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Schatten und Licht am Hörsaal- und Seminargebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die großen Fenster der Mensa lassen nicht nur viel Licht rein, sondern ermöglichen ebenso einen schönen Blick auf den Campus. Bildinformationen anzeigen
Bunte Lichterketten verleihen dem Campus im Winter Farbe. Bildinformationen anzeigen
Noch ist den Bäumen vor der Mensa die kalte Jahreszeit anzusehen. Im Frühling verleihen die rosafarbenen Kirschblüten dem Campus einen ganz besonderen Charme. Bildinformationen anzeigen
Sonne und Schatten sorgen im Zusammenspiel mit architektonischen Verläufen für interessante Linien und Formen. Bildinformationen anzeigen

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Schatten und Licht am Hörsaal- und Seminargebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Die großen Fenster der Mensa lassen nicht nur viel Licht rein, sondern ermöglichen ebenso einen schönen Blick auf den Campus.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Bunte Lichterketten verleihen dem Campus im Winter Farbe.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Noch ist den Bäumen vor der Mensa die kalte Jahreszeit anzusehen. Im Frühling verleihen die rosafarbenen Kirschblüten dem Campus einen ganz besonderen Charme.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Sonne und Schatten sorgen im Zusammenspiel mit architektonischen Verläufen für interessante Linien und Formen.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

| Pressemitteilung

Trauer an der Universität: Sportwissenschaftler Prof. Dr. Günter Hagedorn am 7. August verstorben

Deutscher Basketball-Nationalmannschaft und Deutschem Basketballbund wertvolle Impulse und Innovationen vermittelt


Das Department Sport und Gesundheit der Universität Paderborn gedenkt in einem Nachruf Prof. Dr. Günter Hagedorn, der am 7. August auf Korfu, Griechenland, im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Hagedorn kam als Professor von der Universität Bremen und hat in seiner Zeit in Paderborn dazu beigetragen, das ausgesprochen positive Image, das die Paderborner Sportwissenschaft im nationalen Bereich bereits damals anerkanntermaßen hatte, weiter zu bereichern.

Hagedorn war von 1985 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1998 neben Dekans-, Direktoren- und Kommissionstätigkeiten als Leiter des Arbeitsbereichs „Trainings- und Bewegungswissenschaft“ an der Paderborner Universität tätig. In dieser Zeit hat er deutliche Impulse für die Sportspielforschung in Deutschland gesetzt. Für das Land Nordrhein-Westfalen hat er Tests zur Talentsuche und -förderung entwickelt, die ihrer Zeit weit voraus waren und noch heute etwa im Rahmen der Paderborner Talentsichtung zum Einsatz kommen. Frühzeitig begann er, die Daten der untersuchten Kinder zu speichern und so einen Datenpool zu schaffen, der Aussagen zur körperlichen und motorischen Leistungsfähigkeit der jungen Generation ermöglichte. Auch wurden sogenannte Kohortenvergleiche zur Entwicklung motorischer Kompetenz über drei Jahrzehnte möglich. Damit wurde ein Datenschatz erstellt, wie er in der ehemaligen DDR existierte, nicht aber im damaligen Westdeutschland. Hagedorn hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zu trainingswissenschaftlichen Fragen und zur Wettkampfpraxis verfasst, die auch heute noch Standardwerke darstellen.

Günter Hagedorns besondere Liebe galt dem Basketballspiel. Als Assistent des Nationaltrainers hat er der Nationalmannschaft, aber auch dem Deutschen Basketballbund wertvolle Impulse und Innovationen vermittelt. Nach seiner Emeritierung ist er gemeinsam mit seiner Ehefrau nach Korfu gezogen und hat dort als Autor von Aphorismen und als Bildhauer auch nichtwissenschaftliche Spuren hinterlassen. Die Paderborner Sportwissenschaft trauert um ihren ehemaligen Kollegen. „Günter Hagedorn war mit seiner Kreativität und seinem Humor kein glattgebügelter Hochschullehrer, sondern ein echtes Original“, so sein ehemaliger Kollege Prof. Dr. Wolf-Dietrich Brettschneider.

Die Universität der Informationsgesellschaft