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Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

Henrike Rost

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Publikationen
 Henrike Rost
2004 - heute

Dr. des. Henrike Rost

Henrike Rost war von Januar 2015 bis März 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn. Bis September 2017 war sie dort bei Prof. Dr. Sabine Meine angestellt.

Im März 2019 wurde Henrike Rost an der Hochschule für Musik und Tanz Köln promoviert. Ihre Dissertation mit dem Titel „Gebrauch in Geselligkeit: Musik-Stammbücher des 19. Jahrhunderts – Die Alben der Familie Moscheles im Kontext einer europäischen Erinnerungspraxis“ wurde von der Max Weber Stiftung durch Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen sowie durch einen Aufenthalt als Stipendiatin am Deutschen Studienzentrum in Venedig gefördert.

Als klassisch ausgebildete Sängerin studierte Henrike Rost an der Humboldt-Universität zu Berlin Musik und Medien und Italienisch (Bachelor of Arts 2011) und Musikwissenschaft (Master of Arts 2014). Während des Masterstudiums wirkte sie mit am Forschungsprojekt „Barcarola. Alltags- und Imaginationsgeschichte des venezianischen Gondelliedes“ des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Sie arbeitete als Redaktionsassistentin bei der Kulturradio-Programmzeitschrift für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sowie als freiberufliche Lektorin, Korrektorin und Übersetzerin. An der Universität Paderborn absolvierte sie 2015/16 die Weiterbildung „Schlüsselkompetenz Schreiben“.

Publikationen

Musik-Stammbücher. Erinnerung, Unterhaltung und Kommunikation im Europa des 19. Jahrhunderts (= Musik – Kultur – Gender 17), Köln u.a.: Böhlau (in Vorbereitung).

Klingende Innenräume. GenderPerspektiven auf eine ästhetische und soziale Praxis im Privaten, hg. gemeinsam mit Sabine Meine, Würzburg: Königshausen & Neumann (in Vorbereitung), darin: mein Beitrag „Sophie Klingemanns Stammbuch: Innenräume – Erinnerungsräume. (Wieder-)Begegnungen mit Felix Mendelssohn Bartholdy, Joseph Joachim und Ignaz Moscheles“.

„Das Blondchen im Gondelchen und der Karneval: Klingende Venedig-Bilder mit Tradition beim ‚Festival Internazionale della Canzone‘ (1955-57)“, in: Populäre Lieder im langen 19. Jahrhundert – Popular Songs in the Long 19th Century (= Jahrbuch „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, Jg. 65), hg. von Knut Holtsträter und Tobias Widmaier, 2020 (in Vorbereitung).

„New perspectives on a supranational elite in Venice: Lady Layard’s musical activities and her autograph book (1881-1912)“, in: Rethinking Layard 1817-2017, ed. by Stefania Ermidoro and Cecilia Riva, in collaboration with Lucio Milano, Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti: Venice 2020 (in Vorbereitung).

„‚Zeichen immerdauernder, hoher Achtung und Verehrung‘ – Weber-Autographe im Album von Charlotte Moscheles“, in: Weberiana. Mitteilungen der Internationalen Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft e. V., H. 27 (Sommer 2017), S. 23-41.

„Ein Brief von Richard Wagner an Dr. Friedrich Keppler. Alltagsgeschichtliche Einblicke in das Leben eines deutschen Arztes in Venedig“, in: Die Tonkunst, H. 2, Jg. 11 (2017), S. 205-213.

„‚Zu freundlicher Erinnerung FMB‘. Eine unbekannte Zeichnung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Album der Emily Moscheles“, in: Die Musikforschung, H. 4, Jg. 68 (2015), S. 417-424.

„La canzone da gondola veneziana come ricordo musicale di viaggio nell’Ottocento“, in: Barcarola. Il canto del gondoliere nella vita quotidiana e nell’immaginazione artistica, a cura di Sabine Meine, con la collaborazione di Henrike Rost (= Venetiana 16), Roma: Viella 2015, S. 35-51.

 

Rezension „L’album musicale di Raimondina Thurn-Hofer e Valsassina 1836-1843 (Riproduzione in facsimile dei manoscritti XXI 232 e XXI 128 della Biblioteca di Castel Thun), a cura di Antonio Carlini, Francesca de Gramatica, con Sara Dell’Antonio, Castello del Buonconsiglio. Monumenti e collezioni provinciali, Trento 2016. Faksimile und Kommentarteil (63 Seiten)“, in: Das Geschlecht musikalischer Dinge, hg. von Rebecca Grotjahn u.a. (= Jahrbuch Musik und Gender 11), Hildesheim u.a.: Olms 2018, S. 209-210.

Tagungsbericht „Barcarola. Alltags- und Imaginationsgeschichte des venezianischen Gondelliedes“, 13.-14. Juni 2013, Venedig, in: H-Soz-Kult 27.07.2013.

Artikel „Marietta Brambilla“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Musikerinnen-Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg 2003ff.

Übersetzung aus dem Italienischen:
Daria Perocco, „Die Serenissima und ihre Feste zu Wasser: Gästeehrung und Selbstverherrlichung“, in: Musik und Vergnügen am Hohen Ufer. Fest- und Kulturtransfer zwischen Hannover und Venedig in der Frühen Neuzeit, hg. von Sabine Meine, Nicole K. Strohmann und Tobias Weißmann (= Studi. Schriftenreihe des Deutschen Studienzentrums in Venedig 15), Regensburg: Schnell und Steiner 2016, S. 25-37.

Übersetzung aus dem Italienischen:
Giovanni Andrea Sechi, „Zu den Ursprüngen des Mythos der Primadonna“, CD-Booklet-Text zu: Archetypon (Mary-Ellen Nesi, Mezzosopran / Armonia Atenea / George Petrou), Dabringhaus und Grimm Audiovision GmbH / MDG 2017.

Wissenschaftliche Vorträge

„‚gleichsam aus Noten auch meinen Nahmen in dies Stammbuch ein zu schreiben‘ – Musikbezogene Stammbuchpraxis im post-napoleonischen Wien“, Beitrag zu „Beethoven-Geflechte / Beethoven Interspersed. Networks and Cultures of Memory“, Internationale und interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020, 19.-22. Mai 2020, Wien (Drucklegung geplant).

„La Biondina in Gondoletta: The transnational success story of a popular gondola song“. Vortrag in englischer Sprache bei der internationalen Konferenz „Popular Songs in the 19th Century“, 29. November - 2. Dezember 2019, Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini, Lucca (Drucklegung geplant).

„Musikinstrument vs. Küchengerät – ,Bildkörper‘ und ,Körperbilder‘ im Stammbuch von Ignaz Moscheles“. Vortrag beim Workshop „Klingende Bildkörper. Performanzen von Musik und Geschlecht in visuellen Kulturen“, 25.-26. April 2019, Hochschule für Musik und Tanz Köln (Drucklegung geplant).

„‚His was a privileged position, she held ...‘ – Ignaz und Charlotte Moscheles“. Vortrag beim Interdisziplinären Symposium „Paare in Kunst und Wissenschaft“, 4.-6. Oktober 2018, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Drucklegung geplant).

„(Wieder-)Begegnungen im Stammbuch von Sophie Klingemann (1844-1868)“. Vortrag beim Workshop Musik in Innenräumen. Genderperspektiven auf eine ästhetische und soziale Praxis im Privaten, 13.-15. Juni 2018, Hochschule für Musik und Tanz Köln (Drucklegung geplant).

„Sulle tracce di un’élite sovranazionale a Venezia. L’album di autografi di Lady Layard (1881-1912)“. Vortrag in italienischer Sprache bei der Konferenz „Rethinking Layard 1817-2017“ (organisiert von Università Ca’ Foscari und Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti), 5.-6. März 2018, Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti (Palazzo Loredan), Venedig (Drucklegung geplant).

„Zuhause im Europa des 19. Jahrhunderts. (Rück-)Bindungen mobiler Eliten durch Musik“. Vortrag gemeinsam mit Sabine Meine im Rahmen des Symposiums „Musik – Gender – Mobilität“ der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, 27.-30. September 2017, Universität Kassel.

„Autograph Albums as Operatic Objects: Wilhelmine Schröder-Devrient’s ‚Stammbuch‘“. Vortrag in englischer Sprache bei der Konferenz „Operatic Objects“ (organisiert von OBERTO opera research unit, Oxford Brookes University), 18. März 2017, Institute of Musical Research, Senate House, London.

„Gondellieder, Stammbücher und Wagners Arzt – Forschungsimpulse in Venedig“. Kurzvortrag im Rahmen der Präsentation Fünf Jahre Italienkurs Musikwissenschaft 2012-2016, XVI. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung – „Wege der Musikwissenschaft“, 14.-17. September 2016, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

„Music-Related Drawings and Paintings in Autograph Albums of the Moscheles Family“. Vortrag in englischer Sprache zum Thema „The Musical Salon in Visual Culture“, 16th International Conference – Association Répertoire International d’Iconographie Musicale (RIdIM), 7.-9. September 2016, Rimsky-Korsakov-Museum, St. Petersburg.

„Potenziale musikbezogener Stammbuchforschung: Die Alben von Emily und Serena Moscheles“. Vortrag bei der Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung, 1.-3. April 2016, Hochschule für Musik und Tanz Köln.

„Strategien der Selbst-Konstruktion mittels Musik am Beispiel der Pianistin Khatia Buniatishvili (geb. 1987)“. Vortrag beim Workshop Musik als Mittel der Selbst-Konstruktion im ausgehenden 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts“, 21.-22. Februar 2015, Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Populäre Melodien verbreiten Venezianità: Das dritte Festival Internazionale della Canzone (26.-29.6.1957)“. Vortrag bei der Arbeitstagung „Ersehntes Italien. Populäre Klänge zwischen Konsum, Klischee und Kunst“, 20. Juni 2014, Deutsches Studienzentrum in Venedig.

„Antonio Buzzolla, Ferdinand Hiller e sua moglie: Il romanticismo di gondola veneziano come ricordo musicale di viaggio“. Vortrag in italienischer Sprache bei der Giornata di studi zum Forschungsprojekt „La Barcarola. Il canto del gondoliere nella vita quotidiana e nell’immaginazione artistica“, 13.-14. Juni 2013, Deutsches Studienzentrum in Venedig.

Die Universität der Informationsgesellschaft