftlerin forscht im Sonderforschungsbereich (SFB) „On-The-Fly Computing“ der Universität und im Fachbereich „Rechnernetze“ des Instituts für Informatik. Am Mittwoch, 30. Oktober, zeichnete der Zonta-Club Paderborn Dr. Sevil Dräxler, Absolventin des „Paderborn Center for Advanced Studies“ (PACE) der Universität Paderborn, mit dem „Zonta-Wissenschaftspreis 2019“ aus. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis würdigt Doktorandinnen für herausragende Forschungsleistungen. Sevil Dräxler wuchs im iranischen Täbris auf, absolvierte ihr Masterstudium an der Universität Paderborn und verfasste hier ihre Dissertation. Im Sommer erlangte sie den Doktorgrad. Die Wissenschaftlerin forscht im Sonderforschungsbereich (SFB) „On-The-Fly Computing“ der Universität und im Fachbereich „Rechnernetze“ des Instituts für Informatik.

Zu Beginn der Preisverleihung, die im Foyer des Gebäudes F der Universität an der Fürstenallee stattfand, betonte Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Paderborn, dass die Hochschule mit einer Professorinnenquote von rund 36 Prozent im deutschlandweiten Vergleich schon gut dastehe. Es sei aber noch Luft nach oben – auch in den sogenannten MINT-Fächern. „Was wir tun können: Vorbilder liefern, die Schülerinnen und Studentinnen zeigen, dass Frauen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erfolgreich sind. Genau hier setzt der Zonta-Wissenschaftspreis an, indem er die Arbeit von Nachwuchswissenschaftlerinnen würdigt“, so Blömer.

Am PACE werden die strukturierten Promotionsprogramme der Universität betreut

Im Anschluss stellte Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Sprecher des SFBs „On-The-Fly Computing“ und Vorstandsmitglied des PACE, die Arbeit der Einrichtung vor. Das PACE betreut die strukturierten Promotionsprogramme der Universität Paderborn, also Graduiertenkollegs, Graduate Schools und ähnliche Institutionen. Die Einrichtung wird von den fünf Fakultäten der Hochschule getragen. Sie bietet Nachwuchswissenschaftlern aus der ganzen Welt die Möglichkeit, innerhalb von dreijährigen Promotionsprogrammen ihre Dissertation anzufertigen. Die Programme beinhalten individuelle Betreuung und außerfachliche Weiterbildung, bieten ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld und bereiten systematisch auf Führungsaufgaben in Wissenschaft und Wirtschaft vor. Die vom PACE betreuten Promotionsprogramme absolvierten bislang über 200 Nachwuchswissenschaftler.

Bärbel Meerkötter vom Zonta-Club Paderborn gratulierte Sevil Dräxler: „Wir verleihen unseren Preis nun bereits zum siebten Mal und freuen uns sehr, dass wir Frau Dräxler für ihre exzellente wissenschaftliche Arbeit auszeichnen können.“ Seit 2008 verleiht der Zonta-Club Paderborn seinen Preis an Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität. Drei der einst Ausgezeichneten sind mittlerweile Professorin an einer deutschen Hochschule. Zonta ist ein internationales, überparteiliches Netzwerk, in dem sich berufstätige Frauen in leitender Position zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, möchte die rechtliche, politische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Stellung von Frauen fördern und ihren Bildungsstand verbessern.

Preisträgerin optimiert die Strukturen von Online-Diensten und -anwendungen 

„Am Anfang ihres Masterstudiums in Paderborn war Sevil Dräxler für uns eine von vielen, aber ich habe in Prüfungen schnell gemerkt, dass in ihr Potenzial steckt“, blickte Prof. Dr. Holger Karl, Mitglied des SFBs „On-The-Fly-Computing“ und Doktorvater von Dräxler, in seiner Laudatio auf die ersten Begegnungen zurück. Dräxler habe bereits eine ausgezeichnete Masterarbeit verfasst, die in ihrem Fachbereich großen Anklang fand. Ihr weiterer Werdegang als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet „Rechnernetze“ und die Promotion seien nur folgerichtig gewesen, so Karl.

Zum Abschluss der Preisverleihung stellte Sevil Dräxler unter dem Titel „Es muss anders werden, wenn es besser werden soll“ die zentralen Ergebnisse ihrer Dissertation vor. In ihrer im SFB „On-The-Fly-Computing“ entstandenen Arbeit beschäftigt sich die Wissenschaftlerin mit Streaming-Diensten, Online-Spielen, Mobilfunkverbindungen und deren Komponenten. Hinter den Diensten stecken komplexe, übers Internet verteilte Strukturen. Dräxlers Dissertation zeigt Wege auf, wie sich die Ressourcen, die diese Strukturen benötigen, optimal zuweisen lassen – zur Zufriedenheit von Anbietern und Kunden. Ihr Lösungsansatz: Flexible Strukturen für die Dienste schaffen.

Im Sonderforschungsbereich „On-The-Fly-Computing“ kooperieren Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler  

Im SFB „On-The-Fly-Computing“, einem vom vier Sonderforschungsbereichen der Universität Paderborn, entwickeln rund 50 Wissenschaftler aus den Bereichen Informatik und Wirtschaftswissenschaften Techniken und Verfahren für die nahezu automatische Konfiguration von IT-Dienstleistungen aus einfachen Basis-Services. Der 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligte SFB, der aus dreizehn Teilprojekten besteht, wurde im Mai erneut verlängert und wird mit rund 10 Millionen Euro gefördert.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

 

Weitere Informationen zum PACE, zum SFB „On-The-Fly-Computing“ und zum Zonta-Club Paderborn

https://pace.uni-paderborn.de/de

https://sfb901.uni-paderborn.de

https://zonta-paderborn.de

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news-91619 Wed, 06 Nov 2019 07:35:00 +0100 „Deutsche Literatur der Gegenwart“: Lesung von Julia Schoch aus ihrem Roman „Schöne Seelen und Komplizen“ am 11. November an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91619/ Wie bereits in den Vorjahren bietet das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn auch im Wintersemester 2019/20 eine Reihe von Lesungen an, zu denen die Studierenden sowie alle an Literatur Interessierten aus Hochschule, Stadt und Region herzlich eingeladen sind. Die Lesungsreihe findet jeweils montags, 16.15 bis 17.45 Uhr, im Hörsaal G auf dem Campus der Universität statt. Der Eintritt ist frei. Wie bereits in den Vorjahren bietet das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn auch im Wintersemester 2019/20 eine Reihe von Lesungen an, zu denen die Studierenden sowie alle an Literatur Interessierten aus Hochschule, Stadt und Region herzlich eingeladen sind. Die Lesungsreihe findet jeweils montags, 16.15 bis 17.45 Uhr, im Hörsaal G auf dem Campus der Universität statt. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 11. November, liest Julia Schoch aus ihrem neuen Roman „Schöne Seelen und Komplizen“. Schoch, geboren 1974 in Bad Saarow, studierte in den neunziger Jahren Romanistik und Germanistik und arbeitete mehrere Jahre als Filmvorführerin in Berlin. Von 2000 bis 2003 lehrte sie Französisch an der Universität Potsdam. Nach Aufenthalten in Bukarest, Paris und Kaliningrad lebt sie heute als freiberufliche Schriftstellerin und Übersetzerin in Potsdam.

Sie übersetzte u. a. Werke von Fred Vargas, Georges Hyvernaud, Saint-Exupéry, Daniel Anselme und Eugène Dabit. 2001 erschien ihr erster und von der Kritik hochgelobter Roman „Der Körper des Salamanders“. Weitere Werke sind „Verabredungen mit Mattok“ (2004), „Steltz & Brezoianu“ (2007), „Mit der Geschwindigkeit des Sommers“ (2009) sowie „Selbstporträt mit Bonaparte“ (2012). Für ihre schriftstellerischen Leistungen und für ihre Tätigkeiten als Übersetzerin wurde Julia Schoch mit vielen Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie u. a. den Förderpreis des Landes Brandenburg für Literatur (2001), den Friedrich Hölderlin Förderpreis der Stadt Homburg (2002), den André-Gide-Preis für ÜbersetzerInnen aus dem Französischen (2011) und den Kunst-Förderpreis der Stadt Brandenburg (2013).

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news-91631 Tue, 05 Nov 2019 15:54:47 +0100 Amerikanische Arktis-Expertin an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91631/ Dr. Kelly Bushnell, amerikanische Wissenschaftlerin und Arktis-Expertin, ist am Dienstag, 12. November, an der Universität Paderborn zu Gast. Dr. Kelly Bushnell, amerikanische Wissenschaftlerin und Arktis-Expertin, ist am Dienstag, 12. November, an der Universität Paderborn zu Gast. Bushnell arbeitet derzeit zusammen mit einem „knowledge keeper" der Inuit an literarischen Projekten, die sich mit dem Klimawandel in der Region beschäftigen. Zuvor hat sie die „Sedna Epic Expedition" betreut, ein langfristiges Forschungs- und Tauchprojekt von Forscherinnen und Schülerinnen in arktischen Gewässern. Kelly Bushnell ist in diesem Semester Rachel Carson Fellow an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihr Vortrag „Writing the Warming Arctic" beginnt um 9.15 Uhr in Raum J 3.212. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. 

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news-91629 Tue, 05 Nov 2019 14:03:35 +0100 Auftakt des Schülerinnen-MINT-Mentorings „look upb“ an der Universität https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91629/ Am Montag, 4. November, startete das Schülerinnen-MINT-Mentoring „look upb“ mit einer Auftaktveranstaltung bereits zum siebten Mal an der Universität Paderborn. Am Montag, 4. November, startete das Schülerinnen-MINT-Mentoring „look upb“ mit einer Auftaktveranstaltung bereits zum siebten Mal an der Universität Paderborn. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe, die Interesse am Studium eines MINT-Fachs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) haben. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangswahl zu unterstützen, um mittelfristig einen höheren Frauenanteil in den MINT-Studiengängen und langfristig dadurch auch unter den Promovierenden zu erlangen.

Den teilnehmenden Schülerinnen bietet „look upb“ die Möglichkeit, mit einer Mentorin aus dem MINT-Bereich eine sechsmonatige Mentoring-Partnerschaft einzugehen. In dieser Zeit können die Schülerinnen spannende Einblicke in den universitären Alltag bekommen und sich mit ihren persönlichen sowie beruflichen Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten auseinandersetzen.

Zentrale Bausteine des Programms sind regelmäßige Mentoring-Treffen, in denen die Schülerinnen die Möglichkeit erhalten, die Mentorin zu Vorlesungen, in die Bibliothek oder die Mensa zu begleiten. Außerdem wird ein Rahmenprogramm mit weiterführenden Veranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen angeboten.

Das Schülerinnen-MINT-Mentoring „look upb“ ist eine Kooperation mit dem Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“, das u. a. für die Planung und Gestaltung der Herbst- und Frühlings-Uni, das Schnupperstudium für an MINT interessierte Schülerinnen, verantwortlich ist. Weitere Informationen unter:
https://www.uni-paderborn.de/universitaet/fgi/

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news-91623 Tue, 05 Nov 2019 11:13:35 +0100 Kolloquium über Kombinatorik zum 4. Mal in Folge an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91623/ Am 8. und 9. November findet an der Universität Paderborn das 38. Kolloquium über Kombinatorik (KolKom 2019) statt. Am 8. und 9. November findet an der Universität Paderborn das 38. Kolloquium über Kombinatorik (KolKom 2019) statt. Zu der von Prof. Kai-Uwe Schmidt und Prof. Eckhard Steffen vom Institut für Mathematik organisierten Tagung werden 92 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Hauptvortragende sind Prof. Marco Buratti (Università degli Studi di Perugia), Prof. Miguel A. Fiol (Universitat Politècnica de Catalunya), Prof. Nicole Megow (Universität Bremen), Prof. Alexander Pott (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) und Prof. Benny Sudakov (ETH Zürich). Außerdem wird es 64 weitere Vorträge von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geben.

Das Kolloquium über Kombinatorik, das zum 4. Mal in Folge an der Universität Paderborn stattfindet, hat sich zu einer international sichtbaren und etablierten Tagung entwickelt, die inhaltlich das Gebiet der Kombinatorik umfassend von der Algebra bis hin zur theoretischen Informatik abdeckt. Weitere Informationen finden sich unter www.kolkom.de.

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news-91227 Tue, 05 Nov 2019 09:25:00 +0100 Engagement jenseits von ECTS-Punkten lohnt sich: Neues Zertifikat „upb+“ macht studentische Zusatzleistungen sichtbarer https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91227/ Buddy für internationale Studierende, die Teilnahme an Workshops zur Berufsorientierung oder Schulungen in Word, Excel und Fotografie: An der Universität Paderborn gibt es für Studierende zahlreiche Veranstaltungen, die wichtige Kompetenzen vermitteln und auf den späteren Job vorbereiten, für die es aber keine Noten und keine ECTS-Punkte gibt und die daher nicht im Transcript of Records auftauchen. Mit dem Zertifikat „upb+ Engagement. Kompetenz. Beruf“ werden die Zusatzleistungen und das Engagement von Studierenden nun umfassend gewürdigt und lassen sich bei einer späteren Bewerbung besser nachweisen. Buddy für internationale Studierende, die Teilnahme an Workshops zur Berufsorientierung oder Schulungen in Word, Excel und Fotografie: An der Universität Paderborn gibt es für Studierende zahlreiche Veranstaltungen, die wichtige Kompetenzen vermitteln und auf den späteren Job vorbereiten, für die es aber keine Noten und keine ECTS-Punkte gibt und die daher nicht im Transcript of Records auftauchen. Mit dem Zertifikat „upb+ Engagement. Kompetenz. Beruf“ werden die Zusatzleistungen und das Engagement von Studierenden nun umfassend gewürdigt und lassen sich bei einer späteren Bewerbung besser nachweisen.

Das Zertifikat wurde vom International Office und der Zentralen Studienberatung zu Beginn des aktuellen Wintersemesters eingeführt. Es erfasst außercurriculare (nicht benotete) berufsvorbereitende Veranstaltungen von Fakultäten, zentralen Einrichtungen und studentischen Vereinen der Universität aus vier Bereichen: Berufsorientierung, internationale Kompetenz, Sozial- und Methodenkompetenz sowie Fachkompetenz.

Der Weg zum Zertifikat

Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Studierende an mindestens fünf Veranstaltungen aus mindestens drei der genannten vier Bereiche teilgenommen haben und die Teilnahme durch Teilnahmebescheinigungen nachweisen. Jede besuchte Veranstaltung muss mindestens drei Zeitstunden umfassen.

Neben den Teilnahmebescheinigungen können die Studierenden ihre Zusatzleistungen auch mit Einträgen im „upb+ Stempelpass“ dokumentieren. Den Stempelpass gibt’s in den Sprechstunden von Simone Rudolph Brandão und Josephine Sames (Kontaktdaten siehe unten).

Das finale Zertifikat wird vom International Office und der Zentralen Studienberatung ausgestellt und von Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner, Vizepräsident für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement der Universität Paderborn, unterschrieben. Studierende erhalten somit ein Dokument, das offiziell von einem Mitglied der Hochschulleitung beglaubigt wurde.

Fragen zum neuen Zertifikat beantworten gerne Simone Rudolph Brandão vom International Office und Josephine Sames von der Zentralen Studienberatung:

Rudolph Brandão: Tel.: 05251 60-3371; Sprechstunde: dienstags von 13 bis 14 Uhr im Raum I4.207

Sames: Tel.: 05251 60-3420, Sprechstunde: donnerstags von 10 bis 11 Uhr im Raum I4.319

Mail: upb-plus(at)upb(dot)de

Infostand am 20. November im Bibo-Foyer

Am 20. November können sich Interessierte von 11 bis 14 Uhr an einem Stand im Bibo-Foyer detailliert über das Zertifikat informieren.

Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91613 Tue, 05 Nov 2019 07:52:16 +0100 Zur nationalen Wasserstoffstrategie: Chemiker der Universität Paderborn untersucht Sonnenlicht als Energiequelle für Wasserstoff-Autos https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91613/ Heute findet in Berlin die Stakeholder-Konferenz zur nationalen Wasserstoffstrategie statt. Heute findet in Berlin die Stakeholder-Konferenz zur nationalen Wasserstoffstrategie statt. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jüngst mitgeteilt. Die Regierung plant, die Strategie noch Ende des Jahres vorzulegen. Mit den Eckpunkten zum Klimaschutzprogramm hat sie bereits am 20. September einen Plan vorgestellt, bei dem insbesondere Wasserstoff eine zentrale Rolle spielt. Das Element kann u. a. als Antrieb für Elektroautos genutzt werden. Mittel- und langfristig müsse die Brennstoffzellentechnologie auf Wasserstoffbasis im Mobilitätssektor zu einer breiten Anwendung gelangen, heißt es bei den Eckpunkten.

 „Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit besteht darin, die gesellschaftlichen Bedürfnisse an Mobilität und Energieversorgung zu decken, ohne dabei klimaschädliche Stoffe zu erzeugen“, sagt Prof. Dr. Matthias Bauer, Chemiker von der Universität Paderborn. Mit seiner Forschung zur Nutzung von Sonnenlicht als Energiequelle für Wasserstoff-Autos leistet er einen Beitrag zur Energiewende. Das BMBF unterstützt das Forschungsprojekt mit rund einer Million Euro.

Wasserstoff, der als Antrieb für Elektroautos genutzt werden kann, ist eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Treibstoffen. „Allerdings sind die für eine klimafreundliche Gewinnung von Wasserstoff notwendigen Prozesse bisher kaum erforscht worden und mögliche Technologien weitestgehend unausgereift“, so Bauer. Der Chemiker leitet ein Forschungsprojekt, das dessen Erzeugung durch den Einsatz von Sonnenlicht untersucht.

Bauer: „Wasserstoff, erzeugt durch unbegrenzt verfügbares Sonnenlicht, ist ein hocheffizienter Energieträger. Er kann zusammen mit Sauerstoff in elektrische Energie umgewandelt werden. Die dazu eingesetzten Brennstoffzellen erlangen im Moment große Aufmerksamkeit als Alternative zum klassischen Elektroantrieb. Als Abfallprodukt entsteht nur Wasser, aus dem mithilfe von Katalysatoren wiederum Wasserstoff gewonnen werden kann.“ Das Projekt läuft bis 2022. Erste Ergebnisse werden für 2020 erwartet.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90346/

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-91609 Mon, 04 Nov 2019 13:23:01 +0100 Verleihung des Ferchau-Förderpreises 2019 an Studierende der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/91609/ In einem feierlichen Rahmen haben am Mittwoch, 30. Oktober, Studierende der Universität Paderborn den Ferchau-Förderpreis erhalten. In einem feierlichen Rahmen haben am Mittwoch, 30. Oktober, Studierende der Universität Paderborn den Ferchau-Förderpreis erhalten. Arkadi Borowski, Senior Account Manager bei Ferchau, und Elvira Wagner, Personalreferentin am Ferchau-Standort Paderborn, zeichneten Enis Dülger und Lucas Hermelingmeier (1. Platz), Jan Eike Busse (2. Platz) sowie Alexander Huebner (3. Platz) mit dem Förderpreis aus.

Besondere Leistungen hervorheben und belohnen – getreu diesem Motto verleiht die Ferchau GmbH seit 2005 den Ferchau-Förderpreis in enger Kooperation mit dem Lehrstuhl für Konstruktions- und Antriebstechnik (KAt) an der Universität Paderborn. Teilnehmen können alle Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau, die im vierten Semester des Grundstudiums stehen. In diesem Jahr lag die Aufgabe darin, ein schaltbares Verteilergetriebe für eine schienenbasierte Lastplattform zu entwickeln und den Entwurf vollständig zu dokumentieren.

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