Nachrichten - Uni Paderborn http://www.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen der Universität Paderborn de_DE Uni Paderborn Mon, 21 Jan 2019 17:23:42 +0100 Mon, 21 Jan 2019 17:23:42 +0100 Uni Paderborn news-88997 Mon, 21 Jan 2019 16:33:08 +0100 Infotag für Schülerinnen und Schüler am 4. Februar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88997/ Am Montag, 4. Februar, öffnet die Universität Paderborn im Rahmen der landesweiten „Wochen der Studienorientierung“ wieder ihre Türen für Schülerinnen und Schüler sowie für alle Studieninteressierten. Informationen zum Studienangebot an der Universität Paderborn zu den landesweiten „Wochen der Studienorientierung“

Am Montag, 4. Februar, öffnet die Universität Paderborn im Rahmen der landesweiten „Wochen der Studienorientierung“ wieder ihre Türen für Schülerinnen und Schüler sowie für alle Studieninteressierten. Beim jährlich stattfindenden Infotag können sich Studieninteressierte in zahlreichen Veranstaltungen über das Studienangebot der Universität Paderborn informieren. Das Programm gibt es online und auch als Web-App: go.upb.de/infotag

„Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Programm zur Verfügung stellen können“, so Kirsten Bondzio, Mitarbeiterin der Zentralen Studienberatung (ZSB). Dozenten stellen in Vorträgen ihre Studiengänge vor und geben in Probevorlesungen Einblicke in Studieninhalte und -anforderungen. Technische und naturwissenschaftliche Fächer zeigen die Arbeit von Forscherinnen und Forschern in ihren Laboren. Workshops und Bibliotheksführungen runden das Programm ab.

Im Foyer der Universität stehen neben der Zentralen Studienberatung auch zahlreiche Studierende aus vielen Studiengängen zum Gespräch bereit und geben Tipps für ein erfolgreiches Studium an der Universität Paderborn. Ebenso vertreten: Studienstiftungen und die Abteilung Ausbildungsförderung (BAföG) des Studierendenwerkes.

Auch in diesem Jahr gibt es zu dem umfangreichen Programm wieder eine App. „Die App muss nicht heruntergeladen werden und hat den Vorteil, dass man sein ganz individuelles Tagesprogramm jederzeit im Blick hat“, so Bondzio. Alle Informationen hierzu und zum Infotag gibt es unter go.upb.de/infotag

Bei Fragen steht die Zentrale Studienberatung unter der Telefonnummer 05251 60-2007 oder per E-Mail schulkontakte(at)upb(dot)de zur Verfügung.

]]>
news-88995 Mon, 21 Jan 2019 14:57:44 +0100 BWL-Forschungsleistung im Ranking vorne: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften unter den erfolgreichsten Fakultäten https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88995/ Für die WirtschaftsWoche wurde im Rahmen einer exklusiven Studie ein Forschungsmonitoring durchgeführt. Dabei wurde der wissenschaftliche Output anhand der Zahl von Veröffentlichungen in renommierten BWL-Fachzeitschriften während der letzten zehn Jahre gemessen. Analysiert wurden etwa 200 Hochschulen im deutschsprachigen Raum. Für die WirtschaftsWoche wurde im Rahmen einer exklusiven Studie ein Forschungsmonitoring durchgeführt. Dabei wurde der wissenschaftliche Output anhand der Zahl von Veröffentlichungen in renommierten BWL-Fachzeitschriften während der letzten zehn Jahre gemessen. Analysiert wurden etwa 200 Hochschulen im deutschsprachigen Raum.

Von den 14 öffentlich-rechtlichen Universitätsstandorten in NRW nimmt die Universität Paderborn mit ihrer betriebswirtschaftlichen Forschung in diesem Ranking in NRW Platz vier ein. Insgesamt zählt die BWL der Universität Paderborn in diesem länderübergreifenden Ranking von etwa 200 Hochschulen mit Platz 22 zu den forschungsstärksten Hochschulen in der Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum.

Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungsinstitut KOF der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE).
 

Weitere Informationen zum BWL-Ranking:

WirtschaftsWoche Online, 10. Januar 2019: BWL: Diese Unis sind in der Forschung besonders stark
von Bert Losse
Link zum Premiumartikel:
https://www.wiwo.de/my/erfolg/hochschule/bwl-diese-unis-sind-in-der-forschung-besonders-stark/23847706.html
Druckausgabe vom 11. Januar 2019: Die Besten auf dem Markt, S. 22–23

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: Hochschulkarte NRW
https://www.mkw.nrw/studium/informieren/hochschulkarte-nrw/

]]>
news-88993 Mon, 21 Jan 2019 14:10:57 +0100 Neujahrsempfang der Universität: Preise, Ehrungen und vielversprechende Aussichten https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88993/ Am Sonntag, 20. Januar, haben rund 400 Hochschulangehörige und Freunde am traditionellen Neujahrsempfang der Universität im Auditorium maximum teilgenommen. Darunter Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. In ihrer Eröffnungsrede begrüßte Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität, die Gäste und blickte auf die Entwicklung der Hochschule sowie Höhepunkte des vergangenen Jahres zurück. Am Sonntag, 20. Januar, haben rund 400 Hochschulangehörige und Freunde am traditionellen Neujahrsempfang der Universität im Auditorium maximum teilgenommen. Darunter Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. In ihrer Eröffnungsrede begrüßte Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität, die Gäste und blickte auf die Entwicklung der Hochschule sowie Höhepunkte des vergangenen Jahres zurück. Den musikalischen Rahmen bildete das Hochschulorchester unter der Leitung von Steffen Schiel.

Erfolgreiche Leistungen, vielversprechende Aussichten

„Die Universität Paderborn mit ihren einschlägigen Forschungsschwerpunkten und Profilbereichen ist nicht nur bestens aufgestellt, sondern auch in besonderem Maße darauf ausgerichtet, sich den Herausforderungen und Fragen des digitalen Zeitalters zu stellen und ihnen gerecht zu werden“, hob Riegraf zu Beginn hervor. Mit Blick auf die Veränderungen des gesellschaftlichen Klimas, das sich in einigen Regionen dieser Welt etwa durch das Errichten von Mauern ausdrücken würde, sei es laut Riegraf für die Universität Paderborn „besonders wichtig zu zeigen, dass Denken, dass Forschung und Lehre, dass Wissens- und Technologietransfer keine Grenzen kennen auch keine Grenzen kennen dürfen.“ Darauf bezogen, freute sich die Präsidentin, dass die Universität im vergangenen Jahr den Austausch zu den bestehenden internationalen Partneruniversitäten vertiefen sowie weitere Kooperationen mit neuen Partnern erzielen konnte. Beispielgebend dafür sei die inzwischen 20-jährige Kooperation mit Partner-Institutionen in China, die langfristig eine Chinesisch-Deutsche-Technische Universität Qingdao-Paderborn ermöglichen soll.

„Dass die Attraktivität des Studienangebots für Studierende aus anderen Ländern steigt, erfahren wir in zunehmendem Maße und mit großer Freude“, betonte Riegraf und verwies dabei auf die enge sowie vorbildliche Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Stadt Paderborn. Im weiteren Verlauf ihrer Rede ging Riegraf auf Erfolge ein, wie die Einweihung des neuen Superrechners „Noctua“, ein Forschungsneubau, für den bis 2022 von Bund, Land und Universität 25,4 Millionen Euro bereitgestellt werden. Auch die erst kürzlich vom NRW-Wirtschaftsministerium verliehene Auszeichnung zur Entwicklung eines Exzellenz-Start-up-Centers, die mit einer Förderung von bis zu 20 Millionen für die nächsten fünf Jahre einhergeht, hob die Präsidentin hervor und dankte den Beteiligten für ihr großes Engagement: „Diese Förderung ist eine großartige Bestätigung für die Arbeit von Rüdiger Kabst und Sebastian Vogt und ihr Team von TecUp und garage33. Hier werden Weichen für die nächsten Jahrzehnte gestellt und es ist einfach herausragend, dass die Universität Paderborn dabei ist.“

Mit Blick auf die Drittmitteleinwerbung wies Riegraf darauf hin, dass die Universität in den Rankings „gleich mehrfach hervorragend und zum Teil sogar mit Spitzenergebnissen“ platziert sei. So erzielte die Universität herausragende Ergebnisse in den Fachgebieten Maschinenbau und Produktionstechnik, ebenso Informatik, System- und Elektrotechnik. Eigene Sonderforschungsbereiche wie der SFB 901 „On-The-Fly-Computing“ sowie die Beteiligung an weiteren standortübergreifenden Transregios tragen laut Riegraf zu einer guten Platzierung in der Gesamtwertung bei. Riegraf: „Dass wir in vielen Bereichen so gut abgeschnitten haben, kann als allgemeine Bestätigung unserer Forschungsstrategie betrachtet werden. Besonders in unseren Profilbereichen Intelligente Technische Systeme, Leichtbau mit Hybridsystemen sowie Optoelektronik und Photonik konnten wir von der Förderung profitieren und sehen das als weitere Bestätigung unserer Ausrichtung an. Der noch recht neue Profilbereich Digital Humanities hat sich ebenfalls weiter konturiert und auch der zurzeit noch in der Entwicklung begriffene Profilbereich Transformation und Bildung wird sicher weiterhin durch große Forschungserfolge glänzen.“

Große Erfolge erzielte ebenso der wissenschaftliche Nachwuchs an der Universität: „Gleich zwei unserer jungen Forscher dürfen sich über die Aufnahme in das Junge Kolleg des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft freuen. In das Junge Kolleg können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler berufen werden, die bereits über ihre Promotion hinaus herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben“, freute sich Riegraf. Mit Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch vom Fach Chemie und Dr. Moritz Schulze Darups vom Fach Elektrotechnik haben sich zwei Nachwuchsforscher gegenüber einer großen Konkurrenz durchgesetzt und damit eine Auszeichnung erzielt, die auch für die Universität ein sehr erfreulicher Erfolg sei.

Schlussendlich wagte Birgitt Riegraf einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2019 und wies dabei auf drei Begehungen von Sonderforschungsbereichen bzw. Transregios im ersten Quartal hin. Darüber hinaus sprach die Präsidentin die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Physik und Informatik an sowie das Projekt des Kreativcampus, das gemeinsam mit Partnern des Campus OWL angegangen wird. Großes Bedauern und dennoch vollstes Verständnis zeigte Riegraf für Prof. Dr. Rüdiger Kabst, der sein Amt als Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer aus gesundheitlichen Gründen niederlegte: „Im Namen des Präsidiums, des Hochschulrats und der Universität Paderborn danke ich ihm ganz herzlich und aufrichtig für seinen wirklich großartigen und selbstlosen Einsatz sowie seine hochkompetente und stets konstruktive Mitarbeit.“

Preise und Ehrungen

Im Anschluss an die Rede fanden mehrere Preisverleihungen und Ehrungen statt: Die Urkunde zum Forschungspreis 2018 der Universität Paderborn übergab Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, an die beiden Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Kühne und Prof. Dr. Christian Plessl für ihr interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Energieeffizienzsteigerung bei Rechnersystemen. Der DAAD-Preis ging in diesem Jahr an Klementina Josifovska. Die beiden Preise der Universitätsgesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten gingen an Matthew Caron und Kai Jürgen Spychala. Den ebenso von der Universitätsgesellschaft gestifteten Preis für internationale Studierende erhielt Hussam Georges.

Eine ganz besondere Ehre wurde Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Steinecke und Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese zuteil, die für ihre langjährigen Verdienste für die Hochschule mit der Medaille der Universität Paderborn ausgezeichnet wurden. In seiner Laudatio hob Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, die Verdienste des Literaturwissenschaftlers Steinecke hervor, der die Bekanntheit der Universität im Allgemeinen und die der Paderborner Germanistik im Besonderen gesteigert habe. So hat Steinecke die bald 40 Jahre alte und immer noch fortbestehende Lesungsreihe „Deutschsprachige Literatur der Gegenwart“ sowie die „Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller“ begründet. Auch die Erinnerung an die jüdische Dichterin Jenny Aloni sei ein großer Verdienst Steineckes. „Die Meilensteine, die er gesetzt hat, haben die Universität Paderborn international bekannt gemacht. Die Medaille der Universität Paderborn ist eine Auszeichnung, die von Herzen kommt“, betonte Peckhaus. Über Peter Freese sagte Prof. Dr. Christoph Ehland, Institut für Anglistik und Amerikanistik, in seiner Laudatio: „Er ist einer der fleißigsten und arbeitsamsten Menschen, dem ich je begegnet bin. Peter Freese sucht sich seine Herausforderungen aus und geht sie mit größter Akribie an.“ Freese, der über 40 Jahre, die Universität und die internationale Forschungslandschaft bereichert hat, pflegte insbesondere den Austausch mit amerikanischen Universitäten. Zu seinen großen Verdiensten zählt u. a. die Gründung einer Alumni-Organisation, die seit 2003 ein Netzwerk für Ehemalige bildet und somit auch die Sichtbarkeit der Universität stärkt.

Müssen sich Universitäten neu erfinden?

Den Abschluss des Neujahrsempfangs bildete ein Festvortrag von Prof. Dr. Ulrike Felt, Institut für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien, zum Thema „Müssen wir die Universität neu erfinden? Zur Ausgestaltung eines Begegnungsraums zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“. In ihrer kurzen und dennoch kritischen Reise durch die Universität betonte sie, wie wichtig es sei, immer wieder über die Universität nachzudenken. In der zeitgenössischen Gesellschaft nehmen Universitäten laut Felt die Rolle als zentrale Schlüsselakteure ein, deren Aufgabe es u. a. sei, Visionen zu entwickeln. „Wie können wir sicherstellen, dass die Universität eine wandlungsfähige, nachhaltige und gleichzeitig widerstandsfähige Wissensinstitution bleibt bzw. wird?“ – so lautete eine der zentralen Fragen, mit denen sich Felt in ihrem Vortrag auseinandersetzte. „Sie sollten mitunter Triebkräfte für wirtschaftliches Wachstum sein, hochqualifizierte Fachkräfte ausbilden, wettbewerbsfähig und effizient sein“, betonte Felt, wenngleich sie hierbei auf einen Spagat aufmerksam machte, der für Universitäten nicht einfach zu leisten sei. Es gäbe da zum einen die Erwartungshaltung bzw. Erzählform, wonach Universitäten sich u. a. durch messbare Arbeit, Werte von Forschung und Innovation auszeichnen sollen. Zum anderen werde von ihnen auch erwartet, dass sie sich mehr zur Gesellschaft hin öffnen und Werte in Forschung und Innovation betonen. „Diese beiden Erzählweisen stehen in einem gegenseitigen Spannungsverhältnis“, stellte die Wissenschaftlerin fest. Müssen sich Universitäten neu erfinden? „Ja, immer wieder“, sagt Felt und verdeutlicht, dass es schließlich um die Ausgestaltung der Beziehung zwischen Universität und Gesellschaft ginge, weswegen es von hoher Wichtigkeit sei, dass sie als Wissensinstitution auch in Zukunft nachhaltig, wandlungsfähig und gleichzeitig widerständig bleiben.

Weitere Eindrücke vom Neujahrsempfang in der Fotogalerie.

]]>
news-88979 Mon, 21 Jan 2019 09:58:22 +0100 1 LIVE Hörsaal-Comedy am 6. und 7. April im Audimax https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88979/ Am Samstag, 6. April, und Sonntag, 7. April, findet im Audimax der Universität Paderborn wieder die 1 LIVE Hörsaal-Comedy statt. Die erste Veranstaltung startet um 20 Uhr, die zweite um 18 Uhr. Mit dabei sind die Comedy-Newcomer Simon Stäblein, Osan Yaran, Benni Stark, David Kebekus und Reis against the Spülmaschine. Tickets gibt es unter: https://brainpool-tickets.de/live-events/1live-hoersaal-comedy. Am Samstag, 6. April, und Sonntag, 7. April, findet im Audimax der Universität Paderborn wieder die 1 LIVE Hörsaal-Comedy statt. Die erste Veranstaltung startet um 20 Uhr, die zweite um 18 Uhr. Mit dabei sind die Comedy-Newcomer Simon Stäblein, Osan Yaran, Benni Stark, David Kebekus und Reis against the Spülmaschine. Tickets gibt es unter: https://brainpool-tickets.de/live-events/1live-hoersaal-comedy.  

Moderator der diesjährigen Tour ist Simon Stäblein. Er beschäftigt sich leidenschaftlich mit den Luxusproblemen seiner Generation Y. Das Cabrio-Verdeck ist gerissen. Die Avocado ist wieder zu hart oder zu weich und die Champagnerflasche passt nicht in den Altglascontainer. 1LIVE-Hörer kennen Simon bereits von der „1LIVE Generation Gag“ und der letzten Hörsaalcomedy-Tour.

Osan Yaran ist selbsternannter Ostmane. Er ist Berliner mit türkischen Wurzeln und vereint in sich zwei Herzen und zwei Kulturen. Zwischen Spreewaldgurke und Baklava analysiert Osan immer wieder die Kultur- und Kommunikationsmissverständnisse seines Alltags.

Er geht dahin wo es weh tut – weil er das jahrelang hauptberuflich getan hat: Benni Stark war Modeverkäufer in einer großen Kaufhauskette. Der Fashionist kann auch humortechnisch alles abdecken. Von Ghetto bis Gucci. Von Adilette bis Armani.

David Kebekus liebt seine Couch, chillen und vor der Glotze hängen. Nachdem er zahlreiche Anfragen als Jesus-Double abgesagt hat, stürmt er jetzt die Bühne. Und predigt dort den Comedy-Jüngern von alltäglichem und skurrillem.

Für die Musik im Hörsaal zuständig sind dieses Jahr Reis Against The Spülmachine - das Duo um Onkel Hanke und Philipp Kasburg. Sie singen alles, was in der Geschichte der Rock- und Popmusik passiert ist und kombinieren dazu Themen, die nicht weniger passen könnten. Heraus kommen Textparodien  2.0.

Weitere Eindrücke von den Comedians unter https://www1.wdr.de/radio/1live/events/1live-comedy/hoersaal-comedy-tour-106.html 

]]>
news-88975 Mon, 21 Jan 2019 09:07:20 +0100 FUTURE LAB: Power Electronics https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88975/ Rund eine Million Euro Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Paderborner Forschungslabor im Bereich der Integrierten Leistungselektronik mit rund einer Million Euro

Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. In der Einrichtung forschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Leistungselektronik und entwickeln innovative Technologien, die elektronische Produkte von morgen nachhaltig prägen werden.

Zukunftsfähige Leistungselektronik für Elektromobilität, Datenzentren und regenerative Energiequellen

Die Leistungselektronik nimmt heute eine wichtige Rolle im privaten sowie industriellen Alltag ein. Sie wird immer dann notwendig, wenn elektrische Energie in Bezug auf Spannung, Stromstärke oder Frequenz umgeformt werden muss, z. B. bei Ladegeräten. Das gilt dann nicht nur für kleine Steckernetzteile für Smartphones und Laptops, sondern auch für solche mit bedeutend höherer Leistung zum Laden der Batterien von Elektrofahrzeugen. Während der Fahrt eines Elektrofahrzeugs muss die Batterie-Gleichspannung dann noch einmal in Wechselspannung zur Speisung des Fahrmotors umgeformt werden.  Auch die Stromversorgung von Daten- und Rechenzentren, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung von zentraler Bedeutung sind, und die Einspeisung von regenerativen Energien aus Photovoltaik und Windkraft in das Stromnetz sind ohne leistungselektronische Umformung praktisch nicht möglich.

Anwendungsorientierte Forschung und Wissenstransfer für neuartige Technologie- und Anwendungsfelder

Mit dem „FUTURE LAB“ machen sich die Wissenschaftler nun fit für zukunftsweisende Forschungen auf dem Gebiet der Leistungselektronik: Neuartige Leistungshalbleiter aus Materialien mit großer Bandlücke, sogenannte WBG-Technologien (wide bandgap), sollen konsequent in dadurch ermöglichten, miniaturisierten Leistungsschaltungen und anwendungsnahen Demonstrator-Geräten verwertet werden. „Nach den Dekaden der Silizium-Technologie stellen nun Halbleitermaterialien wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid, künftig eventuell sogar Galliumoxid oder Diamant, die wichtigsten Innovationstreiber für leistungselektronische Anwendungen in den kommenden Dekaden dar“, weiß Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets. „Aus ihnen ergeben sich bahnbrechende Möglichkeiten für die Elektromobilität, die regenerativen Energien, die effiziente Versorgung von leistungsfähigen Mobilfunknetzen und Hyperscale-Datenzentren sowie technische und wirtschaftliche Vorteile für viele weitere Anwendungen“, ergänzt Dr.-Ing. Frank Schafmeister vom LEA. Um das Potential dieser Technologie zukünftig voll ausschöpfen zu können, sei eine ganzheitliche Betrachtung des Entwicklungsprozesses von prototypischen Geräten erforderlich, betont Dr.-Ing. Oliver Wallscheid, ebenfalls leitender Wissenschaftler im Fachgebiet.

Das Paderborner „FUTURE LAB“ beschäftigt sich mit diesen Herausforderungen und greift dabei auf neueste wegweisende Ausrüstung zurück. Im Zentrum stehen künftig anwendungsorientierte Forschung sowie der Wissenstransfer in die industrielle Praxis. Als Innovationskatalysator soll es Unternehmen dabei helfen, neuartige Technologie- und Anwendungsfelder zu bewerten, sich an ihrer Entwicklung zu beteiligen und neue Märkte zu erschließen.

]]>
news-88855 Fri, 18 Jan 2019 17:07:00 +0100 Neujahrsempfang der Universität am 20. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88855/ Am Sonntag, 20. Januar, findet ab 11.15 Uhr im Auditorium maximum der traditionelle Neujahrsempfang der Universität Paderborn statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung der Universitätsmedaille an zwei verdiente Wissenschaftler. Festrednerin ist Prof. Dr. Ulrike Felt von der Universität Wien. Interessierte können sich online unter www.upb.de/neujahrsempfang anmelden. Am Sonntag, 20. Januar, findet ab 11.15 Uhr im Auditorium maximum der traditionelle Neujahrsempfang der Universität Paderborn statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung der Universitätsmedaille an zwei verdiente Wissenschaftler. Festrednerin ist Prof. Dr. Ulrike Felt von der Universität Wien. Interessierte können sich online unter www.upb.de/neujahrsempfang anmelden.

Das Programm im Überblick:

  • Musikalische Eröffnung durch das Hochschulorchester unter der Leitung von Steffen Schiel: Gabriel Fauré (1845-1924): „Prélude“ aus „Pelléas et Mélisande op. 80“
  • Ansprache zur Entwicklung der Universität: Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf
  • Preisverleihungen
  • Hochschulorchester: Joaquín Rodrigo (1901-1999): „Adagio“ aus „Concierto de Aranjuez“ (1939); Gitarren-Solist: Peter Ernst
  • Festvortrag: Prof. Dr. Ulrike Felt, Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Universität Wien: „Müssen wir die Universität neu erfinden? Zur Ausgestaltung eines Begegnungsraums zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“
  • Musikalischer Ausklang: Manuel de Falla (1876-1946): „Danza ritual del fuego“ aus „El Amor brujo“ (1925)

Im Anschluss an den Neujahrsempfang bittet die Universität zum Empfang mit kleinem Imbiss.

Während des Empfangs wird eine Kinderbetreuung angeboten. Sofern Sie diese nutzen möchten, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung mit an.

]]>
news-88971 Fri, 18 Jan 2019 16:57:50 +0100 Universität Paderborn erhält Exzellenz-Förderung https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88971/ Bis zu 20 Mio. Euro für die nächsten fünf Jahre Bis zu 20 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre

Das TecUP (Technologietransfer- & Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn) erhält vom Land NRW für die Entwicklung eines „Exzellenz Start-up Centers“ in den kommenden fünf Jahren bis zu 20 Millionen Euro. Am 17. Januar wurde die Universität Paderborn gemeinsam mit fünf weiteren Universitäten aus Nordrhein-Westfalen von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, in Düsseldorf ausgezeichnet.

Die Entscheidung über die Auszeichnung erfolgte im Rahmen einer Jurysitzung, bei der TecUP-Geschäftsführer Dr. Sebastian Vogt den „20-Millionen-Euro-Pitch“ präsentierte, bevor er am Abend bei der Prämierungsfeier mit Uni-Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf für die Exzellenz-Auszeichnung von Minister Pinkwart auf die Bühne gebeten wurde.

„Wir fühlen uns durch die Exzellenz-Auszeichnung, die die herausragenden Transferleistungen unserer Universität anerkennt, sehr geehrt“, so Riegraf. Insbesondere die Unterstützung von Hochschulausgründungen werde – vor allem dank TecUP-Kopf Prof. Dr. Rüdiger Kabst – an der Universität Paderborn seit mehreren Jahren auf höchstem Niveau betrieben, sagte die Präsidentin.

„Als Exzellenz Start-up Center OWL werden wir in den kommenden Jahren auf unseren starken Strukturen des TecUP und der garage33 aufbauen und mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft, den benachbarten Hochschulen sowie unseren Technologie- und Netzwerkpartnern die Start-up-Kultur in OWL noch stärker vorantreiben können als bisher“, so Vogt. Das Exzellenz Start-up Center OWL baue auf den Stärken der Region auf, die nicht nur über eine Hochschullandschaft mit Spitzenforschung, sondern zugleich über mittelständische Technologie- und Weltmarktführer verfüge, ergänzt Vogt.

Neben der Universität Paderborn erhalten die Universitäten Köln, Aachen, Bochum, Münster und Dortmund innerhalb der nächsten fünf Jahre insgesamt 150 Millionen Euro vom NRW-Wirtschaftsministerium im Zuge der Exzellenz-Förderung.

In diesem Zeitraum sollen sie maßgeblich dazu beitragen, aus Forschungsexzellenz auch Gründungsexzellenz zu machen.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.

]]>
news-88969 Fri, 18 Jan 2019 15:12:28 +0100 Silogespräche am 22. Januar im Kunstsilo der Universität Paderborn mit Vera Drebusch https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88969/ Am Dienstag, 22. Januar, 18 bis 20 Uhr, findet im Raum S1.100 des Kunstsilos der Universität Paderborn (Gebäude S) ein Künstlergespräch mit Vera Drebusch statt. Am Dienstag, 22. Januar, 18 bis 20 Uhr, findet im Raum S1.100 des Kunstsilos der Universität Paderborn (Gebäude S) ein Künstlergespräch mit Vera Drebusch statt. Organisiert und moderiert wird die Veranstaltung aus der Reihe „Silogespräche“ von Prof. Dr. Sabiene Autsch, Lehrbereich Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu diesem öffentlichen Vortrag eingeladen.

Weitere Informationen:

Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit von Vera Drebusch ist die Auseinandersetzung mit Schnittstellen, also Grenzen, Wege und Kreuzungen, an denen sich zeitliche Rückkopplungen, Ungleichzeitigkeiten austragen. Von Interesse sind für die Künstlerin Prozesse der Aus-Formung und Form-Findung in einem doppelten Sinn: Zum einen als gesellschaftliche Phänomene, zum anderen als künstlerische Methode. Ihr Ausgangsmaterial ist dabei die eigene Erfahrung des In-Kontakt-Tretens, die Berührung von Objekt und Reflexion, der eigene Körper als Ort, an dem (politische) Ereignisse als individueller Resonanzraum erst erfahrbar werden. Bedingung hierfür ist die Bereitschaft, sich einem Thema auch körperlich so auszusetzen, dass alle verfügbaren Rezeptionsmöglichkeiten dafür aufgewendet werden können. Ziel ihrer Arbeit ist die Konservierung, Verdichtung und Rückübersetzung intimer Alltagsmomente in Fotografien, Videos, Performances, Installationen, Textilien sowie Objets trouvés. Am Beispiel ihrer aktuellen kollaborativen Arbeit „prepared“ wird Prof. Dr. Sabiene Autsch im Künstlergespräch mit Vera Drebusch Formen und Bedingungen ihres künstlerischen Handelns ebenso wie kuratorische Entscheidungen diskutieren und darüber auch Bezüge zu ihren Artist-in-Residence-Aufenthalten eröffnen.

Vera Drebusch (*1986) absolvierte ein Diplom-Fotostudium in Dortmund und studierte anschließend an der Kunsthochschule für Medien in Köln (bei Ute Hörner, Julia Scher, Marie-Luise Angerer, Johannes Wohnseifer), in Bogotá und als Gast an den Kunsthochschulen Bremen (KL Hörnschemeyer) und Kassel. 2013-14 gründete sie den Ausstellungsraum GOLD+BETON am Kölner Ebertplatz. Ab 2015 übernahm sie Lehraufträge an der Universität Köln am Institut für Kunst und Kunsttheorie sowie an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Sie kuratierte u. a. für den Westdeutschen Künstlerbund Ausstellungen im In- und Ausland. Neben internationalen Förder- und Reisestipendien erhielt Vera Drebusch 2015 den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler und 2016 das Stipendium des Landes NRW für Medienkünstlerinnen. Im Januar 2019 war Vera Drebusch als Stipendiatin der Hamburger Claussen-Simon-Stiftung Artist in Residence in den Worpsweder Künstlerhäusern. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln und Hamburg.

Weitere Informationen, Ausstellungen, Projekte und Kataloge von Vera Drebusch: http://www.veradrebusch.de

]]>
news-88965 Fri, 18 Jan 2019 13:07:00 +0100 Aufnahme in Junges Kolleg des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88965/ Zwei Paderborner Wissenschaftler ausgezeichnet Jun.-Prof. Dr. Hohloch und Dr. Schulze Darup für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet

Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen.

„Im Jungen Kolleg werden Nachwuchswissenschaftler nicht nur ideell, sondern auch fachlich und finanziell gefördert. Die Aufnahme bringt aber insbesondere die beteiligten Forschungsbereiche voran, da vor allen Dingen der interdisziplinäre Diskurs forciert wird“, erklärt Stephan Hohloch. Der Chemiker ist Leiter einer Arbeitsgruppe, die an der Synthese neuer, funktioneller metallorganischer Verbindungen der Seltenen Erden und der frühen Übergangsmetalle sowie deren Anwendung in chemischen und physikalischen Prozessen forscht.

 „Der persönliche Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern verschiedener Universitäten über Fächergrenzen hinaus bringt ein riesiges Potenzial mit sich“, bestätigt auch Moritz Schulze Darup, der seit 2017 als Akademischer Rat am Lehrstuhl für Regelungs- und Automatisierungstechnik (RAT) der Universität Paderborn arbeitet. Schulze Darups Forschung konzentriert sich auf sichere Regelungskonzepte für vernetzte Systeme.

„Die Aufnahme ist nicht nur eine Würdigung herausragender wissenschaftlicher Leistungen, sondern auch eine Investition in die Spitzenforschung der Zukunft“, sind sich Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt und Prof. Dr. Reinhard Keil, Dekane der Fakultäten für Naturwissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, einig.

Weitere Informationen unter: http://controlsystems.upb.de/team/dr-moritz-schulze-darup.html sowie https://chemie.uni-paderborn.de/arbeitskreise/anorganische-und-analytische-chemie/hohloch/.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

 

]]>
news-88961 Fri, 18 Jan 2019 08:51:53 +0100 „Best Theory Paper Award“ – Preis für Forschungsbeitrag von Prof. Dr. Guido Schryen auf internationaler Konferenz https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88961/ Der Forschungsbeitrag „Information Systems Design Science Research and Cumulative Knowledge Development: An Exploratory Study“ von Prof. Dr. Guido Schryen, Wirtschaftsinformatiker an der Universität Paderborn, wurde mit dem „Best Theory Paper Award“ der International Conference on Information Systems (ICIS) 2018 im Dezember in San Francisco ausgezeichnet. Der Forschungsbeitrag „Information Systems Design Science Research and Cumulative Knowledge Development: An Exploratory Study“ von Prof. Dr. Guido Schryen, Wirtschaftsinformatiker an der Universität Paderborn, wurde mit dem „Best Theory Paper Award“ der International Conference on Information Systems (ICIS) 2018 im Dezember in San Francisco ausgezeichnet.

Das Forschungsteam um den Paderborner Wissenschaftler hat in diesem gemeinsamen Beitrag u. a. für die kumulative Wissensentwicklung, basierend auf Designtheorien in der Informationssystemforschung, fünf Leitlinien herausgearbeitet.

„Mit den entwickelten Leitlinien haben wir das Ziel verfolgt, die zukünftige kumulative Wissensentwicklung auf dem Gebiet der Designtheorien für Informationssysteme international voranzutreiben“, so Schryen.

Weitere Informationen:

Der Forschungsbeitrag „Information Systems Design Science Research and Cumulative Knowledge Development: An Exploratory Study“ von Richard Schuster, Gerit  Wagner und Guido Schryen ist erschienen in: Proceedings of the 2018 International Conference on Information Systems (ICIS 2018), San Francisco, CA, USA, 2018. Zum Download steht der Artikel unter folgender Adresse zur Verfügung: https://ris.uni-paderborn.de/record/5600

]]>
news-88959 Fri, 18 Jan 2019 08:46:13 +0100 Von Rachmaninow bis zu den Ärzten: Studiokonzert im Audimax mit Studierenden des Fachs Musik am 23. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88959/ Am Mittwoch, 23. Januar, gestalten Lehramtsstudierende des Fachs Musik um 21 Uhr im Auditorium maximum der Universität Paderborn ein stilistisch vielseitiges Studiokonzert. Am Mittwoch, 23. Januar, gestalten Lehramtsstudierende des Fachs Musik um 21 Uhr im Auditorium maximum der Universität Paderborn ein stilistisch vielseitiges Studiokonzert. Auf dem Programm, durch das Eckhard Wiemann führen wird, stehen sowohl klassische Werke, als auch Highlights der Popmusik. So treffen Stücke von Rachmaninow und Hindemith auf Miriam Bryant, Die Ärzte, Musical und Soul. Die Tanzgruppe des Seminars „Classroommove“ rundet das Konzert ab. Hochschulangehörige sowie die interessierte Öffentlichkeit sind zu dem Konzert herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

]]>
news-88955 Thu, 17 Jan 2019 13:18:58 +0100 Wahl der Vizepräsidentin/des Vizepräsidenten für Wirtschafts- und Personalverwaltung am 23. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88955/ Die Hochschulwahlversammlung tritt am 23. Januar 2019 zusammen, um die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten für den Bereich der Wirtschafts- und Personalverwaltung zu wählen. Die Hochschulwahlversammlung tritt am 23. Januar 2019 zusammen, um die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten für den Bereich der Wirtschafts- und Personalverwaltung zu wählen.

Die Hochschulwahlversammlung hat die von der Findungskommission vorgeschlagenen Personen für die persönliche Vorstellung in einem öffentlichen Hearing eingeladen. Das Hearing beginnt um 9.30 Uhr in Hörsaal O1. Der Kandidat und die Kandidatin sind:

  • Herr Patric Nitz (Prokurist, Tutelacell GmbH)
  • Frau Simone Probst (Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Universität Paderborn)

Im Anschluss an das öffentliche Hearing findet in nichtöffentlicher Sitzung die Wahl durch die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung statt.

]]>
news-88939 Wed, 16 Jan 2019 16:46:37 +0100 „Tag der Lehre“ an der Universität Paderborn: Experten diskutierten über gute Lehre in den ersten Semestern https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88939/ Von der Schulbank in den Hörsaal: Studieren liegt bei jungen Menschen deutschlandweit im Trend. Die Zahl der Studienanfänger steigt seit Jahren kontinuierlich. Doch wie können Schüler optimal auf den Studienstart vorbereitet werden und was macht gute Lehre in den ersten Semestern aus? Das war am 15. Januar Thema des achten „Tags der Lehre“ an der Universität Paderborn. Die Veranstaltung findet seit 2012 jährlich statt und wird von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik organisiert. Von der Schulbank in den Hörsaal: Studieren liegt bei jungen Menschen deutschlandweit im Trend. Die Zahl der Studienanfänger steigt seit Jahren kontinuierlich. Doch wie können Schüler optimal auf den Studienstart vorbereitet werden und was macht gute Lehre in den ersten Semestern aus? Das war am 15. Januar Thema des achten „Tags der Lehre“ an der Universität Paderborn. Die Veranstaltung findet seit 2012 jährlich statt und wird von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik organisiert.

„Es ist die gemeinsame Aufgabe von Schulen und Hochschulen, junge Leute so zu fördern, dass sie später an einer Hochschule erfolgreich sein können“, betonte Dr. Elke Bosse von der Universität Hamburg in ihrer Keynote. Bosse leitet ein Projekt zum Thema Studierfähigkeit. Hier wird untersucht, was junge Menschen für einen erfolgreichen Studienstart benötigen. Bosse und ihr Team befragen Studierende an vier Hochschulen zu ihren Erfahrungen in den ersten Semestern. Daneben analysieren die Wissenschaftler die Angebote der Unis für Studienanfänger. Bosse: „So können wir vier Dimensionen des Studienstarts erfassen. Inhaltlich: Wie kommen die Studierenden mit dem Fachniveau klar? Personal: Wie bewältigen sie das geforderte Lernpensum? Sozial: Kommen sie beispielsweise mit Teamarbeit zurecht? Organisatorisch: Wie setzen die Studierenden formale Vorgaben um?“.

„Sind Abiturienten nicht mehr ausreichend auf den Studienstart vorbereitet?“, fragte Prof. Dr. Niclas Schaper von der Universität Paderborn zu Beginn der von ihm moderierten Podiumsdiskussion. „Durch die Einführung der verkürzten Schulzeit fiel einiges, was einmal Teil des Lehrplans war, raus. Daher werden wissenschaftliche Arbeitsweisen, die auf die Uni vorbereiten, nicht mehr so vermittelt wie früher“, stellte Nicole Michaelis, Schulleiterin des Paderborner Gymnasiums Theodorianum, fest.

Für Prof. Dr. Dr. Oliver Reis von der Universität Paderborn müssen Lehre und Lehrformate in den ersten Semestern teils grundlegend überdacht werden: „Zu Beginn des Studiums setzt sich Schule mit anderen Mitteln fort. In den Bachelor-Studiengängen ist die akademische Kompetenzorientierung bislang kaum angekommen. Die Studierenden müssen viel kurzfristig auswendig lernen. Eigenständiges und reflektiertes Lernen kommt zu kurz.“ Nicolai Rodehutskors, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und Student der Wirtschaftsinformatik, pflichtete bei und ergänzte: „Die Unis müssen sich Gedanken machen, ob die Verschulung der Studiengänge so sinnvoll ist und ob nicht mehr proaktives Lernen gefördert werden sollte.“

Wie kann der Studieneinstieg gelingen? Dazu hatten die Diskutanten gleich mehrere Ideen. „Unis und Schulen könnten ein gemeinsames Portfolio entwickeln“, regte Sigrid Beer, Sprecherin für Bildung, Petitionen und Religionspolitik der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von NRW, an. „Im Zentrum dieses Portfolios sollte die Frage stehen: Welche akademischen und kognitiven Fähigkeiten brauchen Schüler, um an einer Hochschule zu bestehen?“. Olivia Key, Projektmanagerin bei CHE Consult, plädierte für ein gemeinsames Eingangsjahr: „Nach einem Eingangstest könnte es für alle Studierenden verpflichtende Angebote geben, mit denen sie an den Lernort Uni gewöhnt werden.“ Nicole Michaelis ging noch einen Schritt zurück zu den Schulen und ergänzte: „Durch Projektkurse in der Oberstufe und Übergangskurse können Schüler das wissenschaftliche Arbeiten kennenlernen und erste Kontakte zu Unis knüpfen.“

„Die Studierenden müssen nicht nur den Lernort Uni, sondern auch die Wissenschaftspraxis kennenlernen“, betonte Oliver Reis zum Abschluss der Diskussion. Dazu gebe es an der Universität Paderborn schon einige sehr gute Angebote, wie beispielsweise das „Kompetenzzentrum Schreiben“, das Studierenden wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten vermittle.

Vergabe von Förderpreisen und Zertifikaten

Zum Abschluss des „Tags der Lehre“ verlieh die Universität Preise für exzellente Lehre im Jahr 2018. Der „Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre“ ging zum einen an Prof. Dr. Sabine Fechner (Chemie). Sie wurde für ihr Projekt „Experimentieren im Spannungsfeld multidisziplinärer Anforderungen – der digitale Erste-Hilfe-Koffer für Studierende der Ernährungslehre im Bereich Chemie“ ausgezeichnet. Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager (Informatik) wurde für sein Projekt „Capture the Flag: Gamification of Learning in der Cyber Security“ geehrt. Marianne Viader (Zentrum für Sprachlehre) erhielt die Ehrung für ihr Projekt „Sprachen im digitalen Zeitalter – Blended Learning-Kurse als Beitrag zur Internationalisierung der UPB“.

Der „Lehrpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ ging an Daniel Heinrich und Juliane Püschl (Mathematik). Sie wurden für ihr Schulungskonzept „Tutorenqualifizierung in der Mathematikdidaktik“ ausgezeichnet. Dr. Tim Pickartz (Kunst) erhielt den Preis für sein Lehrkonzept „Forschen und Lernen in außeruniversitären Institutionen am Beispiel des Seminars „Tiefenbohrungen“ in Kooperation mit dem documenta archiv“. Sarah Schauberger (Musik) wurde für ihr Blockseminar „Musikfestivals als Heterotopie – Methodenseminar zur Feldforschung mit Exkursion zum Rudolstadt-Festival“ geehrt.

Das „E-Learning-Label für qualitativ hochwertige digitale Lehre“ ging in der Kategorie „Professoren“ an Prof. Dr. Marc Beutner und Prof. Dr. Tobias Jenert (Wirtschaftspädagogik). Sie wurden für ihre Veranstaltung „Grundlagen betrieblicher Bildungsarbeit“ ausgezeichnet. In der Kategorie „wissenschaftlicher Nachwuchs“ erhielt Amélie Charvet (Romanistik) das Label für ihre Veranstaltung „Expression Écrite et Orale I“.

Mit dem Gesamtzertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ wurden Dr. Frederik Simon Bäumer (Digitale Kulturwissenschaften), Lara Diederichs (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Mirja Englert (Zentrum für Sprachlehre), Christiane Golombek (Psychologie) und Dr. Thim Strothmann (Software Innovationen Campus) geehrt.

Eine Auszeichnung erhielten außerdem die Absolventinnen des Qualifizierungsprogramms für hochschuldidaktische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Dr. Kristin Eichhorn (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Julia Kamp (Didaktik der Chemie) und Julia Theis (Institut für Kunst/Musik/Textil).

Als Absolventen der Tutorienprogramme für die Bereiche Kulturwissenschaften, Naturwissenschaften und Informatik wurden Luisa Bremer (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Elisabeth Frank (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Saskia Holsträter (Institut für Kunst/Musik/Textil, Medienwissenschaften) und Moritz Knurr (Institut für Kunst/Musik/Textil) gewürdigt.

Text: Simon Ratmann und Ricarda Michels

]]>
news-88937 Wed, 16 Jan 2019 16:08:02 +0100 Verleihungen der Medaille der Universität Paderborn an Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese und Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Steinecke auf dem Neujahrsempfang am 20. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88937/ Auf dem Neujahrsempfang der Universität Paderborn am Sonntag, 20. Januar, im Auditorium maximum, werden Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese und Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Steinecke mit der Medaille der Universität Paderborn geehrt. Auf dem Neujahrsempfang der Universität Paderborn am Sonntag, 20. Januar, im Auditorium maximum, werden Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese und Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Steinecke mit der Medaille der Universität Paderborn geehrt.

Die Universität Paderborn verleiht die Medaille an Persönlichkeiten, die sich nachhaltig für die Förderung von Forschung und Lehre an der Universität eingesetzt oder zur Pflege sowie Verbesserung regionaler, überregionaler und internationaler Beziehungen beigetragen haben. Die Medaille wurde zuletzt 2008 an Prof. Dr. Sándor Antus, Universität Debrecen, Ungarn, verliehen.

„Peter Freese wird mit der Universitätsmedaille für ein Lebenswerk geehrt, das einen außergewöhnlichen Umfang hat. Ihn zeichnet eine nimmermüde und fast unzähmbare Schaffenskraft aus. Über 40 Jahre hat er die Universität Paderborn und die internationale Forschungslandschaft auf vielfältige Art und Weise bereichert“, so Prof. Dr. Christoph Ehland, Fakultät für Kulturwissenschaften.

„Hartmut Steinecke wird für seine langjährigen Verdienste um die Universität Paderborn mit der Universitätsmedaille ausgezeichnet“, erklärt Prof. Dr. Norbert Eke, ebenfalls Fakultät für Kulturwissenschaften. „Die Auszeichnung gründet sich vor allem auf die Aspekte seines Lebenswerkes, mit dem er maßgeblich dazu beigetragen hat, den Ruf der Universität Paderborn im Allgemeinen und der Paderborner Germanistik im Besonderen über die nationalen Grenzen hinaus zu bekräftigen.“ Eine ausführliche Würdigung der beiden Wissenschaftler erfolgt bei der Festveranstaltung am kommenden Sonntag.

]]>
news-88693 Tue, 15 Jan 2019 16:50:00 +0100 Tag der Lehre am 15. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88693/ Am Dienstag, 15. Januar 2019, findet der nächste Tag der Lehre statt. "ENTER HERE ⇒ Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase fördern“

Am Dienstag, 15. Januar 2019, findet der nächste Tag der Lehre statt. Einen Tag lang tauschen sich Lehrende aller Fakultäten untereinander und mit Studierenden aus und suchen neue Impulse für die Lehre. Unter dem Leitthema „ENTER HERE ⇒ Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase fördern“ richtet sich der Fokus dieses Jahr auf die Lehre in den ersten Semestern. Darüber hinaus können wieder innovative Lehrkonzepte und Ideen vorgestellt, ausprobiert und diskutiert werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Keynote hält Dr. Elke Bosse von der Universität Hamburg. Teil der anschließenden Podiumsdiskussion sind neben Elke Bosse Sigrid Beer (MdL und Sprecherin für Bildung, Petitionen und Religionspolitik der Grüne Fraktion NRW), Olivia Key (CHE Consult), Prof. Dr. Niclas Schaper (Uni Paderborn), Nicole Michaelis (Oberstudiendirektorin des Gymnasiums Theodorianum Paderborn) und Nikolai Rodehutskors (Vorsitzender des AStA Universität Paderborn). Nach der Diskussion werden Workshops und Round Tables angeboten.

Hier gibt es das komplette Programm.

Die Anmeldung zum Tag der Lehre ist hier möglich.

]]>
news-88933 Tue, 15 Jan 2019 16:03:32 +0100 Deutschlands Feuerwehrsystem ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88933/ Mit „FORTESY“ ist an der Universität Paderborn ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt gestartet, das neue Ansätze zur Effizienz und Sicherheit im Feuerwehrwesen untersucht. Mit „FORTESY“ ist an der Universität Paderborn ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt gestartet, das neue Ansätze zur Effizienz und Sicherheit im Feuerwehrwesen untersucht. Leiterin der Studie ist Jun.-Prof. Dr. Ilona Horwath, Inhaberin der Professur für „Technik und Diversität". Bei dem Vorhaben geht es darum, wie insbesondere Integration und sozialer Zusammenhalt angesichts einer zunehmenden Diversität der Bevölkerung erreicht werden können.

Mittels Technik-, Diversity-, Organisations- und Resilienzforschung sowie mithilfe der Ingenieurswissenschaften werden diejenigen Faktoren herausgearbeitet, die effektive Kooperationen in heterogenen Teams fördern oder aber auch behindern können. Es soll auch aufgedeckt werden, unter welchen Bedingungen sich Organisationen im Feuerwehrwesen gegenüber gemischten Einsatztruppen öffnen und welche Rolle Technik bei der Integration spielt.

„Wir beziehen Daten zu Ausbildung, Mitgliedschaft und Funktionen in unsere Studien ein“, erklärt Ilona Horwath. Dabei gelte es auch zu bedenken, welche Kompetenzen Feuerwehrleute in heterogenen Teams mitbringen müssten, um zu einer erfolgreichen Umsetzung beizutragen. Letztendlich sollen Gestaltungsempfehlungen entstehen, die auch anderen Organisationen an die Hand gegeben werden können. „Auch Einrichtungen, die im Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit tätig sind, können von den Ergebnissen profitieren“, so die Wissenschaftlerin weiter.

„Änderungen von lange praktizierten Routinen oder Arbeitsabläufen werden häufig dann als kritisch angesehen, wenn zugrunde liegende Orientierungen und Werte infrage gestellt werden“, so Horwath. Der Spagat zwischen etablierten Verfahren, die gerade in Gefahrensituationen wichtig sind, und neuen Methoden sowie einer situationsspezifischen Ausgestaltung der Routinen sei schwierig, sagt die Expertin und ergänzt: „Dabei könnten die interkulturellen Kompetenzen gewinnbringend eingesetzt werden, insbesondere vor dem Hintergrund unserer multikulturellen Gesellschaft“.

Horwath: „Diversitätsförderung geht mit einem hohen Innovationspotential einher, das sich in einer sichereren und effektiveren Einsatztechnologie manifestiert. Mit FORTESY wollen wir genau das herausarbeiten und zur allgemeinen Umsetzung beitragen.“ Das Projekt läuft seit dem 1. Januar und noch bis zum 31. Dezember 2020.

]]>
news-88929 Tue, 15 Jan 2019 12:51:33 +0100 Sprachentage vom 11. bis 22. Februar: Nachmeldungen noch bis zum 27. Januar möglich https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88929/ Im Rahmen der Sprachentage finden vom 11. bis 22. Februar am Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn mehrere Intensivkurse für verschiedene Sprachen statt. Nachmeldungen werden noch bis Sonntag, 27. Januar, entgegengenommen. Im Rahmen der Sprachentage finden vom 11. bis 22. Februar am Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn mehrere Intensivkurse für verschiedene Sprachen statt. Nachmeldungen werden noch bis Sonntag, 27. Januar, entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen pro Kurs begrenzt. Anmeldung und weitere Informationen zu den Inhalten, Terminen und Kursbeiträgen unter: www.upb.de/zfs/sprachenlernen/intensivkurse

Auf dem Programm stehen Spanisch, Italienisch und Schwedisch für Anfänger, aber auch Business English (B1) und der Kurs „Français prêt-à-parler“ (B1). In all diesen Kursen, die vormittags oder abends stattfinden, sind noch freie Plätze verfügbar.

Rückfragen können per E-Mail an zfs(at)upb(dot)de gestellt werden oder telefonisch unter 05251 60-5537 bzw. -3510.

]]>
news-88925 Tue, 15 Jan 2019 11:40:37 +0100 Paderborner Jungunternehmen AMendate von Branchenportal 3Dnatives als „Startup des Jahres 2018“ ausgezeichnet https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88925/ Das Start-up-Unternehmen AMendate aus dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) wurde vom Branchenportal 3Dnatives, das jährlich über vier Millionen Leser aus der Fachwelt erreicht, als innovativstes „Startup des Jahres 2018“ ausgezeichnet. Das Start-up-Unternehmen AMendate aus dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) wurde vom Branchenportal 3Dnatives, das jährlich über vier Millionen Leser aus der Fachwelt erreicht, als innovativstes „Startup des Jahres 2018“ ausgezeichnet. Die Entscheidung über die Auszeichnung erfolgte im Rahmen einer internationalen Abstimmung, an der sich über 1.000 Teilnehmer aus der Fachwelt beteiligt hatten. AMendate konnte dabei mit über 40 Prozent der Stimmen den Wettbewerb für sich entscheiden.

Die Auszeichnung von 3Dnatives ist bereits der dritte Branchenaward für das erst Mitte 2018 gegründete Jungunternehmen mit Sitz in der garage33. AMendate-Gründer Thomas Reiher zeigt sich über diese Entwicklung erfreut: „Wir haben nicht damit gerechnet, noch vor unserem ersten Geburtstag als Start-up so viele positive Rückmeldungen zu unserer Technologie zu erhalten. Das motiviert uns wirklich sehr. Wir blicken voller Tatendrang ins neue Jahr. Es stehen spannende Projekte an.“

Das Gewinner-Unternehmen AMendate entwickelt eine Software zur vollautomatischen Optimierung von technischen Komponenten für die additive Fertigung (3D-Druck). Die Idee kam den Gründern durch ihre Arbeit am Direct Manufacturing Research Center (DMRC), dem Forschungszentrum für additive Fertigung an der Universität Paderborn. Das besondere an der Software: Ein disruptiv neu gedachter Algorithmus kreiert in kurzer Zeit organisch wirkende Strukturen mit glatten, optimal geformten Oberflächen. Die erzeugten Bauteile sind passgenau auf ihre Einsatzbedingungen ausgerichtet, sodass sowohl in der Produktion als auch im Betrieb wertvolle Ressourcen gespart werden können. Wenn beispielsweise eine Automobilfirma die Türscharniere ihrer Autos leichter machen möchte, erzeugt die Software ein angepasstes, leichtbauoptimiertes Bauteildesign. Mit der neuen Software lassen sich die Bauteile außerdem bereits in wenigen Stunden statt wie bisher in Wochen produzieren.

]]>
news-88891 Mon, 14 Jan 2019 13:43:39 +0100 AStA FORUM mit Sven Giegold am 17. Januar um 20 Uhr an der Universität Paderborn https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88891/ Erneut steht eine FORUM-Veranstaltung des AStA Paderborn an. Sven Giegold, Spitzenkandidat der Grünen für die Europawahl, hält einen Vortrag über die europäischen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Europawahlen am 26. Mai. Erneut steht eine FORUM-Veranstaltung des AStA Paderborn an. Sven Giegold, Spitzenkandidat der Grünen für die Europawahl, hält einen Vortrag über die europäischen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Europawahlen am 26. Mai. Im Anschluss an den Vortrag folgt eine Diskussions- bzw. Fragerunde mit Herrn Giegold.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag den 17. Januar im Hörsaal L1 im L-Gebäude der Universität Paderborn statt. Einlass zu der Informations-und Diskussionsveranstaltung ist um 19.30 Uhr, dabei wird es vorab einen Sektempfang geben. Um 20 Uhr startet Sven Giegold mit seinem Impulsvortrag. Im Anschluss findet eine offene Diskussion zwischen dem Publikum und Herrn Giegold statt. Die Veranstaltung endet voraussichtlich um 21.30 Uhr.

AStA FORUM „Wie hältst du’s mit Europa?“

Donnerstag, 17. Januar 2019 – 20 Uhr

Hörsaal L1, Universität Paderborn, Warburger Straße 100, 33098 Paderborn

Wie definieren wir uns als Europäer in einem Europa das sich durch das Erstarken populistischer Kräfte zunehmend selbst infrage stellt? Was folgt auf den Brexit und wie gehen wir damit um? Wie finden wir europäische Lösungen für den Klimawandel? –  Es stellen sich viele Fragen vor den so richtungsweisenden Europawahlen Ende Mai. Erste Antworten auf diese sowie weitere Fragen versucht Sven Giegold, Spitzenkandidat der Grünen für die Europawahl, beim AStA FORUM „Wie hältst du’s mit Europa?“ zu geben.

Wir freuen uns, wenn Studierende, Bürger und Pressevertreter an der Veranstaltung teilnehmen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.

]]>
news-88887 Mon, 14 Jan 2019 10:56:00 +0100 Fach Kunst stellt Arbeiten aus Forschungsprojekt über Wandmalerei in der Brandenburger Domklausur vor https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88887/ Das Fach Kunst der Universität Paderborn hat kürzlich erste Ergebnisse und Perspektiven aus dem kunsthistorischen Forschungsprojekt „Der Wandmalereizyklus zu den Wissenschaften und Künsten in der Brandenburger Domklausur. Kunstproduktion und Wissensorganisation um 1450“ und dem konservierungswissenschaftlichen „Tandem“-Projekt sowie einem Netzwerk an pluridisziplinären Kooperationen vorgestellt. Das Fach Kunst der Universität Paderborn hat kürzlich erste Ergebnisse und Perspektiven aus dem kunsthistorischen Forschungsprojekt „Der Wandmalereizyklus zu den Wissenschaften und Künsten in der Brandenburger Domklausur. Kunstproduktion und Wissensorganisation um 1450“ und dem konservierungswissenschaftlichen „Tandem“-Projekt sowie einem Netzwerk an pluridisziplinären Kooperationen vorgestellt. Im September 2017 hatten die beteiligten Wissenschaftler die Arbeit am Projekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre gefördert wird, aufgenommen.

Nach Grußworten von Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Paderborn, und Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät Kulturwissenschaften, gaben mehrere Vorträge Einblicke in das Projekt und seine Kooperationen. So wurden beispielsweise die Baugeschichte der Domklausur und die Kunstproduktion und Wissensorganisation um das Jahr 1450 thematisiert und die Frage diskutiert, wie sich Kulturgut heute zukunftssicher mit dem neuentwickelten Archivierungsprogramm „MonArch“ dokumentieren lässt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Clotilde Oelmüller, die an der Harfe Stücke aus dem 16. Jahrhundert spielte.

Prof. Dr. Ulrike Heinrichs vom Fachgebiet Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Universität Paderborn hob als Leiterin des kunsthistorischen Projekts und Projektteams das Besondere an den Forschungen zum Wandmalereizyklus hervor: „Die DFG fördert zwei, in einer „Tandem“-Konstellation eng aufeinander bezogene Projekte, das der Kunstgeschichte an der Universität Paderborn und das der Konservierungswissenschaften der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, um ein einzigartiges Ensemble zu erforschen, das nicht nur die Geschichte der bildenden Künste und ihrer Technologien, sondern auch wichtige Aspekte der Wissenschafts- und Geistesgeschichte beleuchtet.“

Unterstützt wird die Forschungsarbeit durch eine enge Kooperation mit dem Domstift Brandenburg und dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM). Anlass für die Präsentation war die Einführung des Datenarchivierungssystems „MonArch“ als ein weiteres Publikationsmedium und eine Form der nachhaltigen Archivierung der Forschungen. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informations- und Medientechnologien der Universität Paderborn (IMT), der Universitätsbibliothek und dem Institut für Informationssysteme und Softwaretechnik (IFIS) der Universität Passau implementiert.

]]>
news-88885 Mon, 14 Jan 2019 10:53:39 +0100 Ausstellung KleppArt: "BLACK SAND IN NUDE COFFEE" - Eröffnung am 15. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88885/ Die KleppArt – Räume für Textiles und Kultur der Universität Paderborn stellt vom 16. Januar bis zum 23. März Arbeiten des aus Basel stammenden Künstlers Fabian Matz aus. Die KleppArt – Räume für Textiles und Kultur der Universität Paderborn stellt vom 16. Januar bis zum 23. März Arbeiten des aus Basel stammenden Künstlers Fabian Matz aus. Er studierte von 2013 bis 2016 Kunst & Vermittlung an der Hochschule Luzern. 2016 erhielt er für seine Arbeiten den Förderpreis der Jungen Kunst Olten.

In seinen plastischen, installativen, foto- und druckgrafischen Arbeiten sind Polyamid – Feinstrumpfhosen primäres Material des Künstlers. Er verbindet die weichen, weiblich konnotierten Strumpfhosen mit dem zuerst flüssigen Epoxidharz, die zu zerbrechlich anmutenden, überraschend kompakten Skulpturen aushärten. Fabian Matz experimentiert mit Materialien, Techniken und Ausdrucksformen.

Mit der Feinstrumpfhose als weit verbreitetes Modeaccessoire wird die Abstrahierung, das Bizarre und Groteske ersucht. Fabian Matz entnimmt den Strümpfen die Funktion als Kleidungsstück, die wie kein anderes Accessoire dem Körper so nah sind und sich wie eine Haut den Muskeln und dem Skelett anpassen. Er erschafft leichte und schwere, fragile sowie starre ambigue Körper. Diese entstehen oft als Gruppen und in einem seriellen Arbeitsprozess. Des Weiteren betrachtet er die Werke nicht als in sich abgeschlossen und definiert: Sie verhalten sich je nach Ausstellungs- und Raumsituation unterschiedlich und passen sich der Umgebung an, wie eine Feinstrumpfhose dem Körper.

In der Ausstellung sind die Werke verschiedener Techniken und Medien in drei Räume unterteilt, die sich zu je einem Thema zusammengefunden haben: bilateria, nude und black. Die Arbeiten des Raumes bilateria setzen sich mit dem symmetrischen Aufbau von Strumpfhosen und dem (menschlichen) Körper auseinander. Die Themenkomplexe nude und black hinterfragen neben der Farbigkeit und Materialität der Strümpfe vor allem den in der Mode häufig verwendeten Begriff der "Hautfarbe" im gesellschaftskritischen Zusammenhang.

Zusätzlich zu den in der KleppArt ausgestellten Arbeiten, die vorwiegend im Atelier von Fabian Matz erschaffen wurden, realisierte er am Stadtrand von Paderborn ein Außenprojekt: Eine ebenfalls in der Ausstellung gezeigte fotografische Arbeit eines symmetrisch konstruierten Körpers vergrößert der Künstler auf die Fläche einer Werbetafel. Für zehn Tage tritt die künstlerische Ausdrucksform an die Stelle eines kommerziellen Werbeplakates.

Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 15.01.2019 um 19.30 Uhr statt.

Zur Begrüßung spricht Franziska Friese. Die Einführung hält Fabian Matz.

Dauer der Ausstellung:

16.1.-23.3.2019

Mi. 17 - 19 Uhr
Sa. 12 - 14 Uhr

Presse-Kontakt: Franziska Friese
Telefon: 0160 5525698
Mail: franziskafriese@googlemail.com

KleppArt, Kleppergasse 10, 33098 Paderborn
www.kleppart.de
www.facebook.com/kleppartpaderborn
www.instagram.de/kleppart

]]>
news-88879 Mon, 14 Jan 2019 08:56:03 +0100 Neuartiger Schaltkreis für Quantenphotonik https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88879/ Publikation in Science Advances über einen photonischen Chip Publikation in Science Advances über einen photonischen Chip

Physikern der Universität Paderborn ist es erstmals gelungen, Schlüsselbausteine der Quanten­photonik auf einen einzelnen Chip zu integrieren und damit die Bündelung zweier einzelner Photonen – auch bekannt als Hong-Ou-Mandel-Experiment – zu demonstrieren. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung neuartiger Quantentechnologien, die z. B. zur Synchronisation in der Quantenkommunikation, zum Aufbau von Quantensimulatoren oder für quantenbasierte Hochpräzisionsmessungen benötigt werden. Einsatz finden die Technologien u. a. in der abhörsicheren Kommunikation. Für die Realisierung des neuen Experiments ist das Team um die Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Christine Silberhorn der Universität Paderborn verantwortlich. Die theoretische Simulation wurde von den Gruppen um Prof. Dr. Polina R. Sharapova und Prof. Dr. Torsten Meier unterstützt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Science Advances veröffentlicht.

„In modernen Kommunikationsnetzwerken ist die Übertragung von Licht über optische Glasfasern der etablierte Standard, um die benötigten hohen Datentransferraten zu erzielen“, erklärt Silberhorn. Kurze Lichtpulse sind dabei die Informationsträger. Solch ein Lichtpuls besteht aus einer großen Anzahl von Photonen, der kleinsten Lichteinheit. „Unter Verwendung von nur wenigen oder sogar einzelnen Photonen offenbaren sich faszinierende Effekte, die durch den  Quantencharakter der Photonen entstehen“, so die Wissenschaftlerin weiter. Daraus ergeben sich perspektivisch neue Anwendungen z. B. für die absolut abhörsichere Quantenkommunikation oder zukünftige Quantencomputer.

„Wenn ein Photon auf einen Strahlteiler trifft, kann es nur eine Richtung wählen. Wenn sich zwei Photonen an einer Kreuzung treffen, können sie sich entweder zusammenschließen, um dieselbe Richtung zu wählen, oder alleine in unterschiedlichen Richtungen den Strahlteiler verlassen. Wenn sich jedoch zwei Photonen gleichzeitig an der Kreuzung treffen, werden sie sich erstaunlicherweise zusammenschließen und die Kreuzung am gleichen Ausgang verlassen. Es scheint, als würden sich diese beiden Quantenteilchen gegenseitig über ihren Weg informieren“, erklärt Silberhorn und ergänzt: „Das Verhalten solcher Photonenpaare unterscheidet sich signifikant von dem klassischer Teilchen. Ein solches Zusammenspiel von Photonen ist ein grundlegender Effekt in der Quantenoptik, der das Herzstück vieler Quantenlogikoperationen ist und beispielsweise in Quantensimulatoren, Quanten-Repeatern oder Quantencomputern ausgenutzt wird“.

Weg für kommerzielle Anwendungen geebnet

Als Meilenstein für die Entwicklung zukünftiger Quantentechnologien hat die Arbeitsgruppe von Silberhorn demonstriert, dass die Implementierung eines solchen quantenoptischen Experiments auf einem einzigen Chip möglich ist. Der Chip umfasst eine Quelle zur Erzeugung von Photonenpaaren, ein optisches Netzwerk, in dem die Photonen durch die Struktur geführt werden, und programmierbare Stufen zur Synchronisation der Ankunftszeiten am letzten Strahlteiler. Diese Synchronisation wird über elektrische Steuersignale erreicht, die es ermöglichen, eine Zeitverzögerung zwischen den Photonen einzustellen. Zu den Auswirkungen der Arbeit sagt Silberhorn: „Die Implementierung eines solchen Quantenexperiments in einen einzigen Chip ist ein großer Schritt zur Miniaturisierung. Er ebnet den Weg zu kommerziellen Anwendungen von Quantentechnologien".

Die Arbeiten wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Projekts „Monolithische Integration einer parametrischen Photonenpaar-Quelle und eines Zwei-Photonen-Interferometers" gefördert und sind als Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs TRR 142 entstanden.

Link zur Veröffentlichung:
http://advances.sciencemag.org/content/5/1/eaat1451

DOI: 10.1126/sciadv.aat1451

]]>
news-88871 Fri, 11 Jan 2019 14:40:36 +0100 "Kein Dach über dem Leben": Gastvortrag und Gespräch mit Richard Brox am 15. Januar https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88871/ Am Dienstag, 15. Januar, ist Richard Brox, Autor von „Kein Dach über dem Leben. Biographie eines Obdachlosen“, zu Gast am Institut für Medienwissenschaften. Dort berichtet er über sein Buch, sein Leben, seine Filmarbeit mit Günter Wallraff und vieles mehr. Am Dienstag, 15. Januar, ist Richard Brox, Autor von „Kein Dach über dem Leben. Biographie eines Obdachlosen“, zu Gast am Institut für Medienwissenschaften. Dort berichtet er von 14 bis 16 Uhr (s. t.) im Raum E2.122 über sein Buch, sein Leben, seine Filmarbeit mit Günter Wallraff und vieles mehr. Seine Biographie wurde in die Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen und wird als Lehrmaterial empfohlen. Veranstaltet wird der Gastvortrag von Dr. Jessica Nitsche und Studierenden aus dem Seminar „Obdachlosigkeit in Fotografie und Film“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

]]>
news-88867 Fri, 11 Jan 2019 11:49:18 +0100 Studium für Ältere – Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Warnecke am 15. Januar: „Wasser, eine unendliche Ressource?“ https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88867/ Am Dienstag, 15. Januar, 16 Uhr, hält Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Warnecke im Hörsaal B1 der Universität Paderborn einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Wasser, eine unendliche Ressource?“. Am Dienstag, 15. Januar, 16 Uhr, hält Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Warnecke im Hörsaal B1 der Universität Paderborn einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Wasser, eine unendliche Ressource?“. Hans-Joachim Warnecke ist Professor in der Technischen Chemie an der Universität Paderborn.

Prof. Warnecke setzt sich in seinem Vortrag mit der These auseinander, dass Wasser in Deutschland scheinbar unbegrenzt zur Verfügung stehe. „Ist das realistisch, und in welcher Qualität?“.

Außerdem möchte er folgende Fragen beantworten: Welche Bedeutung hat Wasser für das Leben und welche Auswirkungen hat dies? Verbrauchen wir mehr Wasser durch Essen oder Trinken? Machen wir dem Wasser Stress, bzw. was ist „Wasserstress“?

Weitere Informationen über das Studium für Ältere unter: www.upb.de/universitaet/studium-fuer-aeltere

]]>
news-88865 Fri, 11 Jan 2019 07:48:24 +0100 Silogespräche https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88865/ Thomas Stricker, Draussen unterwegs

„Draussen unterwegs“, so der Titel des Künstlergesprächs mit Thomas Stricker, fasst seine künstlerischen Projekte unter der Perspektive von Innen und Außen, von Ortsspezifität und Sozialer Skulptur zusammen. Der Titel macht zugleich aber auch auf ein Feld von Fragen aufmerksam, die mit der Arbeitsweise von Thomas Stricker eng verknüpft ist, womit der Künstler den Möglichkeiten und Utopien zeitgenössischer Skulptur nachgeht. Das Interesse von Thomas Stricker richtet sich vor allem darauf, was Skulptur als Teil unserer Realität sein könnte und wie Skulptur dadurch selbst eingreifen und verändern kann. Sein skulpturales Denken ist durch Fragen geleitet, die den jeweiligen künstlerischen Prozess anstoßen und damit immer auch Teil des Konzepts sind. Seine Projekte bezeichnet Thomas Stricker als ‚Langzeitprojekte‘, die nicht nur im europäischen Raum, sondern auf verschiedenen Kontinenten mit der jeweiligen Bevölkerung realisiert werden und sich dabei auch über längere Zeiträume erstrecken. So zum Beispiel das ‚Primary School Project‘ in Kalkfeld (Namibia), welches 2007 startete und einem anonymen Ort im gemeinsamen Planen, Gestalten und Organisieren, d. h. im Mischen, Häckseln, Giessen usw. ein Gesicht gegeben hat. Die Verflechtung von traditioneller Bildhauerei und Projekten im öffentlichen Raum, von künstlerischen und sozialen Prozessen, Interaktion und Ortsspezifik, Diversität und konkreter Bezugnahme sind nur einige Aspekte, die im Künstlergespräch mit Prof. Dr. Sabiene Autsch diskutiert werden.

Alle Interessierten laden wir herzlich dazu ein!

Thomas Stricker (* 1962) in St. Gallen geboren, hat von 1986-1993 an der Kunstakademie Düsseldorf studiert, wo er Meisterschüler von Klaus Rinke war. Von 1994 – 2012 hatte er mehrere Stipendien und Förderpreise erhalten und Arbeitsaufenthalte in Gastateliers und Museen u. a. in Australien, Mexiko, China und der Mongolei. 2012/13 hatte Thomas Stricker Vertretungsprofessuren an der Kunstakademie Stuttgart und von 2018/19 an der Universität Paderborn für Bildhauerei / Praxis inne.

Weitere Informationen, Ausstellungstätigkeiten, Projekte und Kataloge von Thomas Stricker finden Sie unter http://thomasstricker.ch/

Montag, 14. 01. 2019, 18-20 Uhr

Ort: Silo, Atelier S. 1.100, Warburger Str. 100, 33098 Paderborn

Organisation: Prof. Dr. Sabiene Autsch (Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik)

 

--

]]>
news-88861 Thu, 10 Jan 2019 15:40:10 +0100 Digitale Transformation in OWL https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88861/ Im Rahmen des Projekts „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit Informations- und Kommunikationstechnologie“ haben der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Paderborn, InnoZent OWL e. V. und der Software Innovation Campus Paderborn (SICP) mit einheimischen Unternehmen digitale Strategien erarbeitet. Paderborner Wirtschaftswissenschaftler legen mit Projektpartnern Handlungsleitfaden für kleine und mittlere Unternehmen vor

Im Rahmen des Projekts „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit Informations- und Kommunikationstechnologie“ haben der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Paderborn, InnoZent OWL e. V. und der Software Innovation Campus Paderborn (SICP) mit einheimischen Unternehmen digitale Strategien erarbeitet. Die Ergebnisse sind nun als detaillierter Handlungsleitfaden verfügbar, der kleinen sowie mittleren Unternehmen (KMU) konkrete Ansatzpunkte und Werkzeuge für die digitale Transformation liefern soll. Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Der Leitfaden ist auf Basis einer quantitativen Studie mit 246 Unternehmen aus 22 Branchen sowie einer begleitenden qualitativen Interviewstudie entstanden. Daraus ergaben sich die folgenden fünf Fokusfelder mit Digitalisierungsbedarf: digitale Fähigkeiten und Ressourcen, digitale Prozessverbesserung, digitale Lieferantenanbindung, digitales Kundenmanagement und digitaler Kundenkontakt. Unternehmen erhalten auf diese Weise Lösungsempfehlungen als Antwort auf häufige Problembereiche und Unterstützung bei der Ableitung von individuellen Digitalisierungsmaßnahmen. „Ein sehr wichtiger und guter Handlungsplan, eine sehr gute Leitplanke, die wir aus Sicht der Stadt Paderborn eindeutig begrüßen“, betont Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn.

Prof. Dr. Nancy Wünderlich, Inhaberin des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement an der Universität Paderborn, hat den Handlungsleitfaden mitkonzipiert: „Die digitale Transformation stellt Unternehmen in OWL vor die Herausforderung, ihre Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu überdenken. Dabei kommt der Digitalisierung der Kundenschnittstelle eine besondere Bedeutung zu. Viele Konzepte, zum Beispiel zu digitalen Marktplätzen, Kommunikationsplattformen   oder   zur   Datenvernetzung über die Wertschöpfungskette hinweg, sind bereits theoretisch modelliert und warten nun auf ihre praktische Umsetzung. An dieser Stelle setzt der Handlungsleitfaden des Projektes Business 4.0 OWL an, um Wirtschaft und Gesellschaft der Region OWL mit empirisch fundierten Normstrategien zur digitalen Transformation zu unterstützen.“

Der gesamte Kommentar von Bürgermeister Michael Dreier zum Handlungsleitfaden ist als YouTube-Video verfügbar.

Der Handlungsleitfaden kann hier heruntergeladen werden.

]]>
news-88859 Thu, 10 Jan 2019 15:11:45 +0100 „Hate Speech ist in der Gesellschaft angekommen“ – Dr. Anna-Katharina Meßmer sprach im AStA-Stadtcampus der Universität Paderborn über Hass im Internet https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88859/ „Hate Speech“ war am 9. Januar Thema eines Vortrags von Dr. Anna-Katharina Meßmer im AStA-Stadtcampus. Der Begriff beschreibt das Äußern von Hass durch gezieltes Herabwürdigen einzelner Personen oder Personengruppen. Bei der Veranstaltung, die vom Präsidium der Universität Paderborn, der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) organisiert wurde, gab die Soziologin Einblicke in ihr Fachwissen zum Thema und schilderte persönliche Erfahrungen mit Hass im Netz. Eine Mehrheit der Zuhörer bestätigte, ebenfalls schon Berührungspunkte mit Hate Speech gehabt zu haben. „Hate Speech ist in der Gesellschaft angekommen, man kann das Thema nicht ignorieren“, so Meßmer. „Hate Speech“ war am 9. Januar Thema eines Vortrags von Dr. Anna-Katharina Meßmer im AStA-Stadtcampus. Der Begriff beschreibt das Äußern von Hass durch gezieltes Herabwürdigen einzelner Personen oder Personengruppen. Bei der Veranstaltung, die vom Präsidium der Universität Paderborn, der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) organisiert wurde, gab die Soziologin Einblicke in ihr Fachwissen zum Thema und schilderte persönliche Erfahrungen mit Hass im Netz. Eine Mehrheit der Zuhörer bestätigte, ebenfalls schon Berührungspunkte mit Hate Speech gehabt zu haben. „Hate Speech ist in der Gesellschaft angekommen, man kann das Thema nicht ignorieren“, so Meßmer.

Hate Speech geht oft mit anderen problematischen Phänomenen einher

Meßmer betonte, der Begriff Hate Speech sei nicht gleichzusetzen mit einer Beleidigung. Vielmehr drücke er eine generelle Abwertung von Menschen aus. Beides könne allerdings miteinander einhergehen. Auch andere problematische Phänomene wie Fake News, Social Bots, Trolling, also eine absichtliche Provokation und Beleidigung im Netz, die Drohung, das Cybermobbing und aktuell das Thema Doxing, das internetbasierte Zusammentragen und Veröffentlichen personenbezogener Daten, seien mit Hate Speech verbunden.

Hate Speech sei in Deutschland allerdings kein juristischer Begriff, sondern ein politischer, führte Meßmer aus. Das bedeute, dass Hate Speech an sich keine Straftat darstelle. Allerdings können Teile von Hate Speech dennoch strafrechtlich belangt werden, wenn sie beispielsweise eine Beleidigung oder Bedrohung darstellen.

„Hate Speech kann uns überall im Alltag begegnen“

Laut Meßmer ist Hate Speech nicht nur ein Internetphänomen, sondern auch ein gesellschaftliches Problem: „Es kann uns überall im Alltag begegnen.“ Sie warnte davor, dass Hass zunehmend als normal angesehen werde. Dies zeige sich auch darin, dass er nicht mehr anonym geäußert werde. Personen, die Hass verbreiteten, sähen sich selbst im Recht und hätten daher keine Angst vor den Konsequenzen.

Forderung nach einer digitalen Zivilcourage

Abschließend stellte Meßmer Strategien zum Umgang mit Hate Speech vor und diskutierte sie mit den Zuhörern. Um Hate Speech zu verhindern sei es zunächst wichtig, seine Aussagen zu bedenken und selbst darauf zu achten, keine Hasspostings zu schreiben. Meßmer forderte dazu auf, durch Counter Speech, also Gegenrede, oder die Unterstützung von Betroffenen digitale Zivilcourage zu zeigen: „Nur, wer frühzeitig einschreitet und Haltung zeigt, kann die Debattenkultur produktiv beeinflussen.“

Über Anna-Katharina Meßmer

Dr. Anna-Katharina Meßmer ist Mit-Initiatorin von #aufschrei. Unter diesem Twitter-Hashtag schilderten 2013 tausende Frauen ihre Erfahrungen mit Alltagssexismus und trugen dazu bei, dass in Deutschland darüber eine öffentliche Debatte startete. Die Soziologin spricht regelmäßig auf Veranstaltungen und publiziert und bloggt zu den Themen Meinungsforschung, Digitalisierung, Politik, Social Media, Feminismus und zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen. Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfasste sie kürzlich eine Studie zu Hate Speech.

Weitere Informationen zu Anna-Katharina Meßmer: speakerinnen.org/de/profiles/5 und https://twitter.com/altreflexion

Text: Ricarda Michels

]]>
news-88857 Thu, 10 Jan 2019 14:04:01 +0100 Chemiker, Magier und Mentalist: David Wedegärtner im Interview https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88857/ David Wedegärtner promoviert an der Universität Paderborn im Bereich Beschichtungssysteme und Polymertechnik. Dafür zieht er im Labor seinen weißen Kittel an und experimentiert an Kunststoffpartikeln für neuartige Beschichtungssyteme. In der Freizeit wechselt er seine Arbeitskleidung: Im schwarzen Anzug steht er dann als Magier und Mentalist auf der großen Bühne – und ist damit deutschlandweit erfolgreich. David Wedegärtner promoviert an der Universität Paderborn im Bereich Beschichtungssysteme und Polymertechnik. Dafür zieht er im Labor seinen weißen Kittel an und experimentiert an Kunststoffpartikeln für neuartige Beschichtungssyteme. In der Freizeit wechselt er seine Arbeitskleidung: Im schwarzen Anzug steht er dann als Magier und Mentalist auf der großen Bühne – und ist damit deutschlandweit erfolgreich.

Im neusten Interview der Serie „Im Gespräch mit Ehemaligen“ erzählt David Wedegärtner, wie er Promotion und Zauberei unter einen Hut bringt und wie ihm sein chemisches Wissen bei Tricks hilft: https://www.uni-paderborn.de/alumni/im-gespraech-mit-ehemaligen/david-wedegaertner

]]>
news-88851 Thu, 10 Jan 2019 13:41:05 +0100 Die Rolle des Menschen in der digitalisierten Arbeitswelt: Tagung von NRW-Forschungskolleg und Forschungsschwerpunkt mit Festakt https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88851/ Wenn Menschen und technische Systeme ihre Arbeit gemeinsam erledigen, hat das Folgen für die Beschäftigten. Wie lassen sich potentielle Probleme der „Arbeit 4.0“ frühzeitig abwenden und Risiken in Chancen umwandeln? Damit befassen sich zwei gemeinsame Einrichtungen der Universitäten Bielefeld und Paderborn. Wenn Menschen und technische Systeme ihre Arbeit gemeinsam erledigen, hat das Folgen für die Beschäftigten. Wie lassen sich potentielle Probleme der „Arbeit 4.0“ frühzeitig abwenden und Risiken in Chancen umwandeln? Damit befassen sich zwei gemeinsame Einrichtungen der Universitäten Bielefeld und Paderborn: das NRW-Forschungskolleg „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ und der Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft“. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Forschungskolleg ab diesem Monat für weitere dreieinhalb Jahre. Auf einer Tagung im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld am Donnerstag, 17. Januar, von 9.15 bis 16 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Rolle des Menschen in der digitalisierten Arbeitswelt.

„Technologische Neuerungen lassen sich nutzen, um die Arbeit zu verbessern. Das haben manche Firmen noch nicht ausreichend beherzigt“, sagt der Psychologie-Professor Dr. Günter Maier von der Universität Bielefeld. Er und der Informatik-Professor Dr. Gregor Engels von der Universität Paderborn sind die Sprecher des Forschungskollegs und des Forschungsschwerpunkts. „Intelligente Systemen können Beschäftigte etwa dabei unterstützen, ihre Arbeit effizienter zu organisieren“, sagt Gregor Engels. „Auch können sie körperlich schwere oder gefährliche Aufgaben übernehmen und so entlasten.“

Auf dem Programm der Tagung stehen zwei Hauptvorträge, wissenschaftliche Impulsreferate, zwei Podiumsdiskussionen und der offizielle Festakt zur Verlängerung des NRW-Forschungskollegs. Den ersten Hauptvortrag mit dem Titel „Digitale Zukunft – wo bleibt der Mensch?“ hält der Technikphilosoph Professor Dr. Armin Grunwald. Grunwald leitet das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag sowie das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Den zweiten Hauptvortrag mit dem Titel „Auf dem Weg zu Arbeit 4.0 – dem Wandel der Arbeitswelt begegnen“ hält Jana Schönefeld, Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens Hettich. In den beiden Podiumsdiskussionen mit Forschenden und Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Gewerkschaften geht es einerseits um die nicht-technische Perspektive auf die Digitalisierung der Arbeit, die etwa soziale und psychologische Aspekte umfasst, und andererseits um die technische Perspektive auf das Thema.

Der Festakt zur Verlängerung der Förderung des NRW-Forschungskollegs „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ ist für 15 Uhr angesetzt. Die Grußworte sprechen: Klaus Kaiser, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, und Professorin Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn.

Das gemeinsame NRW-Forschungskolleg „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ der Universitäten Paderborn und Bielefeld erforscht die Auswirkungen der Digitalisierung am Arbeitsplatz. Die 13 Doktorandinnen und Doktoranden des Kollegs erforschen neue soziale Infrastrukturen, die Antworten auf die rasante technologische Entwicklung finden und so dem Menschen über sein gesamtes Arbeitsleben nützen. Solche Infrastrukturen betreffen etwa Gesundheitsmanagement, lebenslanges Lernen, Laufbahnmodelle und Wissensmanagement. Das NRW-Forschungskolleg startete im Mai 2014. In der zweiten Phase ab Januar 2019 wird das Kolleg bis Juni 2022 mit 2,2 Millionen Euro vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Der Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft“ wird ebenfalls von beiden Universitäten organisiert. Er entwickelt wissenschaftliche Grundlagen, um Beschäftigte, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Selbstständige und Privatpersonen bei der aktiven Gestaltung des digitalen Wandels zu unterstützen. In interdisziplinären Teams kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik, Psychologie und Soziologie. Der Forschungsschwerpunkt läuft seit Januar 2017 und wird bis Dezember 2020 mit zwei Millionen Euro vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Weitere Informationen:

Programm der Tagung „Der Mensch in der digitalisierten Welt“:
http://www.upb.de/fkfs2019


Kontakt:

Prof. Dr. Gregor Engels, Universität Paderborn
Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik
Telefon: 05251 60-6817
E-Mail: engels(at)upb(dot)de

Prof. Dr. Günter Maier, Universität Bielefeld 
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft 
Telefon: 0521 106-4511, -6875 (Sekretariat)
E-Mail: ao-psychologie@uni-bielefeld.de

]]>
news-88839 Thu, 10 Jan 2019 08:28:40 +0100 Sprungbrett Forschung! Bewerben für die Wissenschaft – How to apply for jobs in academia https://www.uni-paderborn.de/nachricht/88839/ Eine Bewerbung in der Wissenschaft unterscheidet sich in zahlreichen Punkten von anderen Branchen: Wie sieht eine wissenschaftliche Bewerbungsmappe aus? Komme ich im Anzug oder im Strickpulli zum Vorstellungsgespräch? Welche Kompetenzen aus meinem Studium bzw. meinen bisherigen wissenschaftlichen Hilfskrafttätigkeiten sollte ich besonders hervorheben? Workshop: Sprungbrett Forschung! Bewerben für die Wissenschaft – How to apply for jobs in academia

Datum: Freitag, 1. Februar
Raum: P1.4.18
Uhrzeit: 9 bis 17 Uhr
Seminarsprache: Englisch

Eine Bewerbung in der Wissenschaft unterscheidet sich in zahlreichen Punkten von anderen Branchen: Wie sieht eine wissenschaftliche Bewerbungsmappe aus? Komme ich im Anzug oder im Strickpulli zum Vorstellungsgespräch? Welche Kompetenzen aus meinem Studium bzw. meinen bisherigen wissenschaftlichen Hilfskrafttätigkeiten sollte ich besonders hervorheben?

Zu Beginn befasst sich das Seminar primär mit der Phase vor der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch oder -vortrag. Hier finden die Teilnehmenden für sich heraus, welche Stellenformate zur Promotion für sie geeignet sind. Sie lernen, wie sie sich in schriftlicher Form optimal und an den Wissenschaftsbetrieb angepasst präsentieren, welche Besonderheiten es bei der Lebenslaufgestaltung gibt, wie erste Forschungserfahrungen und die Abschlussarbeit Eingang in die Bewerbungsunterlagen finden können und wie sie ihr eigenes Forschungsprofil bzw. ihre eigenen Forschungsinteressen herausarbeiten können.

Darauf aufbauend behandelt die zweite Seminarhälfte die Phase nach der Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen, angefangen bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch über kritische wissenschaftsspezifische Interviewfragen bis hin zum Halten eines Vorstellungsvortrags.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Um eine kurze Anmeldung via Mail an frederike.kallmeyer@upb.de wird bis zum 30. Januar gebeten.

Kontakt:
Frederike Kallmeyer
frederike.kallmeyer@upb.de
Tel.: 05251-60 3070
Raum: P1.6.09.1

]]>