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Im Juni 2018 sprach der britische Journalist und Redakteur Gary Younge vom „Guardian“ mit Interessierten unter anderem über Waffengewalt in Amerika. Bildinformationen anzeigen
Bei wissenschaftlichen Kolloquien steht der direkte Austausch im Fokus. Bildinformationen anzeigen
An der Universität Paderborn finden in allen Bereichen und zu vielfältigen Themen Kolloquien statt. Bildinformationen anzeigen
Weitere Informationen zu aktuellen Kolloquien und Terminen gibt es im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Universität Paderborn. Bildinformationen anzeigen

Wissenschaftliches Kolloquium

Im Juni 2018 sprach der britische Journalist und Redakteur Gary Younge vom „Guardian“ mit Interessierten unter anderem über Waffengewalt in Amerika.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Wissenschaftliches Kolloquium

Bei wissenschaftlichen Kolloquien steht der direkte Austausch im Fokus.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Wissenschaftliches Kolloquium

An der Universität Paderborn finden in allen Bereichen und zu vielfältigen Themen Kolloquien statt.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Wissenschaftliches Kolloquium

Weitere Informationen zu aktuellen Kolloquien und Terminen gibt es im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Universität Paderborn.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung

Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn und WestfalenWind IT realisieren mit „WindCORES“ Deutschlands ersten Rechenknoten und Datenspeicher in einer Windenergieanlage

Rechnen mit neuer Energie: Am Montag, 26. Februar, stellten der Software Innovation Campus Paderborn (SICP) der Universität Paderborn, WestfalenWind IT, die InnoZent OWL e.V., die Innofactory GmbH und die dtm group das gemeinsame patentangemeldete Konzept „WindCORES“ vor. Es kombiniert Windenergieanlagen und herkömmliche Leistungsangebote von Rechenzentren. So konnte in Lichtenau Deutschlands erster Rechenknoten und Datenspeicher in einer Windenergieanlage errichtet werden, der Ende Februar in Betrieb geht.

In Lichtenau bringt „WindCORES“ erneuerbare Energien und den steigenden Energiebedarf von Rechenanlagen in Einklang: Im Fuß des 13 Meter breiten und 150 Meter hohen Stahlbetonturmes der Windenergieanlage sind vier feuerbeständige IT-Sicherheitsschränke aufgestellt, in denen jeweils Platz für 62 Höheneinheiten ist. Die Windenergieanlage versorgt die Rechner direkt vor Ort mit Strom und hat so neben dem Erzeugen von Ökostrom einen weiteren Nutzen. Außerdem sind die Betriebskosten geringer, denn die Stromkosten können um bis zu 50 Prozent auf 15 Cent pro Kilowattstunde reduziert werden.

Daneben sind die in IT-Sicherheitsschränken gelagerten Daten vor fremdem Zugriff und vor elektromagnetischen Verträglichkeitsstörungen (EMV) geschützt. Das erlaubt eine nahezu verlustfreie, mehrfache Anbindung an weitere erneuerbare Energieerzeuger und die notwendigen Kommunikationsnetze.

Eine weitere Stärke von „WindCORES“: Unternehmen, die das Konzept nutzen, wissen genau, wo ihre Daten liegen und wo ihre Rechenvorgänge stattfinden. Außerdem kann sich eine Firma direkt mit dem Rechenknoten und Datenspeicher in der Windenergieanlage vernetzen. Darüber hinaus ist es möglich, in einem Windpark mehrere Anlagen, die mit „WindCORES“ ausgestattet sind, virtuell zu verbinden. Das erlaubt, die Daten beliebig zu skalieren und die Serviceverfügbarkeit über die Anwendungsschicht aktiv zu gestalten.

Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität Paderborn testet „WindCORES

Erster kritischer Kunde von „WindCORES“ ist das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität Paderborn. Das Team um Prof. Dr. Gudrun Oevel wird ab Inbetriebnahme von Rechenknoten und Datenspeicher in der Lichtenauer Windenergieanalage einen Testbetrieb durchführen, um möglichst alle wichtigen Performancewerte und Kennzahlen zu ermitteln. „WindCORES zeigt, wie dank Wissenstransfer zwischen dem SICP und der WestfalenWind IT sowie einem funktionierenden Kompetenznetzwerk eine Idee erfolgreich realisiert werden kann. Die Innovationskraft der Region OWL im Bereich der Digitalisierung ist über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg sehr hoch. Das zeigt sich nicht zuletzt auch durch viele andere Vorhaben in unserer Region“, unterstreicht Dr. Gunnar Schomaker, Manager und Senior Researcher am SICP.

Weitere Informationen: www.windcores.de

Über den Software Innovation Campus Paderborn (SICP) der Universität Paderborn

Der Software Innovation Campus Paderborn (SICP) wurde 2013 von der Universität Paderborn, zehn Technologie-Unternehmen der Region und dem Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) an der Zukunftsmeile 1 initiiert. Am SICP wird die Entwicklung hochgradig vernetzter, software-intensiver Systeme erforscht. Ziel ist die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft als wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige software-intensive Innovationen. Weitere Informationen: https://www.sicp.de

Die Universität der Informationsgesellschaft