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Schatten und Licht am Hörsaal- und Seminargebäude L. Bildinformationen anzeigen
Die großen Fenster der Mensa lassen nicht nur viel Licht rein, sondern ermöglichen ebenso einen schönen Blick auf den Campus. Bildinformationen anzeigen
Bunte Lichterketten verleihen dem Campus im Winter Farbe. Bildinformationen anzeigen
Noch ist den Bäumen vor der Mensa die kalte Jahreszeit anzusehen. Im Frühling verleihen die rosafarbenen Kirschblüten dem Campus einen ganz besonderen Charme. Bildinformationen anzeigen
Sonne und Schatten sorgen im Zusammenspiel mit architektonischen Verläufen für interessante Linien und Formen. Bildinformationen anzeigen

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Schatten und Licht am Hörsaal- und Seminargebäude L.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Die großen Fenster der Mensa lassen nicht nur viel Licht rein, sondern ermöglichen ebenso einen schönen Blick auf den Campus.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Bunte Lichterketten verleihen dem Campus im Winter Farbe.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Noch ist den Bäumen vor der Mensa die kalte Jahreszeit anzusehen. Im Frühling verleihen die rosafarbenen Kirschblüten dem Campus einen ganz besonderen Charme.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

Winterimpressionen vom Campus der Universität Paderborn

Sonne und Schatten sorgen im Zusammenspiel mit architektonischen Verläufen für interessante Linien und Formen.

Foto: Universität Paderborn, Nora Gold

| Pressemitteilung

Zum Schutz fossiler Energieträger

Projekt zu neuen Produktionsprozessen von Treibstoffen wird von deutschem und schwedischem Forschungsministerium gefördert

Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das schwedische Forschungsministerium bewilligen rund 1,4 Millionen Euro im Rahmen des Röntgen-Ångstrøm-Clusters für die Untersuchung von Katalysatoren bei der Arbeit an Teilchenbeschleunigern. Prof. Dr. Matthias Bauer, Chemiker, leitet das Projekt, das bis 2022 an der Universität Paderborn läuft. Ziel ist es, den Verbrauch von fossilen Energieträgern langfristig zu minimieren.

„Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit besteht darin, die gesellschaftlichen Bedürfnisse an energieabhängigen Technologien zu decken und gleichzeitig im Sinne der Zukunftsgestaltung ein Minimum an natürlichen Ressourcen zu verbrauchen“, erklärt Bauer. Ein Lösungsansatz sei die Entwicklung neuer Produktionsprozesse für Treibstoffe und Chemikalien, um den Verbrauch fossiler Energieträger wie Öl und Gas zu reduzieren.

Im deutsch-schwedischen Projekt „Synergistische Entwicklung spektroskopischer Röntgentechniken und dünner Oxidschichten für Anwendungen in der nachhaltigen Chemie“ werden zwei wichtige nachhaltige Prozesse mithilfe neuer spektroskopischer Methoden an Teilchenbeschleunigern untersucht. Dazu Bauer: „Als erstes die direkte Aktivierung von Methan. Mit dem fortschreitenden Aufbrauchen der Erdölvorkommen wird Methan als Rohstoff für Treibstoffe und Großchemikalien immer wichtiger, weil es noch in großen Mengen vorhanden ist und einfach gewonnen werden kann“. Die direkte Umwandlung von Methan in nutzbare Produkte sei allerdings schwierig und erfordere exakt zugeschnittene Katalysatoren. „Gleiches gilt für die Umwandlung von klimaschädlichem CO2 in nutzbare Rohstoffe“, ergänzt Bauer. Diese chemische „Veredelung“ von Kohlendioxid stelle einen wichtigen Baustein in der Reduktion des gefährlichen Klimakillers dar.

Um die katalytischen Prozesse zu verstehen und zu verbessern, werden neue Methoden an Teilchenbeschleunigern entwickelt und etabliert. Bauer: „Dies wird ganz neue Einblicke in die Funktionsweise der eingesetzten Katalysatoren erlauben“. Eines der Highlights sei die Installation eines neuen Röntgen-Spektrometertyps am Teilchenbeschleunigern PETRA III in Hamburg.

Kontakt

Matthias Bauer

Prof. Dr. Matthias Bauer

Anorganische Chemie - Arbeitskreis Bauer

Lehrstuhlinhaber - Anorganische Chemie nachhaltiger Prozesse

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft