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Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Bildinformationen anzeigen
In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert. Bildinformationen anzeigen
Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen. Bildinformationen anzeigen
Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden. Bildinformationen anzeigen
Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren. Bildinformationen anzeigen

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren.

Foto: Universität Paderborn, Roland Mikosch

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

| Pressemitteilung

Wissenschaft als „Verteidigung für Demokratie” – March for Science-Talk im AStA-Stadtcampus

Am 14. April fand im AStA-Stadtcampus der Universität Paderborn der „March for Science-Talk“ statt. Als Beitrag zum internationalen „March for Science“ (Marsch für die Wissenschaft) trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Universität zu einer Podiumsdiskussion zu den Themen Fake-News und Verantwortung von Wissenschaft.

Es diskutierten: Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Merle Tönnies, Sprecherin des Senats und Anglistin, Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese, Amerikanist, sowie Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Vorstandsmitglied des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) Matthias de Jong.

„Das Problem in Amerika ist ein starker Widerstand gegen das Intellektuelle – und das schon in den Schulen“, meint Peter Freese mit einem Blick auf das Bildungssystem in den USA. In über 1.000 Schulen würde die Evolutionslehre überhaupt nicht gelehrt werden, es mangele an Geschichtskenntnissen, ebenso sei die Allgemeinbildung erschreckend niedrig: „Ich sehe in fehlender Bildung eine Gefahr für die Demokratie.“

Merle Tönnies sieht die Lage in Großbritannien entspannter als in den USA, aber auch hier wirke sich der „Brexit“ auf die Freiheit von Wissenschaft negativ aus: „Es ist daher sehr wichtig, dass wir unsere Studierenden im kritischen und wissenschaftlichen Denken ausbilden.“ Dabei gehe es besonders darum, politische Aussagen und Umstände im Rahmen des gesellschaftlichen Kontextes zu hinterfragen bzw. einzuordnen.

„Unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen liefern nicht nur Fakten, sondern auch Theorien und Modelle“, gab Volker Peckhaus zu bedenken. Es sei für Außenstehende nicht immer leicht, dies zu unterscheiden. Eine Tatsache stehe fest: Ein Modell sei in einer Situation gut, in einer anderen aber völlig unbrauchbar. Wettermodelle würden beispielsweise gute Ergebnisse für die kommenden Tage liefern, Prognosen über längere Zeit seien aber meist falsch.

Birgitt Riegraf setzte sich ausführlich mit der Aufgabe von Wissenschaft auseinander: „Freie Forschung und Wissenschaft bildet eine zentrale Säule der Demokratie.“ Es gehöre dazu, dass Forschung auch Erkenntnisse liefern könne, die der Politik nicht gefallen. „Unsere Verantwortung ist es, ein Verständnis von Wissenschaft in die Gesellschaft zu tragen. Das ist nicht immer einfach, da meist komplizierte Sachverhalte verständlich erklärt werden müssen“, merkte Riegraf an. Auch offener Diskurs und Streit gehörten für sie zur „Verteidigung der Demokratie“.
 

Text/Fotos: Johannes Pauly

Die Universität der Informationsgesellschaft