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Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Bildinformationen anzeigen
In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert. Bildinformationen anzeigen
Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen. Bildinformationen anzeigen
Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden. Bildinformationen anzeigen
Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren. Bildinformationen anzeigen

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren.

Foto: Universität Paderborn, Roland Mikosch

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

| Mitteilung

Silogespräche mit Wolfgang Ullrich (München/Leipzig) und Michael Kröger (Osnabrück)

Dienstag, 16.1.2018, 18-20 Uhr (c. t.), Silo des Faches Kunst, Atelier S 1.100

Zu den  Silogesprächen am 16.1.2018 haben wir Dr. Wolfgang Ullrich und Dr. Michael Kröger eingeladen. Mit den beiden Referenten möchten wir über das Kunstpublikum diskutieren, das aktuell mit partizipativen Angeboten und Aufforderungsstrategien von Teilhabe und Kooperation verstärkt in den Kunstbetrieb eingebunden wird. Dabei werden beide Autoren ihre Perspektive in Form von Statements umreißen und darüber gemeinsam mit Prof. Dr. Sabiene Autsch und Prof. Dr. Sara Hornäk und den Studierenden in eine Diskussion eintreten, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen.

Die Rolle des Kunstpublikums hat sich immer wieder geändert – und vor allem wurde das Museum immer wieder zu dem Ort, an dem sich mustergültig definiert hat, was vom Publikum erwartet wird und was umgekehrt es von der Kunst erwartet. Seit rund zwei Jahrzehnten ist wieder einmal eine größere Veränderung, gar ein Paradigmenwechsel zu beobachten. Das Publikum wird heute in verschiedener Weise angesprochen: es konsumiert Bildung und die Ideen Anderer, es genießt die exklusive Aura der Kunstwelt, die immer Neues verspricht und fühlt sich im häufiger sogar als Ko-ProduzentIn von größeren Zusammenhängen. In Anbindung an die Seminare von Prof. Dr. S. Autsch und Prof. Dr. S. Hornäk, die sich aus der Sicht der außerschulischen Kunstvermittlung einerseits und der Kunstpädagogik andererseits mit theoretischen Entwürfen zur Bildungsfunktion von Kunst auseinander gesetzt haben, können weitere Aspekte und Fragen angeschlossen werden, die das Themenfeld insgesamt erweitern: Öffentlichkeit und Partizipation, ästhetische Erfahrung und Aura, Dinge und Praktiken des Zeigens, White Cube, Display und Ausstellung usw. Doch welche Rolle kommt der Kunst in diesen Aktivierungsprozessen zu? Was produziert ein Publikum im Zeitalter von zeitgenössischer Kunst und: wie verändern sich darüber Bildungsansprüche ebenso wie Vermittlungsaufgaben in Museum und Schule?
 

Zu den Referenten:

Dr. Wolfgang Ullrich war von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, seit 2014 Prorektor für Forschung. 2015 legte er seine Professur nieder. Seither ist er freiberuflich tätig als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater und lebt in Leipzig und München. Ausgewählte Publikationen: Tiefer hängen. Über den Umgang mit der Kunst (2003), Was war Kunst? Biographien eines Begriffs (2005), Habenwollen. Wie funktioniert die Konsumkultur? (2006), Siegerkunst. Neuer Adel, teure Lust (2016), Der kreative Mensch. Streit um eine Idee (2016), Wahre Meisterwerte. Stilkritik einer neuen Bekenntniskultur (2017) sowie unter https://ideenfreiheit.wordpress.com

Dr. Michael Kröger  war von 2002 bis 2017 tätig als Kurator am Marta Herford u. a. für die Ausstellungen (My private) Heroes, That’s me – Fotografische Selbst-Bilder“, „Asche und Gold – eine Weltreise“, „JETZT. Zeit und Gegenwartsdesign“, „Iwan Baan. 52 weeks – 52 cities“, „Richard Neutra in Europa“, „Visionen – Atmosphären der Veränderung“ und „Zwischen Zonen – Künstlerinnen aus dem arabisch-persischen Raum“.  Seit 2017 tätig als freier Kurator und Autor zahlreicher Texte zur zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie sowie unter www.mikroeger.de

Kontakt: Prof. Dr. Sabiene Autsch (Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik), Fach Kunst, Universität Paderborn, Silo des Faches Kunst, Warburger Str. 100

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