Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Bildinformationen anzeigen
In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert. Bildinformationen anzeigen
Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen. Bildinformationen anzeigen
Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden. Bildinformationen anzeigen
Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren. Bildinformationen anzeigen

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren.

Foto: Universität Paderborn, Roland Mikosch

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

| Pressemitteilung

Dauerbrenner Pflege

Modellprojekt zur Prävention für Bewohner und Beschäftigte stationärer Pflegeeinrichtungen

Stationäre Pflegeeinrichtungen sehen sich bisweilen mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert – besorgniserregende Personalengpässe und der aktuelle Fachkräftemangel sind nur zwei Beispiele. Die Gesundheit der Beschäftigten und Präventionsmaßnahmen für die Pflegebedürftigen kommen da häufig zu kurz. In den Bereichen Bewegung, Kognition und psychosoziales Wohlbefinden besteht Handlungsbedarf: Für die Pflegekräfte gilt es, die erlebten Belastungen des Berufsalltages zu mindern und für die Bewohnerinnen und Bewohner, eine hohe Lebensqualität im Alter aufrechtzuerhalten. Darauf zielt jetzt das bundesweite Modellprojekt „PROCARE“ der Techniker Krankenkasse (TK) ab, an dem auch die Universität Paderborn beteiligt ist. Ziel ist es, ein umfangreiches Präventionsprogramm in Pflegeeinrichtungen zu implementieren.

„Wir setzen das Vorhaben nach §5 SGB XI in sechs Pflegeeinrichtungen im Raum Paderborn um“, sagt Prof. Dr. Matthias Weigelt vom Arbeitsbereich Psychologie und Bewegung der Universität Paderborn. Der Professor verweist auf das Gesetz zur sozialen Pflegeversicherung: „Die Pflegekassen sind dazu verpflichtet, Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen für ihre Versicherten zu erbringen. Natürlich sind aber auch die Einrichtungen selbst gefordert“, betont Weigelt.

Konkret geht es bei den Maßnahmen um Ergonomieschulungen und sportliche Aktivitäten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Förderung der körperlichen Aktivität, Kognition und psychosozialen Gesundheit der Pflegebedürftigen. „Dafür sind auch Daten über individuelle körperliche und psychische Belastungen notwendig“, ergänzt Weigelt. „Das Thema Pflege ist ein Dauerbrenner – und zwar nicht erst, seitdem der neue Gesundheitsminister umfangreiche Maßnahmen angekündigt hat.“

Das Projekt umfasst neben Paderborn weitere Standorte in ganz Deutschland. Unter Leitung der TK und der Universität Hamburg sind insgesamt sieben Hochschulen an PROCARE beteiligt. Nach drei Jahren sollen erste Ergebnisse vorliegen und fundierte Erkenntnisse über die Präventionsarbeit in der stationären Pflege liefern.

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Ansprechpartner

Matthias Weigelt

Prof. Dr. Matthias Weigelt

Psychologie und Bewegung

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft