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Perspektivenwechsel. Bildinformationen anzeigen

Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

Ann-Catrin Schwombeck, M.A.

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 Ann-Catrin Schwombeck, M.A.

AG Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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+49 5251 60-4956
Büro:
H5.319
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Besucher:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Arbeitsschwerpunkte

Erforschung historischer Entwicklungen zu Sexualität /sexualpädagogischer Konzepte  im 20.21. Jahrundert

Diskursanalyse, Gouvernementalitätsforschung

Frauen- und Geschlechterforschung

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel:

Über Sexualität sprechen: zur Ausgestaltung sexueller Selbstverhältnisse

Im Kontext meiner Dissertation interessiert mich die Frage, wie sexuelle Subjektivierung heute stattfindet, d.h. wie und wodurch die eigene Sexualität bestimmt wird. Sexualitätskurse oder sexualitätsbezogene Workshops stellen hierfür ein Angebot bereit, dass dazu einlädt, sich mit sich selbst und seiner Sexualität auseinanderzusetzen. Diese Praktik hat ihre Tradition: Insbesondere durch die Kritik der Frauenbewegungen der 1970er Jahre an der Geschlechterordnung und an der vorherrschenden unterdrückenden Sexualmoral wurden intime Fragestellungen im öffentlichen Diskurs diskutierbar (vgl. hierzu u.A. Karl 2011 oder Gerhard 2009). Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität alleine oder in sogenannten Frauenkreisen (vgl. Bürhmann 1995) war dabei für einen Teil der Frauen in doppelter Hinsicht eine drängende und dringende Angelegenheit. In persönlicher Hinsicht kann sie erstens als Entledigung der Unwissenheit über den eigenen Körper und als Auseinandersetzung mit dem eigenen Begehren verstanden werden. Zweitens dienten Frauenkreise der politischen Kollektivierung, in der aus der geteilten Erfahrung des Frau-Seins heraus eine Kritik an patriarchalen Unterdrückungsstrukturen möglich wurde (vgl. R. Habermas 2002 oder Silies 2011). Anknüpfend an die feministische Idee der Frauenkreise, interessiere ich mich im Kontext meiner Dissertation für die Selbsterfahrungen, die im Rahmen von Sexualitätskursen oder sexualitätsbezogenen Workshops gemacht werden und welchen Einfluss diese Form des Austausches oder der Körperarbeit auf das sexuelle Selbstverhältnis der Teilnehmenden hat.

Im Rahmen meines Dissertationsprojektes suche ich noch Interviewpartner:innen! Hier geht es zum Aufruf:

Flyer zum Interviewaufruf


Literaturverzeichnis
Bührmann, Andrea D.: Das authentische Geschlecht. Die Sexualitätsdebatte der Neuen Frauenbewegung, Münster 1995 (Promotionsschrift)
Gerhard, Ute: Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789. München 2009.
Habermas, Rebekka: Frauen und Geschlechtergeschichte. In: Eichbach, Joachim. Lottes, Günther. Kompass der Geschichtswissenschaften. S. 231-260, Göttingen 2002.
Karl, Michaela: Die Geschichte der Frauenbewegung, Stuttgart 2011.
Silies, Eva-Maria: Liebe, Lust und Last. Die Pille als weibliche Generationserfahrung in der Bundesrepublik 1960-1980. Göttingen 2002.

 

Seminare

WiSe 20/21: Sexualität und Pädagogik
WiSe 19/20 - SoSe 2020: Elternzeit
SoSe 2019: Körper und Geschlecht in Jugendkulturen des 20./21. Jahrhunderts
WiSe18/19: Sexualität und Sexuelle Bildung im Kindes- und Jugenalter
SoSe 2018: Sexuelle Bildung im Kindes- und Jugendalter.
SoSe 2018: Körper Macht Geschlecht in pädagogischen Beziehungen.
WiSe 2017/2018: Was ist eigentlich Feminismus? Theorie, Konzepte, Kritik.

 Ann-Catrin Schwombeck, M.A.
10/2018 - heute

Annerkennungsbeauftragte für bildungswissenschaftliche Studiengänge an der UPB

17.10.2019 - 07.12.2020

Elternzeit

2017 - 2017

wissenschaftliche Mitarbeiterin in der KW Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft

bei Antje Langer in der AG Schultheorie mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung.

2014 - 2017

Studium in Wuppertal

MA: Erziehungswissenschaft. Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse. Titel der Abschlussarbeit: "Die Sprache der (Un)Möglichen: Weibliche Subjektivierungsprozesse in Kierkegaards Tagebuch des Verführers." (Casale/Lütke-Harmann)

2016-2017: wissenschaftliche Hilfskraft in dem Projekt der Erziehungswissenschaft an der Bergischen Universität: "Schulgeschichte erforschen und vermitteln" //gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung//Projektbetreuung: Prof. Dr. Rita Casale/ Dr. Selma Haupt

2014-2017: wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Peter Imbusch in der politischen Soziologie der Universität Wuppertal

Sonstiges:

WiSe 2016: Mitarbeit in dem studentischen Kollektiv Ismigonekomplex und der Organisation eines Symposiums zum Thema: "Auf die Bühne neue Schwesterlichkeit! /// Feminismus und die Forderung des postkolonialen Multikulturalismus"

SoSe 2015: Mitarbeit an der Organisation einer studentischen Vortragsreihe zum Thema: "Geschlecht in Szene" an der Universität Wuppertal

SoSe 2015: Studentische Vertreterin in der Evaluationskommission des Master Studiengangs "Bildugstheorie und Gesellschaftsanalyse" an der Universität Wuppertal.

 

2009 - 2013

Studium in Osnabrück

2 Fach-BA Politik- und Erziehungswissenschaft. Titel der Abschlussarbeit: Sexuelles Kapital und Machtverhältnisse - Eine Analyse der Geschlechterverhältnisse am Beispiel von "Fifty Shades of Grey" (betreut durch Kassis/Moldenhauer)

Engagement in verschiedenen studentischen Gremien: Faqchschaft EW, gewähltes MItglied in Berufungskommissionen, gewählte Referentin im AStA der Universität Osnabrück als Referentin für Soziales, gewählte studentsiche Vertretung in der Vorstandssitzung des Instituts für Erziehungswissenschaft Osnabrück.

2007 - 2009

Freiwilliges Soziales Jahr

2007

Abitur in Hamburg

Aufsatz

(Un)Möglich Weiblich? Weibliche Subjektivierungsprozesse als das Andere der Gesellschaft. In: Spahn, Lea; Scholle, Jasmin; Wuttig, Bettina; Maura, Susanne: Verkörperte Heterotopien. Zur Materialität und [Un-]Ordnung ganz anderer Räume. transcript: 2017

Rezension

Eine Strafe ist (k)eine Strafe - Über die Uneindeutigkeit eines pädagogischen Begriffs. Renzension über: Sophia Richter: Pädagogisches Strafen - Verhandlungen und Transformationen. Weinheim: Beltz, 2018 In: WIDERSPRÜCHE. Zeitschriftfür sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich. 39/153, Westfälisches Dampfboot, 123-127, 2019.

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