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Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Bildinformationen anzeigen
In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert. Bildinformationen anzeigen
Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen. Bildinformationen anzeigen
Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden. Bildinformationen anzeigen
Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren. Bildinformationen anzeigen

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren.

Foto: Universität Paderborn, Roland Mikosch

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

| Pressemitteilung

„Gesundheit muss sexy werden!“ Markus Hornig begeistert für das Thema ganzheitliche Gesundheit

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“, lautet ein altes Sprichwort. Meist beschäftigt man sich erst dann mit Gesundheit, wenn man krank ist oder Körper und Psyche entsprechende Alarmsignale senden. Auch bei Studierenden rückt das Thema Gesundheit vermehrt in den Mittelpunkt. Eine aktuelle repräsentative Studie der Universität Potsdam zur Gesundheit von Studierenden ist alarmierend: Demnach geben 53 Prozent der Befragten an, sich gestresst zu fühlen und ab und zu auch gesundheitliche Einschränkungen wie Kopfschmerzen, Rückenprobleme und Angstzustände zu verspüren. Vor allem Zeit- und Leistungsdruck sowie die Angst vor Überforderung werden von den Studierenden immer wieder übereinstimmend als problematisch genannt.

Eine weitere Studie unterstreicht die Problematik: Die Techniker Krankenkasse (TK) hat im März 2015 in einer repräsentativen Studie 1.000 Studierende in Deutschland zu ihrem Lebensstil befragt. Danach haben 55 Prozent der angehenden Akademiker regelmäßig Stress, ein weiteres Viertel steht sogar unter Dauerstress.

Die Universität Paderborn hat sich schon früh mit dem Thema Gesundheitsförderung beschäftigt. Während vor rund 20 Jahren für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Betriebliche Gesundheitsförderung ins Leben gerufen wurde, gibt es seit einigen Jahren mit dem Projekt mein beneFIT@upb.de auch die Studentische Gesundheitsförderung. Dennis Fergland ist Koordinator des ambitionierten Programmes. Für die weitere Verbesserung des Gesundheitsangebotes hat er sich prominente Hilfe ins Boot geholt: Markus Hornig, Experte für ganzheitliche und mentale Gesundheit, renommierter Coach in Spitzensport und Wirtschaft, der als Mentaltrainer der Frauenfußball-Nationalmannschaft maßgeblich am Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 beteiligt war.

„Im Spitzensport gewinnt der, der am besten mit Stress, Leistungsdruck und Versagensängsten umgehen kann und eine entsprechende mentale Stärke entwickelt“, weiß Markus Hornig. „Insofern können gerade Studierende, die ähnlichen mentalen Belastungen ausgesetzt sind, eine Menge von den Erfolgsstrategien des Spitzensports lernen.“

Gemeinsam mit Dennis Fergland erarbeitete der Coach ein Trainingsprogramm, das er den Studierenden in drei eintägigen Workshops vermittelte und das in dieser Form sicherlich richtungsweisend ist.

Primär geht es dabei um die Entwicklung eines starken Selbstkonzepts, den Aufbau von Stresskompetenz und Resilienz, den Umgang mit Prüfungsängsten sowie das Erlernen der wichtigsten Grundtechniken des mentalen Trainings. Daneben spielen die Themen gehirn-gerechtes Lernen, individuelles Energie- und Leistungsmanagement und Achtsamkeit eine zentrale Rolle. Damit verfolgt das Konzept eine stark präventive Ausrichtung.

Dabei ist es Hornig ganz wichtig, Gesundheit ganzheitlich und entsprechend spannend zu vermitteln. „Gesundheit muss sexy sein!“, so sein Appell. Er meint damit, dass es „ganz stark darauf ankommt, wie die Themen in den Workshops vermittelt werden.“

Wenn die Teilnehmer verstehen, dass einen Fußballer vor dem Elfmeter ähnliche Versagensängste plagen wie einen Studenten vor einer Prüfung, der Sportler aber gelernt hat, seine Ängste entsprechend zu kontrollieren, dann erwacht das Interesse für das Zusammenspiel von Kopf und Körper und man versteht, dass der Kopf genauso trainiert werden kann wie der Körper. Solche Beispiele erzeugen „Aha“-Erlebnisse und steigern die Motivation der Studierenden, sich mit der ganzheitlichen Herangehensweise an den Faktor Leistung auseinanderzusetzen.

Hornig und Fergland wollen aus diesem erfolgreichen Pilotprojekt langfristig ein Programm etablieren, das die Studierenden befähigt als Multiplikatoren für das Thema Gesundheit an der Universität zu fungieren und somit andere Studierende auf die Wichtigkeit der eigenen Gesundheit aufmerksam zu machen. Unterstützt wird das Programm von der Techniker Krankenkasse (TK), die Gesundheitspartnerin der Universität Paderborn ist.

Text: Heiko Appelabum

Die Universität der Informationsgesellschaft