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Universität Paderborn

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Interdisziplinarität gewinnt – Studierende belegen ersten Platz in internationalem Videowettbewerb

Elf Nationen, drei Fachbereiche und ein erster Platz – wie in den vergangenenJahren haben sich Studierende der Universität Paderborn auch 2018 an dem internationalen Wettbewerb für Lehr-Lernvideos „Educational Video Challenge“ beteiligt, der in Kooperation von dreizehn lehrerbildenden Universitäten aus elf Ländern veranstaltet wird. Die Herausforderung des an die Idee eines Hackathon angelehnten Events: Binnen vier Tagen muss ein maximal vierminütiger Film in englischer Sprache entstehen, der einen pädagogischen Anspruch hat. Inhalt und Umsetzung sind frei wählbar, die einzige Vorgabe besteht in drei Begriffen, die im Video enthalten sein müssen.  Jede Universität darf maximal fünf Videos einreichen, die von einer internationalen Jury hinsichtlich „educational value“, „artistic quality“ und „technical merits“ begutachtet und bewertet werden.

Dieses Jahr entstanden die Beiträge im Rahmen eines interdisziplinären Seminars in Kooperation der Professuren Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion (Prof. Dr. Rebekka Schmidt), Medienpädagogik (Prof. Dr. Dorothee Meister) sowie Linguistik im Bereich Anglistik und Amerikanistik (Prof. Dr. Ilka Mindt). Zu Beginn des Semesters erhielten die Studierenden zunächst einen fachspezifischen Einblick in das Thema. Anschließend wurden interdisziplinäre studentische Teams gebildet, die in einem Wochenendblock noch einmal fokussiert auf den Wettbewerb vorbereitet wurden.

Die Website des Wettbewerbs gab am Mittwoch um zwölf Uhr den Startschuss und die Begriffe „drive“, „case“ und „match“ wurden veröffentlicht. Von da an war Zeit bis Sonntag und die Arbeit begann. Das Silo verwandelte sich in Drehort, Studio, Produktionsbüro und vieles mehr. Dort wurden Requisiten gezeichnet, gemalt, genäht und herbeigebracht, unterschiedliche Vorstellungen diskutiert und wieder verworfen, auf kreative Hochs und euphorische Aktivität folgte Verwirrung und die lähmende Frage: „Wie kann man das umsetzen?“ … und die Uhr tickte unerbittlich. Da war manchmal guter Rat teuer, den die verantwortlichen Lehrenden Rebekka Schmidt, Ilka Mindt und Dorothee Meister gerne beisteuerten.

Die Videos, die am Sonntag vorgestellt wurden, lassen dann von Krisen nichts mehr erahnen. Vielmehr suggerieren die Ergebnisse hohe Professionalität und beweisen Kreativität und Improvisationstalent. Gemeinsam wurden die fünf Beiträge ausgewählt, die am Wettbewerb teilnehmen sollten und dann hieß es warten und bangen bis Donnerstag, an dem die Gewinner bekannt gegeben wurden.

Bei Pizza und Getränken saßen alle noch einmal zusammen und konnten es kaum fassen, als der Paderborner Beitrag „Thinking out of the Box“ punktgleich mit einem österreichischen Video den ersten Platz belegt. Die Sieger werden Ihren Beitrag auf der internationalen Konferenz „media and learning“ im Juni 2019 in Leuven präsentieren.

Weiter Informationen und auch eine Liste aller eingereichten Videos unter http://www.editvideochallenge.org 

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