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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

21. Emeriti-Treffen der Universität Paderborn im Heinz Nixdorf Institut gab Einblicke in den Verkehr der Zukunft

Zehn Jahre ist es her, dass die Professorinnen und Professoren der Universität Paderborn – emeritiert, pensioniert oder verrentet – zum ersten Mal im Jenny-Aloni-Gästehaus zusammengekommen sind. Seitdem treffen sie sich zwei Mal im Jahr an wechselnden Orten auf dem Campus, um Kolleginnen und Kollegen von früher wiederzusehen und Neuigkeiten aus ihrer Hochschule zu erfahren. Beim nunmehr 21. Treffen Ende Oktober kamen 18 Ehemalige ins Heinz Nixdorf Institut (HNI). Jun-Prof. Dr.-Ing. Christoph Sommer, Leiter der Fachgruppe Kooperative Fahrzeugsysteme am HNI, gab Einblicke in den Verkehr der Zukunft.

Zu Beginn begrüßte Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese die Teilnehmer und freute sich, dass die Treffen mittlerweile zu einer Tradition geworden sind. Für das Präsidium der Universität hieß Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner, Vizepräsident für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement, die Ehemaligen willkommen und skizzierte einige aktuelle Aufgaben der Hochschulleitung. Im Anschluss stellte sich der diesjährige Emeriti-Preis-Stipendiat Andreas Schwengel vor. Er studiert im Zwei-Fach-Master Englischsprachige Literatur und Kultur sowie Deutschsprachige Literaturen. Neben ausgezeichneten universitären Leistungen engagiert er sich als studentische Hilfskraft, Tutor und in Uni-Initiativen. Nachhaltig geprägt hat ihn auch sein Auslandssemester an der University of Mumbai in Indien. Abschließend informierte Tibor Werner Szolnoki, Pressesprecher der Universität, über Infrastrukturprojekte, Forschungserfolge und studentisches Leben.

Den Hauptvortrag des Abends hielt Jun.-Prof. Dr.-Ing. Christoph Sommer. Er gab den Teilnehmern Einblicke in die Forschung zum Thema „Kooperative Fahrzeugsysteme“. Diese Technologie, so Sommer, könne ein Lösungsansatz für Verkehrsprobleme sein und den Fahrer in einem zunehmend komplexer werdenden Verkehr unterstützen. Schon heute seien Fahrzeuge rollende Sensorplattformen mit GPS, Radar, Geschwindigkeitsmesser und Bordcomputer, die auch für den Bereich „Autonomes Fahren“ genutzt werden könnten. Ein weiterer Megatrend sei „Vernetztes Fahren“, bei dem sich Fahrzeuge in Verkehrssituationen direkt miteinander verbinden. Die aktuelle Forschung setze an diesen Trends an, um kooperative Systeme zu entwickeln. Schon heute würden diese im Straßenverkehr genutzt. Diese Visionen hörten aber nicht beim Autoverkehr auf. Die Zukunft gehöre den „Smart Cities“ z. B. mit Lieferdrohnen. Die weitreichenden rechtlichen Fragestellungen und infrastrukturellen Herausforderungen aus diesen Themenkomplexen müssten allerdings noch gelöst werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft