Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

 Bildinformationen anzeigen

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

10. Uni-Gesundheitstage – Thema Gesundheit ist an der Uni fest verwurzelt

Frische Äpfel waren das Symbol der 10. Uni-Gesundheitstage an der Universität Paderborn. Dementsprechend lagen die „Vitamine zum Mitnehmen“ an vielen Ständen der großen Gesundheitsmesse bereit. Auch sonst gab es viel zum Probieren und Testen auf dem Uni-Campus, wie z. B. am Smoothie-Mobil, wo die Besucherinnen und Besucher zwischen drei frisch zubereiteten Smoothies wählen konnten. Großer Beliebtheit erfreuten sich zudem die zahlreichen Aktionen rund um das eigene Wohlbefinden. Ob Seh-, Hör- oder Geruchstest: An vielen Ständen bildeten sich in den Stoßzeiten zwischen den Vorlesungen und Seminaren lange Warteschlangen. Schon am ersten Veranstaltungstag meldete das Back-Check-Team der Techniker Krankenkasse: „Ausgebucht!“.

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer begeisterte mit seinem Vortrag

Ein Höhepunkt der Uni-Gesundheitstage war der Vortrag des Mediziners und Buchautors Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer zum Thema „Fit bis 100 – auch eine Frage der Haltung. Beispiel Rücken“, den die Techniker Krankenkasse vermittelte. Rund 350 Gäste erlebten eine mit diversen Bewegungsübungen gespickte, kurzweilige Veranstaltung im Uni-Hörsaal – „Denn unser Körper freut sich über jede Bewegung!“, so der Referent. Sitzen sei das neue Rauchen und verantwortlich für vielerlei Gesundheitsprobleme. Aber auch Stress führe zu Verspannungen und damit oft zu Rückenschmerzen. Deshalb sollte jeder Mensch mindestens 30 Minuten täglich in Bewegung sein. Das könne beim morgendlichen Zähneputzen anfangen („Balancieren Sie dabei mal auf einem Bein!“, schlägt Grönemeyer vor) und bei kurzen Rundgängen in der Wohnung während des abendlichen Krimigenusses aufhören. Grundsätzlich gelte in Bezug auf die Körperhaltung: „Wer aufrecht sitzt und eine gerade Haltung einnimmt, wird fröhlicher“, erklärte der Mediziner. Sein Appell: „Brust raus statt Hängeschultern!“ Grönemeyer plädierte zudem für eine bewusste und gesunde Ernährung: „Essen und trinken Sie gesund – viel Obst und Gemüse – und das schon in jungen Jahren und nicht erst im Rentenalter!“ Was die Gesundheit generell angehe, wünscht sich Grönemeyer die Verknüpfung von Wissen von gestern mit dem Knowhow von morgen. Es gelte, Naturheilkunde und Schulmedizin nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zum Wohle der Patienten miteinander zu verknüpfen. Schlussendlich sei eine positive Grundhaltung der Menschen maßgeblich.

Viele inneruniversitäre Gesundheitsangebote

Bei den 10. Uni-Gesundheitstagen wurde deutlich, wie fest das Thema Gesundheit an der Uni verwurzelt ist. In den vergangenen Jahren ist die Auswahl der inneruniversitären Gesundheitsangebote, auch dank der Koordination durch die Gesunde Hochschule, stetig gewachsen. Ob Hochschulsport, meinbeneFIT@upb.de, recharge@upb.de, das Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerausbildung (PLAZ -Professional School), die Zentrale Studienberatung (ZSB) oder das Studierendenwerk: Alle ziehen an einem Strang und dokumentierten jetzt, dass die Paderborner Hochschule im Bereich der Gesundheitsförderung zurecht regelmäßig bei bundesweiten Rankings die vordersten Plätze belegt. „Das Thema Gesundheit ist an der Universität Paderborn fest im Alltag verwurzelt, es wird von Studierenden und Mitarbeitenden gleichermaßen gelebt“, freut sich Sandra Bischof.

Initiator der Gesundheitstage ist der Arbeitskreis Gesunde Hochschule unter der Leitung von Sandra Bischof. Sie zog gemeinsam mit Diana Riedel, Leiterin des Sachgebietes Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz der Hochschulverwaltung, am Ende der zweitägigen Jubiläumsveranstaltung ein positives Fazit: „Gesundheit geht alle an und die Vielfalt des Angebotes hat uns viel Lob von Studierenden und Mitarbeitenden eingebracht“, freuten sich beide. Auch die Aussteller waren voll des Lobes über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher.

Die Universität der Informationsgesellschaft