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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Social Impact Festival in der garage33 – Studierende entwickeln Geschäftsmodelle mit gesellschaftlichem Mehrwert

Am Montag, 1. Juli, fand in der garage33 das Social Impact Festival statt, zu dem das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center (TecUP) und der Lehrstuhl für International Business der Universität Paderborn eingeladen hatten. Studierende stellten dort einem großen Publikum Geschäftsmodelle mit gesellschaftlichem Mehrwert vor, die sie in dem mehrwöchigen Programm „Social Entrepreneurship“ entwickelt hatten.

Innerhalb des Programms konnten Masterstudierende aller Fakultäten der Universität seit April theoretische und praktische Kenntnisse zur Gründung eines Sozialunternehmens erwerben. Das Ziel des Seminars war die Entwicklung einer möglichen Gründungsidee in den Bereichen Bildung, Integration, Klima, Umwelt und Gesundheit.

In einem interaktiven Workshop lernten die insgesamt 22 Teilnehmer*innen das Thema Sozialunternehmertum kennen und entwickelten in Teams eigene Projektideen zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Im weiteren Verlauf des Semesters arbeiteten die Teams an der Umsetzung dieser Idee. So erstellten sie eine erste Version des Produktes oder der Dienstleistung und präsentierten anschließend ihre Ergebnisse.

Folgenden gesellschaftlichen Problematiken haben die Studierenden den Kampf angesagt: Das Studierendenteam von „interim+“ möchte mit seiner Lösung einer drohenden Altersarmut entgegenwirken, während das Team von „Tante Emma“ den Plastikkonsum im Lebensmittelbereich mit seiner Lösung reduzieren möchte. „Mediguard“ kämpft für die Unterstützung von Rettungssanitäter*innen durch die Erkennung von Vorerkrankungen auf den ersten Blick. Die Gruppe von „Students4future“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Identifikation von Unterstützer*innen für Bewegungen mit sozialem Mehrwert zu vereinfachen. Das Ziel von „Share my field“ ist es, die Nähe zu Lebensmitteln zurückzugewinnen und einen verantwortungsvollen Umgang zu schaffen. Die Vision von „MediLingua“ liegt in der Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Medizinbranche.

„Es ist unglaublich, wie weit die Studierenden ihre Ideen innerhalb von nur acht Wochen entwickelt haben. Sie haben sich stark eingesetzt und waren voller Tatendrang“, so Dr. Eva Alexandra Jakob, Initiatorin der Social Entrepreneurship Aktivitäten in der garage33.

Die Lehrveranstaltung entstand im Sommersemester 2016 aus einer Kooperation des Lehrstuhls International Business, dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center (TecUP) und der Social Entrepreneurship Akademie in München. Die Leitung des Programms übernahm Dr. Eva Alexandra Jakob. Gemeinsam mit der Doktorandin Yasmine Yahyaoui begleitete sie die Teams und erforscht, wie sozialunternehmerische Teams erfolgreich agieren können.

Weitere Informationen unter www.tecup.de/social-entrepreneurship-upb/.

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