Nachrichten - Uni Paderborn http://www.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen der Universität Paderborn de_DE Uni Paderborn Fri, 24 May 2019 00:00:08 +0200 Fri, 24 May 2019 00:00:08 +0200 Uni Paderborn news-90095 Thu, 23 May 2019 23:48:00 +0200 Mathematik-„Nobelpreisträger“ Prof. Dr. Akshay Venkatesh hält am 14. Juni Weierstraß-Vorlesung an der Universität https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90095/ Am Freitag, 14. Juni, hält Prof. Dr. Akshay Venkatesh um 16 Uhr im Hörsaal O1 (Pohlweg) die diesjährige Weierstraß-Vorlesung an der Universität Paderborn. Am Freitag, 14. Juni, hält Prof. Dr. Akshay Venkatesh um 16 Uhr im Hörsaal O1 (Pohlweg) die diesjährige Weierstraß-Vorlesung an der Universität Paderborn. Der australische Wissenschaftler ist Professor am Institute of Advanced Studies in Princeton und seit 2018 Träger der Fields-Medaille. Die Fields-Medaille ist die höchste Auszeichnung für einen Mathematiker und hat innerhalb der Mathematik wohl vergleichbares Renommee wie der Nobelpreis für beispielsweise Physik oder Medizin.

Prof. Dr. Akshay Venkatesh bewegt sich bei seinen Forschungen an der Schnittstelle verschiedener mathematischer Teildisziplinen, insbesondere der Zahlentheorie, der algebraischen Topologie und der Ergodentheorie. Vor dem eigentlichen Weierstraß-Vortrag hält Prof. Dr. Gregor Nickel von der Universität Siegen den traditionellen historischen Vortrag unter dem Titel „Mathematik und Bildung – Eine historisch-philosophische Spurensuche“. Nach dem Vortrag von Prof. Dr. Akshay Venkatesh findet im historischen Rathaus der Stadt Paderborn ein Empfang statt.

Karl Weierstraß (1815-1897) zählt zu den bedeutendsten Mathematikern des 19. Jahrhunderts und gilt als Begründer der modernen Analysis. 1834 machte er am Gymnasium Theodorianum in Paderborn sein Abitur. Die Weierstraß-Vorlesung findet seit 2011 an der Universität Paderborn jährlich statt. Seitdem konnten fünf Fields-Medaillenpreisträger für diese Veranstaltung gewonnen werden. Damit ist die Paderborner Weierstraß-Vorlesung eine der auch international renommierten mathematischen Vortragsreihen.

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news-90179 Thu, 23 May 2019 10:39:18 +0200 PBSV stiftet einen „Lee(h)rstuhl" für Hörsaal G der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90179/ Der Paderborner-Bürger-Schützenverein von 1831 (PBSV), mit ca. 4.200 Mitgliedern einer der größten in Deutschland, besuchte die Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Birgitt Riegraf. Der PBSV wurde durch Schützenoberst Thomas Spieker und den Bataillonsoffizieren Frank Langenhorst (Rendant) und Presseoffizier Christian Nolden vertreten.

„Mit unserer Spende für einen Lee(h)rstuhl im Hörsaal G möchte der PBSV einen Beitrag für die Studierenden der Region zur Unterstützung von Forschung und Lehre leisten und die Verbundenheit der Paderborner Schützen zur heimischen Universität dokumentieren“, so Oberst Thomas Spieker. Die von der Präsidentin dankend entgegengenommene Spende im Rahmen der Aktion „Lee(h)rstühle besetzen“ wird aus Mitteln des PBSV-Unterstützungsvereins finanziert, der auch Institutionen und Einrichtungen in Paderborn unterstützt und fördert.

Die Universität sei ein wichtiger und willkommener Standortfaktor, der erheblich zur Attraktivität der Region beiträgt, waren sich der Oberst und die Präsidentin einig.

Oberst Spieker verband den Besuch mit der offiziellen Einladung der Präsidentin zur Teilnahme am Schützenfrühstück, die gerne von Prof. Dr. Birgitt Riegraf angenommen wurde. Das Paderborner Schützenfest findet vom 12. bis 15. Juli auf dem Schützenplatz statt.

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news-90175 Thu, 23 May 2019 08:41:34 +0200 Drei Sonderforschungsbereiche an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90175/ Ausgezeichnete Forschung auf höchstem Niveau Ausgezeichnete Forschung auf höchstem Niveau

An der Universität Paderborn sind am heutigen Donnerstag, 23. Mai, insgesamt drei Sonderforschungsbereiche von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt worden: Neu eingerichtet wurden an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften „Accounting for Transparency“ und an der Fakultät für Maschinenbau „Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten“. „On-The-Fly-Computing“, Informatik, wurde für weitere vier Jahre verlängert. Damit einher geht eine Förderung von insgesamt rund 32 Millionen Euro. „Die Förderung von gleich drei Sonderforschungsbereichen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft zeigt, dass wir an der Universität mit unserer strategischen Ausrichtung auf einem hervorragenden Weg sind. Gleichzeitig ist dies eine Anerkennung der exzellenten Forschung und des herausragenden Engagements unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Forschungsstärke der Universität Paderborn wird durch diese international weithin sichtbaren Großprojekte deutlich unterstrichen“, sagt Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn.

12 Millionen Euro für die Erforschung der Unternehmenstransparenz

Erstmalig hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die wissenschaftliche Exzellenz fördert und Gelder für die erkenntnisorientierte Forschung vergibt, mit dem Projekt „Accounting for Transparency“ einen Sonderforschungsbereich (SFB) mit einem betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt bewilligt. Er startet im Juli und ist zunächst für vier Jahre bewilligt. Das Fördervolumen beträgt etwa 12 Millionen Euro. Als sogenannter Transregio wurde der SFB gemeinsam von der Universität Paderborn, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Mannheim beantragt. Die Universität Paderborn übernimmt mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Sprecherrolle. Sprecherin und damit die federführende Koordinatorin des neuen Sonderforschungsbereichs ist Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane. Sie ist Inhaberin der Professur „Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre“ im Department „Taxation, Accounting and Finance“ an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Neben den antragstellenden Institutionen sind außerdem Forscherinnen und Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München, der European School of Management and Technology Berlin, der Frankfurt School of Finance and Management, der Goethe-Universität Frankfurt und der WHU – Otto Beisheim School of Management beteiligt. In diesem Verbund wird in den ersten vier Jahren ein Team aus über 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern untersuchen, wie Rechnungswesen und Besteuerung die Transparenz von Unternehmen beeinflussen und wie sich Regulierungen und Unternehmenstransparenz auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken. Der Sonderforschungsbereich „Accounting for Transparency“ soll letztendlich dazu beitragen, sinnvolle Regeln zur Unternehmenstransparenz und für ein transparentes Steuersystem zu entwickeln. Damit werden die Forschungsarbeiten einen wichtigen Beitrag zum Vertrauen in Wirtschaft und Politik leisten.

Zur vollständigen Nachricht über den SFB "Accounting for Transparency".

Rund 10 Millionen Euro für die Schlüsseltechnologie des Fügens

An der Universität ist mit „Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten“ ein neuer Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) auf dem Gebiet der Produktfertigung eingerichtet worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung in Höhe von rund 10 Millionen Euro ab Juli dieses Jahres bis Mitte 2023 bekannt gegeben. Das Forschungsprogramm, das federführend von der Universität Paderborn koordiniert wird, ist zusammen mit der Technischen Universität Dresden sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) als standortübergreifende Transregio-Initiative TRR 285 angelegt. Ziel des Projekts ist es, Fügbarkeit – als Schlüssel für effiziente Produktionsprozesse – an die zunehmende Vielfalt von Produkten durch unterschiedliche Werkstoffe und Bauweisen anzupassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Leichtbau bewegter Massen. Mit der Optimierung der wirtschaftlichen Serienfertigung variantenreicher Produkte wird letztendlich auch die Rolle Deutschlands als Entwicklungs- und Produktionsstandort gestärkt.

Zur vollständigen Nachricht über den SFB "Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten".

Rund 10 Millionen Euro für „On-The-Fly-Computing“: Grundlagenforschung für individualisierte und automatisierte IT-Dienstleistungen

Der Sonderforschungsbereich „On-The-Fly-Computing“, bei dem Informatikerinnen und Informatiker sowie Kultur- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Paderborn gemeinsam an der Entwicklung von Techniken und Verfahren zur automatischen Konfiguration und Ausführung von individualisierten IT-Diensten arbeiten, geht in die nächste Verlängerung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Verlängerung der Laufzeit des Projekts bis Mitte 2023 bekannt gegeben. Das Fördervolumen für die anstehende dritte Phase liegt bei rund 10 Millionen Euro.

Mit ihrer Forschung schaffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SFB „On-The-Fly-Computing“ die Grundlagen dafür, künftig ad hoc auf spezielle Bedürfnisse von IT-Nutzern zu reagieren und ihnen auf Märkten frei gehandelte flexibel kombinierbare Dienste anbieten zu können. Ziel ist ein transparentes Zusammenspiel von Hard- und Software unterschiedlicher Anbieter mit einem Minimum an menschlicher Interaktion. An dem Forschungsvorhaben beteiligt sind zahlreiche Lehrstühle aus dem Institut für Informatik und dem Heinz Nixdorf Institut sowie der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn.

Zur vollständigen Nachricht über den SFB "On-The-Fly-Computing".

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90127 Wed, 22 May 2019 23:00:00 +0200 „Power to the People?!“ – Veranstaltungsreihe „Druckwellen. Fühlen & Denken“ der Universität Paderborn beginnt am 23. Mai in der Zentralstation https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90127/ Am Donnerstag, 23. Mai, findet um 18 Uhr in der Zentralstation Paderborn die erste von drei öffentlichen Veranstaltungen der Reihe „Druckwellen. Fühlen und Denken“ der Universität Paderborn statt. Unter dem Titel „MASSE Macht (Ohn)Macht – Power to the People?!“ wollen Experten aus Pop, Journalismus, Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit Interessierten ins Gespräch über gezielte Provokation, bewusste Tabubrüche und das Aushöhlen von Werten in Politik, Musik, Medien und im Web kommen. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von Jun.-Prof. Dr. Beate Flath, Ina Heinrich, Prof. Dr. Christoph Jacke, Prof. Dr. Heinrich Klingmann, Ulrich Lettermann und Maryam Momen Pour Tafreshi vom Fach Musik der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Der Eintritt ist kostenfrei.

„Druckwellen können (ohn-)mächtig überwältigen und manipulativ mitreißen“, so die Veranstalter. Deshalb sollen Massenphänomene zum Auftakt der Reihe genauer in den Blick genommen werden. Im Zentrum der künstlerischen Performances und Diskussionen stehen Fragen nach dem Verhältnis von Pop(musik)kultur, Politik, Demokratie und Sprache. Als Podiumsgäste werden Dr. Melanie Schiller, Assistenz Professorin Universität Groningen, Dr. Anna-Katharina Meßmer, Soziologin, Jens Balzer, Musikjournalist, Kolumnist und Autor, und André Leipold, Geheimrat des Zentrums für Politische Schönheit, jenseits überhitzter Diskussionen, Möglichkeiten für gemeinsame Analysen, Reflexion und Austausch bieten. Prof. Dr. Christoph Jacke von der Universität Paderborn wird die Veranstaltung moderieren. Ergänzt wird das Programm durch eine künstlerische Performance: Sascha Tuxhorn und Matthias Thömme, beide Schauspieler, werden Auszüge aus dem Theaterstück „Bitchfresse“ des Nationaltheaters Mannheim präsentieren.

Der Reihe folgen zwei weitere Veranstaltungen zu den Themen „LAUT-Sprecher*in – Das wird man wohl noch sagen dürfen!“ am 28. Mai im Auditorium maximum der Universität Paderborn und „MACHT Musik! – Ich rappe also bin ich!“ am 5. Juni im Theater Paderborn.

Weitere Informationen unter: kw.uni-paderborn.de/fach-musik/aktivitaeten/druckwellen/

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news-90165 Tue, 21 May 2019 13:35:45 +0200 E-Mails mit schädlichem Anhang im Umlauf https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90165/ Heute sind E-Mail-Adressen der Universität Paderborn vermehrt von Mails mit schädlichen Anhang (Trojaner) betroffen. Der Trojaner wird in Form eines Word-Dokuments verschickt. Das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität bittet darum, den Anhang dieser Mails nicht zu öffnen. Heute sind E-Mail-Adressen der Universität Paderborn vermehrt von Mails mit schädlichen Anhang (Trojaner) betroffen. Der Trojaner wird in Form eines Word-Dokuments verschickt. Das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität bittet darum, den Anhang dieser Mails nicht zu öffnen.

Der Absender wechselt und sieht auf den ersten Blick gültig aus. Der Text ist sehr schlicht gehalten:

"Hallo, bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung...."

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news-90163 Tue, 21 May 2019 12:52:00 +0200 Neuer Studiengang „Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft“ wird für das kommende Wintersemester vorbereitet https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90163/ Für das Wintersemester 2019/20 bereitet die Universität Paderborn mit der „beruflichen Fachrichtung Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft“ ein weiteres attraktives Unterrichtsfach im Studienangebot für das Lehramt an Berufskollegs vor. Das Studium mit dem Abschluss Bachelor of Education (B. Ed.) ist zulassungsfrei, Bewerbung und Einschreibung werden voraussichtlich ab Juni möglich sein. Das Akkreditierungsverfahren läuft. Der neue Studiengang ergänzt das bestehende Angebot des Instituts für Ernährung, Konsum und Gesundheit für Lehrämter an Berufskollegs. Er kann mit einer Reihe anderer Fächer kombiniert werden. Für das Wintersemester 2019/20 bereitet die Universität Paderborn mit der „beruflichen Fachrichtung Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft“ ein weiteres attraktives Unterrichtsfach im Studienangebot für das Lehramt an Berufskollegs vor. Das Studium mit dem Abschluss Bachelor of Education (B. Ed.) ist zulassungsfrei, Bewerbung und Einschreibung werden voraussichtlich ab Juni möglich sein. Das Akkreditierungsverfahren läuft. Der neue Studiengang ergänzt das bestehende Angebot des Instituts für Ernährung, Konsum und Gesundheit für Lehrämter an Berufskollegs. Er kann mit einer Reihe anderer Fächer kombiniert werden.

Im Bachelorstudium „Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft“ werden Studierende auf eine Tätigkeit als Lehrerin und Lehrer an Berufskollegs für Berufe im hauswirtschaftlichen und lebensmittelverarbeitenden Bereich vorbereitet. Nach einem anschließenden Masterstudium können die Absolventen beispielsweise in den folgenden Bildungsgängen des Berufskollegs unterrichten: Berufsschule, Berufsfachschule, Fachschule, Fachoberschule, höhere Berufsfachschule, berufliches Gymnasium und in der Ausbildungsvorbereitung. Je nach Bildungsgang liegt der Studienschwerpunkt auf ernährungs-physiologischen, lebensmitteltechnologischen, haushaltswissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen oder kaufmännischen Inhalten.

Aufbauender Masterstudiengang ebenfalls in Vorbereitung

Ein aufbauender Masterstudiengang „Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft“ mit dem Abschluss Master of Education (M. Ed.) wird an der Universität Paderborn für das Sommersemester 2022 vorbereitet. Um für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Berufskollegs zugelassen zu werden, muss dieser Masterstudiengang absolviert werden.

Absolventen werden gute Einstellungschancen prognostiziert

Absolventen des Bachelor- und Masterstudiums „Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft“ haben laut Prognose des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW in den nächsten Jahren hervorragende Einstellungschancen – zumal sie in verschiedenen Bildungsgängen des Berufskollegs unterrichten können.

Die Struktur des Studiengangs an der Universität Paderborn versucht diese Vielfalt angemessen abzubilden. Das Studium der beruflichen Fachrichtung Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft ermöglicht eine breite, fundierte und anschlussfähige Ausbildung aus Sicht der Lebenswelt der Lernenden, der Berufswelt, der einschlägigen Fachwissenschaften, der Gesellschaftswissenschaften und der Fachdidaktik.

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news-90155 Tue, 21 May 2019 08:51:59 +0200 Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes vom 21. bis 23. Mai auf dem Uni-Campus https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90155/ Die Blutspendeaktion auf dem Uni-Campus findet an drei Tagen hintereinander statt: am Dienstag, 21., Mittwoch, 22., sowie am Donnerstag, 23. Mai. Die Blutspendeaktion auf dem Uni-Campus findet an drei Tagen hintereinander statt: am Dienstag, 21., Mittwoch, 22., sowie am Donnerstag, 23. Mai. An diesen Tagen stehen die Blutspendemobile des Roten Kreuzes von 10 bis 16 Uhr auf dem Campus im Innenhof. An einem Infostand im Foyer des Audimax werden alle Fragen rund ums Blutspenden gerne beantwortet.  

Mit einer Blutspende helfe man nicht nur anderen, sondern auch sich selbst, so das DRK. Das Blut wird untersucht, der Blutdruck überprüft und die Blutgruppe bestimmt. So dient jede Blutspende auch der eigenen Gesundheitsvorsorge. Blutspenderinnen und -spender werden immer wieder gesucht. Wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich gesund fühlt, ist herzlich willkommen. Auch diejenigen, die noch nie Blut gespendet haben, sind ausdrücklich eingeladen.

Nach den Richtlinien der Bundesärztekammer für die Zulassung zur Blutspende ist es unabdingbar notwendig, einen amtlichen Lichtbildausweis (also zum Beispiel Personalausweis oder Führerschein) mitzubringen. Das Mindestalter ist 18. Die Altersgrenze für Erstspender liegt bei 60 Jahren; nach individueller ärztlicher Entscheidung kann man bis 68 mit dem Blutspenden beginnen.

Weitere Informationen über Voraussetzungen zur Blutspende: www.blutspendedienst-west.de

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news-90151 Mon, 20 May 2019 15:24:07 +0200 Optimierungsbasierte Entwicklung von Hybridwerkstoffen https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90151/ Neues interdisziplinäres Forschungsprojekt Neues Forschungsprojekt an der Universität Paderborn

In einem neuen interdisziplinären Forschungsprojekt der Universität Paderborn, das Anfang Mai gestartet ist, wird die optimierungsbasierte Entwicklung von Hybridwerkstoffen erforscht. Langfristiges Ziel von „HyOpt“ ist es, den anforderungsgerechten Leichtbau mit verschiedenartigen Werkstoffen voranzutreiben. Dafür entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Toolbox, die dem Design neuer Hybridwerkstoffe dient. Diese besteht aus einer Softwarelösung sowie aus smarten und anpassungsfähigen Fertigungsprozessen, die für die Herstellung der Werkstoffe notwendig sind. Letztlich wird damit auch die Weiterverarbeitung zu Leichtbaukomponenten ermöglicht. Das Vorhaben, das ein Volumen von rund zwei Millionen Euro hat, wird bis April 2022 vom Land NRW und der EU aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

„Konkret geht es dabei um die Entwicklung von CAE – also rechnergestützten – Methoden und flexiblen Fertigungsprozessen zur Herstellung beanspruchungs- und umformungsgerechter Hybridwerkstoffe mit maßgeschneiderten Eigenschafen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Tröster, der an der Universität die Fachgruppe „Leichtbau im Automobil“ leitet. Unter Hybridwerkstoffen werden dabei Verbindungen aus faserverstärkten Kunststoffen und metallenen Dünnblechen verstanden, die eine Anpassung der Werkstoffeigenschaften ermöglichen.

„Eine Werkstoffentwicklung, der ein Top-Down Ansatz zugrunde liegt, ermöglicht die Erschließung neuer bis dato ungenutzter Leichtbaupotentiale durch die Kombination konventioneller Werkstoffe“, ergänzt Tröster, der ebenfalls zum Vorstand des am Projekt beteiligten Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen, kurz ILH, gehört.

In die Entwicklung der Multi-Materialansätze fließen ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte ein, so Tröster weiter. Daher gebe es bei „HyOpt“ auch einen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt, der die Risiko- und Nutzenwahrnehmungen verschiedener gesellschaftlicher Anspruchsgruppen untersucht und analysiert, unter welchen Bedingungen neuartige Hybridwerkstoffe auf Akzeptanz oder Ablehnung in der Gesellschaft stoßen. 

Am Projekt beteiligte Partner sind neben den Bereichen Leichtbau im Automobil, Technik & Diversity, Werkstoffkunde, Umformende und Spanende Fertigungstechnik sowie Coatings, Materials & Polymers der Universität die Unternehmen D&S Holding GmbH aus Paderborn sowie EMS GmbH & Co. KG aus Borgentreich. Assoziierte Projektpartner sind thyssenkrupp Steel Europe AG, Duisburg, ERICHSEN GmbH & Co. KG, Hemer, Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath, und Kraiburg GmbH & Co. KG aus Waldkraiburg.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommnunikation

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news-90149 Mon, 20 May 2019 14:50:07 +0200 Workshop „Philosophie und islamische Mystik: Rābi‘a al-‘Adawiyya“ mit Prof. Tamara Albertini https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90149/ Das Diversity-Projekt In der Philosophie zu Hause veranstaltete in Kooperation mit dem Center History of Women Philosophers and Scientists, unter der Leitung von Prof. Dr. Ruth Hagengruber, am 2. und 3. Mai einen Workshop über die islamische Mystikerin Rābi‘a al-‘Adawiyya. Das Diversity-Projekt In der Philosophie zu Hause veranstaltete in Kooperation mit dem Center History of Women Philosophers and Scientists, unter der Leitung von Prof. Dr. Ruth Hagengruber, am 2. und 3. Mai einen Workshop über die islamische Mystikerin Rābi‘a al-‘Adawiyya. Der Workshop „Philosophie und islamische Mystik: Rābi‘a al-‘Adawiyya“ wurde von einer ausgewiesenen Expertin auf dem Gebiet der islamischen Philosophie, Prof. Dr. Tamara Albertini (University of Hawaii, Manoa), gehalten. Ihre multimediale Präsentation beinhaltete arabisches Filmmaterial, Musik sowie Gedichtvorträge und brachte den zahlreichen Studierenden nicht nur die Mystikerin Rābi‘a al-‘Adawiyya, sondern auch die Kultur und Geschichte des Sufismus näher. Ein weiteres Highlight stellte Prof. Dr. Albertinis anschließender Vortrag „Ibn Rushd oder Averroes – Wer hat die Aufklärung erfunden?“ am 3. Mai im Kolloquium zur Philosophie dar. Abgerundet wurde der Workshop durch eine lebhafte Abschlussdiskussion, in der sich Prof. Dr. Albertini den Fragen der interessierten Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer stellte.

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news-90137 Mon, 20 May 2019 08:45:46 +0200 „Belgien und Nordrhein-Westfalen“ – Dritter Belgientag an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90137/ Am vergangenen Dienstag, 14. Mai, und Mittwoch, 15. Mai, stand der diesjährige Belgientag ganz im Zeichen von Europa. Unter dem Motto „Belgien und Nordrhein-Westfalen“ bot das Belgienzentrum (BELZ) der Universität Paderborn Ausstellungen, Diskussionsrunden sowie Workshops und weihte das BelgienNet ein.

Am Mittwoch waren Vertreter des Königreichs Belgien, der Landesregierung NRW und des EU-Parlaments zu Gast an der Universität: Willem van de Voorde, Botschafter des Königreichs Belgien in Deutschland, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes NRW, Elmar Brok, Mitglied des EU-Parlaments, Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Ausschusses der Regionen der EU, und Prof. Dr. Christian Behrendt, Staatsrechtler der Université de Liège und der KU Leuven, debattierten über das Thema „Belgien und NRW – von Nachbarn zu Partnern im Euregioverbund“.

Außerdem wurde die vom Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten unterstützte interaktive Onlineplattform „BelgienNet“ gelauncht. Unter www.belgien.net können sich Interessierte ab August 2019 umfangreich zu verschiedenen Themen und Ereignissen aus unserem Nachbarland informieren. Das Portal wird vom Belgienzentrum der Universität Paderborn mit Unterstützung der Firma code-x entwickelt.

Der belgische Schriftsteller Jacques De Decker eröffnete die Belgien-Leselounge und stellte einem interessierten Publikum drei seiner Werke vor. Während sich Interessierte die Ausstellung „Belgien im Gepäck – Museumskoffer zur Landesgeschichte“ anschauen konnten, informierten Studierende der Universität Paderborn mit einem Podcast-Slam über Belgien. Darüber hinaus gab es zwei Angebote für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler: In einem landeskundlichen Workshop informierten Prof. Dr. Sabine Schmitz und Alexander Homann, Vertreter von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie, Lehrerinnen und Lehrer über Belgien. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schloß Neuhaus und der Gesamtschule Aspe/Bad Salzuflen erklärten anhand der Ausstellung „#Spirou4Rights“ die Menschenrechte. Die Ausstellung wurde vom belgischen Spirou-Magazin zusammengestellt und wird vom UN-Hochkommissariat für Menschenrechte unterstützt.

Über das Belgienzentrum der Universität Paderborn

Das Belgienzentrum wurde 2016 gegründet und ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Es ist derzeit das europaweit einzige Forschungszentrum, das die kulturellen, historischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Charakteristika Belgiens sowie seiner Gemeinschaften und Regionen erforscht.

Weitere Informationen: https://kw.uni-paderborn.de/belz

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news-90139 Mon, 20 May 2019 08:21:54 +0200 Universität begrüßt neue Studierende bei Erstsemester-Party auf dem Monte Scherbelino https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90139/ Am Samstag, 18. Mai, hat die Universität Paderborn bei einer Open-Air-Veranstaltung auf dem Monte Scherbelino die neuen Erstsemester offiziell begrüßt. Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Uni-Präsidentin, Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn, und Julius Erdmann, Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA), hießen die neuen Studierenden an der Universität herzlich willkommen. Am Samstag, 18. Mai, hat die Universität Paderborn bei einer Open-Air-Veranstaltung auf dem Monte Scherbelino die neuen Erstsemester offiziell begrüßt. Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Uni-Präsidentin, Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn, und Julius Erdmann, Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA), hießen die neuen Studierenden an der Universität herzlich willkommen. Etwa 2.500 Menschen waren der Einladung zur Erstsemester-Party gefolgt. Zum Sommersemester 2019 haben nun 735 Studentinnen und Studenten ihr Studium in Paderborn aufgenommen.

 

Impressionen von der Erstsemester-Party gibt es in der Fotogalerie.

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news-90133 Fri, 17 May 2019 14:37:48 +0200 Paderborner Delegation gewinnt NMUN Video Contest https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90133/ Bereits zum dreizehnten Mal schickte das Institut für Anglistik und Amerikanistik Studierende nach New York, um die Universität Paderborn bei der National Model United Nations (NMUN) Konferenz zu repräsentieren. Institut für Anglistik und Amerikanistik schickt Delegierte nach New York

Bereits zum dreizehnten Mal schickte das Institut für Anglistik und Amerikanistik Studierende nach New York, um die Universität Paderborn bei der National Model United Nations (NMUN) Konferenz zu repräsentieren. Die Studierenden bewiesen nicht nur während der Konferenz ihr Können und räumten eine „Honorable Mention“-Auszeichnung ab, sondern dürfen sich ebenfalls Preisträger des offiziellen Video-Contest der NMUN New York nennen. Als Gewinner des Contests erhält die nächste Delegation der Universität Paderborn ein Stipendium in Höhe von 1.000$. Das Gewinner-Video gibt es unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=dwRphVfNbHQ

Die Herausforderung, Brunei Darussalam zu vertreten

Bei der weltweit größten MUN Konferenz in New York vertraten die Paderborner Delegierten das Land Brunei Darussalam, ein vergleichsweise kleines südostasiatisches Land, das zum Zeitpunkt der Konferenz mit dem Gesetz gegen Homosexuelle in die Schlagzeilen weltweit geriet. Unsere Studierenden meisterten die Herausforderung ein so kontroverses Land zu vertreten mit Bravour und bewiesen diplomatisches Können, politisches Verständnis und vor allem starke Nerven.

Vielfalt und Perspektiven

Als Teil einer Delegation für NMUN kommen Studierende aus sämtlichen Fachrichtungen und Heimatländern schon im kleinen Rahmen in Paderborn und schließlich mit über 5.000 anderen Studierenden aus aller Welt zusammen. Diese Vielfalt stärkt kulturelles und diplomatisches Verständnis, wobei besonders an der Universität Paderborn, an der Politikwissenschaften als solches nicht gelehrt werden, für Studierende eine authentische Möglichkeit geschaffen wird, um ihr politisches Verständnis zu verbessern und sich im heutzutage schnellen Weltgeschehen zurechtzufinden. Im Rahmen dieses Projektes haben unsere Studierenden insbesondere die Möglichkeit, sprachliche Fähigkeiten im Englischen, kulturelles Weltverständnis und politisches Verständnis in einer authentischen Umgebung zu verbessern und zu vertiefen. Dabei erwerben sie wertvolle Soft Skills, die sie neben den bereits aufgeführten Fähigkeiten auf ihrem Weg ins spätere
Berufsleben begleiten und ihren Berufsweg positiv beeinflussen.

Als Faculty Advisor des PaderMUN Clubs und der NMUN Delegationen rief Denise Parkinson vom Institut für Anglistik und Amerikanistik das Projekt, das für Studierende aller Fakultäten offen ist, im Jahr 2005 ins Leben. Weitere Informationen können auf Facebook unter PaderMUN oder unter padermun.jimdosite.com gefunden werden.

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news-90129 Fri, 17 May 2019 12:43:35 +0200 Paderborner Studierende diskutieren mit CIO der BENTELER Gruppe über das Thema Digitalisierung https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90129/ Wie bewältigt BENTELER die Herausforderungen der Digitalisierung? Diese Frage diskutierten 26 Studierende der Universität Paderborn jüngst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kaminabend zum Thema Digitalisierung“ mit dem Chief Information Officer (CIO) der BENTELER Gruppe, Dr. Stefan Melchior. In einem ungezwungenen Austausch konnten die Studierenden aus den unterschiedlichen Studiengängen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Einblicke in aktuelle Digitalisierungsprojekte bei BENTELER erhalten und eigene Impulse aus ihrem Studium liefern. Ziele der Veranstaltungsreihe sind unter anderem die engere Vernetzung zwischen Studierenden und regionalen Unternehmen in lockerer Atmosphäre, der Austausch zu aktuellen Themen der Digitalisierung sowie die bessere Orientierung für Schwerpunktsetzungen im Studium.

Nach einer Führung durch die BENTELER Welt im Aus- und Weiterbildungszentrum der Unternehmensgruppe eröffnete Melchior die Diskussionsrunde des Kaminabends. Zu aktuellen Begriffen wie „Predictive Maintenance“, „Big Data“ oder „Vernetzte Produktion“ kamen er und seine Mitarbeiter, Dr. Christian Meier und Dr. Darius Schlangenotto, beide Alumni der Universität Paderborn, schnell in einen anregenden Austausch über aktuelle Initiativen und Projekte mit den Studierenden sowie den Wirtschaftsinformatik-Professoren der Universität Paderborn. „Wir treiben den digitalen Wandel innerhalb unseres Unternehmens aktiv voran und nutzen etwa digitale Technologien in der Produktion, um schnell und effizient auf Kundenwünsche reagieren zu können“, so Melchior. Im Anschluss an die Diskussion ließen alle Beteiligten den Abend in lockererer Runde ausklingen. Melchior zeigte sich mit dem Abend sehr zufrieden: „Ich freue mich über das große Interesse der Studierenden für unsere Themen und unser Unternehmen. Als Fach- und Führungskräfte von morgen werden sie die Digitalisierung in Unternehmen entscheidend mitgestalten.“

Die Veranstaltungsreihe „Kaminabend zum Thema Digitalisierung“ wird vom Department für Wirtschaftsinformatik der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in regelmäßigen Abständen in Kooperation mit einem regionalen Unternehmen weitergeführt. Neben BENTELER waren in der Vergangenheit bereits die Verbundvolksbank OWL, die Unity AG und die Voltabox AG Ausrichter eines Kamin-abends.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe unter:

https://go.upb.de/kaminabend

 

BENTELER ist ein weltweit agierendes Familienunternehmen für Kunden aus den Bereichen Automobiltechnik, Energie und Maschinenbau. Als strategisch innovativer Partner entwickelt, produzieret und vertreibt das Unternehmen sicherheitsrelevante Produkte, Systeme und Dienstleistungen. Das Portfolio umfasst Komponenten und Module für die Automobilindustrie in den Bereichen Fahrwerk, Karosserie, Motor- und Abgassysteme sowie Systemlösungen für Elektrofahrzeuge. BENTELER erarbeitet technische Anlagen für führende Automobilzulieferer sowie die glasverarbeitende Industrie. Zudem entwickelt das Unternehmen mit mehr als 140 Jahren Erfahrung Stahl, nahtlose und geschweißte Qualitätsstahlrohre – und das von der Werkstoffentwicklung über die Rohranwendung bis hin zum weltweiten Handel mit Rohren und den damit verbundenen Services. Unter der Führung der strategischen Managementholding BENTELER International AG mit Sitz in Salzburg, Österreich, bieten die rund 30.000 Mitarbeiter an 141 Standorten in 38 Ländern erstklassige Herstellungs- und Vertriebskompetenz – leidenschaftlich und nah am Kunden. Im Geschäftsjahr 2018 betrug der Umsatz 8,072 Milliarden Euro.

Weitere Informationen unter: www.benteler.com

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news-90125 Fri, 17 May 2019 10:50:06 +0200 Einladung zum öffentlichen Hearing: Hochschulwahlversammlung tagt am 4. Juni https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90125/ Am 4. Juni tritt die Hochschulwahlversammlung an der Universität Paderborn zusammen, um die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten für den Bereich des Wissens- und Technologietransfers zu wählen. Die Hochschulwahlversammlung hat den für das Amt vorgeschlagenen Kandidaten, Prof. Dr René Fahr, eingeladen, sich persönlich in einem öffentlichen Hearing vorzustellen. Das Hearing beginnt um 9 Uhr in Hörsaal L 2. Am Dienstag, 4. Juni, tritt die Hochschulwahlversammlung an der Universität Paderborn zusammen, um die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten für den Bereich des Wissens- und Technologietransfers zu wählen. Die Hochschulwahlversammlung hat den für das Amt vorgeschlagenen Kandidaten, Prof. Dr René Fahr, eingeladen, sich persönlich in einem öffentlichen Hearing vorzustellen. Das Hearing beginnt um 9 Uhr in Hörsaal L 2.

Im Anschluss an das öffentliche Hearing findet in einer nichtöffentlichen Sitzung die Wahl durch die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung statt.

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news-90123 Thu, 16 May 2019 16:19:22 +0200 Sicherheitslücke bei WhatsApp: Statement von Prof. Dr. Eric Bodden, Experte für IT-Sicherheit an der Universität https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90123/ Durch eine Sicherheitslücke bei dem Messenger-Dienst WhatsApp, der weltweit von ungefähr 1, 5 Milliarden Menschen genutzt wird, wurde bei einigen Nutzern Spyware installiert. Am vergangenen Freitag gab es ein Update, das die Lücke schließen sollte. Prof. Dr. Eric Bodden, Experte für IT-Sicherheit und sichere Softwareentwicklung an der Universität Paderborn, ordnet in einem Statement Hintergründe und Ursachen ein. Durch eine Sicherheitslücke bei dem Messenger-Dienst WhatsApp, der weltweit von ungefähr 1, 5 Milliarden Menschen genutzt wird, wurde bei einigen Nutzern Spyware installiert. Am vergangenen Freitag gab es ein Update, das die Lücke schließen sollte. Prof. Dr. Eric Bodden, Experte für IT-Sicherheit und sichere Softwareentwicklung an der Universität Paderborn, ordnet in einem Statement Hintergründe und Ursachen ein.

Was ist passiert?

Facebook empfiehlt derzeit, Nutzern seiner Messenger-Applikation WhatsApp sowohl die App als auch Ihr Android oder iOS-Betriebssystem zu aktualisieren. Die Aktualisierung der App dient der Behebung einer schwerwiegenden Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, auf dem Handy unter anderem Schadcode zu installieren.

Wie wurde die Schwachstelle entdeckt?

Bekannt wurde die Lücke durch einen tatsächlich erfolgten Angriff auf einen Menschenrechtsanwalt, der wohl eben diese Lücke ausnutzt. Wer diesen Angriff durchgeführt hat, ist unklar, jedoch soll die Lücke ausgenutzt worden sein, um auf dem Mobiltelefon des Anwalts eine Überwachungssoftware zu installieren. Dieser Versuch fiel auf, und somit auch die Sicherheitslücke. Die Überwachungssoftware stammt laut New York Times von der israelischen Firma NSO, die sich auf solche Technologien spezialisiert hat.

Wie schwerwiegend ist die Schwachstelle?

Bisher sind keine weiteren Angriffe außer dem zuvor genannten bekannt. Angreifer können jedoch durch die Schwachstelle zunächst die WhatsApp-App übernehmen, also zu beliebigen Zwecken die umfangreichen Berechtigungen ausnutzen, die WhatsApp selbst hat, und so beispielsweise auf Kontaktdaten, Nachrichten und sogar auch das Mikrofon und die Kamera zugreifen. Da Facebook jedoch empfiehlt, auch das Betriebssystem zu aktualisieren, steht zu befürchten, dass die NSO-Spyware nach ihrer Installation in Android und iOS noch weitere zuvor unbekannte Sicherheitslücken in diesen Betriebssystemen ausnutzt, um noch weitreichendere Berechtigungen zu erlangen.

Wie kommt es, dass immer wieder solche schwerwiegenden Schwachstellen bekannt werden?

Im bestehenden Fall war die Lücke im Telefonieteil der App beheimatet. Dieser war in den Programmiersprachen C/C++ geschrieben. Dies bietet den Vorteil, dass der Programmcode sowohl auf Android als auch auf iOS läuft, und zudem sehr effizient. Jedoch bieten C/C++ so gut wie keine Schutzfunktionen gegen sicherheitskritische Programmierfehler. Modernere Programmiersprachen oder automatisierte Codeanalysewerkzeuge helfen, solche Fehler und Schwachstellen zu vermeiden, kamen aber offenbar nicht hinreichend zum Einsatz.

Aber wie kann ein so kleiner Fehler eine solche Auswirkung haben?

Die Schwachstelle ist exemplarisch für ein im Softwareentwurf weit verbreitetes Problem: Aktuelle Software hat momentan meist nur einen einzigen Schutzwall. Ist dieser fehleranfällig, dann bricht die Sicherheit wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die Telefoniefunktion von WhatsApp benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Nachrichten oder das Adressbuch, hat ihn aber trotzdem, weil in Android und iOS Berechtigungen immer für die App als Ganzes vergeben werden. Könnte man für einzelne Funktionen individuelle Berechtigungen vergeben, hätte dies verhindert, dass die Lücke in einer solch breiten Art und Weise ausnutzbar gewesen wäre.

Prof. Dr. Eric Bodden leitet den Lehrstuhl für Softwaretechnik am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und den Bereich Softwaretechnik und IT-Sicherheit am Fraunhofer IEM. In dieser Tätigkeit berät er regelmäßig große wie kleine Unternehmen bezüglich des Entwurfs sicherer Software.

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news-90121 Thu, 16 May 2019 15:06:38 +0200 GeSpIn 2019 – Internationale Konferenz über die Heterogenität von Gestik und Sprache an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90121/ Vom 11. bis 13. September wird unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina J. Rohlfing die sechste GeSpIn (Gesture and Speech in Interaction) Konferenz an der Universität Paderborn stattfinden. Der diesjährige Fokus liegt auf der heterogenen Koordination von Gestik und Sprache. Es wird z. B. der Frage nachgegangen, ob es interkulturelle Unterschiede bei der Koordination von Gestik und Sprache gibt und ob deren Entwicklung einem universellen oder kulturell geprägten Weg folgt. Neben Vorträgen von renommierten Wissenschaftlern und Nachwuchsforschern werden Hands-On-Workshops angeboten und Datensessions veranstaltet, bei denen kommunikatives Verhalten erörtert und diskutiert wird. Durch das breite Format sollen nicht nur neuste Erkenntnisse im Bereich des integrativen Systems Gestik und Sprache zusammengetragen, sondern auch neue Forschungsansätze entwickelt werden.

Weitere Informationen unter: https://kw.uni-paderborn.de/index.php?id=147518

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news-90119 Thu, 16 May 2019 14:54:25 +0200 Prof. Dr. Ruth Hagengruber von der Universität Paderborn nimmt an internationaler Konferenz „Women in Modern Philosophy“ in Brasilien teil https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90119/ Vom 17. bis 20. Juni findet in der brasilianischen „Rio de Janeiro State University“ die erste internationale Tagung zum Thema Philosophinnen der Moderne statt. Neben vielen brasilianischen und internationalen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet, wird auch Prof. Dr. Ruth Hagengruber, Leiterin des Lehrstuhls für Praktische Philosophie und des Centers for the History of Women Philosophers an der Universität Paderborn, an der Konferenz teilnehmen. Thema sind unter anderem die Philosophinnen Elisabeth von Böhmen, Margareth Cavendish, Catharine Trotter Cockburn, Anne Conway und Émilie Du Châtelet. Organisiert wird die Konferenz von Katarina Peixoto von der „Rio de Janeiro State University“, die anlässlich der internationalen Libori Summer School 2019 – in Zusammenarbeit mit dem Center for the History of Women Philosophers – an der Universität Paderborn vortragen wird. Außerdem ist eine internationale Kooperation zwischen dem Fachbereich Philosophie an der Universität Paderborn und der Rio de Janeiro State University geplant.

Weitere Informationen unter: https://mulheresfilosofiamoderna.wordpress.com/

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news-90113 Thu, 16 May 2019 12:52:18 +0200 Programmkino Lichtblick zeigt Andrei Tarkowskis „Der Spiegel“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90113/ Das studentische Programmkino Lichtblick setzt seine aktuelle Reihe „Träume. Erzählen | Versinken“ zu Träumen und traumartigem Erzählen im Film mit Andrei Tarkowskis Der Spiegel (1975) fort. Das studentische Programmkino Lichtblick setzt seine aktuelle Reihe „Träume. Erzählen | Versinken“ zu Träumen und traumartigem Erzählen im Film mit Andrei Tarkowskis Der Spiegel (1975) fort. Es ist der vielleicht persönlichste Film dieses großen russischen Regisseurs, der das konventionelle Erzählkino weit zu überschreiten und einige der poetischsten Bilder der Filmgeschichte zu erschaffen vermochte. Im Spiegel verbinden sich autobiographisch geprägte Erinnerungsfragmente und Träume mit dokumentarischen Aufnahmen zu einem Bewusstseinsstrom, welcher den Zuschauer entlang der prägendsten Kindheits- und Jugenderfahrungen des Protagonisten Alexei mitreißt. Die individuellen Erinnerungen spiegeln gleichzeitig vielfach das kollektive Gedächtnis einer ganzen Generation, konservieren ein Stück Zeitgeschichte im Umfeld des Zweiten Weltkriegs bis in die 1960er hinein.

Tarkowski schrieb, man müsse sich den Spiegel so ansehen, „wie man die Sterne, das Meer oder eine schöne Landschaft betrachtet.“ Am kommenden Dienstag um 20:30 gibt es dazu im Pollux eine seltene Gelegenheit, bei der der Film in seinem ursprünglichen 35mm-Format (deutsche Fassung) in analoger Projektion erlebt werden kann.

Einsicht in das gesamte Programm und weitere Infos zu Lichtblick gibt es auf www.lichtblick-kino.de.

Зеркало / Der Spiegel (Andrei Tarkowski, UDSSR 1975; 35mm DF)
Dienstag, 21. Mai
20.30 Uhr
Pollux

Westernstraße 34, 33098 Paderborn

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news-90105 Thu, 16 May 2019 12:45:00 +0200 10. Uni-Gesundheitstage – Thema Gesundheit ist an der Uni fest verwurzelt https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90105/ Frische Äpfel waren das Symbol der 10. Uni-Gesundheitstage an der Universität Paderborn. Dementsprechend lagen die „Vitamine zum Mitnehmen“ an vielen Ständen der großen Gesundheitsmesse bereit. Auch sonst gab es viel zum Probieren und Testen auf dem Uni-Campus, wie z. B. am Smoothie-Mobil, wo die Besucherinnen und Besucher zwischen drei frisch zubereiteten Smoothies wählen konnten. Großer Beliebtheit erfreuten sich zudem die zahlreichen Aktionen rund um das eigene Wohlbefinden. Ob Seh-, Hör- oder Geruchstest: An vielen Ständen bildeten sich in den Stoßzeiten zwischen den Vorlesungen und Seminaren lange Warteschlangen. Schon am ersten Veranstaltungstag meldete das Back-Check-Team der Techniker Krankenkasse: „Ausgebucht!“.

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer begeisterte mit seinem Vortrag

Ein Höhepunkt der Uni-Gesundheitstage war der Vortrag des Mediziners und Buchautors Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer zum Thema „Fit bis 100 – auch eine Frage der Haltung. Beispiel Rücken“, den die Techniker Krankenkasse vermittelte. Rund 350 Gäste erlebten eine mit diversen Bewegungsübungen gespickte, kurzweilige Veranstaltung im Uni-Hörsaal – „Denn unser Körper freut sich über jede Bewegung!“, so der Referent. Sitzen sei das neue Rauchen und verantwortlich für vielerlei Gesundheitsprobleme. Aber auch Stress führe zu Verspannungen und damit oft zu Rückenschmerzen. Deshalb sollte jeder Mensch mindestens 30 Minuten täglich in Bewegung sein. Das könne beim morgendlichen Zähneputzen anfangen („Balancieren Sie dabei mal auf einem Bein!“, schlägt Grönemeyer vor) und bei kurzen Rundgängen in der Wohnung während des abendlichen Krimigenusses aufhören. Grundsätzlich gelte in Bezug auf die Körperhaltung: „Wer aufrecht sitzt und eine gerade Haltung einnimmt, wird fröhlicher“, erklärte der Mediziner. Sein Appell: „Brust raus statt Hängeschultern!“ Grönemeyer plädierte zudem für eine bewusste und gesunde Ernährung: „Essen und trinken Sie gesund – viel Obst und Gemüse – und das schon in jungen Jahren und nicht erst im Rentenalter!“ Was die Gesundheit generell angehe, wünscht sich Grönemeyer die Verknüpfung von Wissen von gestern mit dem Knowhow von morgen. Es gelte, Naturheilkunde und Schulmedizin nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zum Wohle der Patienten miteinander zu verknüpfen. Schlussendlich sei eine positive Grundhaltung der Menschen maßgeblich.

Viele inneruniversitäre Gesundheitsangebote

Bei den 10. Uni-Gesundheitstagen wurde deutlich, wie fest das Thema Gesundheit an der Uni verwurzelt ist. In den vergangenen Jahren ist die Auswahl der inneruniversitären Gesundheitsangebote, auch dank der Koordination durch die Gesunde Hochschule, stetig gewachsen. Ob Hochschulsport, meinbeneFIT@upb.de, recharge@upb.de, das Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerausbildung (PLAZ -Professional School), die Zentrale Studienberatung (ZSB) oder das Studierendenwerk: Alle ziehen an einem Strang und dokumentierten jetzt, dass die Paderborner Hochschule im Bereich der Gesundheitsförderung zurecht regelmäßig bei bundesweiten Rankings die vordersten Plätze belegt. „Das Thema Gesundheit ist an der Universität Paderborn fest im Alltag verwurzelt, es wird von Studierenden und Mitarbeitenden gleichermaßen gelebt“, freut sich Sandra Bischof.

Initiator der Gesundheitstage ist der Arbeitskreis Gesunde Hochschule unter der Leitung von Sandra Bischof. Sie zog gemeinsam mit Diana Riedel, Leiterin des Sachgebietes Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz der Hochschulverwaltung, am Ende der zweitägigen Jubiläumsveranstaltung ein positives Fazit: „Gesundheit geht alle an und die Vielfalt des Angebotes hat uns viel Lob von Studierenden und Mitarbeitenden eingebracht“, freuten sich beide. Auch die Aussteller waren voll des Lobes über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher.

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news-90111 Thu, 16 May 2019 08:30:30 +0200 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90111/ 70 Jahre Grundgesetz: Interview mit Prof. Dr. Birgitt Riegraf und Prof. Dr. Dieter Krimphove Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet. Wie aber steht es heute – 70 Jahre später – um die im Grundgesetz verankerten Werte? Im Interview sprechen Uni-Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf und Prof. Dr. Dieter Krimphove, Experte für Europäisches Wirtschaftsrecht, über Gleichberechtigung, Glaubensfreiheit und das Verhältnis zwischen deutscher und europäischer Rechtsprechung.

Gleichberechtigung sollte heutzutage längst gelebte Realität sein. Nach wie vor variieren aber die Gehälter von Männern und Frauen und auch bei Führungspositionen gibt es teilweise eklatante Unterschiede. Wo stehen wir heute in Sachen Gleichberechtigung und was sagt das über Artikel 3 aus?

Prof. Birgitt Riegraf: Der Artikel 3 des Grundgesetzes gehört zu den elementaren Verfassungsprinzipien. Der Artikel sagt schlicht und einfach, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und niemand aufgrund seiner sozialen Herkunft, seiner Religionszugehörigkeit etc. benachteiligt werden darf. Der Artikel sagt auch, dass sich jeder deutsche Staatsbürger und jede deutsche Staatsbürgerin auf politische Ämter bewerben kann. Der ursprüngliche Wortlaut des Absatz 2 des Artikels 3 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wurde am 27. Oktober 1994 um den Satz ergänzt „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. In dem Artikel bekennt sich das Grundgesetz zur aktiven Herstellung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und übernimmt zugleich die Verantwortung für die Geschichte der Verfolgung und Ermordung von Minderheiten in der Vergangenheit.

Vieles an Gleichberechtigung konnte in den letzten 70 Jahren auf Grundlage des Artikels 3 erreicht werden! Sehen wir uns einmal die Entwicklungen in den Geschlechterbeziehungen genauer an: Bis 1977 brauchten Ehefrauen die Erlaubnis ihrer Ehemänner, wenn sie einer Erwerbsarbeit nachgehen wollten. Der Ehemann konnte die Arbeitsstelle seiner Frau ohne ihre Zustimmung einfach aufkündigen, wenn sie seiner Ansicht nach die „Führung des Haushalts“ vernachlässigte. Und erst seit 1997 ist Vergewaltigung in der Ehe strafbar. Also erst seit 1997 fanden Ehefrauen vor den Übergriffen von Ehemännern rechtlichen Schutz: Ihre Rechte als Staatsbürgerinnen, ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unversehrtheit haben sie bis dahin mit dem Eintritt in die Ehe faktisch abgegeben. Diese aus heutiger Sicht unglaubliche Situation ist erst 22 Jahre her. Den jüngeren Generationen sind diese Formen der Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern unvorstellbar, sie sind zum Glück mit einem ganz anderen Selbstverständnis aufgewachsen. Der Auftrag des Grundgesetzes in Fragen der Gleichberechtigung konnte in den letzten Jahrzehnten also teilweise umgesetzt werden. Wir sollten uns aber im Klaren darüber sein, dass der Auftrag keinesfalls selbstverständlich umgesetzt wurde, sondern die politischen Auseinandersetzungen darum mühselig waren und die Grundrechte gegen eine Reihe von Widerständigkeiten durchgesetzt werden mussten.

Ungeachtet all dieser Fortschritte in der Gleichberechtigung, gibt es aber immer noch einen eklatanten Widerspruch zwischen formaler Gleichberechtigung und ihrer vollständigen Umsetzung: Am deutlichsten zeigt sich dies gegenwärtig an den Entgeldungleichheiten zwischen den Geschlechtern und der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen. Trotz besserer Schulabschlüsse liegt der Gender Pay Gap in Deutschland bei 21%, d. h. der Bruttostundenlohn von Frauen liegt um diesen Prozentsatz unter dem der Männer. Der Gender Pay Gap in Deutschland ist einer der höchsten unter den Industrieländern. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft den Auftrag des Grundgesetzes für Gleichberechtigung ernst nehmen und für die Umsetzung dieses Rechtes in der Gesellschaft einstehen werden. In wenigen Jahren werden wir vermutlich kopfschüttelnd und ungläubig auf die jetzige ungleiche Situation zurückblicken.

Was sind die Gefahren und wo sind die Grenzen der Verfassungsgrundsätze von Glaubensfreiheit und Meinungsäußerung?

Prof. Birgitt Riegraf: Im Grundgesetz werden die Formen des alltäglichen Umgangs der Gesellschaftsmitglieder miteinander geregelt, diese Regeln haben wir uns selbst gegeben. Meinungs- und Glaubensfreiheit sind dabei ein hohes Gut in unserer Gesellschaft, das es gerade dann zu verteidigen gilt, wenn uns die vertretenen Ansichten nicht gefallen. Neben der Gleichberechtigung ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Unantastbarkeit der Würde des Menschen eines der grundlegenden Verfassungsprinzipien. Formen der Verletzungen dieser Prinzipien sind nicht durch die Prinzipien der Glaubensfreiheit und Meinungsäußerung gedeckt. Dabei sind die Grenzen der Meinungsfreiheit nicht einfach zu bestimmen. Denn es sind gerade die provokanten und zugespitzten, die kontroversen und unbequemen Positionen, die über das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt werden müssen. Die Grenzen des Rechts auf Meinungsfreiheit sind aber in solchen Fällen eindeutig überschritten, wenn einzelne Personen und ganze Gesellschaftsgruppen angegriffen und herabgewürdigt werden, wenn menschenverachtende und gewaltverherrlichende Positionen vertreten werden. Ein Aufruf zu Mord oder die Verherrlichung jeder Form der Gewaltanwendung gegenüber Personen und ganzen gesellschaftlichen Gruppen überschreiten die Grenzen des Rechts auf Meinungsfreiheit, da die Grundlagen der Verfassung eindeutig verletzt werden. Das Recht auf Glaubensfreiheit stößt dann an seine Grenzen, wenn die Glaubensgrundsätze die Freiheit der anderen Gesellschaftsmitglieder, diesem Recht nachzugehen oder das Recht keiner Glaubensgemeinschaften anzugehören, einschränken will.

Radikalisierung und Terror: Wie können Menschen, die sich von den Grundpfeilern der Demokratie entfernet haben, wieder für das Teilen gemeinsamer Werte zurückgewonnen werden?

Prof. Birgitt Riegraf: Tatsächlich beobachten Soziologen und Soziologinnen derzeit mit großer Sorge einen zunehmenden Verlust der Bereitschaft, sich mit anderen Lebensentwürfen und Positionen auseinanderzusetzen und diese auszuhalten. Erodiert diese Bereitschaft, dann sind wichtige Grundlagen der Demokratie bedroht und die Gefahr der Radikalisierung wächst. Das Internet befördert die Tendenz der Radikalisierung: Das Netz erleichtert es, sich in „Echokammern“ zurückzuziehen, sich also lediglich mit den Gleichgesinnten zu vernetzen, die einen immer wieder in den eigenen Positionen bestärken. Infragestellungen der eigenen Positionen finden dann kaum noch statt und dies befördert Radikalisierungen. Als Gesellschaft müssen wir hier hoch sensibel sein und erst Umgangsregeln damit entwickeln und deutliche Grenzen ziehen. Gerade die Universitäten haben die Aufgabe, Radikalisierungen durch Aufklärung vorzubeugen, ihnen in ihrer Arbeit in Forschung, Studium und Lehre sowie beim Wissenstransfer eindeutig entgegenzutreten.

Herr Krimphove, Artikel 23 zielt auf ein vereintes Europa ab. Die Rechtsordnung der EU gilt auch in deren Mitgliedsstaaten und hat Vorrang gegenüber nationalem Recht. Steht EU-Recht damit über dem Grundgesetz?

Prof. Dieter Krimphove: Das Europarecht steht in der Tat – wie Sie sagen – über dem Grundgesetz und damit auch über seinen Grundrechten und -werten. Diese politisch wie rechtlich bedeutende Aussage hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in seiner umfangreichen „Solange“-Rechtsprechung eingesehen. „Solange" heißen die Entscheidungen, weil in ihnen das BVerfG festgestellt hat, dass die deutschen Grundrechte „solange“, trotz des Vorranges des Europäischen Rechts, gelten, bis die Europäische Union eine eigene Verfassung mit eigenen Grundrechten hat. Zu einer Europäischen Verfassung ist es nicht gekommen, dennoch verfügt die Europäische Union seit dem 12.12.2007 über eine eigene Grundrechtsordnung, nämlich der Charta der Grundrechte der Europäischen Union. Deren Grundrechtekatalog hat große Ähnlichkeit mit dem des deutschen Grundgesetzes. Allerdings sind die Normen der EU Grundrechtscharta ähnlich weit und offen formuliert wie die deutschen Grundrechte. Gleich zwei europäische Gerichte, der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg und seit dem Lissabonner Vertrag auch der EuGH in Luxemburg, legen die europäischen Grundrechte aus. Dabei kommt es zu geringfügigen inhaltlichen Unterschieden zu den deutschen Grundrechten. Dies wird im Rahmen des Rechts der Gleichbehandlung von Frauen und Männern gelegentlich besonders deutlich.

Inwiefern spielt Globalisierung eine Rolle für das Grundgesetz?

Prof. Dieter Krimphove: Dies ist eine wunderbare rechtsphilosophische Frage. Natürlich ist der Gedanke der Globalisierung – mehr oder weniger deutlich – seit der Neuzeit bekannt. In anderen Verfassungen – insbesondere in jenen, die intensiven Kolonialismus betrieben haben – gibt es greifbare Ansätze der Globalisierung. Die Väter des Grundgesetzes haben allerdings bei seiner Schaffung andere Sorgen und Fragestellungen bearbeitet als die der Globalisierung. Ihnen ging es insbesondere darum – in Abkehr von einem totalitaristischen Zentralstaat – ein Machtgleichgewicht zwischen dem Bund und den Bundesländern zu schaffen. An eine Globalisierung – und schon gar nicht in der Weise wie wir sie heute verstehen – wurde dabei wirklich nicht gedacht. Dennoch enthält unser Grundgesetz vereinzelt Normen, die sich etwa mit der Außenvertretung Deutschlands und seiner Mitgliedschaft in internationalen Organisationen befassen. Diese lassen sich, wenn Sie so wollen, als ein bescheidener Globalisierungsansatz unseres Grundgesetzes interpretieren. Globalisierung, wenn ich so sagen darf, erfolgt also nicht durch das Grundgesetz selbst, sondern durch das Engagement Deutschlands in internationalen Organisationen wie etwa EU oder UNO, was dieses Grundgesetz zulässt.

Die Fragen stellte Nina Reckendorf von der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Universität.

 

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news-90109 Wed, 15 May 2019 15:00:58 +0200 Unternehmergeist gefragt: Studierende der Universität stellen sich Wettbewerb in Montreal – Bewerbungsfrist 12. Juli https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90109/ Seit mehr als 20 Jahren nehmen Studierende der Universität Paderborn am internationalen John Molson Fallstudienwettbewerb teil. Auch in diesem Jahr werden wieder Talente gesucht und gefördert, um sich im Januar 2020 mit den besten Köpfen anderer Universitäten zu messen. Seit mehr als 20 Jahren nehmen Studierende der Universität Paderborn am internationalen John Molson Fallstudienwettbewerb teil. Auch in diesem Jahr werden wieder Talente gesucht und gefördert, um sich im Januar 2020 mit den besten Köpfen anderer Universitäten zu messen. Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Bewerbungen können bis zum 12. Juli per E-Mail an Jun.-Prof. Dr. Matthias Pelster gesendet werden: matthias.pelster(at)upb(dot)de

Für interessierte Studierende wird es am Freitag, 5. Juli, um 12 Uhr eine Infoveranstaltung an der Universität Paderborn geben. Hierbei wird z. B. das diesjährige Team von seinen Erfahrungen berichten. Die Veranstaltung findet im Raum Q5.245 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die John Molson International MBA Case Competition ist der älteste und traditionsreichste Wettbewerb seiner Art, in dem Lösungen zu realen Unternehmenssituationen entwickelt werden. Die Themen sind vielfältig und beschäftigten sich in der Vergangenheit beispielsweise mit der Expansionsstrategie einer Airline, der Entscheidung über den Markteintritt einer Bank oder dem Turnaround-Management eines Pharmaunternehmens. Die Competition wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, sodass die Woche in Montreal ein besonderes Erlebnis sein wird.

Zum 39. Mal werden Teams aus aller Welt in Montreal Fallstudien bearbeiten und ihre Lösungen vor Führungskräften namhafter internationaler Unternehmen präsentieren. Beim Kampf um das Preisgeld von 10.000 kanadischen Dollar steht das Team aus fünf Studierenden der Universität Paderborn in direkter Konkurrenz zu Teams renommierter Business Schools wie der Northwest University.

Es lockt nicht nur ein spannender Wettbewerb, sondern als Vorbereitung auch intensives Training in Rede- und Präsentationstechnik, Finance, Controlling, Marketing und strategischem Management. Hierzu ist die Anmeldung zum Masterseminar „Advanced Management Consulting“ (W4216) vorgesehen, das von Jun.-Prof. Dr. Pelster geleitet wird. Insgesamt soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, denn auf Freude bei der Arbeit wird großer Wert gelegt.

Weitere Informationen: https://wiwi.uni-paderborn.de/international/international-campus/internationalization-at-home/john-molson-case-competition/

www.mbacasecomp.com

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news-90107 Wed, 15 May 2019 14:28:57 +0200 Studentisches Programmkino Lichtblick e. V. zeigt aktuellen chinesischen Film „Vanishing Days“ am 23. Mai im Pollux https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90107/ Unter der Federführung von Prof. Dr. Annette Brauerhoch, Filmwissenschaftlerin an der Universität Paderborn, ist es der studentischen Programmkinogruppe Lichtblick e. V. gelungen, mit „Vanishing Days“ (2018) einen chinesischen Film nach Paderborn zu holen, der in Deutschland keinen Verleih hat. Unter der Federführung von Prof. Dr. Annette Brauerhoch, Filmwissenschaftlerin an der Universität Paderborn, ist es der studentischen Programmkinogruppe Lichtblick e. V. gelungen, mit „Vanishing Days“ (2018) einen chinesischen Film nach Paderborn zu holen, der in Deutschland keinen Verleih hat. Nun gibt es am Donnerstag, 23. Mai, um 20.30 Uhr im Pollux (Westernstraße 34) die einmalige Gelegenheit, den Film zu sehen. Eine Reservierung wird empfohlen.

Bei „Vanishing Days“ handelt es sich um einen Film, der auf vielen internationalen Festivals gezeigt und erst im vergangenen Februar beim 4. Chinesischen Filmfestival in Düsseldorf und Frankfurt für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Durch ihr Mitwirken als Jurymitglied konnte Brauerhoch mit der Produktionsfirma „Midnight Blur | Parallax Films“ Kontakt aufnehmen, sodass der Film nun für eine einmalige Vorführung in Paderborn zur Verfügung gestellt wird. Großzügige Unterstützung leistete bei der Filmmiete auch das Paderborner Konfuzius Institut.

„Vanishing Days“ ist der Debütfilm des erst 22-jährigen Regisseurs Zhu Xin und konnte trotz eines kleinen Produktionsbudgets bereits bei der diesjährigen Berlinale für viel Aufmerksamkeit sorgen. Die Handlung spielt im chinesischen Hangzhou am Kaiserkanal und beschreibt den Alltag einer Kleinfamilie in einer jener gesichtslosen Hochhaussiedlungen, wie sie für Großstädte nicht nur in China typisch sind. Dabei entwickelt der Film einen Rhythmus, der außerweltlich wirkt: Es entsteht eine unwirkliche, trance- und traumartige Mischung zwischen Alltagsszenen und mythischen Vorkommnissen in unheimlichen Höhlen. Natur und ihre Geheimnisse prallen auf Großstadtrealität und banalen Alltag, der plötzlich fremd wirkt.

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news-90103 Wed, 15 May 2019 13:56:21 +0200 Silogespräche am Dienstag, 21. 5. 2019, 18-20 Uhr – doc14_workers: Feeling free to talk about working conditions https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90103/ „Was tun?“ Unter dieser nur scheinbar einfachen Frage wurde zur documenta 12 (2007) Bildung zu einem der Leitmotive der Ausstellung ernannt. „Was tun?“ Unter dieser nur scheinbar einfachen Frage wurde zur documenta 12 (2007) Bildung zu einem der Leitmotive der Ausstellung ernannt. Dadurch wurde der Vermittlung von Kunst innerhalb der konzeptuellen und auch finanziellen Strukturen ein neuer Stellenwert verschafft, der nachwirkt: Die documenta – sie gilt als bedeutendste Kunstausstellung der Welt – ist heute auch ein Experimentierfeld der Kunstvermittlung. Die beiden bisherigen Folgeausgaben positionierten sich mit Begriffen wie Vielleicht Vermittlung, Unlearning und Aneducation jedoch deutlich kritischer zum Bildungsbegriff sowie dem Stellenwert von Kunstvermittlung.

Nicht nur etwa eine Million Besucher*innen kommen mittlerweile alle fünf Jahre nach Kassel, sondern auch eine beträchtliche Anzahl an Arbeiter*innen aus dem Feld der Kunstvermittlung. Die documenta ist einerseits eine Chance, innerhalb eines unvergleichlichen Möglichkeitsraums mit heterogenen Gruppierungen zu agieren und zu experimentieren, andererseits zeigen sich innerhalb dieser Ausnahmesituation die Macht der Institution, Effekte des Kreativ-Kapitalismus sowie eine Tradition der Marginalisierung besonders deutlich. Die documenta 14 (2017) bot ihrerseits drei Fragen zur Vermittlung an, die dieses Problemfeld gewissermaßen zu umreißen vermögen: „Was verschiebt sich? Was treibt hin und her? Was bleibt?“

Um diese und andere Fragen zu diskutieren und über Erfahrungen, Erkenntnisse, aber auch Forderungen zu sprechen, kommen zum Silogespräch Vertreter*innen der doc14_workers, einer offenen kritischen Gruppe von Kunstvermittler*innen, die sich zur documenta 14 etabliert hat und seither regelmäßig trifft, um ihre gemeinsamen Arbeitsbedingungen zu reflektieren. Sie bilden ein Forum, um sich über Erfahrungen und Kritikpunkte der Arbeit im Feld der Kunstvermittlung auszutauschen, und haben den Anspruch, das Feedback und die Vorschläge zu bündeln, und engagieren sich so gegen die Individualisierung von Problemen, die struktureller Natur sind und alle betreffen. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, um diese Anliegen kollektiv zu vertreten und die Position der Kunstvermittler*innen insbesondere im Kontext der documenta zu stärken und weiterzuentwickeln.

„Feeling free to talk about working conditions“ kann hierbei weniger als Thema eines Vortrages denn als Haltung der Gesprächspartner*innen verstanden werden. Daran schließt sich auch die Aufforderung an, dass Besucher*innen der Silogespräche sich frei fühlen mögen, ihre Fragen zur Arbeit in der Kunstvermittlung – sei es auf der documenta 14 oder auch darüber hinaus – zu stellen und in den Diskurs einzusteigen.

Alle Interessierten laden wir ganz herzlich ein!

Ort: Silo, Atelier S. 1.100, Warburger Str. 100, 33098 Paderborn
Organisation: Dr. Tim Pickartz (Lehrstuhl Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik, Prof. Dr. Sabiene Autsch)

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news-90101 Wed, 15 May 2019 12:29:59 +0200 „Katholische Konfessionalisierung in Paderborn?“ – Interdisziplinäre Tagung an der Theologischen Fakultät Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90101/ Antworten auf bislang ungeklärte Fragen zur katholischen Konfessionalisierung in Paderborn und zu religiösen Prozessen in der Frühen Neuzeit erwarten sich führende Wissenschaftler von einer interdisziplinären Tagung vom 27. bis 28. Juni an der Theologischen Fakultät Paderborn (ThF). Antworten auf bislang ungeklärte Fragen zur katholischen Konfessionalisierung in Paderborn und zu religiösen Prozessen in der Frühen Neuzeit erwarten sich führende Wissenschaftler von einer interdisziplinären Tagung vom 27. bis 28. Juni an der Theologischen Fakultät Paderborn (ThF). Organisiert und durchgeführt wir sie in Kooperation von Kirchenhistorikerin Professorin Dr. Nicole Priesching (Universität Paderborn) und Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Stefan Kopp (ThF).

Mit der Frage nach der katholischen Konfessionalisierung in Paderborn nehme die Tagung sowohl Akteure als auch Prozesse „religiöser Bekenntnisbildung am Beispiel frühneuzeitlicher Kirchenherrschaft“ in den Blick. Ausgehend von einer „lebendigen gut katholischen Tradition der Stadt und des Landes Paderborn“, solle untersucht werden, „wie der Bestand des Bistums zwischen Reformation und Französischer Revolution gesichert wurde und welche Veränderungen dabei Religiosität, Herrschaftsstil und soziales Gefüge erfuhren“, heißt es in der Tagungseinladung.

Die Wissenschaftler verschiedener Disziplinen aus ganz Deutschland wollten Antworten finden „im Gespräch zwischen Theologie und Geschichtswissenschaft, im vergleichenden Blick auf historische Ausdrucksformen von Religiosität und Konfession sowie auf deren kurzfristige wie epochemachende Wirkungen“. Schwerpunkt des Interesses solle dabei der konzentrierte Blick auf die damalige Entwicklung in Paderborn sein. Ziel der Tagung sei es, „das breite Themenspektrum der neueren Konfessionalisierungsforschung an ein konkretes Beispiel rückzubinden, um es auf diese Weise fruchtbar für Anschlussuntersuchungen zu machen“.

Die Tagung findet in Hörsaal 2 der Theologischen Fakultät Paderborn statt. Sie beginnt am Donnerstag, 27. Juni, um 14.00 Uhr. Am Freitag, 28. Juni, werden die Vorträge jeweils mit anschließender Diskussion ab 9.00 Uhr fortgesetzt. Weitere Informationen sind dem Veranstaltungsflyer zu entnehmen. Anmeldung: Tilman.Moritz(at)uni-paderborn(dot)de.

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news-90099 Wed, 15 May 2019 11:55:22 +0200 Sportstudierende der Universität Paderborn bereiten sich auf Freiwilligeneinsatz bei den Landesspielen von Special Olympics NRW in Hamm vor https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90099/ Rund 30 Studierende der Universität Paderborn werden vom 19. bis zum 23. Juni als Volunteers bei den dritten Landesspielen von Special Olympics NRW in Hamm helfen. Der ehrenamtliche Einsatz bei den Wettkämpfen für Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung ist Teil eines Seminars von Prof. Dr. Sabine Radtke. Sie leitet die AG Inklusion im Departement Sport & Gesundheit und möchte Studierenden, die sich auf das Lehramt vorbereiten, Praxiseindrücke verschaffen. „Praxis ist für unsere Arbeitsgruppe ganz wichtig“, betont sie, „und wenn wir die Möglichkeit haben, an einer derart großen Veranstaltung mitzuwirken, ist das eine großartige Chance.“ Die Organisatoren haben noch einige Plätze für weitere Freiwillige frei. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Helferplattform: https://specialolympicsnrw.beepleapp.eu/de

Nicolai Herrmann, Unified Sport & Bildung, Special Olympics Deutschland in Nordrhein-Westfalen e. V. (SO NRW), besuchte die Studierenden jüngst in Paderborn und informierte sie über ihre Tätigkeit. Sie werden bei den Schwimmwettbewerben eingesetzt, unterstützen die Aktiven auf dem Weg zum Start und begleiten sie bei den Wettkämpfen. Dabei versprach er den Studierenden ganz besondere Erlebnisse, die den eigenen Horizont positiv erweitern: „Unsere Athletinnen und Athleten zeigen ihre Emotionen deutlich stärker. Und die Freudentränen bei der Siegerehrung vergisst man nicht, das ist Gänsehaut pur.“ Das bestätigte auch Dr. Rasmus Jakobsmeyer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sportmedizin an der Universität und Mitglied im Förderverein Special Olympics Paderborn: „Der Umgang mit den Sportlerinnen und Sportlern macht große Freude und man kann selbst eine Menge von deren Unbeschwertheit lernen.“

2015 wurden erstmals die Landesspiele von Special Olympics NRW ausgetragen, die Premiere wurde in Paderborn gefeiert. Bei der Veranstaltung in Hamm, die zeitgleich mit dem NRW-Landesturnfest des Westfälischen Turnerbundes ausgetragen wird, erwarten die Organisatoren über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon gehen knapp 1.100 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung in 13 Sportarten an den Start.

Der NRW-Landesverband von Special Olympics Deutschland ist einer der größten in Deutschland und setzt stark auf das Ehrenamt. Er organisiert rund 50 Veranstaltungen im Jahr, die Landesspiele finden alle zwei Jahre statt. Eine Besonderheit ist, dass alle Sportlerinnen und Sportler nach dem Wettkampf geehrt werden. „Bei uns gibt es keine Verlierer“, macht Herrmann deutlich. Gewinnen können aber auch die zahlreichen Ehrenamtlichen: wertvolle Erfahrungen für das eigene Leben und – wie bei den Paderborner Studierenden – für den beruflichen Weg als Lehrerin oder Lehrer.

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news-90097 Tue, 14 May 2019 14:11:16 +0200 Prototyp einer innovativen Solarladestation für E-Bikes und E- Roller an der Universität Paderborn installiert https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90097/ Am Dienstag, 14. Mai, nahmen Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Dr. Martina-Gerdes-Kühn, Dezernentin für Gebäudemanagement, Betriebstechnik, Arbeits- und Umweltschutz, und Dirk Prior, Lehrstuhl für Energietechnik – Nachhaltige Energiekonzepte, den Prototyp einer Solarladestation für E-Bikes und E-Roller an der Universität Paderborn in Betrieb.

Prior, der die Idee für die Solarladestation hatte und das Konzept entwickelte, erklärt, dass die Ladestation keinen Anschluss an das Energieversorgungsnetz braucht und bei Sonneneinstrahlung in sechs Stunden rund drei KWh Strom in die Akkus der Ladestation einspeichert. Somit steht auch abends, nachts oder an bedeckten Tagen so viel Energie bereit, um ca. 250 km mit einem E-Roller zu fahren bzw. bis zu 700 km Antriebsenergie für ein E-Bike. „Langfristiges Ziel ist eine Verbreitung dieser kostengünstigen und nahezu überall – ohne Erdarbeiten – aufstellbaren Ladeinfrastruktur“, erklärt Prior. Das könnte ein Baustein sein, um die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern und die Mobilität insgesamt umweltgerechter zu machen, so Prior weiter. „Ich freue mich, dass anwendungsorientierte Forschung in Form dieses Pilotprojektes jetzt auf dem Campus zu finden ist und hoffe, dass das Thema Elektromobilität so noch attraktiver wird“, sagt Probst.

In einer einjährigen Testphase soll sich nun zeigen, wie gut sich die Solarladestation in der Praxis bewährt und welche Komponenten gegebenenfalls noch weiter optimiert werden können. Parallel entwickeln Studierende der Universität Paderborn eine App, die zukünftigen Nutzern anzeigen soll, wieviel eingespeicherte Solarenergie für Ladevorgänge jeweils zur Verfügung steht und wo die nächstgelegenen Solarladestationen zu finden sind.

Interessierte, die den Prototyp für die Ladung ihres E-Bikes oder E-Rollers nutzen möchten, können sich via Mail bei Dirk Prior melden: dirk.prior@upb.de

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news-90077 Fri, 10 May 2019 14:40:32 +0200 Neue Antragsrunde der Förderlinien 1 bis 3 im Rahmen des Gleichstellungskonzepts https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90077/ Um den Frauenanteil bei den wissenschaftlichen Nachwuchskräften an der Universität Paderborn zu erhöhen, wurden im Rahmen des Gleichstellungskonzepts entsprechende Maßnahmen verankert. Die Fördermaßnahmen umfassen die „Einrichtung eines 0,5 WiMi-Stellen/Personalmittelpools für Absolventinnen“ (Förderlinie 1), die „Unterstützung von Juniorprofessorinnen und Postdoktorandinnen durch WiMi-Stellen“ (Förderlinie 2) und ein „Anreizsystem zur Steigerung des Frauenanteils an den Professuren“ (Förderlinie 3).

Bis zum 15. Juni 2019 können Anträge zur Teilnahme an der Antragsrunde über die Fakultäten beim Präsidium eingereicht werden. Die Anzahl der einzureichenden Anträge ist pro Fakultät auf drei Anträge je Förderlinie begrenzt.

Förderlinie 1: Anschubfinanzierung für Absolventinnen

Als Anschubfinanzierung zur Erarbeitung eines Promotionsthemas werden für sehr gute Absolventinnen wissenschaftliche Personalstellen (0,5 TV-L E 13) bis zu einem Jahr finanziert. Förderberechtigt sind Absolventinnen aller Fakultäten der Universität Paderborn, die sich auf eine Promotion vorbereiten. Anträge sind von der betreuenden Professorin/dem betreuenden Professor an das Dekanat der Fakultät zu stellen.

Förderlinie 2: Unterstützung von Juniorprofessorinnen und Postdoktorandinnen

Die Förderlinie 2 richtet sich an Juniorprofessorinnen und Postdoktorandinnen aller Fakultäten der Universität Paderborn. Im Rahmen der Maßnahme können Antragsstellerinnen erstmalig eine 0,5 WiMi-Stelle für 12 Monate zur Unterstützung ihres Forschungsvorhabens beantragen.

Förderlinie 3: Anreizsystem zur Steigerung des Frauenanteils an den Professuren

Die Fakultäten, die eine Professorin berufen haben, können bis zu 30.000 € für Gleichstellungsmaßnahmen, insbesondere für Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses beantragen. Insgesamt werden bis zu fünf Neuberufungen aus dem Programm finanziert, wobei Fakultäten, in denen Professorinnen aktuell am stärksten unterrepräsentiert sind, vorrangig gefördert werden.

Antragstellung

Anträge sind über die jeweiligen Dekanate bis zum 15. Juni an das Präsidium zu stellen. Dem Präsidium ist nach Ende der Förderung ein Bericht vorzulegen. Bei der Antragstellung sind dringend die fakultätsinternen Einreichfristen, die von den Dekanaten der jeweiligen Fakultät bekanntgegeben werden, zu beachten.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte Frau Pilgrim (Tel.: 05251/60-3724) und Frau Götte, Dezernat 1.3 (Tel.: 05251/60-3875) zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Förderlinien und zur Antragstellung erhalten Sie auch unter: www.uni-paderborn.de/universitaet/gleichstellungsbeauftragte/informationen/foerdermittel-im-rahmen-des-gleichstellungskonzepts/

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news-90063 Fri, 10 May 2019 08:09:43 +0200 BMBF-Forschungsprojekt untersucht digitale Lernumgebungen von Schülern https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90063/ Verbundvorhaben zu häuslicher digitaler Bildung Wissenschaftlerinnen der Universitäten Paderborn und Bielefeld untersuchen in einem neuen Forschungsvorhaben, wie Kinder und Jugendliche durch die häusliche Umgebung bei der kompetenten Nutzung digitaler Medien unterstützt werden können. Das interdisziplinäre Team, bestehend aus Psychologinnen, Medien- und Erziehungswissenschaftlerinnen, erforscht dabei, wie der alltägliche Umgang mit digitalen Medien im Elternhaus die Kinder in ihrer Nutzung des Internets für schulische Belange beeinflusst. Dies sei laut der Forscherinnen im Moment eine der wichtigsten Bedingungen für gelingende Digitalisierungsprozesse im Bildungsbereich. Ziel des Projekts ist es auch, die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule auf diesem Gebiet zu fördern.

Im Fokus der Untersuchungen stehen Fünftklässler, deren häusliche Lernumgebungen hinsichtlich Art und Umfang digitaler Angebote laut Forschungsgruppe grundlegend für die sogenannte ICT-Literacy seien. Dazu Prof. Dr. Heike Buhl, die das Vorhaben leitet: „Der Begriff bezieht sich auf den kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien. Computerbezogene Fertigkeiten sind essentiell, um aktuellen und zukünftigen Anforderungen im Bildungsbereich gerecht zu werden.“ Hintergrund: Der international vergleichenden ICILS 2013-Studie zufolge sind nur 25 Prozent der Schüler der 8. Jahrgangsstufen in der Lage, eigenständig und sicher Informationen zu ermitteln und zu organisieren.

Daher sei es wichtig, die Forschungslücke, die es in diesem Bereich bislang gebe, zu schließen und aussagekräftige Daten zum Einfluss des Elternhauses zu erheben. „Mit der Studie adressieren wir die Schnittstelle zwischen formalem Lernen, zum Beispiel Internetrecherchen in der Schule, und non-formalem Lernen wie der häuslichen Onlinerecherche für die Hausaufgaben“, so Buhl.

In dem Projekt kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Neben standardisierten Befragungen von Kindern und Eltern werden ausgewählte Familien in ihrem häuslichen Umfeld interviewt und beobachtet. In die Untersuchungen fließen auch Faktoren wie Bildungshintergründe, Medienausstattung, individuelle Einstellungen zur Mediennutzung der Kinder oder die eigene Rollenwahrnehmung ein. „Diese Aspekte, so vermuten wir, wirken sich mittelbar wie unmittelbar auf die informationsorientierte Internetnutzung hinsichtlich Motivation und Kompetenz der Heranwachsenden aus“, sagt Buhl.

Bis 2022 sollen die Bedingungen für eine anregungsreiche und kompetenz- sowie am Kind orientierte Gestaltung der „Digital Home Learning Environment“ aufgedeckt worden sein. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben über eine Dauer von drei Jahren mit rund einer Million Euro.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-90061 Thu, 09 May 2019 13:56:08 +0200 Beflaggung an der Universität zum Europatag https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90061/ Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision von politischer Zusammenarbeit in Europa zum Ausdruck brachte. Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision von politischer Zusammenarbeit in Europa zum Ausdruck brachte. Dabei sprach er die Idee an, die deutsche und französische Kohle- und Stahlindustrie als Grundlage der Rüstungsindustrie einer überstaatlichen, europäischen Behörde zu unterstellen, um damit den Frieden zu sichern. Der sogenannte "Schuman-Plan" gilt seitdem als Grundstein der heutigen EU. Aus diesem Anlass wehen am Haupteingang der Universität aktuell wieder die Fahnen des Bundeslandes, der Bundesrepublik Deutschland und die Europaflagge. 

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news-90059 Thu, 09 May 2019 10:01:46 +0200 Studium für Ältere an der Universität Paderborn – Vorträge von Irena Schultz am 14. und 28 Mai zum Thema „100 Jahre Bauhaus“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/90059/ Am Dienstag, 14. Mai, und am Dienstag, 28. Mai, hält Irena Schultz, Magister in Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft, jeweils um 16 Uhr im Hörsaal B1 der Universität Paderborn zwei öffentliche Vorträge zum Thema „100 Jahre Bauhaus: Kunst und Design am Bauhaus neu denken und entdecken!“.

Zur Vertiefung der Thematik sind verschiedene Tages-Exkursionen geplant, u. a. der Besuch der Ausstellung „bauhaus imaginista“ am 6. Juni im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin. Interessierte werden gebeten, sich in der Vorlesung zu melden.

In den beiden Vorträgen wird Schultz u. a. erklären, was zum Mythos „Bauhaus“ führte. Kunst und Design sind nur zwei Schwerpunkte am Bauhaus, die die Moderne auf die einfache Formel „Quadrat + Rechteck + Weiß“ brachte, erklärt die Wissenschaftlerin. „Diese Formel eines Farbkonzepts minimiert das Gestalterische auf formale und funktionalistische (Denk-)Formen und kreiert auf künstlerische Weise die unverwechselbaren Dessins und Produkte der unterschiedlichsten Gewerke. Wenn wir Bauhaus heute denken, dann sehen wir vor unseren Augen diese Gestaltungs- und Kunstformen, und wenn wir Bauhaus-Frauen hören, erinnern wir uns an schöpferisch revolutionäre Lebensformen, die für uns heute selbstverständlich sind“, so Schultz.

Weitere Informationen unter: www.upb.de/universitaet/studium-fuer-aeltere/

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